Schleifen mit Tormek T3 - Mutter frisst sich fest

derstraubi

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Bei Schleifscheiben gehören sowieso elastische Zwischenlagen zwischen Flansch/Stein und Mutter/Stein. Dann sollte das auch wieder zu öffnen sein. Das ist wahrscheinlich ein Linksgewinde und dadurch zieht sich die Mutter bei Benutzung von alleine fest. Kenne aber die Frau Tormek nicht persönlich. :emoji_grin:
 

derstraubi

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Nachtrag:
Denkbar ist auch folgendes Szenario:
Bei Benutzung erwärmt sich die Welle und wird dadurch länger, die Mutter bekommt Spiel und zieht sich fest. Dann wird die Welle bei Abkühlung wieder kürzer es ist der Wahnsinns-Power auf der Mutter.
Ich sage: Zwischenlagen.
 

holzpaul

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@ Tom
ei mir frisst sich die Sicherungsmutter vom Schleifstein immer fest. Mit "normaler" Kraft kann - zumindest ich - die Mutter nach dem Schleifen nicht mehr lösen. Das ist - jedesmal - ein rechtes Theater, bis das Ding wieder unten ist.
Warum möchtest Du die Schraube laufend lösen?
 

holzpaul

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Hallo Tom,
ich selbst habe schon seit Jahren eine Tormek. Ich befülle die Wanne mit einer Blumengießkanne schalte die Maschine ein, und fülle nach 1 Minute nach. Also Stein bei mir abbauen und wässern - iss nich !!!
 

Holzweg

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Da kann ich mich meinem Vorredner nur anschliessen. Wässern tu ich den Stein, indem ich den Wasserbehälter auffülle, die Maschine laufen lasse und dann wieder Wasser nachgiesse.
Auf eine andere Idee käm' ich nicht! Die Mutter zieht sich nämlich von alleine fest und ist sehr schwierig zu lösen! Also lass' es :emoji_slight_smile:

Gruss
 

Mäxchen

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Wie meine zwei Vorredner!!!!
Wasser in die Wanne, einschalten, nachgiesen und schleifen.
Wenn alles geschliffen ist, abschalten und Wanne runtersetzen damit der Stein nicht im Wasser ist.

Ich persönlich habe die Mutter noch niemals angerührt.
 

hengo

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Hallo Tom,

ich kenne das festfressen der Mutter bei der Tormek auch.
Die Mutter lässt sich eigentlich recht einfach wieder lösen,
wenn man nach Gebrauch und Schleifvorgang mit einer Hand die
Abziehscheibe festhält (linke Hand) und mit der anderen den Schleifstein packt und beide Scheiben gegeneinander dreht (Abziehscheibe zu sich hin, Schleifstein vom Körper weg).

Damit löst sich auch eine fest sitzende Mutter wieder.
Weiß nicht ob das nach den Änderungen an deiner Maschine noch so funktioniert.

Gruß
Henning
 

Pannekowski

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Das gegenläufige Drehen beider Scheiben zwecksLösen der Mutter wird auch in der Anleitung erwähnt.

Gruß
Leif
 

Sägenbremser

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Guten Abend
seht mal es gibt tatsächlich etwas was Tormek noch nicht anbietet, die automatische Wässerungs-
Vorrichtung für den Grinder, da haben die aber eine echte Marktlücke übersehen.
Nichts für ungut, es ist bestimmt die schoneste Bearbeitung für Werkzeugstahl, aber nicht für meine
Arbeitleistung, ansonsten hätte ich 40 Jahre lang nur mit stumpfen Stählen gewerkelt. Für jeden
etwas "Eiligen" empfehle ich mal die Seite der Firma Isseli aus der Schweiz, Harald.
 

holzpaul

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Hallo Tom,
mit der Tormek hast Du Dir den "Mercedes" unter den Nassschleifgeräten zugelegt. Aber ich sage Dir gleich man muß viel Zeit in diese Maschine investieren. Das wirst Du noch selber merken. Damit Du Dir bei einer Scharte im Eisen nicht den "Wolf" schleifst, rate ich Dir zusätzlich noch eine günstige und einfache Trockenschleifmaschine zuzulegen. In der Regel steht so ein Billigteil in jeder Werkstatt rum. Möglicherweise auch bei Dir. Mit dieser kannst Du dann "grob" vorschleifen. Aber passe auf, das das Eisen nicht zu heiß wird. Ich habe immer ein Glas Wasser nebendran stehen um die Eisen abzukühlen. Damit man beim Trockenschliff nicht freihand schleifen muß, habe ich mir ein Stück Holz mit zwei Bohrungen angefertigt, in das auch der Bügel der Tormek passt. Diesen Halter stelle ich vor die Trockenschleifmaschine. Den passenden Winkel erreiche ich durch Unterfütterung der Maschine. Unter die Tormek lege ich mir ein Handtuch, da immer ein bißchen Wasser mit Schleifstaub irgendwo tropft. Soweit so gut. Viel Erfolg mit Deiner tollen Maschine.
Gruß Holzpaul
 
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