Vorderzange mit Doppelspindel selbst herstellen // ...oder besser moxon vise?

Werker62

ww-buche
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Guten Tag,

ich bin seit heute neu hier im Forum und sage zunächst mal ein freundliches Hallo an Euch alle.

Ich werkele in meinem kleinen Kellerverschlag gerne mit Holz und da jetzt der Herbst wieder kommt, suche ich quasi ein neues Projekt :emoji_slight_smile:

Schon seit längerer Zeit überlege ich, mir eine Vorderzange zuzulegen.
Dabei sprang ich jedoch immer ein bisschen hin und her zwischen der Anschaffung eines "moxon vise" oder einer Vorderzange.
Ich bin bis jetzt noch unsicher, was die bessere Lösung wäre.

Aber...
Jetzt kam mir die Idee, vielleicht einen Zwitter selbst zu bauen. Also etwas, was so ungefähr zwischen "moxon vise" und einer Vorderzange liegt. Und da dachte ich an eine Vorderzange mit Doppelspindel. Und um es besonders schwer zu machen :emoji_slight_smile: würde ich das Teil gerne selbst bauen.

OK, das wird sicher nicht einfach und vielleicht sogar unmöglich. Aber ich möchte einfach mal schauen, ob es möglich wäre.

Das größte Problem dürfte sicher der Antrieb sein mit Kette und den beiden Zahnrädern. Zwar kann man Beides günstig über eb** kaufen, aber mir ist noch nicht so recht klar, wie dieser Antrieb überhaupt funktioniert. Auf der Veritas-Seite sieht man leider immer nur die fertige Vorderzange.

Und dann kam mir im Fitness-Studio die Idee, dass man das ja vielleicht sogar über einen Riemenantrieb realisieren könte. Die meisten Fitness-Geräte werden auch schon damit betrieben und seit ein paar Jahren ja sogar auch Fahrräder, wobei hier ja auch eine Menge Druck zustande kommt.

Was denkt Ihr also?
Dumme Idee :emoji_wink: oder vielleicht ein interessanter Versuch?
Und wenn Letzteres, wie könnte man das umsetzen?

Grüße,
Werker
 

pedder

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Das größte Problem dürfte sicher der Antrieb sein mit Kette und den beiden Zahnrädern. Zwar kann man Beides günstig über eb** kaufen, aber mir ist noch nicht so recht klar, wie dieser Antrieb überhaupt funktioniert. Werker
Das sind zwei Gewindespindeln mit Zahnrädern, die mit einer Kette angetrieben werden, also wenn du an der einen Spindel drehst, dreht sich die andere mit. https://assets.leevalley.com/Size5/...twin-screw-vise-up-to-24-inch-center-f-08.jpg

Natürlich ginge das auch mit einem Riemen. Ich hätte als Nichtschweißer aber das Problem, wie ich die Zahnräder an den Gewindespindeln befestige. Eher ein MEtallprojekt als ein Holzprojekt.
 

IngoS

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Natürlich ginge das auch mit einem Riemen. Ich hätte als Nichtschweißer aber das Problem, wie ich die Zahnräder an den Gewindespindeln befestige. Eher ein MEtallprojekt als ein Holzprojekt.
Hallo

Mit Riemen funktioniert das leider nicht.Ein Riemen hat immer Schlupf, das heißt gleichmäßiges anziehen beider Spindeln ist nicht möglich. Als Alternative zur Kette wäre noch mehrere Zahnräder möglich, wobei die Anzahl der Zahnräder ungerade sein muss um bei beiden Spindeln die gleiche Drehrichtung zu erhalten.

Gruß Ingo
 

FrankRK

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Mit Riemen funktioniert das leider nicht.Ein Riemen hat immer Schlupf, das heißt gleichmäßiges anziehen beider Spindeln ist nicht möglich.
Theoretisch würde ein Zahnriemen funktionieren (geht beim Auto auch präzise), aber die Spannkraft wäre für den Fall zu hoch.

Ich habe mir diese Auflage gebaut.
https://www.woodworker.de/forum/threads/hobelbankauflage-mit-ausziehbarer-tischverlängerung.107621/
Die Spindeln muss man aber gleichzeitig bedienen!
 

Werker62

ww-buche
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Hallo und vielen Dank für die vielen interessanten Antworten.

Danke für das Foto, wo man auch die Zahnräder mal sieht, bzw. wo genau diese angebracht sind bei der Veritas-Doppelspindel.
Ich würde einen Zahnriemenantrieb auch interessant finden (wie ich ja schon geschrieben hatte), da dabei auch Metallarbeiten wohl ziemlich wegfallen würden. Ich denke, da geht was :emoji_slight_smile:

Die Hobelbankauflage von Frank habe ich nicht so recht verstanden und die Bilder konnten mich auch nicht schlauer machen. Ich sehe da gar keine Spindeln, sondern nur glatte Metallstangen. Wie funktioniert das Teil?

