Wasserwaage Bohrmaschine

odul

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Irgendwann ist mir mal so Aufsatz mit Wasserwaage für die Bohrmaschine in die Hände gefallen.
Benutze den sehr oft. Jetzt hätte ich mir gerne noch einen gekauft. Hab das ganze www umgegegraben. Aber nix gefunden.
Anscheinend nutze ich die verkehrten Suchbegriffe. Oder die Dinger sind aus der Mode gekommen.
Hat jemand mehr Glück beim suchen als ich?
IMG_3889a.jpg
 

Macchia

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zum aufkleben und einbohren, Dosenlibelle. Gibt's für 3,-€
würde ich auch sagen.
Das andere ist ja mit 35,- vielleicht etwas übertrieben.

Heißklebepistole wäre mein Mittel der Wahl.

Hatte ich mir auch schon einige male gewünscht aber letztendlich hat man das ganz
gut im Gefühl... geht auch ohne.
 

odul

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Die Teile hatte ich auch schon gefunden. Die werden in der Regen um die 30Euro angeboten.


Ist eigentlich ziemlich genau was ich will. Aber 20Euro für so etwas Plastik ist auch mit reichlicher Gewinnspanne.

Wenn ich überlege, dass die Bohrmaschine mal 5(!)Euro gekostet hat...
 

odul

ww-robinie
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würde ich auch sagen.
Das andere ist ja mit 35,- vielleicht etwas übertrieben.

Heißklebepistole wäre mein Mittel der Wahl.

Hatte ich mir auch schon einige male gewünscht aber letztendlich hat man das ganz
gut im Gefühl... geht auch ohne.

Das hatte ich auch mal gemacht. Da lagen noch Libellen rum, die hatte ich aus einer kaputten Laser-Wasserwaage. Hat auch funktioniert. Die Freude war trotzdem von kurzer Dauer. Ich bin kurz drauf mit der Bohrmaschine wo angeeckt und das Glas der Libelle ist gebrochen.

Was die Gefühle betrifft, so sind die bei mir leider nicht so ausgeprägt.
 

Macchia

ww-robinie
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Die Freude war trotzdem von kurzer Dauer.
kann ich mir vorstellen, dass man damit gerne hängenbleibt.

Den Trick mit der Ringschraube über den Bohrer habe ich einige mal beim H-Anker bohren angewandt,
funktioniert auch.
Doch wie gesagt, mit ein bißchen Konzentration oder einem durchbohrten Holzklotz zu Beginn geht´s auch.
 

odul

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Ich habe mal die Bohrmaschine mit aufgeklebter Libelle fotographiert. D.h. die Reste, die davon übrig sind:
IMG_3922.JPG

Ich hatte auch mal einen Aufstecker gebastelt, wo man ne kleine Wasserwaage drauf packen kann. War aber zu unhandlich. Und nachdem mir das im ersten Post gezeigte Teil in die Hände gefallen war, habe ich diese Bastelei nie wieder benutzt.
IMG_3923.JPG
 
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Es gab mal hier einen Thread, bei dem es um den horizontalen Einsatz eines Wabeco-Bohrständers ging. Such mal danach.
Es gab auch mal eine Selbstbau-Lösung. Da wurde eine Bohrmaschine horizontal montiert und das Werkstück gegen den Bohrer geschoben.

Ich fand die beiden Themen interessant, habe sie allerdings nicht weiter verfolgt, weil mir der Aufwand zu groß erschien.
Und weil meine "nach Gefühl" gebohrten Löcher letztendlich immer gut gepasst haben.
 

mj5

ww-esche
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N' Abend
Ich bohre halt viel in die Stirnseiten von 8mm Sperrholz, z.T. auch 6mm. Da muss es schon genau stimmen.
Ich dachte nach dem Eingangspost es ginge darum Duebel in die Wand zu poppen...
Bei 8mm Sperrholz wuerde ich noch Fremdfedern einfraesen, bei 6mm wird das wahrscheinlich auch zu knapp.
Will heissen: Konstruktion uberdenken. Nut und Feder? Stumpf und passender Klebstoff? Fingerzinken?

Gruesse
Mattes
 

Macchia

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Ich bohre halt viel in die Stirnseiten von 8mm Sperrholz, z.T. auch 6mm. Da muss es schon genau stimmen.
na dann würde ich eher zu einer Vorrichtung raten bei der Maschine und Werkstück gut zueinander fixiert sind.
Ein Webaco Bohrständer wie hier im Einsatz kostet dann doch etwas mehr...
Hast du keinen Bohrständer?
Die Motoreinheit mit Pinole kann man auch auf der Säule drehen, dann schiebst du dir den Bohrständer an eine Kante
von einem Tisch und hast die komplette Höhe bis zum Fußboden.
Die Fixierung an der Seitenwand mittels Niederhalter und Anschlag.... wäre doch eine Lösung.
Bei kurzen Werkstücken wäre das auch so kein Thema.
Die TBM muss auch nichts besonderes sein....
 

odul

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N' Abend


Ich dachte nach dem Eingangspost es ginge darum Duebel in die Wand zu poppen...
Bei 8mm Sperrholz wuerde ich noch Fremdfedern einfraesen, bei 6mm wird das wahrscheinlich auch zu knapp.
Will heissen: Konstruktion uberdenken. Nut und Feder? Stumpf und passender Klebstoff? Fingerzinken?

