Empfehlenswerter Kanal.Christian Rieck
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Auch wenn wir stolz darauf sind, für drei Jahre Teil der europäischen Holzbau-Gemeinschaft gewesen zu sein, haben wir uns aufgrund von sich verändernden Marktbedingungen und begrenztem Wachstum dazu entschlossen, unseren Fokus voll und ganz auf unser Nordamerika Geschäft zu legen.
Die Armen - wie sollen die das jetzt ihrem Publikum "verkaufen"?kleinen und großen YouTuber
Wieso, ist doch in diesem Geschäftsbereich ein großes Glück. Die Sägen sind da, haben nichts gekostet, brachten Einnahmen und können vielleicht sogar noch an die Fans verkauft werden. Man "besorgt" sich einfach eine andere Säge, macht dazu Videos und verdient wieder Geld damit.Die Armen - wie sollen die das jetzt ihrem Publikum "verkaufen"?
Also ich kann da nur raten aber ich traue mich mal.Ich frage mich gerade, wie kurzfristig so eine Entscheidung eigentlich getroffen wird. In den letzten Wochen und Monaten haben sie doch jedem noch so kleinen und großen YouTuber noch eine Säge zukommen lassen.
ich bin nach wie vor der Meinung, dass diese Sägen zum großen Teil am europäischen Markt einfach aufgrund ihrer Konstruktion nicht angenommen werden
Als unbeteiligter kann man halt nur Mutmaßen und das bringt ja nix. Es wird sich zeigen, ob und wie es weitergeht. Ich hätte aber irgendwie erwartet, dass Sawstop mit TTS(Festool) im Rücken einen guten Überblick über den europäischen Markt hatte und sich nicht so schnell wieder zurückziehen muss.aber ich traue mich mal.
Naja, wenn der US Markt ausreicht, warum soll man sich mit Übersee herumärgern? Die Amerikaner brauchen halt keine so neumodischen Formatkreissägen. Lie Nielsen macht das ja ähnlich. Nur die Überschüsse gehen in den Export und man hat kein großes Interesse sich zu vergrößern. Eine Einstellung, die ich sehr gut nachvollziehen und verstehen kann.Das sehe ich auch so, und wie gesagt meine Hoffnung war eben, dass nach den Baustellensägen nun auch eine kleine FKS oder brauchbare TKS nachgeschoben wird.
Für viele kleine Händler ist das auch eine schlechte Nachricht. Mich hat ohnehin gewundert, dass so viele Händler auf einmal die Sägen verkauften. z.B. Dominik Ricker, aber auch feine-werkzeuge, die ja eigentlich sonst keine Maschinen oder E-Werkzeuge vertrieben. Die sind nun erst einmal rein rechtlich Ansprechpartner bei Reklamationen und Garantiefällen, obwohl sie mit den Produkten nichts mehr verdienen können. Das kann ganz schön ins Geld gehen, was kleine Händler umso stärker betrifft. Ich hoffe für die kleinen Händler, dass sie nicht einfach so fallen gelassen werden.schon ordentlich in Werbung und den Aufbau eines Verkaufsnetzwerkes investiert. Für mich wirkt das sehr abrupt und ist nicht nachvollziehbar. Für alle, die sich erst in der jüngeren Vergangenheit eine solche Säge gekauft haben, ist das jedenfalls eine ziemlich schlechte Nachricht …
Ansprechpartner bei Reklamationen und Garantiefällen
das hängt davon ab, wie viel sie wirklich verkauft haben. Wie Heiko schreibt, sind sie ja bei vielen Händlern präsent und wenn sie in einem halben Jahr nur eine handvoll Maschinenverkauft haben, dann war das Interesse einfach zu gering.Für mich wirkt das sehr abrupt und ist nicht nachvollziehbar.
Nein, aber eben auch nicht mehr so einfach zu erreichen, wenn Ersatzteile fehlen oder eine Maschine mal komplett getauscht werden muss. Wie gesagt, es bleibt zu hoffen, dass TTS (Festool) da zumindest irgendwie unterstützt.Wobei ja bei einem Gewährleistungsfall der Händler in der Regel weiterhin Rückgriff nehmen kann. Sawstop ist ja für sich nicht tot.
| Kriterium | SawStop (AIM-Technologie) | Felder PCS | Harvey D-1 (Dream Saw) |
|---|---|---|---|
| Erkennungsprinzip | Physischer Hautkontakt nötig (Sägeblatt dient als Kontaktsensor). | Kontaktlos (Kapazitives Feld erkennt Gewebe vor der Klinge). | Kontaktlos (Kapazitives Feld erkennt Gewebe vor der Klinge). |
| Reaktionsmechanismus | Mechanischer Crash: Alublock rammt sich in das rotierende Blatt. | Elektromagnetisch: Komplettes Aggregat wird abgestoßen und fällt. | EV-Motor-Bremse: Motor stoppt aktiv elektronisch, Aktuator zieht Blatt abwärts. |
| Zustand des Sägeblatts nach Auslösung | Vollständig zerstört(Schrottreif). | Zerstörungsfrei (Kein Schaden am Blatt oder der Maschine). | Zerstörungsfrei (Kein Schaden am Blatt oder der Maschine). |
| Reset-Zeit & Aufwand | 5–10 Min. (Neue Kartusche & neues Blatt einbauen). | ~8–30 Sek.(Wiederhochfahren per Knopfdruck am Display). | Wenige Sekunden(Wiederhochfahren per Knopfdruck). |
| Kosten pro Auslösung | Hoch (ca. 150 € bis 300 €+ für Kartusche und Sägeblatt). | 0 € (Keine Verschleißteile). | 0 € (Keine Verschleißteile). |
| Verhalten bei nassen Materialien | Hohes Fehlauslösungs-Risiko (muss manuell deaktiviert werden). | Intelligente Erkennung(unterscheidet feuchtes Holz von Haut). | Intelligente Erkennung(unterscheidet feuchtes Holz von Haut). |
| Maschinentyp & Zielgruppe | Stationäre Tischkreissägen (Heimwerker bis Gewerbe). | Große Formatkreissägen(Industrie / Großtischlereien). | Klassische Cabinet Tischkreissäge (Kleinbetriebe / High-End-Heimwerker). |
| System-Aufpreis | Gering / Inklusive (wenige hundert Euro). | Sehr hoch (ca. 6.000 € – 8.000 € Systemaufpreis). | Noch offen (Voraussichtlich im gehobenen Premium-Segment angesiedelt). |
| Marktstatus | Etabliert (wird in Europa Ende 2026 als eigenständige Marke eingestellt). | Etabliert & zertifiziert (seit mehreren Jahren im weltweiten Einsatz). | Prototyp / Markteinführung(Vorgestellt Ende 2026, Serienproduktion ausstehend). |