Frässchablone nach Tom Breitkopf

Wonka

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Hallo,

ich habe die Tage mehrfach von einer "Frässchablone nach Tom Breitkopf" in diversen Blog- und auch hier in Foreneinträgen gelesen. Die waren aber größtenteils schon etwas älter, um 2015.

Eine Suche nach Frässchablone und Tom Breitkopf brachte mir keine Ergebnisse, wie er die Schablone genau gebaut hat, etc.

Hat jemand zufällig den Artikel? Falls jemand den in letzter Zeit gebaut hat und günstige Anbieter für die Aluprofile und die anderen Bestandteile gefunden hat, dann gerne her damit. Danke!

Aktuell habe ich eine Frässchablone aus Holz, die ich einem Let's Bastel Video nachgebaut habe. Die hat aber auch einige Nachteile und ich würde sie gerne upgraden - wobei ich das auch etwas vom Preis für einen Neubau abhängig machen würde.

Danke und Grüße

Dirk
 

Wonka

ww-birnbaum
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Danke euch.

Der Blogbeitrag bringt mir auf jedes Fall einiges. Zumal darin auch der Link zum Händler dabei ist. Die Einzelteile würden mich dort 50 € + 10 € Versand kosten. Das wäre nicht übertrieben viel gespart, andererseits hätte ich eine größere Auflagefläche (120 mm), als bei den "günstigereren" und trotzdem noch minimal teurereren Schablonen. Optisch reicht da nur die Festool in Sachen Auflagefläche ran, aber die ist jenseits von Gut und Böse (für mich). Keine Ahnung, ob die Auflagefläche wirklich so groß Sinn macht, da ich auch keine Abmessungen der Grundplatte der OF 1400 gefunden habe, die ich mir nach Ostern OF 1400 gönnen möchte.

hier der Link zum Orginalhersteller Da siehst du wie das aufgebaut ist und kannst es nachbauen :emoji_wink: Die Preise sind auch wirklich sportlich :emoji_wink:
Ich hatte mir eingebildet, dass die Festool-Schablone so eine Art Pocketholes hätte, in der die Schrauben lägen. Davon sehe ich auf den Bildern aber nichts. Wie genau die verbunden sind bzw. das Festschrauben funktioniert und wofür z.B. dieses schwarze runde Teil ist verstehe ich auch nicht so ganz. Auf den Bildern kann ich es bewusst nicht wieder finden?!
https://rbt.tools/products/rechteck-fras-schablone-rfs
Hier ein Beispiel in Einzelteilen für das Fräsen mit Kopierhülsen
Auch eine Idee mit solchen Winkeln. Mir gefallen die Innenwinkel besser, da ich damit die Schablone größerstellen kann, als mit den Außenwinkeln?!

Ich denke, ich baue mir das Teil selbst.

Frohe Ostern und erholsame Feiertage euch allen!!!

Vielen Dank und viele Grüße

Dirk
 

Johannes

ww-robinie
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Ich hatte mir eingebildet, dass die Festool-Schablone so eine Art Pocketholes hätte, in der die Schrauben lägen. Davon sehe ich auf den Bildern aber nichts. Wie genau die verbunden sind bzw. das Festschrauben funktioniert und wofür z.B. dieses schwarze runde Teil ist verstehe ich auch nicht so ganz. Auf den Bildern kann ich es bewusst nicht wieder finden?!
Hallo,
bei dem System, das Festool vertreibt, sind in den seitlichen Nuten Schrauben eingelassen. Das ist ähnlich wie Pocketholes nur besser. Das runde schwarze Teil ist fast das wichtigste. Egal welche Fräse du nutzt es ist immer weniger als die Hälfte der Grundplatte auf der Schiene. Die schwarze Scheibe hat Ausschnitte für die verschiedenen Kopierhülsen und verhindert das Abkippen. Wenn du selbst etwas baust und es die gleiche Dicke hat, wie die Festoolteile hat, kannst du die Scheibe auch einzeln kaufen.

Es grüßt Johannes
 

tobias_kurz

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Die Festool Schablone ist mit sogenannten Automatikverbindern verbunden. Leider gibt es diese nicht für die 6er Bosch Nut die die 15x120 Profile von Tom´s Lösung haben. Mit den Winkeln wie es im Blogbeitrag gezeigt ist funktioniert es aber auch ganz gut.
Ja der Abkippschutz von Festool ist echt klasse. Meines Wissens ist die Schablone aber dicker als die 15mm Profile. Gibt aber jede menge Lösungen für den 3D Drucker.
 

