Liebe Forianer,
ich habe wieder den Bau eines Cembalos begonnen und brauche Euren Rat.
Der Resonanzboden wird wieder aus maximal 3,5 mm dickem Fichtenholz bestehen und wird im hinteren Teil des Instruments, dessen innere Struktur schon fertig ist , aufgeleimt. Normalerweise mache ich das im Winter: Ich verleime den Boden im Herbst und halte das Ding einige Wochen in der geheizten Wohnung, wo es komplett durchtrocknen kann. Ziel ist es, den Resonanzboden im kleinst- (also trockenst-) möglichen Zustand einzuleimen. Das wird sich dann im Sommer wölben, wie es gewünscht ist. Würde ich den Reso im Sommer, am Ende bei Regenwetter, einleimen, würde er im Winter mit lautem Knall komplett durchreißen.
Nun das Problem: Das Ding muss ja exakt zwischen die jetzt noch nicht vorhandenen Wände passen. Es wäre nun sehr verlockend, den grob vorgearbeiteten Resonanzboden vor Anbringen der Wände aufzulegen, rundrum bündig zu fräsen und dann bis zum Winter beiseite zu legen.
Da ich im Sommer gerne die Wände anfertigen und anbringen möchte, suche ich also nach einer Möglichkeit, den Reso jetzt im Sommer zumindest kurzzeitig so trocken wie möglich zu kriegen.
In die Sonne legen?
Sauna?
Hat einer eine Idee?
Die Fasern laufen längs, es geht als um eine Veränderung der Breite. Diese beträgt im Instrument grob 91 cm. Meiner Erfahrung nach kann ein Reso um bis zu 6 mm schwinden und schwellen, solange noch nichts aufgeleimt ist.
Wie gesagt: Nur dreieinhalb mm dünn, engjährige 30jahrige Fichte, radial gesägt.
Grüße sendet
Michael
ich habe wieder den Bau eines Cembalos begonnen und brauche Euren Rat.
Der Resonanzboden wird wieder aus maximal 3,5 mm dickem Fichtenholz bestehen und wird im hinteren Teil des Instruments, dessen innere Struktur schon fertig ist , aufgeleimt. Normalerweise mache ich das im Winter: Ich verleime den Boden im Herbst und halte das Ding einige Wochen in der geheizten Wohnung, wo es komplett durchtrocknen kann. Ziel ist es, den Resonanzboden im kleinst- (also trockenst-) möglichen Zustand einzuleimen. Das wird sich dann im Sommer wölben, wie es gewünscht ist. Würde ich den Reso im Sommer, am Ende bei Regenwetter, einleimen, würde er im Winter mit lautem Knall komplett durchreißen.
Nun das Problem: Das Ding muss ja exakt zwischen die jetzt noch nicht vorhandenen Wände passen. Es wäre nun sehr verlockend, den grob vorgearbeiteten Resonanzboden vor Anbringen der Wände aufzulegen, rundrum bündig zu fräsen und dann bis zum Winter beiseite zu legen.
Da ich im Sommer gerne die Wände anfertigen und anbringen möchte, suche ich also nach einer Möglichkeit, den Reso jetzt im Sommer zumindest kurzzeitig so trocken wie möglich zu kriegen.
In die Sonne legen?
Sauna?
Hat einer eine Idee?
Die Fasern laufen längs, es geht als um eine Veränderung der Breite. Diese beträgt im Instrument grob 91 cm. Meiner Erfahrung nach kann ein Reso um bis zu 6 mm schwinden und schwellen, solange noch nichts aufgeleimt ist.
Wie gesagt: Nur dreieinhalb mm dünn, engjährige 30jahrige Fichte, radial gesägt.
Grüße sendet
Michael