Bernardo Formatkreissäge TK315P franst aus

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bast4321

ww-kastanie
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Hallo,

ich bin seit kurzem Besitzer einer Bernardo TK315P, nachdem meine alte Tischkreissäge den Geist aufgegeben hat.
Nachdem ich die Maschine endlich zusammengebaut hatte (die Anleitung ist eine Katastrophe) und den ersten Schnitt gemacht habe, war das Ergebnis ernüchternd.
Die Oberseite des Schnitts ist total ausgefranst, die Unterseite hingegeben perfekt. Außerdem hat man nicht das Gefühl, dass die Säge ruhig läuft.
IMG_6753.JPG IMG_6754.JPG

Leider weiß ich nicht, woran es liegen könnte, meine Vermutung ist, dass der Schiebeschlitten nicht plan zum Sägetisch liegt und das Werkstück dadurch vibrieren kann. Leider hat Bernardo bei meiner Ausführung und entgegen der eigenen Anleitung bei der Höhenverstellung Schnellspannstifte verbaut, sodass ich diese rausbohren müsste, um daran was ändern zu können.
IMG_6750.JPG IMG_6751.JPG

Das Sägeblatt ist das mitgelieferte mit ø315mm und 40 Zähnen.

Hat hier jemand Erfahrung mit der Maschine und Tipps/Hinweise, was hier das Problem sein könnte?

Vielen Dank,
Sebastian
 

carsten

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Hallo

an der Oberseite ausgefranzt und unten sauber ?!?!
mach mal einen Schnitt ohne dass die aufsteigenden Zähne die Schnittfuge erreichen. Also einschneiden bis kurz davor. Säge ausschalten. WArten bis Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist und dann den Schnitt bewerten bzw Bild hier posten
 

bast4321

ww-kastanie
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Die Höhe ist richtig eingestellt, also 3-5mm höher als das Werkstück.
@carsten: du meinst dass man maximal bis zum Drehpunkt des Sägeblatts einschneidet, hab ich das richtig verstanden?
 

schrauber-at-work

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Das originale Sägeblatt von Bernardo taugt m.M.n. eher nur zum Brennholz schneiden. Kauf Dir mal ein ordentliches (Stehle o.ä.) dann sieht es anders aus. Die Brandspuren sollten eigentlich auch nicht sein.

Gruß SAW
 

raziausdud

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Hallo.

Das Schnittbild ist normalerweise umgekehrt , oben besser als unten, weil oben der Zahn ins Holz eintritt und unten heraus.

Sehr wahrscheinlich schneidet also bei Dir der hintere aufsteigende Sägezahn noch nach. Und zwar deutlich und/oder das Sägeblatt ist absolut stumpf. Was da zu was nicht parallel steht, musst Du ermitteln.

Grüße. Rainer
 

bast4321

ww-kastanie
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Ja, hab gerade auf Anregung eines anderen Forenmitglieds (per PM) die Drehrichtung geprüft und es ist tatsächlich so, dass das Blatt falschrum gedreht hat...
Warum mir das nicht aufgefallen ist weiß ich auch nicht, andererseits rechnet man jetzt auch nicht unbedingt damit :emoji_grin:
Mit Polwender angeschlossen und siehe da, Schnittbild passt.
Vielen Dank für eure Hilfe!
 

dsdommi

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Statt dem Polwender ( nimmt man den nicht für Gleichsstrom ? :emoji_slight_smile: ) solltest du vielleicht die Dose richtig anschließen. Das ist für die Zukunft sicherer .
 

brubu

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Ja, aber ich habs nach unten gespannt gehabt
Hm? Ich finde es mehr als haarsträubend wie blutige Anfänger arbeiten. Vor längerer Zeit gab es lange Diskussionen wegen einer Bandsäge bis klar wurde, dass das Sägeband mit den Zähnen nach oben aufgelegt wurde............
Darum braucht es heute für solche, "schwierigen Fälle" für jedes Detail eine Anleitung und Angaben wir ein Werkzeug drehen muss.
Hauptsache die Finger sind noch dran und schau, dass es so bleibt.
 

magmog

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Guuden,

es ist schon enorm, was Laien so alles trauen, ohne zu wissen was sie tun!
Das geht ja inzwischen bis zu der Idee, einen zu dünnen Dorn zusätzlich durch
zwei Querbohrungen zusätzlich zu schwächen.
.......denn sie wissen nicht was sie tun!
 

