Trockenbau -welche Spachtelmasse?

wirdelprumpft

ww-robinie
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Na was soll man sagen, eine mit 19 mm ggf. auch 16 mm Dekorspan beplankte Wand ist im Gesamtkonzept überlegen.
Kein spachtel, Streichem - Rückbau einfach. Kostenmäßig eher billiger - Zeitersparniss sehr hoch.
Das Hochbett ist auch gut zu befestigen z.b. mit M8 oder M10 Gewindestange durch die 19 mm Platte und festgeschraubt bevor man die 2. Seite zu macht.
------------------
Die 40 mm Platten unterschiedlich genutet und dann mit Leisten montiert, oben zuerst und unten aufsitzen lassen ist sicherlich auch ne Methode.
Türblatt könnte man mit Renobändern direkt anschlagen - Schließblech geht auch und fürs Dichtungsgummi zur Not ne Hebgo Schiene
Ist aber als Einzelkämpfer ohne Werkstatt sicherlich schwierig umsetzbar.

Beides sind gute möglichkeiten und nicht völlig daneben wie in #50 angedeutet :emoji_wink:
 

brubu

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Welche 40er Spanplatte soll ich da bewegen? Abgesehen davon muss ich mit allem auch in das Zimmer kommen - auch da setzt die Geometrie des Flures mir Grenzen.
Du hast glaube hohe Räume, wenn du schnell bist findest du noch Lisocore aber gegen den Schall sind die nichts.
 

wasmachen

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Hat einer schon ne Ziegelwand empfohlen?
Die Teilstücke sind recht klein, auch für den zierlichen Montagehelfer händelbar.
Die geschliffene Variante kannst mit PU Schaum aus der Dose übereinander
fixieren.
Ansonsten bietet sich vll auch n Mietmodell an , Hilton Suites vll.....

:emoji_wink:
 

Paulisch

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Hallo,
wer weiß, vielleicht habe ich das schon einmal gefragt? Ich möchte mal wieder eine Trockenbauwand errichten und was ich noch immer nicht weiß ist, welchen Spachtel ich kaufen soll (und wie viel). Ich möchte keine Bewehrungsbänder einarbeiten und der Spachtel sollte gut zu schleifen sein. Was nehme ich am Besten?

Wie viel nehme ich am Besten? Gibt es eine grobe Angabe kg/m² für doppelt beplankt und beide Lagen gespachtelt? Ich werde kein Q4 erreichen (so geschickt werde ich nie!) aber die Fugen so gut spachteln, dass ich ohne Tapete die Wand streichen kann. (Das wird nicht perfekt - muss es auch nicht!)

Vielleicht: @Paulisch und @U.Tho?
Hallo Yoghurt,
da kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Ich spachtele Q1 grundsätzlich mit Uniflott und Binde. Die Qualitätsstufen Q2 bis Q4 mache ich anschließend mit Promix+, da sich diese Masse sehr gut schleifen lässt. Ich habe Promix+ auch einmal für Q1 ausprobiert – sie hat dafür zwar eine Zulassung, ist mir jedoch an mehreren Stellen gerissen. Seitdem verzichte ich auf solche Experimente.
Wenn du allerdings bis Q3 mit Uniflott spachteln möchtest, solltest du wirklich sauber und gleichmäßig arbeiten können. Bei größeren Unebenheiten besteht sonst die Gefahr, dass du dir beim Schleifen Wellen in die Wand schleifst.

Grüße
 

fahe

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In zweiterem Fall würde ich statt Uniflott zu Alpenkalk Spachtel tendieren.
...würde mir ja im Traum nicht einfallen.

Innenseiten von Außenwänden habe ich auch mit Kalkglätte gespachtelt.

"Alpenkalk" gehört zu den Anbietern, bei denen bisher noch niemand mir bekanntes eine Deklaration der Zusammensetzung gefunden hat. Warum soll man das Zeug laut Anbieter wohl nach Aufbringen einer Haftbrücke sogar auf glasierten Fliesen verwenden können? Weil das eine Fertigspachtelmasse ist, die natürlich nur aus feinstem Kalk und nichts als Kalk besteht? :emoji_joy:
 

Mater1984

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...würde mir ja im Traum nicht einfallen.

Innenseiten von Außenwänden habe ich auch mit Kalkglätte gespachtelt.

"Alpenkalk" gehört zu den Anbietern, bei denen bisher noch niemand mir bekanntes eine Deklaration der Zusammensetzung gefunden hat. Warum soll man das Zeug laut Anbieter wohl nach Aufbringen einer Haftbrücke sogar auf glasierten Fliesen verwenden können? Weil das eine Fertigspachtelmasse ist, die natürlich nur aus feinstem Kalk und nichts als Kalk besteht? :emoji_joy:
Das es nur aus Kalk besteht habe ich nicht behauptet. Nur bei Heßler habe ich bisher reinen Kalkputz gefunden. Aber leider halt nicht auf 0 abziehbar.

