Wer hat sich bewusst für eine (gute) TKS statt einer FKS entschieden?

Kerstenk

ww-robinie
Registriert
27. Februar 2022
Beiträge
2.763
Ort
Greifenstein
jein, man steht leicht schräg, aber dass ich davon Beschwerden hätte, kann ich nicht ganz nachvollziehen oder bestätigen. War auch noch kein 2 h konstant schief gestanden :emoji_wink:

Fritz und Franz möchte ich für Kleinkram nicht mehr missen.
Liegt daran das man bei eine Tischsäge vor dem Blatt steht und bei einer Formatsäge seitlich daneben. Macht einen Unterschied, zumal das wegnehmen von solchen Teilen einfach besser geht, da man nicht um das Blatt greifen muss. Ich habe ja nicht behauptet, dass es nicht geht.
Ich schneide halt deutlich mehr an einer Säge, sind ein paar Tausend Teile die da zusammenkommen, im Jahr, da macht das einen deutlichen Unterschied.
Es ging darum das eine solche Maschine ihre Berechtigung hat und das es Dinge gibt die mit ihr einfach leichter gehen. Wenn man den Platz hat und eine Maschine haben will, die universeller ist, ist eine Formatsäge die bessere Wahl, habe schließlich auch eine. Früher sogar zwei Frommia, eine für Lang mit Vorschub, eine Quer. Sind beide weg, für Lang eine ein Altendorf mit kurzem Schiebetisch (nennt sich TKS) und Vorschub drauf.
Für die quer Kleinteile die Erika mit Druckluftvorschub :emoji_slight_smile: da steht man wie an einer TKS, das Schräge um mehr als ein Teil einlegen zu können, geht halt viel schneller.
 

Anhänge

  • IMG_20250224_171153434_(1024_x_768).jpg
    IMG_20250224_171153434_(1024_x_768).jpg
    44,6 KB · Aufrufe: 32

FrankRK

ww-eiche
Registriert
22. Februar 2024
Beiträge
349
Ort
Sauerland
Ich komme von einer Tischkreissäge mit Schiebeschlitten (Kity 619), mit ihr habe ich Jahre lang gearbeitet und wahr immer sehr zufrieden. Dann sah ich in den Kleinanzeigen eine Kity GF 819 Formatkreissäge in der Nähe und habe sie mir angeschaut und quasi direkt gekauft.

Die großen Vorteile sind in meinen Augen die Zuverlässigkeit beim ablängen, zuschneiden von Plattenmaterial, die Rechtwinkligkeit der Zuschnitte, das schnelle Besäumen, die Sicherheit (Fritz und Franz und die seitliche Bedienung), die Möglichkeit mit einen Doppelgehrungsanschlag zu arbeiten. Das meiste resultiert halt daraus, weil der Schlitten direkt am Sägeblatt herläuft.

Ich würde nicht mehr zurück tauschen wollen, aber das ganze ist eine Platz- und Geldfrage.
 

Johannes

ww-robinie
Registriert
14. September 2011
Beiträge
7.936
Alter
67
Ort
Darmstadt/Dieburg
Liegt daran das man bei eine Tischsäge vor dem Blatt steht und bei einer Formatsäge seitlich daneben.
Hallo,
ich hatte vor meiner Hammer B3 eine EB PK250 mit Schiebetisch. Da habe ich immer links von dem Schiebetischprofil gestanden. Also etwa gleich weit seitlich vom Sägeblatt. Sich frontal vor das Sägeblatt zu stellen, ist, meiner Meinung nach, eine gefährliche Falschnutzung.

Es grüßt Johannes
 

fried.chycken

ww-robinie
Registriert
11. März 2022
Beiträge
946
Ort
Dresden
Ich habe auch eine pk250, in Vollausstattung. Da kann man schon mit arbeiten... Manches ginge anders komfortabler oder schneller, aber nichts grundlegend anders...

Eine FKS wäre was feines, aber: 1. Ist die da und bezahlt und 2. steht die gerade in einer gemieteten Werkstatt. Wer weiß, ob eine jetzt für teuer Geld angeschaffte Säge den nächsten Umzug mit antreten könnte...
 

Lorenzo

ww-robinie
Registriert
30. September 2018
Beiträge
8.668
Ort
Ortenberg
Sich frontal vor das Sägeblatt zu stellen, ist, meiner Meinung nach, eine gefährliche Falschnutzung.
Wenn ich so nen Schlitten benutze um Kleinteile, und das war alles bis ca. 70cm Länge, zu schneiden, dann steh ich vor dem Sägeblatt. Das ist auch überhaupt kein Problem, weil es einen duchgehenden Anschlag gibt, ich einen Teil des Holzes mit der Hand führe (wie bei der FKS, und der andere Teil frei ist, sich also nicht verklemmen kann. Der Schlitten lässt sich nur begrenzt weit in den Nuten führen, und das Sägeblatt verschwindet in dem Holzklotz, selbst komplett hochgefahren.
Das ist ergonomisch extrem angenehm, und sicher.
Bonuspunkte häts für die Makrolonscheibe oben drauf gegeben. Mir hat da die Oberschutzhaube gereicht, die ich soweit runter lass, dass gerade der Schlitten unten durch passt.
Da sägt man Kleinteile 10 mal so schnell wie mit nem 2,5m Schlitten. Ohne Buckelei.
ccs.jpg

Ich steh auf Arbetissicherheit. Und ich hab nicht umsonst ne FKS zuhause. Ich merk oft das ich mit der nen Kompromiss eingehe.

Ich steh auch auf Ergonomie und geringen Kraftaufwand.
In der Arbeit werden viele Serienarbeiten eingerichtet, zum Beispiel für solche Untersetzer.
PXL_20260126_210451590.jpg PXL_20260126_210458074.jpg
Kistenweise. Da stellt sich niemand freiwillig an die FKS.

-Wenn man für sein Hobby den Platz und das Budget hat, Plattenmaterial verarbeiten, lange Teile auf der einen vorhandenen Säge besäumen will, und regelmäßig ausgewachsene Möbel baut: FKS mit dem Kompromiss bei Kleinteilen.

-Wenn nicht funktoniert die TKS ganz wunderbar, fürs Besäumen hat man dann ein Besäumbrett und verliert bisschen Schnitthöhe, oder man macht das auf Böcken zusammen mit dem Grobzuschnitt und ner Handkreissäge. Manche Gadgets sehen anders aus. Bei Kleinteilen hat man nen Vorteil.

Die Genauigkeit ist in derselben Maschinenklasse bei der TKS genauso gegeben. Bei nem Hobbybudget kanns aber gut sein dass ich mit der TKS in der besseren Maschinenklasse lande. Gebraucht definitiv.

Kurz zusammengefasst: Ich halts einfach für wichtig realistisch einzuschätzen was man vor hat. Und nicht davon auszugehen, dass sich mit der FKS die Möbel auf einmal von alleine bauen und alles alles alles einfach besser ist. Es kommt einfach drauf an.
 
Oben Unten