Tablarträger in lackierte Regale

reo

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Hallo zusammen

Wir haben immer mal wieder das Problem, dass wir bei lackierten Regalen die Tablarträger kaum in die 5mm Reihenlochbohrung kriegen.
Jetzt gibt es da natürlich die Möglichkeit die Bohrungen grösser zu machen. z.B. 5.1mm. Jedoch ist der Aufwand jedes mal alle Bohrer im Bohrkopf zu tauschen je nach Auftragsgrösse zu gross.

Jetzt bin ich auf der Suche nach Tablarträger mit einem Zapfen von 4.8mm.

Diese hier habe ich gefunden. Jedoch nicht gerade schön im Möbelbau.

Kennt von euch noch jemand eine Bezugsquelle für Tablarträger mit 4.8mm Zapfen? 4.9mm geht schon nicht mehr.


Beste Grüsse
Reo
 

isso

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Hi,

Edelstahl als Rundmaterial gibt es doch sehr fein abgestuft. Da sollte es doch Betriebe geben die sowas günstig im Zuschnitt und entgratet herstellen können.

Gut, der Kragen fehlt dann.

Aber mit Untermaß habe ich noch nicht gesehen.
 

carsten

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Hallo

haben vor Jahren mal einen Kleinserie im Ladenbau gefertigt. Fichte fertig furniert 2-fach grundiert, 2-fach lackiert. Hat sich zum Glück beim Muster schon abgezeichnet. Wir haben dann das Muster noch mal zerlegt und nochmal auf die CNC gespannt. Bei den Original dann Zuschnitt , Kanten, Schleifen, 2 mal grundieren dann erst CNC. Haben die Bohrer evtl schon etwas Untermaß
 

reo

ww-eiche
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Hi,

Edelstahl als Rundmaterial gibt es doch sehr fein abgestuft. Da sollte es doch Betriebe geben die sowas günstig im Zuschnitt und entgratet herstellen können.

Gut, der Kragen fehlt dann.

Aber mit Untermaß habe ich noch nicht gesehen.

Das war auch mein erster Gedanke. Edelstahl in 4.8mm Durchmesser ist auch kein Problem zu bekommen. Dan habe ich jedoch nur "Bolzen" zumindest eine Gukkikappe oder dergleichen wäre dan noch schön. Aber wenn ich die dan noch alle Abdrehen muss, werden das teure Tablarträger. Ausserdem bei grösserer Stückzahl zu Zeitaufwändig.

Hallo

haben vor Jahren mal einen Kleinserie im Ladenbau gefertigt. Fichte fertig furniert 2-fach grundiert, 2-fach lackiert. Hat sich zum Glück beim Muster schon abgezeichnet. Wir haben dann das Muster noch mal zerlegt und nochmal auf die CNC gespannt. Bei den Original dann Zuschnitt , Kanten, Schleifen, 2 mal grundieren dann erst CNC. Haben die Bohrer evtl schon etwas Untermaß

Das wäre in unserem aktuellen Fall nicht möglich gewesen, da noch Teile vor dem lackieren Verleimt wurden, welche ich danach nicht mehr aufspannen könnte. Die Bohrer sind Fabrikneu. Gerade vor ca. 3 Wochen alle 5mm ausgetauscht. Bei Klarlack haben wir das Problem nicht mal. Aber beim Farblack leider um so mehr.

Mal schauen, eventuell finde ich ja noch einen Anbieter. Ansosnten werde ich für diesen Auftrag bestehende abdrehen. Jedoch habe ich dann noch keine Lösung für das immer wieder kehrende Problem.


