Was ist das für ein Holz?

Schwabe12345

ww-kastanie
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Hallo zusammen,

ich will mir demnächst eine Bank für den Garten bauen und habe gerade beim Stadtspaziergang folgende Bank gesehen, siehe Bild.
Das Holz ist schön vergraut und scheint haltbar zu sein.

Danke für eure Rückmeldung!
 

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Schwabe12345

ww-kastanie
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Leider war das nur in Schnappschuss in einer Stadt. Was könnt ihr generell für Holz für Gartenkonstruktionen empfehlen? Ich habe bisher sibirische Lärche verwendet.
 

Schwabe12345

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Ich glaube wir sollten hier die ethische Diskussion bzw. Nachhaltigkeitsdebatte von der technischen Fragestellung der Eignung trennen.
Der geneigte Student bekommt schließlich auf die Frage in Werkstoffkunde hinsichtlich Dichte und leitfähigkeit von Uran keine Punkte für Antworten, die den Abbau von Uran in Afrika oder Russland und deren Folgen betreffen. :emoji_slight_smile:
Vielen Dank für die Antworten mit den Holzsorten.
Muss Eiche oder Robinie sowie die Tropenhölzer denn behandelt werden oder haben die bereits eine recht hohe Beständigkeit für draußen im natürlichen Zustand?

Danke schön jetzt für die weiteren Antworten!
 

benben

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Geht so, bei der richtigen Konstruktion.
@magmog die Chance dich zu verbessern lasse ich mir nicht entgehen..... Es heißt Garapa!

Gruss
Ben
 

Túrin

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Ich glaube wir sollten hier die ethische Diskussion bzw. Nachhaltigkeitsdebatte von der technischen Fragestellung der Eignung trennen.
Der geneigte Student bekommt schließlich auf die Frage in Werkstoffkunde hinsichtlich Dichte und leitfähigkeit von Uran keine Punkte für Antworten, die den Abbau von Uran in Afrika oder Russland und deren Folgen betreffen. :emoji_slight_smile:
Vielen Dank für die Antworten mit den Holzsorten.
Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Deiner kann nicht mal mehr hinken, wie die nach wie vor muntere Nutzung bedrohter Holzarten zeigt. Hinweise auf das Verschwinden von Arten aufgrund menschlicher Nutzung scheint mir mehr als notwendig. Mir jedenfalls.

Eine Alternative zu Eiche und Robinie ist die Esskastanie. Hält auch ohne Behandlung sehr lange.
 

Schwabe12345

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Danke für die Antworten!
@Túrin: genau diese Antworten, und mögen sie noch so richtig sein, beantworten meine ursprüngliche Frage nicht. Natürlich ist der Aussagegehalt und der Inhalt richtig. Allerdings verstehe ich die, zwar gut gemeinte, aber nicht zielführende Erziehung der Welt in Forenantworten nicht. Die Bedeutung von Regenwäldern und deren Abholzung wird nicht in Form einer Forenantwort bei den Menschen "erzogen" - sowas muss früher geschehen oder auf anderem Wege. Ich empfehle an der Stelle ein bisschen Grundlagenstudium der pädagogischen Klassiker.
Zudem wird jeder Forumseintrag unendlich lang und für die Nachwelt nicht mehr effizient lesbar.

Zusammengefasst: ich bin mir über die Problematik rund um die Tropenhölzer bewusst und weiß mit dem Thema umzugehen - wäre dies nicht der Fall, würde dies durch die "erzieherischen" Antworten auch nicht passieren.

Vielen Dank für die Antworten! Auch der Hinweis zur esskastanie - dies ist mir so noch nicht bekannt gewesen!

PS: mein Vergleich sagt aus, dass eine Frage eine konkrete Antwort kennt. Nicht jede richtige Aussage zu einem Thema ist gleichzeitig die Antwort auf eine konkrete Frage. Aber lassen wir das - sonst reden wir recht schnell über Schopenhauer und Kant. :emoji_slight_smile:
 

Fiamingu

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Die Kastanie ist ein HIER sehr verbreitetes Nutzholz, auch die Lärche.
Problem bei der Kastanie ist dass es ein sehr lebendiges Holz ist und
zum Splittern neigt, noch dazu ist der Staub der bei der Bearbeitung
entsteht krebserregend. Die hiesige Laricio ist ein weiches Nutzholz.
wird für die Zimmerei und Schalungen verwendet, weniger für Möbel.
 

benben

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Weil es auch für Grappa ein "P" zu wenig ist, sonst hätte ich doch nichts gesagt. :emoji_wink:

Zur Tropenholzdiskussion kann ich nur sagen, ich finde es vollkommen richtig darauf hinzuweisen, immer und immer wieder.
Einfach zu sagen, daß hätte früher passieren müssen ist mir zu einfach.
Dasselbe gilt für das zeigen von Arbeiten mit solchen Hölzern, klar war das Holz da und fand keine andere Verwendung. Trotzdem wecke ich Begehrlichkeiten.

Ich meide es!

Die Notwendigkeit eines Gartenaccessoires aus Tropenholz sehe ich absolut nicht, gerne wiederhole ich das auch.

@Schwabe12345 die konkrete Antwort, welche du ja verlangst, setzt eine konkrete Frage voraus, diese könnte ich im Eingangspost nicht entdecken. :emoji_wink:

Gruss
Ben
 
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Schwabe12345

ww-kastanie
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Danke für den Kommentar.
Keine Angst, ich baue keine Gartenmöbel aus Tropenholz.

