Suche: Crashkurs Oberflächenbehandlung?

Curby

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Moin,

gibt es hier im Forum jemanden aus dem Raum Bremen, Hamburg, Oldenburg der häufig tolle Oberflächen erstellt? Sei es ölen, Mattlack oder Hochglanzlackierung in Kombination mit Beizen o.ä.? Ich habe da noch wenig Erfahrung und würde gerne mal kurz über die Schulter schauen, einfach zusehen und aufnehmen.

Es würde mir vermutlich reichen einfach mal zuzusehen und ein paar Fragen zu stellen.

Evtl. gibt es ja sogar noch ein paar mehr Interessierte, dass man das zusammen macht? Ich finde das Thema wird insgesamt etwas weniger gut behandelt in den weiten des Internets. Direkt sehen wie es gemacht wird hat vermutlich den besten Lerneffekt.
 

Curby

ww-esche
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Dictum hatte ich auch bereits überlegt, aber ich glaube dass Praxis aus dem Alltag besser wäre. Klassische Workshops finde ich immer ziemlich zäh.
 

werists

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Klassische Workshops finde ich immer ziemlich zäh.
Hi,
also ich hab einige Workshops bei Dictum gemacht und fand die nicht zäh. In München war ich noch nicht, sondern immer in Niederalteich. Verbunden mit einem Kurzurlaub, der Donauradweg ist in direkter Nähe und die Übernachtungen sind deutlich preiswerter als in München.
 

brubu

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Sucht nach Kursen für Oberflächenbehandlung, beizen, lackieren, ölen, die gibt es von Herstellern, Verbänden, Schulen etc. Da kann jeder seine eigenen Muster machen.
Nur schnell irgendwo zuschauen wird wohl schwierig, das Thema ist zu kompliziert.
 

flüsterholz

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Hi,
also ich hab einige Workshops bei Dictum gemacht und fand die nicht zäh. In München war ich noch nicht, sondern immer in Niederalteich. Verbunden mit einem Kurzurlaub, der Donauradweg ist in direkter Nähe und die Übernachtungen sind deutlich preiswerter als in München.
Kann ich nur bestätigen. Habe zwar nur einen Kurs gemacht, aber der war wirklich gut.
 

magmog

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Dictum hatte ich auch bereits überlegt, aber ich glaube dass Praxis aus dem Alltag besser wäre. Klassische Workshops finde ich immer ziemlich zäh.


.......wenn Praxis wirst Du wahrscheinlich nur eine der Möglichkeiten und auch die nur teilweise erlernen können.
Eine Oberflächenbehandlung zieht sich fast immer über mehrere Tage an denen teilweise auch verschiedene
Techniken in Anwendung gelangen.
Bereits Lackieren in farbig deckend und durchscheinend, klar, mit und ohne Härter.....
gespritzt, gerollt, gestrichen, geflutet, getaucht..... ist bereits ein weiteres Feld.

Die mindestens 10 unterschiedlichen Sorten Beizen mit ebenfalls unterschiedlichen Auftragsmethoden.....
Geölt, gewachst, geseiftt; 1- K, 2-K, reine Naturbasis oder mit Hilfszusätzen,
Der Bereich ist riesig. Die alten Techniken Schellack, Bierlack noch gar nicht dabei.
Die Behandlungen im Holzschutz, Fenstern, Holzbooten etc.....

Da ist ein Kurs wie der von Melanie @Holzsinn schon allemal ein guter Anfang.
 

wirdelprumpft

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Hochglanzlackierung
das ist ne Wissenschaft für sich.
Wenn man es Richtig machen will braucht das sehr viel Zeit. Meist mehrer schichten Grundierung ob farbiger Füller oder Klarlackfüller
mit jeweiligen Trockenzeiten und Zwischentrockung, dann mind. 2 Schichten naß in naß Hochglanzlack und nach weiteren 2 Wochen Trockung kann man pollieren.
Effektlackierung ist auch so ein Sonderthema - Wassertropfen anlackieren etc.

Oberfläche ist kein "mal so eben kurz über Schulter schauen" Thema.
 

