Frust Thread

HolzandMore

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Nee, die Lösung ist verkaufen. Sobald meine Mutter mal nicht mehr ist (was hoffentlich noch lange dauert) wird das Haus verkauft, dann dürfen sich die Nacheigentümer damit rumschlagen. Ich zieh dann in den Süden.
 

Handjive

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Hast Du mal Preise der Versicherer verglichen?
Wir haben 2022 noch mal neben unser Haus ein Nebengebäude (unten meine WErkstatt und oben das Yogastudio meiner Frau) neu gebaut.
Als es um die Versicherung des Nebengebäudes ging, haben wir das zum Anlass genommen, mal auch die bisherige Versicherung des Hauptgebäudes zu überprüfen. Und tatsächlich lagen zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter über 240 Euro pro Jahr.

Gruss

peter
 

HolzandMore

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Es ist eine Gebäudefirmenversicherung, das ist schon sehr speziell. Außerdem +40% wegen Denkmalschutz. Außerdem bin ich mit meinem Bruder in einer Gemeinschaftsversicherung, das ist schon deswegen relativ Günstig.
 

brubu

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Feuer und Elementarschäden sind bei uns glücklicherweise über die obligatorische, kantonale Versicherung gedeckt. Das ist mit sehr grossem Abstand die günstigste Versicherung. Ansatz rund 0,03% des Gebäudewerts.
Alle paar Jahre kommen wirtschaftsstudierte auf die Idee diese Versicherung privatisieren zu wollen, das verstummt dann von selbst wieder.
 

HolzandMore

ww-robinie
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Liege mit meiner Gebäudeversicherung bei 0,246% des angesetzten Gebäudewertes von 1,4M - aber die bekomm ich ja leider wahrscheinlich nicht wenn ich mal verkaufe.
 

Martin45

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Ich kann dich beruhigen. Vor paar Jahren lag die Gebäudeversicherung bei uns bei 6xx Euro. Letztes Jahr schon knapp 1000. Dieses Jahr 1163 Euro. Das ist in der Tat der Wahnsinn.
Auf der anderen Seite habe ich letztes Jahr mal mit günstigen Anbietern verglichen. Da steht dann plötzlich in den AGB 100.000Euro Selbstbeteiligung und andere Bedingungen, die man im Ernstfall (und dafür ist ja so eine Versicherung) nicht braucht.
Grundsteuer ist auch mit der Reform auch um 120Euro hoch gegangen.
 

WoodyAlan

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Das is bei uns Wahnsinn. Ich Zahl für meine 50 Jahre alte Hütte mit Grund rund das dreifach mit der neuen Grundsteuer. Da Nachbar hat nebenan das grubdstück gekauft und neu gebaut, der zahlt 20% weniger als davor. Das Amt sagt dazu: ja, is so. Je älter desto teurer wirds. Und aufkommensneutral sagte der Herr ist’s ja auch, nur halt nicht für die Bürger und es war auch auch nie geplant. Das war von vorn herein auf die Kommunen bezogen, sagte man nur nicht.
 

Martin45

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Das Amt sagt dazu: ja, is so. Je älter desto teurer wirds.
Ich kann jetzt nur für NRW sprechen. Aber neben dem Grundstückswert spielt der Hauswert eine Rolle und da wird ein übliches Verfahren aus der Immobranche (Ertragswertverfahren?) benutzt, dass das Hausalter berücksichtigt (Abschreibung über ich meine 80Jahre) .
 
Zuletzt bearbeitet:

mj5

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Moin!

Per Anno zahlen wir mittlerweile $CAD 1750.00 fuer Versicherung und $CAD 1700.00 Property Tax. Fuer ein Haeuschen aus dem letzten Drittel des zwanzigsten Jahrhunderts mit etwas mehr Grundstueck drum herum als das mittlerweile uebliche "Handtuch".

Die Versicherung (Elementar & Haftplicht) ist aufgrund der zunehmenden Naturkatastrophen (vornehmlich Feuer und Hagelstuerme) in den letzten zehn Jahren rund $CAD 700.00 teuerer geworden. Tendenz steigend.
Bei der Grundsteuer wird es spannend in wie weit der Handelskrieg der USA gegen Kanada auf die Gewerbesteuern durchschlaegt.
Denn wenn da groessere Ausfaelle passieren muss das Geld halt aus einem anderen Topf kommen. Einfach mal den Winterdienst einsparen ist eher keine gute Idee hier. :emoji_wink:

Wenn ich lese wie billig das alles bei euch da drueben ist... och nee, ich hab mir vorgenommen:
2026 kein Frust! :emoji_grin:
 

HolzandMore

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Was ist daran fair dass die doofen Leute vom Lande, die traditionell ein paar ar Fläche ums Haus haben aber diese nie bebauen werden/können, viel mehr nun bezahlen sollen als die Investoren die teure Stadthäuser gekauft haben um diese noch teurer zu vermieten?? Und in BW zählt nur die Fläche die man besitzt. Egal wie wertvoll oder nicht der Hausbestand ist.
Wo ist dabei die Steuergerechtigkeit?
 

