HILFE - meine BS350S Record Power spinnt

tmw

ww-birke
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Um hier mal die Begriffe etwas zu ordnen: Das Sägeblatt läuft NIE parallel zum Tisch! Sondern senkrecht, alles andere macht doch keinen Sinn! Gemeint ist parallel zum Parallelanschlag. (Der Name deutet es an). Oder aber parallel zu den Tischnuten. Letzteres wird durch Drehen des Tisches relativ zum Blatt justiert. Sollten Nuten und PA nicht fluchten, gibt es noch die Feineinstellung des PA.
Natürlich ist gemeint parallel zur Richtung Zähne->Sägebandrücken, ich denke das sollte klar gewesen sein.
Albert: da ist doch die Rolle exzentrisch montiert, müsste also genau hinter dem Band Platz finden. Da sehe ich gerade kein Problem.
 

willyy

ww-robinie
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wenn Du den Schwenkmechanismus wieder dahin ausrichtest, wo er zu Beginn war (so wie @xv_treiber schon geschrieben hat) dann wird vermutlich die Rückenrolle auch wieder passen. Wenn nicht, kann man ein paar Beilagscheiben unterlegen und zur Not eine längere Schraube nehmen.
 

dsdommi

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Ist denn dein Sägeband gerade oder eventuell irgendwo geknickt. ?
Mach doch bitte mal Bilder bri geöffneten Türen. Nicht nur Detail Bilder sondern dass man mal komplett sieht wie das Band läuft bzw gespannt ist. Es gibt so viele Möglichkeiten. Eventuell ist es auch die untere Rolle wo was nicht stimmt. Und baue erst mal alles wieder zusammen.
Dann ruhig Blut und nicht zu viel Aktionismus.
Du hast vermutlich schon so viel rumgestellt dass alles verstellt ist. Und nimm erst einmal die Bedienungsanleitung mit den Bildern zur Hand was du mit weicher Schraube etc einstellen kannst.
Du musst deine Maschine doch erst einmal kennenlernen. Stattdessen drehst du überall mal rum habe ich den Eindruck.
Also ruhig Blut. Bedienungsanleitung, aussagekräftige Bilder und eins nach dem andern.
 

Albertxx

ww-birke
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Zu euren Fragen:
1. Das Sägeband ist absolut neu (von Maschinen, Meyer) und hat nirgends einen Knick oder Ähnliches.

2. anbei mehrere Bilder bei geöffneten Türen und Einzelaufnahmen von oben und unten, wie gewünscht

3.@dsdommi: du hast vermutlich recht. Vor lauter Hektik habe ich wahrscheinlich alles verstellt….. und muss – hoffentlich mit eurer Hilfe – vermutlich alles von vorne neu einstellen.

4.@zra_BA: danke für den Link. Das Video habe ich mir schon zig mal angesehen komme aber damit leider auch auf keinen grünen Zweig vor allen Dingen, weil ich das Problem nicht lösen konnte, dass das SägeBand 4 mm „neben der Spur“ läuft und ich als Anfänger keine Ahnung habe (wie schon öfter dargestellt), wie man das Problem in den Griff kriegt.

Vorab nochmals herzlichen Dank für eure geduldige Hilfe. Ich hoffe wir kriegen das irgendwie hin.
 

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Holzfummler

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Vorausgesetzt Tisch (und damit die Nuten) stehen perfekt, wird nun der Anschlag justiert, bis er parallel zum Sägeblatt steht. Dazu wird die er bei gespanntem Band! bis auf Haaresbreite an das Lineal herangeführt und mit Feingefühl eingestellt. Den PA kann man auch in geringem Maße justieren, wenn der Tisch nicht perfekt steht, das ist aber Murks.
Moin,
ich habe den PA immer gegen die Tischnut eingestellt. Bei jeder ordentlich konstruierten BS ist das Band von Hause aus parallel zur Nut. Messtechnisch wird kaum einer von uns mit unseren Mitteln in der Lage sein, die Parallelität von Band zum PA fehlerfrei/-arm zu ermitteln.
Ich empfehle mal wieder das Buch von Guido Henn, Bandsäge, von Holzwerken.net. Wer dann noch Fragen hat, bitte hier stellen.
LG
Thomas
 

Tom Trees

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Dies ist ein weiterer Grund für meinen Beitrag zur ordnungsgemäßen Überprüfung der Achsvermessung.
Schauen Sie sich den Sägeschnitt in der unteren Tür an.