Gruesse
Mattes

Wegen ein paar Löchern in der Wand würde ich auch keine Welle machen :emoji_wink:

Was die Kostruktion betrifft:
Ich vermeide Klebeverbindungen (leimen), wo es geht. Man braucht ewig viele Zwingen und man kann für eine Reparatur oder Umbau nix wieder zerlegen. Und die Oberflächenbehandlung ist einfacher. Außerdem geht es meist zig Verbindungen.

Schaut mal in den Post:
https://www.woodworker.de/forum/threads/werkzeugschrank.102930/#post-570102
So ab Nummer 20 sieht man wie ich die Schubladen baue. Das war 12mm Material. Ich habe das auch schon mit 6mm gemacht. Mache noch Bilder. Die Seitenverbindungen sind unkritisch. Aber bei dem Vorbohren für die Schrauben um den Boden festzumachen, da muss man schon genau senkrecht bohren.
 

HJH

ww-nussbaum
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Ich bohre halt viel in die Stirnseiten von 8mm Sperrholz, z.T. auch 6mm. Da muss es schon genau stimmen.
Wir mussten mal vor einiger Zeit bei Kundenseitig eingebauten Brettern relativ viele stirnseitige Bohrungen einbringen. Problem war, dass die Bretter unterschiedliche Dicken hatten und die Bohrungen genau mittig und in beiden Achsen winklig sein mussten.
Lösung war eine selbst-zentrierende Parallelogramm-Vorrichtung mit Bohrbuchsen. Hat gut funktioniert - wir mussten nur auf die seitlichen Anschläge dünne Leisten mit Doppelklebeband aufbringen um auch sehr dünne Bretter bohren zu können.
Das Teil hat ungefähr so ausgesehen - kann man auch aus Holz selber machen. Unsere Mitarbeiter haben das Ding zum Bohren mit einer kleinen Zwinge fixiert

https://www.ebay.de/i/143531653242?...MIo_GwnsPW6gIVkdCyCh32RwPCEAQYCiABEgKx9vD_BwE
Vieler Grüße
Hans
 

Dat Ei

ww-robinie
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Moin, moin,

ich werfe mal 5 € in das Phrasen-Schwein und zitiere Guido Henn: "Die Oberfräse ist der beste mobile Bohrständer."

Mit einer Selbstbaufräshilfe angelehnt an Festools Fräshilfe lassen sich auch Bohrungen in Stirnhözer anbringen.


Dat Ei
 

mj5

ww-esche
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Hallo "Odul"

Wegen ein paar Löchern in der Wand würde ich auch keine Welle machen :emoji_wink:
Surfin', surfin' ... Canadaaa!
Ok, der verlinkte thread ist wirklich hilreich, um zu verstehen was Du vor hast!
Bohrstaender oder Tischbohrmaschine mit passendem Anschlag und das geht recht flott.

Ich persoenlich wuerde aber wohl einen Druckluftnagler nehmen um den (eingenuteten) Schubkastenboden in die Schubkastenrueckwand zu tackern. Die restlichen Verbindungen Fremdfeder oder Fingerzinken. Oder auf Gehrung falten.
Beim Nageln sind Qualitaetsnaegel oder Klammern vorausgesetzt.
Es gibt da so "Weichdraht", der biegt unterwegs gern um 90Grad ab, falls er auf was Hartes trifft. Nicht so gut.
Sowas hat mich mal von Unten durch meinen Daumennagel angegrinst, Geeez...

Von all den Schubkaesten, die ich bisher zusammengebastelt habe, habe ich vielleicht jeden 100sten (oder 1000sten???)
jemals wieder angefasst zwecks Korrektur oder Aenderung. Meist ist Neumachen eh einfach sinnvoller, wenn wirklich was verkehrt ist.

Sooo viele Zwingen braucht man nicht um eine Schublade zu verleimen, finde ich.
Und bei groesseren Dingen, so die Sachen die man nicht mal eben neubaut, klar kriegt man die Verleimung ausseinander.
Irgendwie... :emoji_innocent:
Aber das sind dann auch Bauteile, wo ich garantiert keine Schrauben in der Ansicht haben wollen wuerde.

Gruesse
Mattes
 
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