Forstnerbohrer oder Lochsäge

wasmachen

ww-robinie
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Der gemeine Holzverarbeiter versteht untern 'Dübelbohrer', wenn explizit von Holz die Rede ist, so HM bestückte Teile mit Zentrierspitze und Vorschneidern darunter. Eher selten 'Dachspitzbohrer', sind aber idR auch HM bestückt.
Die Besonderheit liegt in der Verwendung von stationären Maschinen und Bohrerlängen 57 oder 77m, mit abgeflachter Stelle auf 10er Rundschaft. Für ziemlich alte Maschinen gibts die mit Schraubgewinde; wenn se ned HM bestückt sind, sind se gerne mal VHM.
 

Johannes

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Weil ich keine Ahnung hatte, was ein "Kunstbohrer" ist, habe ich nachgesehen.

Anhang anzeigen 215045
Hallo Wolfgang,
ich weiß nicht aus welcher Quelle du das hast, aber ich halte das für ziemlich realitätsfern. Ich benutze Kunstbohrer fast ausschließlich für Holz und es gibt sauber Löcher. Lediglich beim ansetzen muss man aufpassen, aber wenn man einen Bohrständer benutzt, ist das easy.

Es grüßt Johannes
 

wasmachen

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Ein Dremel ist auch von Drehzahl und Drehmoment nicht geeignet für einen Forstnerbohrer.

Ach Quark, das löst sich durch Vorschubgeschwindigkeit und Schwungmasse.

Irgendwie scheint mir, du wolltest den Beitrag ned ganz verstehen?
Vll solltest zu deinem Post ne Drehzahltabelle mit Vorschubgeschwindigkeiten ergänzen...
 

Manohara

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die Benennnungen "Forstner-" und "Kunst-" werden offensichtlich unterschiedlich benutzt.

Ich habe - wenn ich solche Bohrer brauchte - immer nach "Forstnerbohrern" gesucht und sie gekauft ... und bei meiner - leider sehr gemischten - Sammung dieser Werkzeuge sind inzwischen die meisten ohne "umlaufende Umfangsschneide", sondern mit "speziell geformtem Vorschneider" (und immer mit Hartmetall) ... aber auch bei denen gibt es interessante Unterschiede in der Bauform und wie gut sie arbeiten. Demnach habe ich viele unter dem Namen Forstnerbohrer gekaufte Kunstbohrer.
Ich habe aber auch einen dabei, den halte ich (schon vom Preis her :emoji_wink:) für einen der Besten ... und der hat wieder eine Umfangsschneide. :emoji_confused:
 

MukerBude

ww-ulme
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@ Manohara,
für mich als Laien, sind die Bezeichnungen wirklich sehr verwirrend.

@ weissbuche,
Diese Bohrer heißen nun mal Spiralbohrer !
Ein Dübelbohrer ist wieder eine Nuance anders, aber das weißt du ja sicher selber ?

Wie oben zu lesen ist, habe ich mich bereits für die Holz-Spiralbohrer entschieden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Steffen-Holzwurm

ww-birnbaum
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Hast du einen Link oder ein Bild zu dem Holz Spiralbohrer?
Ich finde dazu unterschiedliches: Schlangenbohrer und "normale ' Bohrer für Holz.
Zumindest zweitere liefern im Handbetrieb bei mir auf der Austrittsseite keine guten Ergebnisse mit großen Durchmesser. Sobald die erste schneide durch ist, zieht sich der Bohrer wie eine Schraube durch das Loch und es kommt immer zu Ausrissen. Insbesondere bei Nadelholz, aber auch in Buche.

Grüße Steffen
 

TobiBS

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Ach Quark, das löst sich durch Vorschubgeschwindigkeit und Schwungmasse.
Achso gibt es da einen fertigen Umbausatz, den ich übersehen habe?
Irgendwie scheint mir, du wolltest den Beitrag ned ganz verstehen?
Selbes habe ich gerade gedacht als ich deine sinnfreie Antwort gesehen habe.
Vll solltest zu deinem Post ne Drehzahltabelle mit Vorschubgeschwindigkeiten ergänzen...
Vielleicht solltest du zu deinem Post ne Tabelle mit deinem aktuellen Gemütszustand und Reizbarkeitsschwelle ergänzen…

Und nun noch etwas für Wagemutige:
Schnellspannfutter für 6mm Schaft:
https://minischrauben.com/1536-maxi-schnellspannfutter-fuer-dremel-bis-oe-6-mm-1536

Dazu dann diesen 12mm Forstnerbohrer mit 6mm Schaft:
https://www.maschinenprofi.de/forstnerbohrer-din7483g-12x60/90mm-s-6-mm-fisch
 

wasmachen

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Achso gibt es da einen fertigen Umbausatz, den ich übersehen habe?

