Bäuerle HCH 63 Fügetische schief

bengei

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Serwus zusammen,
ich hätte auch gerne eine Bedienungsanleitung für meine Bäuerle CHM 45.
 

Habsbby

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Guten Tag , wäre es möglich mir ebenfalls eine Bedienungsanleitung für die Hch 63 zukommen zu lassen ?
Gruß Bene
 

Holzkobb

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Hallo und guten Tag, ich möchte nach XXXX? Jahren von einer Bäuerle CHM45 das Öl des Getriebes wechseln, habe allerdings nicht die neuere Maschine mit der Möglichkeit eine Blende an der Maschinenvorderseite abzunehmen. Prinzipiell baugleich mit dieser, von Rainer.
https://rainerspeer.com/meine-werkstatt-am-oderbruch/?unapproved=425&moderation-hash=e6eb505654a22a3c8ca0be6908792aac#jp-carousel-872
Und ja, leider hat meine einiges an Rost und Gammel angesetzt, zu feuchte Umgebung bei gleichzeitig geringer Nutzung in den letzten Jahren.

udatu3ez.jpg


So sieht meine alte graue Dame aus:
P1.JPG P1030306.JPG
P1030307.JPG

Der einzige Zugang ist über eine eingelegte Alugussplatte möglich durch die die Spindeln für die Tisch Höhenverstellung laufen. Seitlich komme ich auch nicht an irgendwelche Ablassschrauben.
Aufbocken und massiv unterbauen, oder zerlegen?!
Eventuell hat der eine oder andere von Euch eine Idee.
Gruß Peter
 

Holz-Christian

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Servus Peter, wenn du den Riemenkasten abnimmst wird sowohl das Ölschauglas als auch Öl einfüll und Ablassschraube des Vorschubgetriebes zugänglich.

Vor dem Ölwechsel die Maschine ein Weilchen laufen lassen damit sich das Öl erwärmt und leichter abläuft.

Die Ablasschraube ist sehr nahe am Boden, Maschine etwas anheben damit man eine Auffangwanne drunter bekommt.

Gruß Christian
 

Holzkobb

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P1030301.JPG Hallo Christian,
danke für Deine schnelle Antwort. Da muss ich noch mal schauen...:emoji_nerd:
Ich sehe da erst mal nix, bin gerade aber auch nicht vor Ort.
P4.JPG



Ich gebe dann Rückmeldung!
Gruß Peter
 

Holzkobb

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Hallo Christian,
an meiner CHM gibt es am Getriebe KEINE Ölablassschraube, ein Schauglas schon. Also schnell mal ausgebaut, mit Petroleum ausgewaschen. Jetzt noch auslaufen/trocknen lassen dann kann neues Öl rein. Ich bin allerdings am überlegen ob ich nicht einfach eine Schraube einsetzte, das wäre dann in ca. 10-15Jahren einfacher...:emoji_sunglasses:
IMG_4688.JPG IMG_4690.JPG IMG_4691.JPG IMG_4692.JPG IMG_4693.JPG IMG_4699.JPG IMG_4701.JPG IMG_4703.JPG
Gruß Peter
 

kgb007

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Und muss man dazu die Maschine hochbocken und das ganze Getriebe ausbauen??
 

Holzkobb

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Hallo Rainer,
hochgebockt hatte ich die nur weil mir Christian mit seiner Aussage bezüglich Lage der Ölablasschraube gemacht hatte. Hat sie aber nicht gehabt, bei meiner Uralt CHM muss das Getriebe zum Ölwechsel ausgebaut werden, zum Ablassen und auch Auffüllen. Wenn die Riemenabdeckung ab ist, hat man das Teil in maximal 30 Minuten draußen, alle 2000 Betriebsstunden laut Bäuerle soll das Öl gewechselt werden. Also kein Drama, nur anstrengend, die Stange zum Ausrücken des Vorschubs ist nur gesteckt zwei M12er und los gehts, das Teil hat bestimmt gute 30-35Kg, und läuft genial leicht und sanft.
Da hst Du es einfacher mit dem Deckel auf der Front.... :emoji_tired_face:
:emoji_wink: Gruß Peter
 

frank2b

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Guten Abend und ein frohes Neues!

Ich bin der Frank aus dem Aischtal (Höchstadt a.d. Aisch) und arbeite seit einem Jahr intensiver mit Massivholz. Aus diesem Grunde legte ich mir im Frühjahr letzten Jahres eine Bäuerle CHM45 zu.

Seit ich diese intensiver und mit längeren Bohlen zum Abrichten nutze (ca. 1.70m - 2 m) sehe ich die Problematik, dass ich vorne am Holz mehr abnehme als hinten, also Keile hoble.

