Einbau Holztreppe

magmog

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Guuden,

die zwei Farben der Schäume sind in der Tat merkwürdig.
Bei zu großen Zwischenräumen kann eine Platte im knappen Stufenformat zwischengeschäumt werden.
Die mir vertrauten Stufenschäume sind sehr druckfest, ein elastisches Verhalten konnte ich noch nie feststellen.
Da der Spezialschaum relativ teuer ist, ist man leicht versucht zu wenig zu verwenden oder mangelnde Menge mit einem günstigen zu substituieren.
 

magmog

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bei allen Merkwürdigkeiten, die Richtung Gericht würde ich möglichst zu meiden versuchen.
Druck in der Richtung auf den Auftragsnehmer zu machen ist gut,
aber nach meinen Erfahrungen verdienen letztlich damit nur die Rechtsanwälte und die Sachverständigen.
Die beiden Streitenden Seiten haben nur Kosten, und eine von beiden nicht das was ihr Anliegen war.
Das muss in Folge für weiteres Geld anderweitig beschafft werden.
 

magmog

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Hallo,
ich weiß nicht, ob es heute noch so ist, früher gab es Schiedsstellen ( bei Handwerkskammer und Innungen), die zwischen Betrieb und Kunden vermittelt haben, ohne zusätzliche Kosten zu generieren.

Es grüßt Johannes


…..yep, die gib es nach wie vor. Eine gute Möglichkeit niedrigschwellig zu einem Vermittlungsergebnis zu gelangen.

Allerdings wissen wir noch nicht, wie sich die Gegenseite zuletzt in der Angelegenheit geäußert hat.
 

justplanesteve

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Ist es in Deutschland üblich, Treppen nach dieser Methode auf Beton zu montieren?

Meiner Erfahrung nach erfolgt die Montage auf einer Sperrholzunterlage. Das gesamte Ausgleichen und Verkleben findet zwischen dem Sperrholz und dem Beton statt – zudem unter Verwendung einer durchgehenden Sperrschicht, wobei es sich dabei oft nur um Bitumenmasse handelt.
Manchmal wird auch nicht schäumender Polyurethan-Klebstoff verwendet, um die strukturelle Stabilität zu erhöhen.

Das Sperrholz bildet dann die geeignete Basis, um den Massivholzboden direkt darauf zu verlegen.

Ich könnte durchaus zahlreiche Bilder von Treppeninstallationen in großen Gewerbeobjekten beisteuern. Ich möchte jedoch nicht den Eindruck erwecken, den Thread zu kapern, da ich weder die korrekten Verfahrensweisen noch die gesetzlichen Vorschriften in Deutschland kenne.

Die vom Threadersteller beschriebene Montageart finde ich allerdings überraschend.
 

magmog

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Ei Guuden Steve, ich denke das ist Dein Name,

die Montage mit speziellem PU-Schaum von Holzstufen auf Beton ist hier üblich und seit Jahren bewährt.

Ein bisschen gesammelte Erfahrungen dazu:
https://www.woodworker.de/forum/search/3135074/?q=Stufen+++beton&o=date

Deine Beiträge von der anderen Seite der Pfütze finde ich durchaus interessant, sie erweitern den eigenen Horizont!
 

justplanesteve

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Danke für die netten Worte!

Und für den Link. Ich habe eine Stunde lang gelesen, aber selbst mit den Querverweisen zu anderen Themen noch nicht alles erfasst.

Es scheint, als wäre das Problem gelöst. Ponal Statik klebt, füllt aus, gleicht Unebenheiten aus, lässt Ausdehnung und Schrumpfung zu und dämmt den Schall. Es sieht definitiv so aus, als ließe sich damit enorm viel Arbeitszeit sparen. Falls die Kollegen, mit denen ich früher gearbeitet habe, es noch nicht verwenden, muss ich sie unbedingt darauf aufmerksam machen. Laut Amazon ist ein (kostengünstiger) Versand in die USA möglich. Übrigens: Viele der besten hier verwendeten Produkte stammen aus Deutschland, der Schweiz oder ... Liechtenstein (z. B. Hilti).

Allerdings: Die Arbeitsweise bei einem konkreten Projekt müsste man dafür womöglich umstellen. Alle arbeiten sich gegenseitig in die Quere! Da hat man gerade alles nivelliert und startklar gemacht, und schon kommen die Klempner mit schwerem Gerät und trampeln über den gerade gesäuberten Bereich – „Entschuldigung, tut uns leid, nur eine Sekunde“. Kaum hat man wieder Ordnung geschaffen, kommen von der anderen Seite die Elektriker: „Kurz durch, nur eine Sekunde, sorry Kumpel“. Das funktioniert nur, wenn es zwei Treppenaufgänge gibt oder zumindest eine Leiter in den zweiten Stock.