Man würde annehmen, dass dies aufgefallen wäre, wenn die Anweisungen des Herstellers befolgt worden wären, was laut der Aussage der Fall zu sein scheint....

4.@zra_BA: danke für den Link. Das Video habe ich mir schon zig mal angesehen komme aber damit leider auch auf keinen grünen Zweig vor allen Dingen, weil ich das Problem nicht lösen konnte, dass das SägeBand 4 mm „neben der Spur“ läuft und ich als Anfänger keine Ahnung habe (wie schon öfter dargestellt), wie man das Problem in den Griff kriegt.

Dies deutet (für mich) auf ein Problem mit den Werkseinstellungen hin.

20260118_190249_2jpg.jpg

Alles Gute
Tom
 

Holzfummler

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Moin Albert,
also, in Ruhe von vorn. Nimm dir Zeit.
1. Stecker raus aus Steckdose, alle Führungen weg vom Band, Sägeblattschutz nach unten und offen, Tisch demontiert. Tisch montieren, Band spannen, so dass du noch die Räder per Hand drehen kannst. Tisch ggfs so ausrichten, dass die Tischöffnung mittig ist (wenn nicht möglich, auch erst mal kein besonderes Problem). Ist der Lauf des Bandes auf beiden Rollen mittig (bei balligen)? Bei nicht balligen Rädern dürfen die Zähne nicht die Auflage berühren.
2. wenn nicht, obige Achse entsprechend Einstellrad so schwenken, bis es passt. Geht es nicht, sind ggfs, die Räder nicht hinreichend parallel. Erst dann untere Achse an den entsprechende Schrauben einstellen (siehe genanntes Buch).
3. Tisch senkrecht zum Band einstellen. a) Ordentlichen Winkel seitlich ans Band stellen, über den Schwenkmechanismus den rechten Winkel fixieren. b) Winkel an der Bandrücken stellen, über die Tischfixierung Tisch ggfs anheben bzw senken (sollte in der Betriebsanleitung auch gekennzeichnet sein.
4. PA parallel zur Nut einstellen.
5. Obere seitliche Rollen mit ca. Papierstärkeabstand an das Band fixieren, analog hintere Rolle.
6. Untere Rollen analog einstellen.
7. Bandlauf per Hand überprüfen, keine der Führungsrollen sollte sich jetzt mit drehen.
All dies sollte in der BA beschrieben sein. Sollte sich Eines oder mehreres nicht einstellbar sein, liegt m. M. ein Mangel vor, den ich umgehend beim Händler reklamieren würde.
8. Tischeinlage einsetzen, Türen zu, Bandschutz oben schließen, korrekte Bandspannung einstellen, Stecker rein. Probelauf erst einmal ohne Werkstück.
9. Band immer zu Aufgabe wählen, Hände aus dem Schnittbereich/-linie halten, Hilfsführungen nutzen, PSA nicht nur rumliegen lassen. Ach ja:emoji_open_mouth:rdentliche Absaugung immer anschließen und mitlaufen lassen.
Wenn ich etwas vergessen habe, bitte ergänzen.
LG
Thomas
 
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Holzfummler

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Hi Tom Trees,
thanks for your many hints.
But why ist your band saw cutting metal? It does not sound so good for the band. :emoji_slight_smile:
Best regards
Thomas
 

dsdommi

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Die Idee den Tisch erst mal wieder komplett abzubauen und von vorne anzufangen finde ich sehr sinnvoll. Vorher BA lesen !
Bei der Montage den Tisch erst einmal so stellen dass das Band mittig läuft.
Dann den Winkel des Tisches zum Bankdrücken einstellen , dann den zur Bandbreite.
Dann Anschlag parallel zur Nut und dann erst parallel zum Band.
 