Aber irgendwie auch ziemlich schwierig das ganze. Ohne Oberflächenbehandlung geht es bei einheimischen Hölzern offensichtlich auch nicht, siehe die Antworten oben. Und das bei der Herstellung von Holzschutzmitteln die Welt nicht in Ordnung ist...

@benben: die konkrete Frage steht in der Betreffzeile - eine Wiederholung wollte ich uns sparen. :emoji_wink:
 

JannikOS

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Danke für den Kommentar.
Keine Angst, ich baue keine Gartenmöbel aus Tropenholz.

Aber irgendwie auch ziemlich schwierig das ganze. Ohne Oberflächenbehandlung geht es bei einheimischen Hölzern offensichtlich auch nicht, siehe die Antworten oben. Und das bei der Herstellung von Holzschutzmitteln die Welt nicht in Ordnung ist...

@benben: die konkrete Frage steht in der Betreffzeile - eine Wiederholung wollte ich uns sparen. :emoji_wink:
Ist auch nicht so, dass Tropenhölzer mit Marmor gleichzusetzen sind...

Hirn benutzen bei der Herstellung und der Verwendung (kein Vorwurf!) und man kriegt alles einigermaßen hin. Voll bewitterte Holzkonstruktionen müssen durchdacht sein im Hinblick auf konstruktiven Holzschutz und ein bisschen gepflegt werden und sei es nur, dass man sie abends unters Terrassendach räumt oder wenn es regnet.
Für die Ewigkeit ist das alles nichts.

Ich hab mir Mal einen Gartentisch aus alten Fichte Bohlen gebaut. Geschlossen als Plätze verleimt, steht bei uns auch unter Dach. Meine Eltern wollten unbedingt auch so einen, also habe ich am Vorabend von Papas Geburtstag bis nachts so einen weiteren gefertigt.
Schleifen und ölen oder ähnliches hätte Papa aus Zeitgründen übernehmen müssen, passierte aber nicht.
Dafür hatte er ihn ein halbes Jahr ungeschützt im Garten stehen.
Jede zweite leimfuge war auf und das Ding im Arsch und er war auch noch etwas angenervt.
Ich habe dann nur auf seinen Studienabschluss verwiesen und erwähnt, dass er sich das ja wohl hätte denken können. Danach war er noch mehr genervt aber man muss halt manchmal auch nachdenken....
 
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Lorenzo

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Es gibt kein Holz das ewig hält, sonst gäbs ja irgendwo auf der Welt tote Wälder die zigtausende Jahre alt oder älter wären. Die Natur findet immer nen Weg Baumaterial zu recyclen.
 

OmnimodoFacturus

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Ich fand es schon gut, wenn auf die Bedenklichkeit von Tropenhölzern gleich hingewiesen wird. Das Forum ist öffentlich und hat viele Leser, die eben nicht das gleiche Vorwissen haben. Wenn jemand anderes diesen Thread findet und unkommentiert die Tropenhölzer als geeignet aufgelistet sind, dann könnte die Person eventuell solche Hölzer kaufen. Außerdem hast du gefragt was du für deine Gartenkonstruktion verwenden kannst. Das war also keine theoretische Frage sondern sehr konkret.
 

JannikOS

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Ich fand es schon gut, wenn auf die Bedenklichkeit von Tropenhölzern gleich hingewiesen wird. Das Forum ist öffentlich und hat viele Leser, die eben nicht das gleiche Vorwissen haben. Wenn jemand anderes diesen Thread findet und unkommentiert die Tropenhölzer als geeignet aufgelistet sind, dann könnte die Person eventuell solche Hölzer kaufen. Außerdem hast du gefragt was du für deine Gartenkonstruktion verwenden kannst. Das war also keine theoretische Frage sondern sehr konkret.
Ist ja auch nicht so,dass wir hier in der Schule sind, wo der "allwissende" Lehrer die Frage stellt und dann entscheidet, was richtig oder falsch ist, je nachdem was er gerne hören möchte.
Ich behalte mir jedenfalls vor meine Meinung zu sagen und dazu gehört auch, dass ich Tropenholz nur verwende, wenn es ansonsten in die thermische Verwertung Gerät. Zum Beispiel, wenn wir Konstruktionen abreißen und da noch gute Hölzer bei sind, dann nehme ich die mit.
Und genau so empfehle ich es auch.
War allerdings auch schon in der Schule so, deshalb ist das Abi auch eher mies :emoji_grin:
 

benben

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Oberflächenbehandlung ist ein, von der Holzsorte, unabhängiges Thema. Egal ob heimisch oder nicht, die Problematik ist gleich.

Gruss
Ben
 

uli2003

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Ist ja auch nicht so,dass wir hier in der Schule sind, wo der "allwissende" Lehrer die Frage stellt und dann entscheidet, was richtig oder falsch ist, je nachdem was er gerne hören möchte.
Sehe ich auch so. Ich verwende (zertifizierte) Tropenhölzer ohne schlechtes Gewissen und denke, dass wir mit dem EUTR und entsprechenden Zertifizierungen schon eine recht große Sicherheit erreichen. Natürlich nicht perfekt, aber schon nicht schlecht.

Was vom illegalen Einschlag dadurch kommt ist recht wenig, und wäre sonst vermutlich in Rauch aufgegangen. Alles in allem sind wir auf einem guten Weg. Einige Tropenhölzer haben halt Eigenschaften, an deren Summe hiesige Hölzer bei weitem nicht heranreichen.

Der Einsatz erfolgt aber auch bei mir unter gründlicher Abwägung der Notwendigkeit oder halt auf Wunsch des Kunden.
Den Moralapostel spiele ich jedoch nicht.
 
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