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Hallo zusammen,
ich bin gerade über einen Punkt gestolpert, über den meiner Meinung nach viel zu wenig gesprochen wird: der Einsatz von PVA-Holzleim (Weißleim) im Holzhandwerk.
Soweit ich verstanden habe, basiert dieser Leim auf Polyvinylacetat – also einem Kunststoff. Damit besteht jede verleimte Fuge in Leimholzplatten, Möbeln, Sperrholz usw. im Grunde aus einem Kunststoffanteil. Wenn man das weiterdenkt, heißt das doch auch:
Sehr viele unserer „Holz“-Produkte enthalten dauerhaft Plastik.
Was mir dabei Sorgen macht:
Wie seht ihr das?
ich bin gerade über einen Punkt gestolpert, über den meiner Meinung nach viel zu wenig gesprochen wird: der Einsatz von PVA-Holzleim (Weißleim) im Holzhandwerk.
Soweit ich verstanden habe, basiert dieser Leim auf Polyvinylacetat – also einem Kunststoff. Damit besteht jede verleimte Fuge in Leimholzplatten, Möbeln, Sperrholz usw. im Grunde aus einem Kunststoffanteil. Wenn man das weiterdenkt, heißt das doch auch:
Sehr viele unserer „Holz“-Produkte enthalten dauerhaft Plastik.
Was mir dabei Sorgen macht:
- Beim Schleifen, Fräsen oder Entsorgen können feinste Partikel entstehen
- Diese Partikel sind biologisch nicht abbaubar
- Holz wird oft als besonders nachhaltiger Werkstoff beworben – aber der Kunststoffanteil im Leim wird dabei kaum erwähnt
- Industriell wird extrem viel Leimholz verarbeitet – die Mengen summieren sich also
- Wird hier ein Mikroplastikproblem unterschätzt?
- Gibt es umweltfreundlichere Alternativen, die im Alltag wirklich praktikabel sind?
- Wie wird verleimtes Holz am Lebensende korrekt entsorgt oder recycelt?
Wie seht ihr das?