Wonka

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bei dem System, das Festool vertreibt, sind in den seitlichen Nuten Schrauben eingelassen. Das ist ähnlich wie Pocketholes nur besser. Das runde schwarze Teil ist fast das wichtigste. Egal welche Fräse du nutzt es ist immer weniger als die Hälfte der Grundplatte auf der Schiene. Die schwarze Scheibe hat Ausschnitte für die verschiedenen Kopierhülsen und verhindert das Abkippen. Wenn du selbst etwas baust und es die gleiche Dicke hat, wie die Festoolteile hat, kannst du die Scheibe auch einzeln kaufen.
Ok, diese seitlichen Automatikverbinder. Die hatte ich auch schon in einem Video gesehen. Ich meinte, und das hatte ein Anbieter im Angebot, wirklich so eine Art Pocketholes, die von oben zugänglich waren und mit zwei Schrauben befestigt wurden. Das hätte ich mir nämlich nicht zugetraut zu bohren, dass die Löcher dann genau auf Höhe der Nut des anderen Profils herauskommen. :emoji_grin:
Der Abkippschutz ist das. Auch den habe ich in einigen Videos schon gesehen, aber als solches nicht erkannt.
Die Festool Schablone ist mit sogenannten Automatikverbindern verbunden. Leider gibt es diese nicht für die 6er Bosch Nut die die 15x120 Profile von Tom´s Lösung haben. Mit den Winkeln wie es im Blogbeitrag gezeigt ist funktioniert es aber auch ganz gut.
Ja der Abkippschutz von Festool ist echt klasse. Meines Wissens ist die Schablone aber dicker als die 15mm Profile. Gibt aber jede menge Lösungen für den 3D Drucker.
Für Nut 6 gibt es die auf der Seite, die du verlinkt hast. ob es innerhalb von Bosch Nut 6 und Nut 6 Unterschiede gibt, weiß ich allerdings nicht. Für mich waren die ganzen Nuten an den wenigen Alu-Profilen die ich bisher im Einsatz hatte, bis auf die Größe, immer gleich.
Ich werde wohl schauen, ob ich das Teil zum Drucken finde und falls nicht es mir halt selbst konstruieren - irgendwo meine ich auch gesehen zu haben, wie man das anbaut,...
Eine schöne und gute Schablone gibts auch hier.
Abkippschutz gibt's auch dazu.
Ja, die sehen wirklich schön und hochwertig aus. Ich war bei den Vorschauen auch überlegen, ob ich alleine schon wegen der Skala nicht doch eine kaufen sollte. Und dann kostet die mit Skala nochmal 26 € mehr. Das ist mir dann auch wieder zu teuer für eine Schablone, die ich auch nicht so übertrieben oft benutze.
 

willyy

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dann kostet die mit Skala nochmal 26 € mehr
die Skala finde ich überflüssig. Wenn Du B-Ware mit Kratzern nimmst, kannst etwas sparen. Meine B-Ware hatte an genau einem einen mini Kratzer, den ich lange suchen mußte.
Wenn Du Eigenbau machst, kalkuliere vorher alles mit Versand. Der hier verkauft die Automatik Verbinder, da kosten dann 8 Verbinder mit Versand auch schon knapp 29 €.
 

Wonka

ww-birnbaum
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Danke euch.
die Skala finde ich überflüssig. Wenn Du B-Ware mit Kratzern nimmst, kannst etwas sparen. Meine B-Ware hatte an genau einem einen mini Kratzer, den ich lange suchen mußte.
Wenn Du Eigenbau machst, kalkuliere vorher alles mit Versand. Der hier verkauft die Automatik Verbinder, da kosten dann 8 Verbinder mit Versand auch schon knapp 29 €.
Die haben aber selbst keine Nuten, um Zwingen einzufädeln?! Bei meiner Holzschablone hatte ich oft das Problem, dass die Zwinge genau da im Weg war, wo ich fräsen wollte.
Diese Automatik Verbinder wären ein my sexier als die Innenwinkel, aber würde ich für den Preis wohl auch nicht nehmen. Alles in allem bräuchte ich aber auch nur 4?! Aber damit würde ich es wohl auch nicht machen. Ich habe mir alles (Profile und Innenwinkel) bei einem Hersteller zusammengesucht und käme mit Versand auf 60 €.
Die hatte ich mit den "Pocketholes" gesehen. Ich denke, wenn ich in der Preiskategorie kaufen würde, dann hieße es Augen zu und durch und gleich das Festool-Teil kaufen.
 

