Fatso Katz
ww-birnbaum
- Registriert
- 10. November 2010
- Beiträge
- 242
Hallo miteinander,
wir bauen zur Zeit eine Maschinenhalle zum Wohnhaus um und weil es mir in den Fingern juckt, möchte ich einiges beim Bau selbst machen. Unter anderem die Wand für den Vorbau unseres Eingangsbereichs.
Die relevanten Ausschnitte aus den Plänen habe ich unten angehängt. Grob gesagt: Das Material hat 10x6 cm; unten eine Schwelle, darauf 7 Pfosten, wobei die Eckpfosten aufgedoppelt sind; Zwischenrein Riegen; ganz oben ein Abschlussbrett mit den Pfosten verschraubt, das nur noch den Abstand erhalten soll. Keine Streben, weil alles noch fest mit dem Dach verbunden ist.
Geplant war die Konstruktion in 10/6 KVH zu bauen, die Pfosten in die Schwelle einzunuten usw. Ausgelegt darauf, dass eine Zimmerei das halbwegs kostengünstig und sauber fertigt. Nun möchte ich die Wand selbst bauen und habe das KVH gegen Eiche getauscht. Bei der Planung haben sich nun doch einige Fragen ergeben und hoffe hier Hilfe zu bekommen.
1. Verbindung Pfosten/Schwelle:
Die mittleren Pfosten möchte ich mit Zapfen in die Schwelle einlassen. Die Zapfenlöchter bekommen unten eine Bohrung, damit evtl. Wasser ablaufen kann. Die Zapfen sollten (laut altem Buch) 1/3 des Pfostens stark sein (also bei mir etwa 3,3 cm) und 1/3 der Schwelle (also bei mir 2 cm) lang sein. Soweit ich das gesehen habe, werden die Zapfen nicht zusätzlich abgesetzt, er bleibt also 6 cm breit. Passt soweit?
Aber: Wie verbinde ich die Eckpfosten mit der Schwelle? Wird der Zapfen einseitig abgesetzt, sodass das Zapfenloch nicht seitlich offen steht?
2. Verbindung Riegel/Pfosten:
Für die Riegel ergeben sich ja eigentlich gleiche Zapfenmaße wie bei den Pfosten, aber sie bleiben relativ kurz, sodass ein Holznagel vermutlich keinen Sinn macht oder? Auf Leim würde ich am liebsten verzichten. Nach meinem geringen Verständnis gibt es in der klassischen Zimmerei keinen Leim.
Vermutlich ist es sinnvoller noch ein paar Detailskizzen hochzuladen. Die werde ich nachreichen. Aber vielleicht reicht es soweit erstmal.
Ich habe gestern ein paar Kanthölzer auf die nötigen Dimensionen aufgetrennt und schon gemerkt, dass die Zimmererarbeit eine ganz andere ist, als die Schreinerarbeit. So viele Jahre baue ich Möbel hobbymäßig aus Holz und plötzlich hat man trotzdem viele Fragezeichen im Kopf und wird unsicher...
Viele Grüße
Jochen
wir bauen zur Zeit eine Maschinenhalle zum Wohnhaus um und weil es mir in den Fingern juckt, möchte ich einiges beim Bau selbst machen. Unter anderem die Wand für den Vorbau unseres Eingangsbereichs.
Die relevanten Ausschnitte aus den Plänen habe ich unten angehängt. Grob gesagt: Das Material hat 10x6 cm; unten eine Schwelle, darauf 7 Pfosten, wobei die Eckpfosten aufgedoppelt sind; Zwischenrein Riegen; ganz oben ein Abschlussbrett mit den Pfosten verschraubt, das nur noch den Abstand erhalten soll. Keine Streben, weil alles noch fest mit dem Dach verbunden ist.
Geplant war die Konstruktion in 10/6 KVH zu bauen, die Pfosten in die Schwelle einzunuten usw. Ausgelegt darauf, dass eine Zimmerei das halbwegs kostengünstig und sauber fertigt. Nun möchte ich die Wand selbst bauen und habe das KVH gegen Eiche getauscht. Bei der Planung haben sich nun doch einige Fragen ergeben und hoffe hier Hilfe zu bekommen.
1. Verbindung Pfosten/Schwelle:
Die mittleren Pfosten möchte ich mit Zapfen in die Schwelle einlassen. Die Zapfenlöchter bekommen unten eine Bohrung, damit evtl. Wasser ablaufen kann. Die Zapfen sollten (laut altem Buch) 1/3 des Pfostens stark sein (also bei mir etwa 3,3 cm) und 1/3 der Schwelle (also bei mir 2 cm) lang sein. Soweit ich das gesehen habe, werden die Zapfen nicht zusätzlich abgesetzt, er bleibt also 6 cm breit. Passt soweit?
Aber: Wie verbinde ich die Eckpfosten mit der Schwelle? Wird der Zapfen einseitig abgesetzt, sodass das Zapfenloch nicht seitlich offen steht?
2. Verbindung Riegel/Pfosten:
Für die Riegel ergeben sich ja eigentlich gleiche Zapfenmaße wie bei den Pfosten, aber sie bleiben relativ kurz, sodass ein Holznagel vermutlich keinen Sinn macht oder? Auf Leim würde ich am liebsten verzichten. Nach meinem geringen Verständnis gibt es in der klassischen Zimmerei keinen Leim.
Vermutlich ist es sinnvoller noch ein paar Detailskizzen hochzuladen. Die werde ich nachreichen. Aber vielleicht reicht es soweit erstmal.
Ich habe gestern ein paar Kanthölzer auf die nötigen Dimensionen aufgetrennt und schon gemerkt, dass die Zimmererarbeit eine ganz andere ist, als die Schreinerarbeit. So viele Jahre baue ich Möbel hobbymäßig aus Holz und plötzlich hat man trotzdem viele Fragezeichen im Kopf und wird unsicher...
Viele Grüße
Jochen