Tom Trees

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Hi Tom Trees,
thanks for your many hints.
But why ist your band saw cutting metal? It does not sound so good for the band. :emoji_slight_smile:
Best regards
Thomas
Hallo Holzfummler, ich dachte, das wäre ein älteres Foto der Bandsäge von Albertxx, aber anscheinend ist das nicht der Fall. Gut, dass du das bemerkt hast.



Mit freundlichen Grüße
Tom
 

KaiX0

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Moin,
ich habe den PA immer gegen die Tischnut eingestellt. Bei jeder ordentlich konstruierten BS ist das Band von Hause aus parallel zur Nut. Messtechnisch wird kaum einer von uns mit unseren Mitteln in der Lage sein, die Parallelität von Band zum PA fehlerfrei/-arm zu ermitteln.
Ich empfehle mal wieder das Buch von Guido Henn, Bandsäge, von Holzwerken.net. Wer dann noch Fragen hat, bitte hier stellen.
LG
Thomas
Ja, natürlich. Ich habe das zu knapp beschrieben. Bei meiner BS 400 musste ich den PA aber noch etwas justieren, wenn ich es recht erinnere.
 

Albertxx

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Danke für euren Rat und besonders @Holzfummler für deine beruhigenden Worte. Habe wieder Hoffnung, dass wir das hinkriegend…
Bin morgen und übermorgen dienstlich unterwegs …melde mich am Donnerstag wieder
Einstweilen herzlichen Dank
 

Tom Trees

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Ich habe einen Blick in Guido Henns Buch geworfen, das eine weitere Bandsägenkonstruktion vorstellt, die nicht narrensicher ist. Es überrascht nicht, dass sie unvollständig ist und der wichtigste Teil der Einrichtung fehlt, da es sich um eine chinesische Felder-Konstruktion handelt, die wie die meisten nur bedingt zuverlässig ist. Dies ist keine Kritik an der Marke, da einigen Bandsägen eine untere Radverstellnabe an der Rückseite fehlt.!!


Diese Maschinen sind nicht der Rede wert, Das ist ein Wettlauf nach unten mit denen.

. Wäre es eine Bandsäge aus einer bestimmten Ära, wie beispielsweise eine Centauro, Meber, Sicar, Sagittario Multico, Cantek oder eine andere bekannte Marke mit solchen Einstellmöglichkeiten,

dann könnte sie mehr Informationen als üblich enthalten (z. B. Sägeblattlauf, Tisch- und Parallelanschlag-Einstellung sowie Sägeblattführungseinstellungen). All dies findet man in jedem Werbevideo des jeweiligen Herstellers auf YouTube oder sogar auf dessen Website.

Das soll nicht heißen, dass das Buch nicht lesenswert ist, denn es demonstriert Techniken, von denen einige auch auf dem YouTube-Kanal von Holzwerken gezeigt werden: https://www.youtube.com/watch?v=1bUoHHdLex0. Das setzt aber voraus, dass die Säge einwandfrei funktioniert.

Wie bereits erwähnt, ist es ohne eine zuverlässige Konstruktion wie bei den zuvor genannten bewährten Maschinen, die horizontal verstellbare Motoren beinhalten, für Hersteller unmöglich, die Sägen von Anfang an korrekt einzustellen. Diese Kompromisse sind sehr variabel, wie es bei allen Bandsägen mit festen Motoren der Fall ist. Keine Bandsäge mit einer derart variablen Konstruktion ist immun dagegen, und das werden wir von den Branchengrößen sicherlich nicht hören.

