Fliesenkleber von Dielenboden entfernen

jelefaz

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Hallo, ich bin neu hier.

Habe ein Haus von 1925 gekauft und unter den Fliesen im OG sind Holzdielen verlegt. Die Fliesen und den Fliesenkleber habe ich jetzt grob mit Hammer und Meißel entfernen lassen natürlich nicht ohne kleinere Schäden.
Mein Problem ist jetzt wie bekomme ich die Fliesenkleber-Reste schnell und vernünftig ab? Diese sind ja unregelmäßg verteilt. Tellerschleifer mit 16er Körnung? Betonschleifer? Da ist es vermutlich schwer nicht zu viel abzuschleifen... Oder mit der Walzenschleifmaschine?

Eine Sanierungsfräse mit Tiefenbegrenzung wurde mir bereits empfohlen um die gröbsten Stellen weg zu bekommen, den Rest dann mit Parkett Walzeneschleifer?

Die Höhe des Fliesenklebers reicht von 0 bis 5 mm schäctze ich.

Bin für Tips dankbar.
 

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jelefaz

ww-pappel
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Drahtbürstenaufsatz für die kleine Flex, staubt aber mächtig.
Ok. Hast Du da nen Link? Hab mir schon einen Winkelschleifer Aufsatz mit Absaug-Anschluss besorgt. Dazu eine Diamantschleif-Scheibe. Ging ganz gut runter aber ohne Tiefenbegrenzung kanns halt auch passieren dass man aufs Holz kommt. Deshalb wollte ich mir einen mit Tiefenbegrenzung ausleihen. Der geht dann nur bis zum Holz, tiefer kann man ihn nicht drücken.
 

jelefaz

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Ich würde gleich mit dem Walzenschleifer loslegen. Fliesenkleber ist in der Regel gut zu schleifen.
Ok, danke. Mit 16er? Ist halt nicht überall gleich viel/dick. Deshalb hab ich Schiss dass einige Stellen dann schon Holz abgeschliffen wird und an anderen nur Fliesenkleber... Über Bereiche punktuell zu schleifen ist mit der Walze vermutlich schwierig?
 

jelefaz

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...hm, die schlecht verlegten schmalen Nadelholzdielen sind doch - in Relation zum erreichbaren Ergebnis - echt den Aufwand nicht wert. Wenn's um jeden Cent geht, würde ich mal ein Brettchen aufnehmen und schauen, ob sich das Drehen lohnt.
Also ich mag alten Holzboden. Und wieso nicht den nehmen der schon da ist. Sonst muss ich ja alles trotzdem abschleifen oder legalisieren und Parkett drauflegen. Kostet natürlich wesentlich mehr und wäre schade drum finde ich. Immer eine Geschmack und Geld frage...
 

K2H

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Ich würde gleich mit dem Walzenschleifer loslegen.
Ob das wirklich Sinn macht? So schnell kannst Du gar nicht schauen wie da nachher Dellen und Rillen drin sind.
Yeap! Walzenschleifer muss man können. Die können nämlich vor allem super gut und effizient ins Parkett Abflussrinnen direkt vor Wände fräsen.
Ernsthaft: Anfänger sollten besser Tellerschleifer verwenden.
 

buckdanny

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Yeap! Walzenschleifer muss man können. Die können nämlich vor allem super gut und effizient ins Parkett Abflussrinnen direkt vor Wände fräsen.
Ernsthaft: Anfänger sollten besser Tellerschleifer verwenden.
Ich meinte nicht das schleifen, sondern diese Nadelholzdielen als Boden zu verwenden, in dem weichen Zeugs sieht man sofort wenn einer nicht auf Socken lief.
 

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Es bleibt ein Nadelholzboden, das ist klar. Das Schleifen ist etwas anspruchsvoller, aber jetzt auch nichts was das nonplusultra an handwerklicher Begabung erfordert.

16er Korn mit Walze. Immer in bewegung bleiben, Diagonalschliff ist klar?

Ordentlicher Randschleifer wird ebenfalls nötig sein.
 

jelefaz

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Es bleibt ein Nadelholzboden, das ist klar. Das Schleifen ist etwas anspruchsvoller, aber jetzt auch nichts was das nonplusultra an handwerklicher Begabung erfordert.

16er Korn mit Walze. Immer in bewegung bleiben, Diagonalschliff ist klar?