Aber er ist auf jeden Fall zementfrei laut Sicherheitsdatenblatt

Gefahrbestimmende Komponenten zur Etikettierung:
Calciumhydroxid

Beschreibung:

Gemisch aus Bindemitteldispersion, Füllstoffen und ungefährlichen Beimengungen

Gefährliche Inhaltsstoffe:
Beschreibung:

Calciumhydroxid 3 – 6 %

Sonstige Inhaltsstoffe (>25%):

CAS: 1317-65-3 Kalkstein (Calciumcarbonat) 50 – 60%
CAS: 7732-18-5 Wasser 20 – 30%
 

fahe

ww-robinie
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Das es nur aus Kalk besteht habe ich nicht behauptet. Nur bei Heßler habe ich bisher reinen Kalkputz gefunden. Aber leider halt nicht auf 0 abziehbar.
Kalkglätte ist genau das womit ich, wie erwähnt, Massivwände gespachtelt habe. Übrigens auch von Hessler.

Das ist dann auch das traditionelle Mittel der Wahl. Ganz ohne irgendwelche synthetischen Bindemittel, wenn Du schon das hohe Lied klassischer Baustoffe anstimmen magst. Bei einem nicht entsprechend deklarierten Fertigspachtel, wie dem von Dir benutzten, wäre ich eher skeptisch.

Den kann man freilich trotzdem benutzen, aber dann sollte die Lobpreisung vielleicht etwas leiser ausfallen. Und wenn ich mir Gipskarton an die Decken hänge - was sollte dann gegen eine gipsbasierte Spachtelmasse sprechen?

vollflächig drüber gehen um auf Q3 Qualität zu kommen.
Bei Q3 ist lediglich die breitgezogenere Überspachtelung gefordert. Vollflächig überspachteln kommt erst mit Q4.
 

Paulisch

ww-robinie
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Kalkglätte ist genau das womit ich, wie erwähnt, Massivwände gespachtelt habe. Übrigens auch von Hessler.

Das ist dann auch das traditionelle Mittel der Wahl. Ganz ohne irgendwelche synthetischen Bindemittel, wenn Du schon das hohe Lied klassischer Baustoffe anstimmen magst. Bei einem nicht entsprechend deklarierten Fertigspachtel, wie dem von Dir benutzten, wäre ich eher skeptisch.

Den kann man freilich trotzdem benutzen, aber dann sollte die Lobpreisung vielleicht etwas leiser ausfallen. Und wenn ich mir Gipskarton an die Decken hänge - was sollte dann gegen eine gipsbasierte Spachtelmasse sprechen?


Bei Q3 ist lediglich die breitgezogenere Überspachtelung gefordert. Vollflächig überspachteln kommt erst mit Q4.
Da täuscht du dich Falk, Q3 möchte Vollflächig gespachtelt werden. Zumindest die Poren gefüllt
 

Mater1984

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Kalkglätte ist genau das womit ich, wie erwähnt, Massivwände gespachtelt habe. Übrigens auch von Hessler.

Das ist dann auch das traditionelle Mittel der Wahl. Ganz ohne irgendwelche synthetischen Bindemittel, wenn Du schon das hohe Lied klassischer Baustoffe anstimmen magst. Bei einem nicht entsprechend deklarierten Fertigspachtel, wie dem von Dir benutzten, wäre ich eher skeptisch.

Den kann man freilich trotzdem benutzen, aber dann sollte die Lobpreisung vielleicht etwas leiser ausfallen. Und wenn ich mir Gipskarton an die Decken hänge - was sollte dann gegen eine gipsbasierte Spachtelmasse sprechen?


Bei Q3 ist lediglich die breitgezogenere Überspachtelung gefordert. Vollflächig überspachteln kommt erst mit Q4.
Bin ich bei dir. Wollte auch hier kein hohes Lied auf diese Spachtel anstimmen.
Die Heßler Produkte sind klar besser allerdings in diesem speziellen Fall eben schlechter Schleifbar und meiner Meinung nach zu grobkörnig für reines GKB spachteln.

Ich hab über 50 Sack HP14 und 20 Sack HP910 verarbeitet.
Dann nur noch Kleinigkeiten wo es einfach nicht so glatt wurde wie ich das wollte etc. Mit 3 Eimern Alpenkalk nachgespachtelt.
 

fahe

ww-robinie
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Da täuscht du dich Falk, Q3 möchte Vollflächig gespachtelt werden. Zumindest die Poren gefüllt
Poren gefüllt und scharf abgezogen ist weder in meiner Welt, noch imho in der Norm identisch mit vollflächig überspachtelt. :emoji_kissing_heart:
Q4 ist vollflächig überspachtelt mit einer vorgegebenen Mindestschichtdicke. Also, bis zum Beweis des Gegenteils inklusive Normzitat. :emoji_sunglasses:

Ich hab über 50 Sack HP14 und 20 Sack HP910 verarbeitet.
Extra noch einmal nachgeschaut: Kalkglätte ist bei Hessler HP 900.
 

yoghurt

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Hallo,
was meint denn "Poren gefüllt" - bedeutet dass, einmal hauchdünn Spachtel darüberzuziehen, damit die Saugfähigkeit der GK-Platten vermindert ist?
 
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