Viele Grüße, Tom
 
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Dietrich

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Hallo Tom,

einige der früheren Hema PH Maschinen und auch Maschinen des Anbieters F.-Zimmermann verfügen über ein unteres Rad welches direkt am Antriebsmotor angeflanscht ist, diese Maschinen gehören zum Besten was ein Sägeband antreibt.
Richtig, viele neuere Schweißkonstruktionen ab etwa 1980 verfügen über die Möglichkeit der Unterradverstellung mittels gekonterter Schrauben im Quadrat, das ist aber normal und mir ist keine Maschine bekannt bei der die Einstellung vom Hersteller an dieser Stelle geändert werden musste.
Gehe davon aus das beim o.g. Problem-Modell lediglich der Maschinentisch an der falschen Position befestigt wurde.

Gruß Dietrich
 

Tom Trees

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Hallo Tom,

einige der früheren Hema PH Maschinen und auch Maschinen des Anbieters F.-Zimmermann verfügen über ein unteres Rad welches direkt am Antriebsmotor angeflanscht ist, diese Maschinen gehören zum Besten was ein Sägeband antreibt.
Richtig, viele neuere Schweißkonstruktionen ab etwa 1980 verfügen über die Möglichkeit der Unterradverstellung mittels gekonterter Schrauben im Quadrat, das ist aber normal und mir ist keine Maschine bekannt bei der die Einstellung vom Hersteller an dieser Stelle geändert werden musste.
Gehe davon aus das beim o.g. Problem-Modell lediglich der Maschinentisch an der falschen Position befestigt wurde.

Gruß Dietrich
Das stimmt, aber diese Maschinen gelten aufgrund ihrer Direktantriebsmotoren als veraltet. Wenn diese Motoren ausfallen, hat man ein Problem. Meines Wissens waren es italienische Firmen, die die moderne Bandsäge, wie wir sie heute kennen, entwickelt haben. Es lohnt sich, einen Blick auf die zweite Generation der relativ leichten Centauro CO-Bandsägen zu werfen, die Anfang der 1980er-Jahre auf den Markt kamen, oder auf ihre schwerere CL-Serie. Ich habe mich nicht mit den Meber SR-Sägen befasst, aber anscheinend entwickelten sie um diese Zeit ähnliche Sägen, vielleicht etwas später? Dies war der Beginn des modernen Bandsägen-Designs. Man könnte sogar sagen, sie waren zu gut!

Ein Beispiel von jedem Hersteller sollte genügen, um die Sachlage zu erklären.
Damals, als Dinge noch für die Ewigkeit gemacht wurden!.

203618_006.jpg
Meber SR500.jpg
Alles Gute!
Tom aus Irland.
 

dsdommi

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Nabend.
Ich habe vermutlich die Ausführungen von @Tom Trees und @Dietrich nicht 109 Prozent verstanden.
Aber ich musste tatsächlich bei meiner Record Power Sabre 250 das untere Rad in seiner Neigung verstellen. Ich weiß nicht mehr genau warum , aber ich glaube weil das Band sonst bei richtiger Einstellung oben oft abgesprungen ist.
 

Schleifnix

ww-kiefer
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Moin, hab mich mal durch dieses Thread gelesen:
Ich muss mich denjenigen anschließen die folgendes sagen:
1. normalerweise sind Bandsägen ab Werk von der Rollenführung so eingestellt, dass Sie grundsätzlich laufen. ( Es sei denn die ist dem Spediteur umgefallen) Bevor ich da was an der unteren Nabe rumstellen würde, würde ich mich mit der Maschine mehrere Tage vertraut machen, um auszuschließen , dass ich das Problem bin!
2. mit hoher Wahrscheinlichkeit hast Du mit Deinen ersten Einstellversuchen die Tischaufhängung verschoben. Ich meine damit die Mechanik wo Du die Tischneigung mit einstellst. Die ausgebaute Führung inklusive Rolle unten sieht i.O. aus. Wieder montieren, Tischaufhängung auf Auslieferungszustand zurücksetzen, damit dürften die Grundprobleme beseitigt sein. Die Tischausrichtung stellt man bei der Maschine ( ich hab die kleinere Variante, die soweit größtenteils baugleich ist) über die Schrauben direkt am Tisch ein.

Lieber Gruß und viel Erfolg
 
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Tom Trees

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Für viele ist das ausreichend, je nach Sichtweise. „Wenn sie ein paar Jahre einigermaßen gut funktioniert und dann kaputtgeht, ist mir das egal …“ Viele sind damit zufrieden.

