Recycling für die Werkstatt

flow

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Moin!

Für welche Sachen, die man normalerweise wegschmeißt, habt Ihr in der Werkstatt noch eine Verwendung? Ich mach mal den Anfang:

- Alte T-Shirts und Unterwäsche als Putz- und Öllappen
- Flache Joghurtbecher mit großem Durchmesser (griechischer Joghurt, Google: Elinas) für kleine Mengen Öl/Farbe oder um während eines Projekts anfallende Schrauben/Kleinteile aufzubewahren
- Alte Business-Hemden als Arbeitshemden

Wolf
 

elmgi

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Gläser mit Deckel (von Marmelade, Honig/Kunststoffdeckel etc.) für Pinselreiniger, Spiritus etc. Auch zum "Zwischenlagern" von Lappen beim Ölen, Pinseln bei längeren Verleimarbeiten u.a..
 

Helibob

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Zeitungspapier als Unterlage beim Leimen.
Ab und an der mit Klebeband fixierte (Pizza-)Karton auf der Unterflursäge, wenn nach Anriss geschnitten werden will ^^Laser-Ersatz - wackelt auch nicht.
Thunfisch-Dose - sind niedrig und die Ecken (Boden) sind abgerundet ^^keine Gewähr, dass alle so ausgeführt sind.
 

ChrisOL

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Aus der Küche habe ich einen Silikonspachtel entwendet. Damit kann man gut Leim verteilen. Leimreste kann man später einfach vom Spachtel abziehen.
 

BigFossy

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Gläser mit Deckel (von Marmelade, Honig/Kunststoffdeckel etc.) für Pinselreiniger, Spiritus etc. Auch zum "Zwischenlagern" von Lappen beim Ölen, Pinseln bei längeren Verleimarbeiten u.a..
Lebensmittelgefäße nehmen ich nur für Sachen bei denen es schon optisch klar ist das da kein Lebensmittel drin ist oder wenn etwas absolut unbedenkliches drin ist.
D.h. Gläser nehmen ich teilweise für Schrauben, etc. Oder für Wasser wenn ich das zum Befeuchten oder sowas brauche, oder um Leinöllumpen darin zu wässern.

Pinselreiniger wäre mir zu riskant....
 

WinfriedM

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Deckel von Pringels-Dosen passen auf Einweg-Kunststoffbecher, die ich gerne für kleine Lackier/Ölarbeiten verwende. Mittig ein gekreuzter Schlitz, dann kann man den Pinsel auch im Becher stehen lassen.

In gekürzten Pringelsdosen kann man auch (seltener genutztes) Rollen-Schleifpapier lagern. Aber vorher innen ordentlich entfetten. Größere Rollen in Papp-Kaffedosen.
 

Macchia

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stabile Kartons.
Werden dann zerschnitten und dienen als Unterlage beim Lackieren oder als
Oberflächenschoner beim transportieren im Auto. Stecke ich immer zwischen die
Möbelfronten -teile..
Auch das Verpackungspapier (das zerknüllte im Karton) um vor
tropfenden Leim zu schützen.
Den U-förmigen Kantenschutz aus Schaumstoff (meist bei Massivholzarbeitsplatten)
passen prima auf die Baumarktarbeitsböcke oben drauf.

Von Gläsern und Dosen bin ich abgekommen, sah immer unordentlich aus.
Habe mir beim Lackierbedarf Dosen mit Deckel (Plastik) bestellt. (0,2; 0,3 und 0,4 ltr je 50 Stück)
Sind beständig gegen fast alle Lösungsmittel, stapelbar und keine Reaktionen durch die
Blechdeckel der Schraubgläser und ordentlich sieht´s auch aus.
 

flow

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Essstäbchen kann man gut zum Umrühren oder zum rumstochern an schwer erreichbaren Stellen nutzen. Eisstiele aus Holz sind auch praktisch, auch als Abstandshalter, aber da habe ich mir im Bastelshop gleich 200 neue bestellt.

Wolf
 

ranx

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moin,

für die 1 Liter Dosen Verdünnung, Waschbenzin oder Aceton geht mir das geschraube der Kunststoff-Kappen auf den Senkel... der Weinkorken oder von der Portwein-Buddel der Stopfen passt wunderbar darauf. So was gab es "früher" auch beim Apotheker...

LG uwe
 

ranx

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ja, genau...

die Laschen der Kindersicherung kannst du ja noch abschneiden, aber das geschraube für einen kleinen Schluck auf den Lappen, erst links rum und nach-her rechts rum, braucht doch wirklich keiner ...

LG uwe
 

Macchia

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hier gibts die auch als Erwachsenen Sicherung zum drücken von oben und seitlich und gleichzeitig drehen.:emoji_imp:
Das dumme ist nur, dass der kurze Stummel an Flaschenhals den Druck nicht standhält
und wegknickt. No Chance. :emoji_skull:
Den ganzen Blödsinnsdeckel mit der Wasserpumpenzange überdrehen, zerstören ist das einzigste was hilft.
Da bin ich aber schon auf 180... weil die Wapu hab ich gerade auch nicht immer in der Hosentasche...:emoji_rage:
 

zündapp

Gäste
Richtig gut ist das erst, wenn sich Materialreste im Deckel verfestigt haben wie bei Leinölfirnis oder truoil. Dann darf man überlegen, wie man ein rundes Gebinde einspannt....
 

benben

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Wir sammeln alle fleissig Bsumwolllappen. Zwei Röhrenspantüren haben wir als leichte und schnell verfügbare Arbeitsflächen Erweiterung. Pappe und Verpackungsmaterial verwenden wir auch nach Möglichkeit weiter. So ein Silikonspachtel haben wir auch, den habe ich aber eher geklaut als recycelt.