Holzrad09

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Darum braucht es heute für solche, "schwierigen Fälle" für jedes Detail eine Anleitung und Angaben wir ein Werkzeug drehen muss.
Och, wär der blöde Spaltkeil nicht im Weg, hätte er auch von hinten sägen können ....
Zeigen zwar die Zähne dann auch wieder zur falschen Seite aber bissl dünnes Zeugs hätte er damit sicher durchflattern können. :emoji_slight_smile:
 

stefan.

ww-esche
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Nein, ich finde nicht.

Der Threadersteller hatte Glück, dass er das Werkstück festgespannt hat. Hätte er es nur mit den Händen gehalten, wär's ihm um die Ohren geflogen. Und das sind genau die Situationen, in denen am Ende die Finger im Sägeblatt sind.
 

bast4321

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Der Threadersteller geht davon aus, dass eine bestellte Säge in die richtige Richtung dreht.
Das Sägeblatt war werksseitig verbaut, ich habe rein gar nichts daran geändert.
Die Überlegung die Schnellspannstifte zu entfernen hat auch wenig mit Sicherheit zu tun, diese sind wie gesagt nicht in allen Baureihen vorhanden, die "Einstellmöglichkeiten" die der Schlitten hat sind mit den Stiften eben nicht nutzbar.
Und ja, ich habe das Werkstück aus Sicherheitsgründen festgespannt, Schutzbrille getragen usw.
Dass ich das Werkstück festgespannt hatte hat nichts mit Glück zu tun.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht was eure Kommentare hier sollen.
 
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Markus L

ww-birke
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Na ja, die Säge wird wahrscheinlich schon in die richtige Richtung gedreht haben, sie kann aber nichts dafür, dass die bauseitige Hausinstallation nicht über ein korrektes Rechtsdrehfeld verfügt. Und ich wette, dass in der Anleitung garantiert der Hinweis steht, man solle die Säge bei Erstinbetriebnahme einmal kurz anlaufen lassen und wieder ausschlten, um zu schauen, ob sich das Blatt richtig herum dreht.
Na ja, dass man ein Werkstück auf der Formatkreissäge festspannt, ist sicherlich nicht verkehrt, kommt in der Praxis aber eigentlich selten vor, bei vielen Arbeitsgängen ist dies auch gar nicht möglich, von daher war das in gewisser Weise schon Glück.
 

Klausmann

ww-ulme
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Der Threadersteller geht davon aus, dass eine bestellte Säge in die richtige Richtung dreht.
Das Sägeblatt war werksseitig verbaut, ich habe rein gar nichts daran geändert.
Die Überlegung die Schnellspannstifte zu entfernen hat auch wenig mit Sicherheit zu tun, diese sind wie gesagt nicht in allen Baureihen vorhanden, die "Einstellmöglichkeiten" die der Schlitten hat sind mit den Stiften eben nicht nutzbar.
Und ja, ich habe das Werkstück aus Sicherheitsgründen festgespannt, Schutzbrille getragen usw.
Dass ich das Werkstück festgespannt hatte hat nichts mit Glück zu tun.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht was eure dummen Kommentare hier sollen.
Mach dir keinen Kopf. Das scheint hier mittlerweile Mode zu sein. Eigentlich frägt man ja um Auskünfte zu erhalten, aber hier bekommt man immer wieder nur aufgezeigt dass man ja keine Ahnung hat. Das mit dem Dorn und den Zapfen bezieht sich auf meinen Thread zwecks Fräsodrn. Auf dem Thema wird jetzt rumgehackt wie noch was. Ich wollte nur wissen obs umsetzbar ist und Sinn macht, ein einfaches "Nein, weil... " hätte gereicht. Aber manche Menschen müssen sich im Internet nun mal profilieren und zeigen wie toll sie sind. Immerhin gibt´s ja immer noch die Anonymität im Netz. Leider.

