Sog. Ruderalflächen. Da können sie sich dann mit Birken und Götterbäumen kabbeln
die sich so entwickeln und auch wenn es mit der ursprünglichen Frage nichts mehr zu tun hat
Genau das dachte ich auch schon im Laufe des Threads. Da bin ich dann auch sehr froh, wenn die Off-Topic-Polizei nicht gleich dazwischen grätscht. Dem TE scheint es ja auch zu gefallen. Nur aus solch einem Thema heraus entwickelt sich so ein Gespräch. Wenn einer von uns im Tresen-Bereich geschrieben hätte, "lass uns mal über Robinie diskutieren", hätte sich vermutlich gar nichts entwickelt.
Dann würden die "Verdränger" vielleicht selber irgendwann wieder verdrängt.
Sehe ich auch so. Ich meine sogar (Achtung - unüberprüftes Wissen, bzw. reine Beobachtung), dass die Robinie, so gut sie in offenen Flächen ist, im Kampf um Licht im Wald eher eine Niete ist. Ich sehe sie in Brandenburg jedenfalls hauptsächlich am Waldrand und eben auf Ruderalflächen. Da wo es dichter wird, scheint sie im Nachteil. Daher füllt sie vermutlich auf dem Weg zum Wald eher ein Zwischenstadium. Auf einer meiner Routen durch Brandenburg kam ich immer an einem kleinen Wäldchen mit einem ungewöhnlich reinen, relativ dichten und schon älteren Robinienbestand vorbei. Ich mochte das, weil allein die Anmutung dieser meist spannrückigen und oft krummen Stämme mit ihrer "rustikalen" Borke für uns irgendwie fremd und bissl geheimnisvoll wirken. Aber so richtig gesund schienen sie mir nicht
Irgendwann hat sie der lokale Förster nahezu alle gerodet. Ich sah die Stämme eine zeitlang rumliegen. Da waren wirklich viele dabei, die schon stark geschädigt waren. Wie immer es mal zu diesem dichten Bestand gekommen war - so richtig gut tat denen das nicht. Aber wie gesagt: Das ist erstmal nur anekdotische Evidenz.
Dass die Robinie zu einer ernsthaften im Sinne von verdrängenden Konkurrenz zu unseren anderen Arten im Forst werden könnte, sehe ich jedenfalls bislang auch nicht. Es ist ja auch eher so, dass sich ändernde Bedingungen einige Arten schwächen und andere, die das besser vertragen die Lücke füllen. Auch das kann man nicht als Verdrängung bezeichnen, meine ich.