Ach ja, Holz natürlich. :emoji_innocent:

Gruss
Ben
 

Pjotr

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Off Topic:
Noch besser, besonders dann, wenn es sich um einen eingepressten Kunststoff-Auslass in der Blechdose handelt, welcher sich dann mitdreht, weil der Deckel zwischenzeitlich verklebt ist. :emoji_rage::emoji_rolling_eyes:
Haha, grad neulich auch erst an einer Dose Leinölfirnis gehabt, rumgeflucht und die Wapu geholt... Plastikgeraffel abgerissen aber egal, war eh fast leer :emoji_joy::emoji_thumbsdown:
 

Sel

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Ich verwende gerne die Dosen von den Creme-Packungen meiner Frau. Keine Werbung jetzt, das Zeugs ist von "Manna". Die sind auf Natur aus, haben alles in Aludosen mit Schraubdeckeln in verschiedenen Größen. Klasse die Dinger! Und eine echte Alternative zu den Plastikkruken aus der Apotheke oder Bastelladen. Für Kleinteile verwende ich die Ein-Liter-Dosen mit Schraubdeckel aus meiner Apotheke. Diese Dosen haben die für die Rohstoffe ihrer Cremeherstellung und solch Zeugs. Die sollen eigentlich teuer entsorgt werden. Ich hole die dort kostenlos ab. In der Woche zwei oder drei Dosen. Was ich zuviel dann habe, das wird verschenkt. Habe einige dankbare Abnehmer.

Überhaupt sollten solche Dinge nicht im Müll landen. Ist ja schon schlimm genug das alle Pappkartons grundsätzlich im Presscontainer landen (bei Versandhäusern, Großmärkten etc.). Viele dieser Kartons eignen sich prächtigst zur Aufbewahrung oder beim Umzug.

Und wenn die sogenannten Wertstoffhöfe nicht solch resoluten Vorschriften hätten, welch Goldgrube sind dort gewisse "Abfälle". Nicht der Materialwert, sondern in Sachen Wiederverwendung. Das fängt bei Blechen und Holz an und hört bei guten Motoren noch nicht auf. Aber nein, einmal dort gelandet wirds auch "vernichtet" (zu Rohstoffen zerdonnert) oder verbrannt.

LG Sel

LG Sel
 

Pjotr

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So siehts ja leider überall aus mit dem "Müll". Und wenn dann mal einer kommt und was mitnehmen will, gibts Ärger und es wird gleich als DIEBSTAHL gewertet... Traurige Wahrheit in unserer Gesellschaft:emoji_cry:
Auch das ist ein Grund, warum es mich reizt, aus "Altholz" wie Paletten, Kisten etc. noch Sachen zu bauen! Ich habe vor knapp einem Jahr mit einem Kollegen zusammen einen riesigen Container leergeräumt (mit Erlaubnis), da wurden Transportgestelle für Sandwichplatten (Hallendach, gedämmt) drin entsorgt und auch Kisten für Sonderteile etc. Massenweise 40x100x4000mm, jede menge Rauspund, aus dem die Kisten gemacht wurden und so weiter. Alles über 2m länge! :emoji_slight_smile: Dieses Holz stapelt sich bei uns seit dem "Erwerb" auf 1,5m breite und 2m Höhe. Alles, was ich momentan baue (Werkbank, Regale etc) mache ich aus eben diesem Holz:emoji_sunglasses:. Costa fast gar nix:emoji_grin:. Nur Schrauben und Leim! :emoji_slight_smile:
Und alles, was halbwegs nutzbar ist, verwende ich auch wieder, wenns geht.

In diesem Sinne, weitermachen und schön recyclen, ich finde es gut! :emoji_nerd::emoji_thumbsup:
 

WinfriedM

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Hab ich letztens bei den Auto-Schraubern gesehen und fand ich gut: Altes Stück Wellpappe, wo man sich genau aufmalt, wo welche Schraube hinkommt. Und dann wird jede Schraube bei Demontage auf der Pappe an entsprechender Stelle reingedrückt. Später weiß man dann genau, wo welche Schraube hinkommt.
 

Vaultdoor

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Also ich verwerte
- leere Blechdosen und die etwas stabileren Joghurteimerchen
- Holzreste, sofern halbwegs groß genug werden als Klopfunterlage verwendet, wenn ich mit nem Hammer was "bearbeite", oder als Unterlegstücke für Bohr- und Sägearbeiten.
- gleiches gilt für kleine Metallreste
- kaputte Handmaschinen werden ausgeschlachtet und die noch verwendbaren Komponenten sammel ich, da ich von manchen Maschinen auch Zweitexemplare habe, die dann repariert werden können.
- Alte Shirts und so weiter werden auch als Lappen genutzt

Viele Grüße

Maik
 

Pjotr

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Hab ich letztens bei den Auto-Schraubern gesehen und fand ich gut: Altes Stück Wellpappe, wo man sich genau aufmalt, wo welche Schraube hinkommt. Und dann wird jede Schraube bei Demontage auf der Pappe an entsprechender Stelle reingedrückt. Später weiß man dann genau, wo welche Schraube hinkommt.
Das Kenne ich auch aus meiner Ausbildung und mache es heute noch bei Zylinderkopfarbeiten oder Nockenwellengeschichten. Gern auch genommen für die Schrauben der Getriebeglocke, meist unterschiedlich lang und dick. Damit kann man sich das ganz gut merken!




Das mit den Putzlappen mache ich auch so, T-Shirts, Bettlaken, Bettwäsche, Handtücher etc. Alles was ein bisschen saugfähig ist, kann als Lappen hergenommen werden. Jeans taugt allerdings nicht sehr.

Gruß
 
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