Treppe - Leimholz - Lamellenbreite

leppenraub

ww-fichte
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Hallo zusammen,

nachdem ich in der Rubrik "Profi fragt Profi" unsanft hinausgeworfen wurde (https://www.woodworker.de/forum/treppe-leimholz-lamellenbreite-t78241.html), möchte ich mich mit meiner Frage nochmals an das Forum in der nun hoffentlich richtigen Kategorie wenden:

Im Zuge unseres Hausbaus bin ich gerade am Planen der Treppe, deren Belag und Ausführung noch etwas unklar ist. Sie ist gerade und soll eine Faltwerktreppe werden (siehe z.B. ganz unten rechts auf der Seite www.schwarz-parkett.ch - Home - Treppen) - die Holzart wird Eiche werden.

Ich könnte nun Leimholz nehmen, tendiere aber zu breiten, durchgehenden Lamellen. Was spräche dagegen reines Schnittholz abzurichten und zu hobeln (50mm) und als Treppenstufen zu verwenden (also eine "Lamelle" pro Stufe)? Klar, Schwund - aber wenn ich die Treppenstufen inkl. Setzstufen sowieso alle verleime und verschraube? Eine Unterkonstruktion ist schon vorhanden und komplett aus Metall, darauf kann jede Stufe und Setzstufe mit zwei Schrauben zusätzlich fixiert werden. Ich dachte daran die Treppe aus drei Teilen zu erstellen (je ca. 80kg) also jeweils 5 Stufen miteinander zu verleimen und dann zu montieren.

Was meint Ihr?

Gruß, leppenraub
 

andi121

ww-buche
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Klar geht das, dass man nur eine Lamelle hat. Brauchst halt entsprechend schönes Holz.

Auf Stahlkonstruktion würde ich das jetzt - wegen dem Schwundverhalten - nicht mehrfach schrauben. Eher einmal mit Langloch, wenn die Konstrukion es verlangt.


die "Alten" Treppen sind ja meist mit Wange und die Stufen darin eingefräst und können schön - jede für sich - schwinden und nicht schüsseln.

Gruss
Andi
 

leppenraub

ww-fichte
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Hallo Andi,

hast Du das schon 'mal gemacht?

Ich überlege auch das Holz nicht direkt auf die Stahlkonstruktion zu legen, zum Einen um Toleranzen noch ausgleichen zu können und zum Anderen wegen der Bewegung. Vielleicht 45mm statt 50mm und mit 5mm Hartgummi unterlegen?

Momentan tendiere ich aber wieder zu Leimholz aufgrund:
1) Zeitdruck
2) keine große Ersparnis
3) anderen Ratgebern, die mir komplett davon abraten

Gruß, leppenraub
 

andi121

ww-buche
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was jetzt? schon mal gemacht. Eine Wangentreppe mit Stufen,die aus Eichenbohlen kommen (Teilweise Verleimt, teilweise auch aus einem Stück). Ungefähr 20. Mein Vater war 47 Jahre Schreiner und der ungfähr 392 mal.

Dein Leimholz wird auch schwinden/quellen. Du musst das immer konstruktiv lösen.

Alternativ ist Spanplatte 42 mm und mit 3mm Dickschichtfurnier, dann hast Du 44-45 mm, bis Du fertig bist. Hält auch. Musst Du konstruktiv nicht aufpassen.

Wenn die Zeit drängt, dann sollten die getrockneten Bohlen aber schon in der Werkstatt liegen.

Gruss
 
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