carsten

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Hallo

hier noch ein weiterer Hersteller/ Anbieter.

https://bp-tools.de/shop/fraesschablone-vario/

In keiner Werkstatt in der ich in 30 Jahren war solche Schablonen gehabt/ genutzt.

Varianten die ich genutzt habe per Einsetzsägen an der Formatkreissäge, bei kleineren Schablonen gern auch mal die Erika genommen. Stichsäge als Ergänzung ganz klar. Weitere Feinanpassung mit Feile Schleifpapier oder Tesa und Furnier.
Oder eben aus 4 Teilen zusammengesetzt. Wenn man eine Schablone für eine 30 mm Ø Kopierhülse gebraucht hat wurde eben je ein Passstück von 30 mm oder meist eher 30,1 mm zwischen 2 Resthölzer geleimt, stumpf oder Lamellos rein oder wenn vorhanden einfach mit dem Wellennagler zusammengeschossen. Hab auch mit der CNC Schablonen gebaut wenn das Werkstück nicht mit der CNC direkt bearbeitbar war.
 

FredT

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Es gibt im Internet -zig Anleitungen, wie man einen Fräsrahmen aus Leisten oder Brettern typgenau an die zu erstellende Vertiefung hinpasst. Sogar vom einzubauenden Teil ausgehend und mit Kopierringversatz. Klar, eine Uniform ist da sicher günstiger, aber nur, wenn man ständig solche Ausschnitte fertigt. Im Ernstfall kann man die Schablone sogar aus dünnem MDF ausschneiden...
 

willyy

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der vertreibt die Holzundmensch, die ich verlinkt habe. Hat aber viel anderes interessantes Zeug.

Dass und wie man eine Frässchablone anders bauen ist mir klar, hab ich auch schon mit Einsetzsägen gemacht. Aber gerade bei Gewerblichen geht es doch immer um Geld und Zeit. Da ist doch jeder Eigenbau zeitraubender als eine fertige Aluschablone einstellen ? Das verstehe ich nicht.
 

FredT

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Stimmt, als Gewerblicher muß man das ja auch immer mal dem Steuerberater begründen, warum man nicht so viele Kosten hat. Meist wird das zum Jahresende dann angemahnt, noch etwas anzuschaffen...
 

wasmachen

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Aber gerade bei Gewerblichen geht es doch immer um Geld und Zeit. Da ist doch jeder Eigenbau zeitraubender als eine fertige Aluschablone einstellen ? Das verstehe ich nicht.

Du verstehst nicht, dass man die gebaute Schablone vll immer wieder mal verwendet? Und deswegen keinen Bock hat, ständig alles wieder einzustellen, und dann passts doch nicht genau?
Dass es nervig ist, wenn mit der Zeit die Schrauben oder auch das Aluzeugs vernudelt ist an der Stelle, wo ständig rumgestellt wird?
Dass man ungern mit so kantigen Aluzeugs sich das Werkstück versaut?
Dass das Fräswerkzeug bei Berührung der Schablone incl der Schablone meistens richtig im Sack ist?
Dass es richtig Assi ist, wenn so ne zusammengeschraubte Schablone dann mal nachgibt bzw sich lockert?

Ich hab bisher so n Ding in einem einzigsten Betrieb gesehen... und der Junge hatte viel von nem Bastelwastel...
 

magmog

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der vertreibt die Holzundmensch, die ich verlinkt habe. Hat aber viel anderes interessantes Zeug.

Dass und wie man eine Frässchablone anders bauen ist mir klar, hab ich auch schon mit Einsetzsägen gemacht. Aber gerade bei Gewerblichen geht es doch immer um Geld und Zeit. Da ist doch jeder Eigenbau zeitraubender als eine fertige Aluschablone einstellen ? Das verstehe ich nicht.



.......das haben @carsten und später @wasmachen doch bereits in Beitrag #18 und #24 erklärt!
 
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