Für andere, wie mich mit meiner vorherigen brandneuen Maschine, die selbst die sogenannten Experten nicht zum Laufen bringen konnten, dann ist dies die Lösung.

Für diejenigen, die beste Ergebnisse erzielen wollen... und für diejenigen, die es sich nicht leisten können, ein Risiko einzugehen, da wir inzwischen wissen, dass die Konstruktion der meisten modernen Bandsägen nicht optimal ist.

Um in diesem Fall einen Ausgangspunkt zu finden. Es ist durchaus möglich, dass sich der Tisch auch nach dem Lösen der vier schweren Schrauben an der Unterseite und der Schrauben, mit denen der Tisch am Chassis befestigt ist, nicht zufriedenstellend einstellen lässt.

Selbst ein schmaler Streifen Material aus einer Keksdose oder Edelstahl, der unter die obere Radträgerbaugruppe gelegt wird und deren Position nur um 1 Grad verändert, kann die horizontale Neigung des Rades deutlich beeinflussen.
Wie bereits erwähnt, hängt dies davon ab, ob Spielraum für Justierungen vorhanden ist, oder ob Justierungen überhaupt möglich sind. (Dies ist bei den meisten italienischen Bandsägen nicht der Fall, da die Schlittenbefestigung nicht vom Chassis getrennt ist.)



Hier ist ein interessanter Test für alle Besitzer eines Winkelmessers. Dieser Test ist für diejenigen gedacht, die die Rad- oder Motorausrichtung nicht selbst einstellen möchten, und lieber eine Rückerstattung erhalten möchten. Oder für diejenigen, die den Hersteller kontaktieren möchten, bevor sie eine neue Bandsäge kaufen. Sie könnten dies tun, wenn Sie eine definitive Antwort wünschen, obwohl ich bezweifle, dass Sie eine erhalten werden.

Sie können die Ergebnisse für Ihre Radgröße selbst ermitteln. Ich habe mir die Mühe erspart und nur den Bereich betrachtet, in dem meine leicht variierende, dicke Referenzlinie liegen könnte. Zwei Linienstärken würden höchstens winzige Bruchteile
eines Grades ausmachen.
Das entspricht einem Grad pro 20 Zoll. Ungefähr 7 oder 8 mm, also jeweils die Hälfte auf jeder Seite des Rades.

(Ich habe das Experiment nicht durchgeführt, um es an 24 Zoll anzupassen.)

SAM_0241.JPG
Viele Grüße
Tom
 
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Albertxx

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Liebe Fachleute wie versprochen melde ich mich heute am Donnerstag und nach dreieinhalb Stunden im „schattigen“ Hobbykeller kann ich folgendes berichten:
  1. Dank eurer hilfreichen Hinweise – glaube ich – sind wir der Lösung deutlich näher gekommen.
  2. Ich hab eure Ratschläge befolgt (vgl. Bilder) und folgendes gemacht:
    1. Ich habe alle Führungsrollfen „zurückgezogen“ bzw locker geschraubt und den Tisch komplett demontiert und abgenommen
    2. Tisch wieder draufgesetzt und „vorläufig“ montiert (Schrauben noch nicht alle gezogen)
    3. Sägeblatt wieder eingebaut
    4. Tisch festgeschraubt und dabei darauf geachtet, dass das Sägeblatt fast exakt in der Mitte läuft (Bild)
    5. Die dahinterliegende Rolle habe ich mit einer Beilagscheibe seitlich etwas verschoben, so dass das Sägeblatt fast genau in der Mitte dieser Rolle läuft
    6. Die beiden Räder, auf denen das Sägeblatt aufliegt, hab ich so eingestellt, dass die Sägezähne selbst nicht aufliegen - Danke Holzfummler ! - (vergleiche Bilder). Dazu musste ich die Neigung des unteren Rades etwas verstellen aber ich glaube, das hat ganz gut funktioniert.
    7. Die Neigung des Tisches habe ich mit einem Präzisionswinkel auf 90° eingestellt
    8. Nun aber das kleine Problem:
      1. Den Parallelanschlag (PA) parallel zur Nut eingestellt
      2. Dann mit dem Magnet und dem Stahllineal am Sägeblatt versucht, die Parallelität zum Sägeblatt herzustellen
      3. Da hat es (Bild) um einige Millimeter nicht gestimmt. Wenn ich nun den PA verstellt habe, um ihn parallel zum Stahllineal zu kriegen., dann weicht der PA nach meiner Schätzung 3-4 mm von der Nut ab
  3. Weiß nicht genau, was ich falsch gemacht habe
    1. Aber das Ganze sieht dank eurer Hilfe schon wesentlich besser aus. Herzlichen Dank dafür.
    2. Vielleicht kriegen wir den Rest auch noch hin. Könnt ihr mir einen Hinweis geben, was ich anders machen muss