Selbes habe ich gerade gedacht als ich deine sinnfreie Antwort gesehen habe.

Vielleicht solltest du zu deinem Post ne Tabelle mit deinem aktuellen Gemütszustand und Reizbarkeitsschwelle ergänzen…

Und nun noch etwas für Wagemutige:
Schnellspannfutter für 6mm Schaft:
https://minischrauben.com/1536-maxi-schnellspannfutter-fuer-dremel-bis-oe-6-mm-1536

Dazu dann diesen 12mm Forstnerbohrer mit 6mm Schaft:
https://www.maschinenprofi.de/forstnerbohrer-din7483g-12x60/90mm-s-6-mm-fisch

Klar gibts den Umbausatz. Geh doch einfach mal zu nem Maschinenhändler, dort kannst den erstehen.

Forstnerbohrer in 12mm.... Sachen gibts. Aber ja, wir hatten sogar kurzzeitig mal n 10er. Mit 10er Schaft. Das erklärt auch, warum es den nicht lange gab...
 

MarcBerlin

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Ich finde es ganz putzig, dass auf meine Bemerkung:
Den Satz würde ich gerne verstehen :emoji_thinking:
recht ernsthaft eingegangen wurde:
Der Dremel ist halt für so n Forstnerbohrer mit 10mm Schaft ned ganz geeignet, weil da grob max 3mm reingehen.
Auch der TE hat es nochmal versucht mir zu erklären:
die gängigen Fräsköpfe haben einen zu großen Schaftdurchmesser für den Dremel.
Aber der Schaftdurchmesser ist doch nur ein kleiner Teil-Apekt warum Forstnerbohrer oder Fräser NIEMALS in einem Dremel zur Anwendung kommen können! Allein die Idee, fand ich so abwegig, dass ich nachfragen musste, ob das ernst gemeint war. Das ist bissl so, wie ein Kreissägeblatt auf einen Winkelschleifer oder noch eine Kernbohrkrone in eine Oberfräse spannen. Das wäre Werkzeugschändung mit Eigengefährdung.
Ein Dremel ist auch von Drehzahl und Drehmoment nicht geeignet für einen Forstnerbohrer.
Genau. UND von der Führung UND von der Leistung und, und, und…
 

pinguin1966

ww-buche
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Ich hole diesen Faden mal vor, er ist ja noch nicht so alt.

Ich möchte mir einen größeren Satz Kunstbohrer kaufen, ganz bewusst. Die Bohrer sind für den stationären Einsatz und Kunstbohrer wegen Hartmetall-Schneiden. Es wird auch mal Löcher in MDF geben und ich möchte nicht nach nach wenigen Löchern mit der Standzeit am Ende sein.

Als Hobbywerker werde ich mir nicht das teuerste Markenprodukt leisten. D.h. Famag oder Zobo wären schön, sind aber außerhalb des Budgets. Mit Fisch und ENT habe ich habe ich bei anderen Bohrern nicht nur gute Erfahrungen gemacht, z.B. auch schartige Schneiden gehabt - ging zurück.

Ich habe drei Kandidaten:
Edessö: https://www.effektiv-werkzeuge.de/p...nerbohrersatz-z2-v2-10-teilig-in-holzkassette
Paulimot: https://www.paulimot.de/professiona...profi-hartmetall-forstnerbohrer-set-13-teilig
JJW: https://www.jjw-germany.com/de/hss-...0-12-15-20-25-30-35-40-45-50mm-schaft-10-0-mm

Hat jemand mit Bohrern von diesen Herstellern Erfahrung?
JJW ist mit Abstand am billigsten. Bei Kreissägeblättern hat der Hersteller trotz günster Preise nach meinem Eindruck ganz gute Kritiken. Ich freue mich auch über Hinweise zu Herstellern, die mir noch unbekannt sind.