Danke für all die Informationen – das würde die Arbeit so sehr beschleunigen, dass der Treppenbauer womöglich sogar verlangen könnte, den Bereich für den Rest des Tages für alle anderen zu sperren.

smt
 

magmog

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Guuden,

……..anders geht es garnicht! Wenn Treppen aufgeschlagen oder Stufen montiert werden hat außer den Treppenbauern Niemand den Bereich zu betreten.
Wenn eine Sohle betoniert wird ist schließlich mit „ich muss mal auf die andere Seite“ auch nichts. Selbst der Rettungswagen fährt nicht kurz mal über den frischen Asphalt!
Falls es bei Euch nicht selbstverständlich ist muss das spätestens bei der Beauftragung mit der Bauleitung festgelegt werden.

Aber schön Dich hier im Forum als Neuzugang begrüßen zu dürfen!

Einen Stufenschaum hat übrigens auch Hilti im Portfolio.
 

Aha_01

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... ist ja eigentlich auch ein gutes Stichwort.

@Aha_01 : Hat der Gutachter diesbezüglich Aussagen getroffen? Es geht ja durchaus um ein sicherheitsrelavantes Bauteil, da sollten die verwendeten Materialien und Stoffe gewisse faktische Eigenschaften aufweisen.
Danke für die Antwort, der Gutachter meinte das diese Montage den Regeln der Technik entspricht. Im Datenblatt steht die Montageanleitung ja drin. Aber laut DIN …. muss Kleber nur halten, Fraglich nur welcher? Dies könne auch mit dem verwendeten Kleber erfolgen. In seiner Firma wird das auch so verwendet. Auf Nachfrage ob die Stufen bei lösen des Klebers nicht verrutschen, kam als Aussage. Nein da die Setzstufe an der Holzstufe verschraubt sei kann das nicht weg.
Alles recht komisch. Bei solchen Aussagen weiss ich was der Gutachter für ein Treppenbauer ist
 

Aha_01

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Durch die viel zu dicke Fuge ist auf den Fotos deutlich zu sehen wie der Schaum sich als Kissen weit von den Stufenkanten weg befindet.
Je dicker der Schaum umso mehr bewegt er sich. Auf den Schraubenköpfen und auch sonst braucht es nur minimalste, kaum sichtbare Bewegungen und die Treppe knarrt.
Es ist wie immer auf dem Bau, der Pfusch beginnt mit der Planung. Danach kann noch viel korrigiert werden aber nur über Mehrkosten und sehr gute Fachleute.
In diesem Fall hätten die Betonstufen aufgegossen oder durch aufgeschraubte Holzauflagen erhöht werden müssen.
Und 2 Sorten (Farben) Schaum wirken auch komisch.
Der Augenmerk sollte auf dem Wort ,Fachleute‘ liegen. Find die mal
 

brubu

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Ich kapier die Konstruktion nicht ganz. Einerseits ist die Setzstufe mit der Stufe verschraubt (laut Gutachter), anderseits konnte die Setzstufe zwischen den Stufen heraus demontiert werden. Oder wurden die Stufen auch demontiert und liegen nur noch lose dort?
 

Aha_01

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Soweit ich weiss, hat die Stufe eine Nut auf der Unterseite. Dort steht die Setzstufe drin. Anscheinend aber so auf press. Sie Setzstufe musste bei der Demontage herausgeschnitten werden um die defekte Stufe herauszubrkommen. Deshalb knackt und knarrzt die Treppe auch so. Alles den den Regeln der Technik entsprechen
 

Time_to_wonder

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Wenn der Gutachter ein Treppenbauer ist, dann ist er kein Gutachter, sondern Treppenbauer.

Vergiss es, von dem bekommst Du kein objektives Resultat. Der unterliegt immer einem Interessenkonflikt, entweder er will selber was verkaufen oder er ist loyal gegenüber seinem Treppenbauerkumpel. Der ihn vielleicht sogar dafür bezahlt, Du wirst es nicht rausfinden.

Das Gutachten ist wertlos, jegliche weitere Diskission darüber sinnlos. Du musst einen anderen Weg finden.
 

brubu

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Die Fotos zeigen den Istzustand, da vereinzelt Stufen getauscht werden mussten.
So, hab nachgelesen. Wieso mussten einzelne Stufen getauscht werden oder hab ich etwas übersehen? Solche Konstruktionen sind nicht geeignet einzelne Stufen zu tauschen. Dann braucht es eine vollständige Demontage und Neumontage. Da hätten auch gleich die Betonstufen korrigiert werden können.
Sie Setzstufe musste bei der Demontage herausgeschnitten werden um die defekte Stufe herauszubrkommen. Deshalb knackt und knarrzt die Treppe auch so. Alles den den Regeln der Technik entsprechen
So funktioniert es sicher nicht. Wenn die Stufen lose auf dem Kamm der Setzstufe stecken, der Schaum noch so dick und so weit von den Stufenkanten weg ist, bewegt und knarrt immer etwas. Guter Rat ist teuer...........sagt ein altes Sprichwort.