Nach dem Ausrichten des Aufgabetisches an die Hobelwelle und dem Ausrichten des Aufnahmetisches an den Abgabetisch wurde ersichtlich, dass die Tische nicht zueinander plan sind. Zwei Richtscheite über jedes Ende der Messerwelle zeigten einen ca. 1mm breiten Spalt zum Ende eines Tisches (kommt drauf an, auf welchem das Richtscheit plan aufliegt).

Anschließend habe ich angefangen, wie hier schon beschrieben, das Spiel der Keilleisten dazu zu nutzen, um die Tische so gut es geht auszurichten.
Dadurch konnte ich den Spalt vermutlich minimal verringern, aber von Planarität zwischen den Tischen kann man nicht sprechen.
Danach habe ich den Tisch ab und auseinandergenommen um die Keilleiste zu reinigen sowie zu entfetten, ohne anschließend sichtbaren Effekt.

Die Tischauflage, auf dem die heruntergeklappten Tische liegen, wurde sauber gehalten.

Jetzt bin ich nach mehreren Tagen Arbeit an einem Punkt, an dem ich nicht mehr weiter weiß und auf die Hilfe derjenigen hoffe, die das Problem irgendwie in den Griff bekommen haben.

Morgen werde ich noch ein paar Fotos einstellen.

Ich würde mich über eure Hilfe sehr freuen!
 

frank2b

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Hallo,

hier die versprochenen Bilder:

Bäuerle CHM45 BJ 1964

Gesamtansicht.jpeg
Typenschild.jpeg



Überprüfung der Planarität via Richtscheite

Richtscheite liegen auf Messerwelle (Messer weggedreht) auf.
Die Richtscheite liegen auf dem Abgabetisch voll auf.

Planarität_Messung_mit_Richtscheit.jpeg



Ansicht Aufgabtisch vorne, der Spalt ist im nachfolgenden Bild besser zu erkennen


Spalt_Aufgabetisch_Vorderansicht.jpeg



Ansicht Aufgabetisch seitlich (Seite Fügeanschlag)


Spalt_Aufgabetisch_seitlich.jpeg



Ansicht Richtscheit Seite Fügeanschlag ("hinten")

Zur Messerwelle hin liegt das Richtscheit auf dem Aufgabetisch auf.
Der am obigen Bild sichtbare Spalt vergrößert sich keilförmig zum Anfang des Aufgabetisches hin.

Plane Auflage_Abgabetisch_hinten.jpeg



Abgabetisch Ansicht unten

Keilschiene_Abgabetisch.jpeg




Aufgabetisch Ansicht unten

Keilschiene_Aufgabetisch.jpeg

Bei Bedarf gibt es sehr gerne mehr Bilder.
 

carsten

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Hallo

sind die Richtscheite denn noch gerade ??
Unabhängig davon: Es gilt der Grundsatz: Wer misst, misst Mist.

Wollte erst auf die Verstellung von Hohl und Spitzfuge hinweisen, aber das passt nur wenig zu dem geschilderten Ergebnis.

Ich vermute eher du drückst am Anfang das Werkstück massiv auf den Aufgabentisch. Auf dem Aufgabentisch wird NUR geführt nicht gedrückt. Der Druck erfolgt auf den Abnahmetisch kurz HINTER der Messerwelle WENN dort genug Material aufliegt.
 

brubu

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Hallo
Wenn du am Ende weniger Spanabnahme hat als am Anfang wird wohl das Holz angehoben weil der Abnahmetisch minim zu hoch steht.
Dass der Tisch am Ende herunter hängt darf nicht sein. Die Maschine kenne ich nicht, die Keilleisten sehen eher danach aus, dass auf diesen der Tisch läuft um die Spanabnahme zu verstellen.

Ich sehe unter den Tischen oben die Keilleisten für die Spanabnahme und darunter die Auflage am Maschinenunterteil um die Tische abzuklappen.
Da müsste sich mindestens ein Tisch irgendwie einstellen lassen, nur sehe ich es nicht.

Kannst du bitte Fotos machen mit abgeklappten Tischen und den Tischführungen. Ev. lässt sich an der Auflage am Unterteil etwas verstellen oder am Teil zwischen Auflage auf Unterteil und Keilleisten Tische.
 

kgb007

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Die Keilleisten halten die Tische mit wenig Spiel an der Maschine. Nach meiner Erfahrung (und Rumfummelei) lässt sich da lediglich seitwärts ein wenig verstellen. Man sieht auf dem letzten Bild, dass der Tisch relativ weit links steht. Von der Konstruktion her sollten die möglichst parallel laufen und dann 90 Grad zur Messerwelle stehen.
 

magmog

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Sorry, aber die Bilder sagen nichts aus. Auf einem ist der Besen im Weg,
bei den anderen sollten die Richtscheite von hinten beleuchtet werden.
Am Verlauf des Lichtspalt lässt sich so genaueres erkennen.
 
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