LG Ralph
 

mc2

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Ich find die Kunstbohrer auch bei stationären Betrieb für nicht vorteilhaft und ab und an braucht man es doch mal in der Handbohrmaschine.
Ein ordentlicher Forstnerbohrer ist schon eine andere Hausnummer.
Dass es nicht am Anfang so teuer wird, kann man auch einzeln projektbezogen nach und nach kaufen.
 

kberg10

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Man sollte imstande seine Bohrer mit einer CBN Scheibe selbst instand setzen zu können. Selbstgeschärfte Spiralbohrer konnte ich so zu einem sauberen Loch ohne Ausrisse überreden. Ab und an braucht man halt mal ein Zwischenmass mit zB 27,5 und dann ist sowas gefragt.
Ich benutze Forstnerbohrer zB von Leitz in HSS Qualität und die schneiden wie Sau, auch nach fast 50 Jahren. Die Aussenschneide mache ich mit Geradschleifer. Und eine stabile Standbohrmaschine ist auch nicht verkehrt.
 

Johannes

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Hallo,
ich habe eine wilde Mischung an Bohrern. Sowohl Famag HM-Forstnerbohrer, als auch ein paar Zobo und in mm Abstufung von 10-30 und dann in 5mm Abstufung weiter bis 65mm,chinesische Kunstbohrer die ich für ca. 1,3€ bei EBay gekauft habe. Alle erfüllen ihren Zweck.

Es grüßt Johannes
 

MarcBerlin

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Ich habe mit Edessö gute Erfahrungen zumindest bei Sägeblättern gemacht und Effektiv Werkzeuge ist ein netter Laden. Zu den 2 anderen kann ich nichts sagen.

Ich muss mal eine Lanze für den Kunstbohrer brechen. Die Härte bzw. Standzeit der HM Schneiden sind schon ein enormer Vorteil, wenn man die viel im Einsatz hat und nicht garantieren kann, dass sie stets nur pikobello Massivholz sehen. Ich war ja viel an Altbau Fußböden unterwegs, wo ich oft Äste und andere Fehlstellen ausgebohrt und verpfropft habe. Da bin ich schnell auf HM umgestiegen; alles andere war einfach zu schnell stumpf. Und selbstverständlich verwende ich die freihand im Akkuschrauber (bis 40mm). Wenn man richtig anzusetzen weiß, geht das ohne weiteres. Sollte die Führung per Zentrierspitze nicht ausreichen (je nach Situation ist da ja auch mal gar nichts) bedient man sich eben des alten Tricks, ein dünnes Brettchen mit entsprechender Bohrung als Führung aufzulegen. So eine Schablone mit allen Durchmessern befindet sich immer bei meinen Kunstbohrern. Damit ist ein ziemlich sauberes Ansetzen dann wirklich ein Kinderspiel.
 

brubu

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Wir kaufen nur noch solche Bohrer, die Zentrierspitze ist stufenlos einstellbar oder kann ganz herausgenommen werden wenn es eng wird.
Die kosten etwas aber man kauft nur einmal und ist sehr flexibel mit der einstellbaren Spitzenlänge.
 

MarcBerlin

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Ja, entnehmbare Zentrierspitze ist natürlich die Königsklasse! Dann sind auch Topfbohrungen unkritisch, wo die Reststärke des Werkstücks so gering ist, dass eine feste Spitze schon durch brechen würde. Ich hatte tatsächlich schon Situationen, wo ich mangels dieser Option auf eine aufwendige Fräsung ausweichen musste.
 

Pareto

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Ja, entnehmbare Zentrierspitze ist natürlich die Königsklasse! Dann sind auch Topfbohrungen unkritisch, wo die Reststärke des Werkstücks so gering ist, dass eine feste Spitze schon durch brechen würde. Ich hatte tatsächlich schon Situationen, wo ich mangels dieser Option auf eine aufwendige Fräsung ausweichen musste.
Ich hab irgendwie zu viele 35er... Deswegen nun auch einen mit abgeschliffener Spitze für solche Fälle. :emoji_mask:
 
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