Moin!
Da widerspreche ich massiv!!!
Holz muss nur holzgerecht verarbeitet werden dann ist es der Spanplatte haushoch überlegen.
Eine artgerecht verarbeitete und installierte Arbeitsplatte aus Span/HPL hat wenig bis gar keine Nachteile gegenueber "Voll"holz.
Ok, einen Schaubstock anschrauben geht besser bei Nativholz...
Wenn man auf's Geld achten muss und keinen eigenen Wald und Maschinenpark hat bietet eine Span/HPL meist einen Vorteil bei den Gestehungskosten.
In den letzten 18 Jahren haben "wir" etliche Kilometer Arbeitsplatten hergestellt und verbaut. Im kommerziellen Umfeld eigentlich immer FPY/HPL oder MPX/HPL. In den letzten Jahren im gehobenen Mietwohnungsbereich dann haeufig Kunststoffe (Corian etc) oder Kunststein/Quartz.
Im "High End Residential" war da immer der Steinmetz dabei. Probleme gab es mit keinem Material. Jedenfalls nix "art-typisches".
Kaputt kriegt man alles.
Persoenlich bevorzuge ich Vollholz als Arbeitsplatten in meiner Kueche. Weder mit Buche noch Eiche wirklich schlechte Erfahrungen gehabt.
Aber weil es während Corona etwas schneller gehen musste haben wir jetzt "schwedisches Starkfurnier" in der Kueche. Dem sollte ich jetzt, nach fuenf Jahren, vielleicht mal wieder eine Oelung goennen.