Gruss Reo
 

Kunstbohrer

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Je nach Menge würde ich die löcher mit einem 5er Stiftfräser auf 5,3 oder so fräsen.
Für ein paar hundert löcher kann man das schon mal machen.
 

brubu

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Dazu sind viele Tablarträger Billigmist und der Stift abgequetscht und unrund. Da haben wir uns auch schon damit beschäftigt, aber die Hersteller und Händler interessiert das nicht. Es gibt wohl keine gute Lösung, nur die mit grösseren, speziell angefertigten Bohrern. Wenn die Löcher durch den Lack Untermass haben liegt es nicht an den Trägern.
 

brubu

ww-robinie
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Dies erinnert mich an eine frühere spezielle Arbeit. Wir brauchten HSS Spiralbohrer links-und rechtsdrehend für die Dübelbohrmaschine.
Die sind aber nicht ganz einfach in allen Dimensionen zu finden. Für die CNC braucht es für Lochreihen meist auch beide Drehrichtungen.
Oder nur rechtsdrehende und die Abstände versetzt bohren.
 

Kunstbohrer

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Naja im Prinzip reicht ja ein einziger Bohrer in der Hauptspindel. Spielt doch keine Rolle wenn die maschine dann ein paar Minuten länger braucht für den einen Auftrag.
 

wasmachen

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HinternDiwan
Ähm die Dinger mit ca. 120 Grad Spitzenwinkel meine ich.
Ich würde sagen die bohren damit Löcher :emoji_wink:

Schlauele... Dachspitzbohrer mit um die 60° kenn ich für Holz, im Metallerbereich (noch) nie sowas gesehen... hast mal n Link?

Achja, im Holzbereich bohren wir mit Forstner, Kunst, Spiral, Schlangen und was weiss ich alles noch auch Löcher...
 

Kunstbohrer

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Schlauele... Dachspitzbohrer mit um die 60° kenn ich für Holz, im Metallerbereich (noch) nie sowas gesehen... hast mal n Link?

Achja, im Holzbereich bohren wir mit Forstner, Kunst, Spiral, Schlangen und was weiss ich alles noch auch Löcher...

Auf diesen Diskussionstil gehe ich einfach mal nicht ein. Du darfst selber googeln.



Selbst ein Standard „Metallbohrer“ kann Spanplatte völlig ausreichend sauber bohren um es nachher zu lackieren. Siehe Foto im Anhang. Das ist irgend ein 5,2er aus der „Gruschkiste“. Sicher findet man da noch ein schärferes Modell. Und der Akkuschrauber ist auch nicht das ideale mittel dafür. Außerdem macht niemand ein Foto davon wo die Ausrisse natürlich deutlich krasser aussehen als im Original.
 

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Kunstbohrer

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Gerne kannst du auch einen „Standardmerallbohrer“ nehmen.

Bei den Nietenbohrern gibt es z.B spitzere Winkel.

Im Prinzip geht auch einer wie im Foto oben. Mit der cnc hat man mehr Drehzahl und einen gleichmäßigeren Vorschub. Von daher dürfte das Ergebnis völlig ausreichend werden.
 

wirdelprumpft

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kommt auf die Lochanzahl an aber bei 100-200 Löcher geht das mit Handsenker 6,3 oder 8,3 recht gut den lackiergrat zu entfernen.
evtl. könnte man die Reihenlöcher vor letzem Lackauftrag bohren, sofern CNC vorhanden.
 

wasmachen

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Achso, ne, da brauchst je nach konventioneller Maschine nix ziehen. Es gibt ja auch CNC's, die das Material übern Maschinentisch ziehen.
Ich bin ja n Fan von unten bohrend, egal ob CNC oder nicht...
 

Kunstbohrer

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Es gibt auch liegende, vonnunten bohrende cncs mit Luftkissentischen. Da verkratzt auch recht wenig.
Alternativ könnte man auch ganz klassisch im Nachhinein mit einer Bohrschablone arbeiten.
Möglichkeiten gibts also mehr als genug
 

wasmachen

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Ja, auch ohne CNC. Darum gings mir eigentlich...
(Wobei es auch unten bohrende CNC's ohne Luftkissentische gibt , der Vollständigkeit halber...
 

brubu

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Und zuletzt mit der alten GEHAL Schiene und der kleinen ELU MOF 96 Oberfräse die Löcher durchhüpfen. Die GEHAL gab es bei uns ab den 80er Jahren von OPO, die findet man nirgends mehr, war viel besser und schneller als alles was es heute für Lochreihen im Handbetrieb gibt.
 
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