Ordentlicher Randschleifer wird ebenfalls nötig sein.
Sehe ich ähnlich. Nadelholzdielen erkennt man so direkt? Gut zu wissen.
Bringt mich jetzt alles schon zum Nachdenken ob ich den Boden aufarbeiten soll... Für handwerklich begabt halte ich mich jetzt schon.
 

fahe

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Also ich mag alten Holzboden. Und wieso nicht den nehmen der schon da ist. Sonst muss ich ja alles trotzdem abschleifen oder legalisieren und Parkett drauflegen. Kostet natürlich wesentlich mehr und wäre schade drum finde ich. Immer eine Geschmack und Geld frage...
...ich schreibe ja: Wenn's ums Geld geht und Du mit der Qualität dieser Schalung - denn Dielen würde ich das nicht nennen - zufrieden bist, würde ich an Deiner Stelle:
  • den Boden aufnehmen
  • den Fliesenkleber manuell an den Stellen, wo die Brettchen auf die Unterkonstruktion kommen, entfernen
  • den Boden umgedreht wieder aufnageln.
  • schleifen, ölen, lackieren, whatever.
Das ganze Unterfangen natürlich nur, wenn Dir nicht an der Unterseite schon der Schimmel/whatever entgegen schreit. :emoji_wink:

Mit der Schleifaktion, wie momentan gedacht, wirst Du imho mit vertretbarem Aufwand keine akzeptable Oberfläche bekommen.
 

ger-247

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Nun ja, @fahe das mag schon gehen. Wäre aber nicht ungewöhnlich auf eine sägeraue Unterseite zu treffen. Dann muss wieder ordentlich geschliffen werden....
Ich glaube schon, dass da eine vernünftige Oberfläche bei rauskommt. Fliesenkleber zieht ins Holz nicht tief ein und für mein Begriffe gute schleifbar. Sorgen würden mir eher die verdreckten Fugen machen.
 

wirdelprumpft

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nichts aus Metall (Drahtbürste- Hartmetallscheibe etc.) zum Schleifen nehmen das hat auf Holz brutale Auswirkung das hinter zu beheben dauert ein vielfaches länger als gleich mit Schleifpapier zu schleifen

Wichtig: wenn das gröbste runter ist und man sauberes Holz sieht die Fugen so gut es geht auskratzen.
Wenn so ein "Sandkörnchen" aus der Fuge beim Feinschleifen unter die Einscheibenmaschine kommt fängt man von vorne an....
 

Da bin ich

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Ich würde meinen tellerschleifer nehmen, mit Körnung 12 oder 16 anfangen,
oder eine Hartmetall bestreut e Scheibe , aber sowas hab ich noch nicht
dann könnte der Boden in paar Tagen so aussehen
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wirdelprumpft

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die Hartmetallscheibe ist eine ganz ganz schlechte Idee - die verhält sich so gar nicht wie Schleifpapier K24
das ist wie wenn man mit ner Raspel über den Boden zieht nur schlimmer weil die Körner auf der Schleifscheibe viel weiter auseinander liegen.
Ich hab das mal bei einem lackierten Bucheboden probiert weil der Lack die Schleifscheiben zugesetzt hat war eine ganz miese Idee....
 

jelefaz

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nichts aus Metall (Drahtbürste- Hartmetallscheibe etc.) zum Schleifen nehmen das hat auf Holz brutale Auswirkung das hinter zu beheben dauert ein vielfaches länger als gleich mit Schleifpapier zu schleifen

Wichtig: wenn das gröbste runter ist und man sauberes Holz sieht die Fugen so gut es geht auskratzen.
Wenn so ein "Sandkörnchen" aus der Fuge beim Feinschleifen unter die Einscheibenmaschine kommt fängt man von vorne an....
Also Lack ist das nicht drauf glaub ich. Aber halt Fliesenkleber, hehe.
 

Mitglied 59145

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Wenn so ein "Sandkörnchen" aus der Fuge beim Feinschleifen unter die Einscheibenmaschine kommt fängt man von vorne an....
Du stellst dich aber auch an :emoji_wink:.

Da ist schon was dran! Das ganze ist schon ein ordentlciher Haufen Arbeit und erfordert auch etwas Verständnis des ganzen Unterfangens. Es ist nicht mit der Maschinenempfehlung getan.

Man kann jetzt halt schlecht einschätzen was man noch alles schreibt.

Für handwerklich begabt halte ich mich jetzt schon.
....lässt ja viel Interpretationsspielraum.

Aufnehmen und neu verlegen eskaliert meist massiv und hinterher fehlt doch wieder irgendwas, geht beim aufnehmen kaputt usw..

Kennt jemand ein gutes Video was man hier verlinken könnte? Diagonalschliff, ein und austauchen am Rand etc...... ?
 

fahe

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Wäre aber nicht ungewöhnlich auf eine sägeraue Unterseite zu treffen.
...was man mit dem Aufnehmen des einen oder anderen Brettchens durchaus feststellen könnte.

Der Rauspund auf meinem Dachboden sieht besser aus, liegt da seit mindestens sechzig Jahren und hat... Überraschung... natürlich auf beiden Seiten schon Hobelmesser gesehen.

Ich bin raus, der TE wird eh machen, was er denkt. Wenn dann irgendwann alle Schleifdellen halbwegs entfernt und die "Dielung" bei schlanken 19 Millimetern Stärke liegt, können wir ja im Thread "Dieboden federt so... Was tun?" weiter fabulieren.
:emoji_wink:
 
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