Alternativ habe ich auch schon an so eine "Clamp Pipe" gedacht (hoffe ich habe das so richtig verstanden), die man ja auch per Schnellverstellung schließen und öffnen kann. Das wäre natürlich perfekt. Auf Youtube hat "Jays Custom Creations" mal so ein Ding gebaut.
Seht hier: Pipe Clamp

Irgendwie eine Mischung aus sowas und einer Doppelspindel mit Riemen habe ich wohl im Kopf :emoji_grin:
Ich möchte eine Schnellverstellung und alles so, dass man in der Mitte ein breites und recht hohes Brett einklemmen kann. Und am Ende nicht zu viel Gefummel, um das Teil zu schließen, bzw. das Werkstück festzuklemmen (also Doppelspindel oder Clamps).

Was wäre Euer Vorschlag oder Idee?

Grüße,
Werker
 

ChrisOL

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Moin,

An meiner Hobelbank ist die Doppelspindel von Veritas als Hinterzange verbaut. Die Idee war dort Bretter zum Zinken und ähnlichem gut spannen zu können. Das geht, macht aber nicht wirklich Spass. Man muss halt viel Masse und zwei Spindeln parallel bewegen. Das öffnen und schließen geht mir nicht schnell und leicht genug. Das würde ich heute nicht mehr so bauen.

Dann habe ich seit ein paar Monaten so eine Aufsetzzange, die ist super leichtgängig und schnell und einfach zu öffnen & schließen. Für feine Arbeiten gefällt mir auch die zusätzliche Höhe. Das Ding nimmt nur Platz auf der Hobelbank weg. Ein Ersatz für eine stabile Vorder oder Hinterzange ist das aber nicht.
 

pedder

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Danke für das Foto, wo man auch die Zahnräder mal sieht, bzw. wo genau diese angebracht sind bei der Veritas-Doppelspindel.
Ich würde einen Zahnriemenantrieb auch interessant finden (wie ich ja schon geschrieben hatte), da dabei auch Metallarbeiten wohl ziemlich wegfallen würden.
Ja? Wie bekommst Du denn das Zahnrad an der Gewindespindel fest? Der Unterschied von Kette zu Zahnriemen ist doch im wesentlichen, dass bei dem EInen das Maß fest ist und man bei der anderen mit einem Kettenschloss was verändern kann...
 

kberg10

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Wenn der Hintergrund der ist eine Parallelspannung zu bekommen, habe an meiner Hobel eine Französische und da ist auf der linken Seite
ein massives Stellrad auf einer 16er Trapezspindel eingebaut. Für die Spindel wurde eine Bohrung eingebracht.
Da hab ich echt Glück gehabt zumal ich beim Kauf über Ebay das Detail nicht sichtbar war. Habe meine vorherige Ulmia, die das nicht
hatte, verkauft. Der jeztige Aufbau besteht aus 2 Parallelführungen Zugspindel DM ca 30 mm und links das Stützteil.
 

Werker62

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Pedder:
Danke für die weitere Erklärung. Habe ich noch nicht ganz verstanden. Aber ich hatte fälschlicher Weise angenommen, dass der Zahnriemen beim Fahrrad genauso funktioniert, wie bei den Fitness-Geräten.... was aber nicht so ist :emoji_slight_smile:

kberg10:
Das mit der franz. Lösung habe ich noch nicht verstanden. Hast Du vielleicht ein paar Bilder, damit es verständlicher wird?

Habt Ihr Euch mal den Link von mir oben angeschaut mit dieser "Pipe Clamp"-Sache. Das Teil kann man super schnell verstellen und dann auch sehr schnell fest drehen und ebenso das ganze wieder zurück.

Grüße,
Werker
 

ChrisOL

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Habt Ihr Euch mal den Link von mir oben angeschaut mit dieser "Pipe Clamp"-Sache. Das Teil kann man super schnell verstellen und dann auch sehr schnell fest drehen und ebenso das ganze wieder zurück.
Ich habe da gerade mal durch gescrollt. Das ist für eine Interpretation einer Moxon Vise. Eine Vorderzange ersetzt das für mich nicht.
 

Keilzink

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Ich weiß jetzt nicht, ob das hier sinnvoll ist in dem Zusammenhang, den der TO anfragt.
Habe für meinen Montagetisch eine schwere modifizierte "Leg-wise" gebaut, die eine Konterung über Zahnräder und eine schwere Kette hat. Könnte ich im Orginal auch fotografieren, aber hier mal die "Konstruktions-Zeichnung".