Treppengenie Mannes hat jeweils empfohlen für die Setzstufen abgesperrtes Material zu nehmen. Dann die Stufen an der Vorderkante mit der Setzstufe zu verleimen und bei der Montage mit der Hinterkante der Stufe zu verleimen.

Wenn die Stufen wirklich gut aufliegen würden, würde es wohl schon funktionieren. Siehe z.B. hier unter # 40 https://www.woodworker.de/forum/threads/wendeltreppe-belegen.139444/page-2#post-1276624
Daher habe ich den zu grossen Abstand Stufe-Beton angesprochen.

Selber kann ich nicht aus Erfahrung für deinen Fall schreiben. Ich habe nur ein paar einfache Treppen gebaut und repariere eher. Treppentechnik und Konstruktion ist für mich ein Art Hobby.
 

Aha_01

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Wenn der Gutachter ein Treppenbauer ist, dann ist er kein Gutachter, sondern Treppenbauer.

Vergiss es, von dem bekommst Du kein objektives Resultat. Der unterliegt immer einem Interessenkonflikt, entweder er will selber was verkaufen oder er ist loyal gegenüber seinem Treppenbauerkumpel. Der ihn vielleicht sogar dafür bezahlt, Du wirst es nicht rausfinden.

Das Gutachten ist wertlos, jegliche weitere Diskission darüber sinnlos. Du musst einen anderen Weg finden.
Genau den aeindruck hatte ich auch. Total sinnbefreit
 

brubu

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Wenn der Gutachter ein Treppenbauer ist, dann ist er kein Gutachter, sondern Treppenbauer.
Ja aber................ein Gutachter muss ein Fachmann sein und der sollte ein Ahnung haben. Ganz unabhängige mag es geben aber auch die müssen sich irgendwo ihr Fachwissen geholt haben. Wer in einem Gewerk gearbeitet hat steht diesem immer irgendwie nahe, sollte aber auch die Tücken und Tricke kennen. Reine Theoretiker die nie mit dem Treppenbau zu tun hatten und wirklich gut sind gibt es wohl kaum.
 

Aha_01

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Ich kapier die Konstruktion nicht ganz. Einerseits ist die Setzstufe mit der Stufe verschraubt (laut Gutachter), anderseits konnte die Setzstufe zwischen den Stufen heraus demontiert werden. Oder wurden die Stufen auch demontiert und liegen nur noch lose dort?
Habe es mal fotografiert. Die Setzstufe wurde rausgeschnitten und beim Tausch nur angepasst. Die haben sie nicht mehr in die Nut bekommen
 

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Aha_01

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So, hab nachgelesen. Wieso mussten einzelne Stufen getauscht werden oder hab ich etwas übersehen? Solche Konstruktionen sind nicht geeignet einzelne Stufen zu tauschen. Dann braucht es eine vollständige Demontage und Neumontage. Da hätten auch gleich die Betonstufen korrigiert werden können.

So funktioniert es sicher nicht. Wenn die Stufen lose auf dem Kamm der Setzstufe stecken, der Schaum noch so dick und so weit von den Stufenkanten weg ist, bewegt und knarrt immer etwas. Guter Rat ist teuer...........sagt ein altes Sprichwort.

Treppengenie Mannes hat jeweils empfohlen für die Setzstufen abgesperrtes Material zu nehmen. Dann die Stufen an der Vorderkante mit der Setzstufe zu verleimen und bei der Montage mit der Hinterkante der Stufe zu verleimen.

Wenn die Stufen wirklich gut aufliegen würden, würde es wohl schon funktionieren. Siehe z.B. hier unter # 40 https://www.woodworker.de/forum/threads/wendeltreppe-belegen.139444/page-2#post-1276624
Daher habe ich den zu grossen Abstand Stufe-Beton angesprochen.

Selber kann ich nicht aus Erfahrung für deinen Fall schreiben. Ich habe nur ein paar einfache Treppen gebaut und repariere eher. Treppentechnik und Konstruktion ist für mich ein Art Hobby.
Einzelne Stufen mussten getauscht werden da diese gerissen waren. Die Stufen gingen an den Verklebungen auf. Also recht mindere Qualität des Holzes. Bei einer bereits
getauschten Stufe besteht das gleiche Problem wieder.
 

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SebastianThiel

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Du solltest dir einen echten Gutachter besorgen und mit einem Rechtsanwalt zusammenarbeiten.
Anders wird das nichts, sage ich.

Die fehlerhaften Stufen sollten und die bereits ausgetauschten, sollten darin auch aufgelistet werden.
 
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