Zum Thema Drehrichtung: Wenn´s deine erste Drehstrommaschine ist, kann ich das voll nachvollziehen. Es ist nun mal nicht jeder täglich im Holz und geht vielleicht nicht unbedingt einem Beruf mit Strom o.ä nach. Da ist die Drehrichtung nicht immer der erste Gedanke.
 

bast4321

ww-kastanie
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Na ja, die Säge wird wahrscheinlich schon in die richtige Richtung gedreht haben, sie kann aber nichts dafür, dass die bauseitige Hausinstallation nicht über ein korrektes Rechtsdrehfeld verfügt. Und ich wette, dass in der Anleitung garantiert der Hinweis steht, man solle die Säge bei Erstinbetriebnahme einmal kurz anlaufen lassen und wieder ausschlten, um zu schauen, ob sich das Blatt richtig herum dreht.
Na ja, dass man ein Werkstück auf der Formatkreissäge festspannt, ist sicherlich nicht verkehrt, kommt in der Praxis aber eigentlich selten vor, bei vielen Arbeitsgängen ist dies auch gar nicht möglich, von daher war das in gewisser Weise schon Glück.
In der Anleitung steht dazu nichts, ich kann sie dir gerne Einscannen wenn du mir nicht glaubst.
Glück war es eben nicht, weil ich den ersten Schnitt mit einer neuen Säge nicht freihändig ausgeführten wollte. Eben weil ich die Maschine nicht kenne.
 

bast4321

ww-kastanie
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Mach dir keinen Kopf. Das scheint hier mittlerweile Mode zu sein. Eigentlich frägt man ja um Auskünfte zu erhalten, aber hier bekommt man immer wieder nur aufgezeigt dass man ja keine Ahnung hat. Das mit dem Dorn und den Zapfen bezieht sich auf meinen Thread zwecks Fräsodrn. Auf dem Thema wird jetzt rumgehackt wie noch was. Ich wollte nur wissen obs umsetzbar ist und Sinn macht, ein einfaches "Nein, weil... " hätte gereicht. Aber manche Menschen müssen sich im Internet nun mal profilieren und zeigen wie toll sie sind. Immerhin gibt´s ja immer noch die Anonymität im Netz. Leider.

Zum Thema Drehrichtung: Wenn´s deine erste Drehstrommaschine ist, kann ich das voll nachvollziehen. Es ist nun mal nicht jeder täglich im Holz und geht vielleicht nicht unbedingt einem Beruf mit Strom o.ä nach. Da ist die Drehrichtung nicht immer der erste Gedanke.
Danke.
Ja ist Mode und ein generelles Problem.
Wenn es jeder könnte bräuchte man das Forum nicht.
Dann hätten die Herren mit ihren schwitzigen Händen auf der Tastatur aber auch keine Möglichkeit sich über andere zu erheben und manche brauchen das scheinbar.
Vielen Dank an alle die mir weitergeholfen haben.
 

brubu

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Die Rubrik ist "Amateur fragt"

Und so lautet der Anfang der Frage:
ich bin seit kurzem Besitzer einer Bernardo TK315P, nachdem meine alte Tischkreissäge den Geist aufgegeben hat.
Nachdem ich die Maschine endlich zusammengebaut hatte (die Anleitung ist eine Katastrophe) und den ersten Schnitt gemacht habe, war das Ergebnis ernüchternd.
Die Oberseite des Schnitts ist total ausgefranst, die Unterseite hingegeben perfekt. Außerdem hat man nicht das Gefühl, dass die Säge ruhig läuft.
Nach deiner Kritik habe ich dies extra nachgelesen. Umso bedenklicher wenn du bereits ein Säge hattest und deinen Fehler nicht bemerkt hast.
Wir Profis können auch schweigen und unser Wissen für uns behalten.
Ich finde deine Kritik sehr gelinde ausgedrückt nicht angemessen.
 
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