Das Teil funktioniert an sich sehr gut. Wenn ich, wie in der Zeichnung, oben was einspanne und den Zangenschlüssel anziehe, bis er fast bricht, dann habe ich unten, über fast 50 cm, einen Versatz um die 5 mm. Das könnte man noch weiter runterregeln ( an der Stellschraube links in der Zagenplatte an der unteren Spindel), was aber kontraproduktiv ist, weil hinter diesem Punkt die Konstruktion schwergängig wird.

Die Spindeln sind alte Vorderzangenspindeln aus Lagerbeständen, die ich im Netz für kleines Geld gefunden habe. Die Zahnräder sind nicht verschweißt: wenn man welche mit Kragen nimmt, dann sind dort in der Regel Schraublöcher für Madenschrauben drin. Die zeichnet man an der Welle an und bohrt ein Loch in die Welle - 5 mm reichen. Dann setzt man eine etwas längere Madenschraube ein. Hält bei mir schon ein paar Jahre klaglos.
Die ganze Konstruktion ist hinten offen, was kein Problem darstellt, weil die Zahnräder und die Kette sich ja unter dem Tisch befinden, wo in der Regel nichts hinkommt, was sie verstopfen könnte. Nur die von oben sichtbaren Spindelteile
muß man sauberhalten - aber das ist ja bei jeder Vorderzange so.


Kettenkonter jpg.jpg
 

kberg10

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Es ging mir darum einen bewährten Weg aufzuzeigen, man muss ja nicht alles neu erfinden. Von obigen Vorschlag hätte ich gerne eine Ansicht von oben, schaut nach einer interessanten Konstruktion aus, war noch nicht in USA. An der Hinterseite würd ich eine Abdeckung vorschlagen,
denn der Holzstaub trocknet alles aus, und die Konstruktion verlangt schon etwas Öl. Ob der Urschreiber überhaupt noch mal reinschaut
ist sowieso dahingestellt.
 

Batucada

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Das sind zwei Gewindespindeln mit Zahnrädern, die mit einer Kette angetrieben werden, also wenn du an der einen Spindel drehst, dreht sich die andere mit. https://assets.leevalley.com/Size5/...twin-screw-vise-up-to-24-inch-center-f-08.jpg

Natürlich ginge das auch mit einem Riemen. Ich hätte als Nichtschweißer aber das Problem, wie ich die Zahnräder an den Gewindespindeln befestige. Eher ein MEtallprojekt als ein Holzprojekt.
Die Zahnräder werden aber nicht verschweißt. Die Zahnräder werden entweder verbohrt und anschließend verstiftet und mit Stiftschrauben nach DIN915 befestigt (sieht man z.B. auf dem Bild gemäß deinem Link.

Also nix da mit dem Argument als Nichtschweißer aus der Affaire ziehen zu wollen :emoji_sunglasses:

Batucada
 

Werker62

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Danke Euch für die vielen interessanten Ideen und Darstellungen.
Die Ansicht von "Keilzink" habe ich - um ehrlich zu sein - nicht so recht verstanden. Da wären vielleicht Fotos sehr interessant :emoji_slight_smile:

Zahnräder mit Kragen, die man dann an der zu drehenden Metallstange anbohren kann, klingt sehr gut. Das könnte was für mich sein.

Weiß jemand von Euch, wie diese "Pipe Clamps" halten, wenn dort was eingespannt ist?
Ich denke im Grunde ja schon, dass die ausreichend Druck haben, um mal etwas zu hobeln oder zu sägen. Oder wie seht Ihr das?

Grüße,
Werker
 

Lorenzo

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Ich benutz an meiner Vorderzange folgendes Teil um zu verhindern dass die Zange zu weit aus der Parallelität gedrückt wird:
https://www.feinewerkzeuge.de/viserackstop.htmlUnd für feine Arbeiten hab ich auch eine Aufsetzzange wie @ChrisOL. Damit bringt man das Werkstück nochmal höher, was ergonomischer ist, und man kann die im Prinzip so breit bauen wie man möchte, im Zweifelsfall kann man für einen Satz Hardware auch 2 verschiedene Zangen bauen, falls man sehr breite Teile nur selten bearbeiten möchte.
https://www.woodworker.de/forum/attachments/dsc_0107-jpg.77740/
 