Curby

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Oberfläche ist kein "mal so eben kurz über Schulter schauen" Thema.
Das habe ich ja auch niemals behauptet.

Der Bereich ist riesig. Die alten Techniken Schellack, Bierlack noch gar nicht dabei.
Die Behandlungen im Holzschutz, Fenstern, Holzbooten etc.....
Das alles interessiert mich zum Beispiel gar nicht.

Es kann ja sein, dass jemand das von mir genannte häufiger macht, sprich Beizen, Lackieren und einfach interessante Oberflächen. Ich finde es immer interessanter und lehrreicher einfach mal in der Praxis zuzusehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

wirdelprumpft

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Das habe ich ja auch niemals behauptet.
gerne mal kurz über die Schulter schauen
evtl. hab ich da was falsch aufgefasst...... :emoji_wink:

Das Thema ist zwar nicht sonderlich schwierig aber es gibt immer viele möglichkeiten sowas umzusetzen.
Würde das mal in Oberflächenvorbereitung und Auftrag und ggf. Nachbehandung aufteilen.
Je nach Lackystem und Auftragsart ergibt sich da schon ne vielzahl.
Wenn man dann noch Beizen und Ökooberflächen mit dazu nimmt wird es auch nicht einfacher.

Vielleicht lässt sich das eingrenzen.
Spritzen benötigt schon mal eine Becherpistole oder Airless etc. + bei Hochglanz und Matt ne gute Spritzkabine.
Wenn das nicht vorhanden ist bleibt Walzen bzw. Streichen, Schwamm, Lappen über.
Aber das hat meist nachteilige Auswirkung auf die Oberflächenqualität zumindest beim lackieren - weniger beim Beizen.

Vielleicht finden sich ja ein paar Woodworker in deiner Umgebung,
die dir einzelne Bereiche zeigen können die dann auch deinen möglichkeiten entsprechen.
Nütz ja nichts wenn du einem beim Airlesslackieren zuschaust und es nachher mit dem Pinsel aufträgst.
 

Curby

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"Mal kurz über die Schulter schauen", das sagt man ja halt so :emoji_grin: .

Eine Spritzkabine etc. habe ich tatsächlich, bzw. Zugang dazu. Eigentlich kann ich das ganze wie gesagt gut eingrenzen. Sprich die Kombination aus matten Klarlack und Hochglanz in Kombination mit Beizen. Was da so möglich ist, Erfahrungswerte etc.

Pinseln und streichen ist schonmal raus. Ökooberflächen, Schellack, etc. ebenfalls.
 

wirdelprumpft

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Wenn es um Trommel lackieren geht brauchst du jemand der Erfahrung mit lackieren von senkrechten, gewölbten Oberflächen hat.
Das ist anders/schwieriger zu lackieren als liegende Flächen.
Beim Beizen von senkrechten Flächen sollte man immer unten anfangen.
 

flüsterholz

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Ich nehme mal an, es geht dir nicht um die Grundlagen im Beizen, sondern um besondere Effekte. Wenn ich deine Wunschliste lese, muss ich an Gitarrenbauer denken. Die beschäftigen sich doch viel mit Effektbeizen und Hochglanzpolituren. Vielleicht schaust du mal in das entsprechende Forum.
Dann noch was zu Workshops/Kursen. Wenn du nicht gerade in so einen Vortrag kommst, einer spricht und führt vor, die Anderen hören zu, finde ich die gar nicht so verkehrt. Wichtig ist, dass man Projekte, Proben auch selber ausführen kann.
Ich habe jahrelang Kurse gegeben und man kann da schon sehr gezielt auch auf die individuellen Probleme eingehen. Und Zeit für Fragen und Probleme hatte ich immer eingeplant. Aber auch der Austausch zwischen den Teilnehmern bringt manchmal eine Lösung und man merkt, dass man nicht alleine mit seinen Problemen ist, sondern andere genau die gleichen haben. Außerdem ist es doch ganz nett, gerade im Holzbereich, dass man auch mal aus seiner Werkstatt rauskommt und ein paar Gleichgesinnte trifft. So, genug Werbung für Workshops. Viel Erfolg
 
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