Herzlichen Dank im Voraus für eure geduldige Hilfe

HG Albert
 

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willyy

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sehr gut !
Zwei Anmerkungen:
beiden Räder, auf denen das Sägeblatt aufliegt, hab ich so eingestellt, dass die Sägezähne selbst nicht aufliegen -
1. ist m.M.n. falsch, bzw. gilt für Laufräder mit flacher Bandage. Die RP Sägen haben m.W. eine ballige Bandage.
Wenn Du ein Stückchen Holz oder winkel auf der Gummiauflage der Räder "kippeln" kannst, dann sind die Bandagen "rund" bzw, ballig.
Dann dürfen auch die Zähne drauf laufen. Genau deshalb wird der Belag nach vorne hin wieder weniger, damit die Schränkung nicht besonders gedrückt wird.
Falls das so ist, kannst Du das Band mittig laufen lassen.

2. soweit alles richtig gemacht. PA parallel zur Nut stellen und nochmal die 4 Schrauben lösen, mit denen der Tisch auf der Neigungsmechanik angeschraubt ist und und in dem Spiel der Löcher so drehen, dass er am besten zum "angepappten Lineal" auf dem Sägeband paßt (und das Sägeband weiterhin mittig in der Tischeinlage steht).
Oder bist Du damit schon am Anschlag der Einstell-Möglichkeiten ?
Dann mal "halbfest" anziehen und den Tisch mal max. nach links und rechts neigen, ob er irgendwo ansteht oder ob der volle Schwenkbereich nutzbar ist.
Dann ganz fest machen.
 

Albertxx

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Danke für den Hinweis….ich werd das - morgen - versuchen und berichten.
Ich meine mich aber zu erinnern, dass ich schon am Anschlag bin.
Wenn das so sein sollte, was soll ich dann tun ?
 

Dietrich

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Hallo,

wenn die Maschine balligen Rollen hat und das Band richtig gespannt ist, wird Dir das Holz beim Sägen vom Anschlag weg gezogen, Zähne laufen auf der nach vorne abgeflachten Bandage.

Gruß Dietrich
 

willyy

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Wenn das so sein sollte, was soll ich dann tun ?
dann mach erst mal ein paar Schnitte, sowohl am PA als auch mit Winkelanschlag. Benutze die Säge einfach mal für die nä. 3 Projekte, wenn Dir dann was auffällt, was Dich stört, kannst immer noch die Schraubenschlüssel in die Hand nehmen und weiter justieren.

Ich glaube, bzw. bin mir relativ sicher, dass bei mir auch der PA nicht exakt zur Nut stimmt. Ist mir egal, weil entweder schneid ich am PA ODER am Winkelanschlag. Beides zusammen benutzt man nie (als Führung des Werkstücks), auch nicht an der Kreissäge.
Kontrolliere mal, ob schiefe Schnitte bei dir rauskommen.

Wenn Du am Winkelanschlag sägst, dann lass das Holz am Ablänganschlag anstehen, sonst kann sich das mit dem Schnittdruck verschieben und Du ziehst die falschen Rückschlüsse auf deine Einstellerei.
 
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