Dale_B_Cooper

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Egal wie wertvoll oder nicht der Hausbestand ist.
schon mal ein Haus gekauft? Grundstück zählt, Haus nicht. Das ist ziemlich realistisch.
Hab auch >1000qm Grundstück und jammer nicht...
Der Hauswert (inkl. Grundstück) hat sich dafür nach Kauf vor nem knappen Jahrzehnt ca. verdoppelt. Dann zahle ich halt etwas mehr Grundsteuer. Finde ich fair und stört mich nicht. Es gibt genügend Leute, die kein > 1000m² Grundstück haben und die jammern auch nicht (alle).

Achso, sorry, Frust-Thread.
 

HolzandMore

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In BW zählt nur die Fläche und der Bodenrichtwert. Die Gemeinde schlägt dann einen beliebigen Faktor drauf den sie möglichst hoch festlegt.
Der Wert der Bebauung ist unerheblich. D.H. du bezahlst das gleiche wenn eine Villa drauf steht oder eine Scheune.
Total fair.
 

Dale_B_Cooper

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Scheune landwirtschaftlich genutzt wäre übrigens was anderes.. :emoji_wink: Aber wenn du in ner Scheune wohnst, hast Du Recht.
 

WoodyAlan

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Bei mir wär’s laut Amt günstiger geworden wenn ich mehr als 10000m2 Grund haben würde. Und meine einzige Zufahrt Möglichkeit, eine ca 150m lange Schotterstraße die mir gehört wird genauso besteuert wie der restliche Garten. Vorher zählte die nicht. Und lt Anwalt Jan. Ich auch nix auf die Anrainer mit fahrtrecht umlegen weil der Posten nicht im Grundbuch geregelt ist. Ich könnte klagen mit geringer Erfolgsaussicht. Das will ich aber so oder so nicht.
 

Zappodrom

ww-esche
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Hast du dir mal die Verteilung der Nutzungsarten für dein Grundstück auf dem Katasterauszug angeschaut? Diese wurde damals bei der Entstehung des Grundstücks vom Amt zugeordnet. Wenn das Grundstück schon einige Jahrzehnte existiert, hat sich an der Nutzung vielleicht auch etwas geändert - zb. Ist eine damals als Garten genutzte Fläche jetzt nur noch eine Freifläche. Eine Anpassung der Nutzungsarten findet mWn nicht automatisch statt. Das kann man beim Katasteramt anpassen lassen. Aktuelle Luftbilder sind dann mWn die Grundlage.
Evtl macht es auch Sinn ein großes Grundstück welches aus einem Flurstück besteht, zu teilen. Dann wird zb. der Teil mit dem Wohnhaus möglichst klein (aber realistisch) neu eingemessen und entsprechend eine angepasste Berechnung der Grundsteuer für beide Flurstücke durchgeführt.

Sicherlich ist das mit Kosten und Rennerei verbunden und der ganze Prozess dauert auch eine Zeitlang, aber wenn du wirklich so hohe Kosten hast (was ich nicht bezweifle), wäre das eine mögliche Variante die jährliche Belastung zu reduzieren.
 

WoodyAlan

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Hab da lang telefoniert. Bei mir würde nix bringen außer noch mehr Kosten. Das restliche Grundstück is theoretisch Bauland, voll erschlossen. Eine Umwidmung in landwirtschaftliche Fläche theoretisch möglich, aber uninteressant. Später wieder umwidmen is nicht. Is ja auch mal für die Kinder gedacht.
 

HolzandMore

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Das wurde zumindest in BW automatisch gemacht, da ist gefühlt wochenlang vor einigen Jahren ein Helicopter geflogen und hat Aufnahmen gemacht.
Btw: "Entstehung eines Grundstücks" Selten so gelacht. Ein Grundstück kann man nicht erstellen sondern nur vermessen/Karthographieren.
Gruß Andi
 

pedder

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Ich habe in einer Stadt in Schleswig-Holstein ein 700m² Grundstück mit altem Haus drauf. Ich zahle deutlich weniger für Grundsteuer (neu) als für Straßenreinigung... (Eckgrundstück)
 
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