Keilzink

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Die Ansicht von "Keilzink" habe ich - um ehrlich zu sein - nicht so recht verstanden. Da wären vielleicht Fotos sehr interessant :emoji_slight_smile:
... na ja, das ist eigentlich genau das, was du bauen möchtest - eine "Moxon-Wise". Zwei Vorderzangen-Spindeln werden über eine Kette verbunden, so daß sie synchron laufen. (Ob du das waagerecht oder senkrecht umsetzt, ist egal.) Der Unterschiede bei meiner Konstruktion: Die Kette läuft unter dem Tisch, statt vorne hinter dem Zangenschlüssel (unter einer Abdeckung). Ausserdem hat die zweite Spindel bei mir keinen Schlüssel, sonder läuft in einer "slave"-Funktion immer mit, wenn der Schllüssel an der ersten (oberen) Spindel gedreht wird. Die zweite Spindel (unten) verhindert durch das Mitlaufen automatisch das Verkanten der Andruckplatte und ersetzt so manuelle Lösungen wie zB die im Beitrag 14 gezeigte. Die zweite ("slave"-) Spindel hat statt eines Schlüssels eine Stellschraube zum Nachjustieren des Versatzes der Andruckplatte.

Was zur Verwirrung beiträgt ist die Tatsache, dass ich einmal eine Moxon-Wise senkrecht stelle, zweitens ohne zweiten Schlüssel baue. Drittens als "Leg-wise" konzipiere, wobei das "Bein" bei mir aber nicht an der Andruckplatte liegt, sondern am Tisch. Dazu ist das Bein in der Höhe verstellbar und feststellbar, was daran liegt, dass der Montagetisch höhenverstellbar ist. Dazu kann die Zange auch noch demontiert werden, wenn sie bei bestimmten Arbeiten am Tisch im Weg sein sollte.

Kompliziert - ja, geb ich zu, hab mindestens zwei Jahren lang daran rumgebaut. Aber sehr effizient. Die Zange dient dazu, sehr schwere Bauteile (zum Beispiel ganze Haustüren oder Möbelteile) zu spannen. Aber zum Zinkensägen nehm ich sie auch, lieber als die Vorderzange an meiner normalen Werkbank, die ich kaum noch nutze. Die Vorteile einer Aufsatzzange hat sie dabei auch noch - weil der Tisch samt Zange höhenverstellbar ist.

Ich komm heute nachmittag in die Werkstatt, dann mach ich mal ein paar Bilder. Allerdings darf man keine aufgeräumte Werstatt erwarten, da geht es gerade gut ab. Und die Zange ist auch kein Ausstellungsstück, die wurde und wird ordentlich genutzt.

LG, Andreas
 

Lorenzo

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Hallo Andreas. Ich find deine Konstruktion sehr interessant und freu mich auf paar Bilder. Ich will dir auch nicht zu nahe treten,aber ich find sie insgesamt ein bisschen zu kompliziert. Das was du mit der zweiten Spindel gemacht hat löst doch ein Scherenmechanismus eigentlich genauso. Und bei besonders breiten Werkstücken hilfts auch nicht wirklich wenn du 2 Spindeln untereinander hast. Gut, ganze Türen einspannen mag strammer sitzen wenn in der Höhe der Zange an zwei Stellen Druck aufgebaut wird, aber reicht nicht auch ein Punkt wie bei der klassischen Beinzange mit Schere, Lineargleitlager oder so nem gelochten Brett in das man nen Stift einschiebt? Wobei ich die Schere ganz klar favorisieren würde. Hab ich in nem kleinen Zange verbaut und funktioniert super.
https://www.woodworker.de/forum/attachments/dsc_0081-jpg.79987/Die Lösungen mit den Zahnrädern die weiter oben gezeigt wurden find ich schön anzusehen, aber viel zu aufwändig. Je einfacher das Prinzip bei ner Zange, umso besser.
 

Keilzink

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..meinen Erfahrungen nach kannst du eine Schere dann einbauen, wenn du genug Platz hast - also wenn dein "Bein" bis unten geht. Dann ist die Schere wirksam und genau genug. Bei einer kurzen Schere, wie ich sie brauche (wegen der Höhenverstellbarkeit des Tisches) kommst du nicht klar. Ich hatte eine kurze Schere drin, hab so genau wie möglich gearbeitet und hatte am Ende einen viel zu großen Versatz. Tatsächlich ist die "Moxon"- Lösung einfacher und genauer als eine Schere - in meinem Fall.
Punkt zwei: Eine Schere kannst du im Bedarfsfall nur durch Zulagen in der Bettung justieren, bei meiner Lösung reicht ein Schraubenschlüssel. Wenn du schwere Lasten spannst, dann vergrößert sich das Spiel im Laufe der Zeit, das ist "amtlich", bei egal welcher Konstruktion. Natürlich ist eine Schere optisch viel schöner - aber darum gings nicht in meinem Fall.
 
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