Nebengewerbe mit Deko Artikel und Schneidebretter gründen

wasmachen

ww-robinie
Registriert
6. Januar 2013
Beiträge
5.889
Ort
HinternDiwan
was aber absolut nicht mit der Tatsache zu tun hat, das er die Meisterprüfung bestanden hat.

Ich könnte Dir so machen Meister zeigen, der es absolut nicht drauf hat, aber sich Meister nennen darf. Daraus lernt man, der Titel ist nicht die Garantie, auch Gutes zu bekommen. Aber in der heutigen Zeit, ist ein Titel oft mehr wert, wie echtes Können, nicht nur im Handwerk.

Ich kann dir Leute (genauer: 2St) zeigen, die nach Hochschule (einer dazu fast fertiges Medizinstudium) es bei in Anspruch genommener Lehrzeitverkürzung und anschließender Verlöngerung trotzdem nichtmal gebacken bekommen, ne Lehrabschlußprüfung zu bestehen....

Das ganze Thema ist halt vielfältiger wie n Filmchen zu drehen. Auch klar.
Deinen 'Titelwert' regelt letzten Endes der Markt.
 

Holzrad09

ww-robinie
Registriert
3. Februar 2015
Beiträge
12.436
Ort
vom Lande
Das stimmt. Mir hat ein Bekannter vor ein paar Jahren mal getrichtert, dass für viele Azubis die Gesellenstücke von anderen gebaut werden. Ganz einfach weil die 3 Jahre nur Sachen auf den Bau geschleppt haben und niemals ein Werkzeug oder Stück Holz in der Hand hatten.
Trotzdem muss er ja noch mehrere Zwischenprüfungen / Arbeitsproben mit Handwerkszeugen unter Zeitvorgabe ablegen und da steht niemand neben Ihm, der es für Ihn baut. :emoji_wink:
Relativ unrealistisch dass das jemand schafft, der bis dato weder Werkzeuge noch Holz in der Hand hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:

wasmachen

ww-robinie
Registriert
6. Januar 2013
Beiträge
5.889
Ort
HinternDiwan
Das stimmt. Mir hat ein Bekannter vor ein paar Jahren mal getrichtert, dass für viele Azubis die Gesellenstücke von anderen gebaut werden. Ganz einfach weil die 3 Jahre nur Sachen auf den Bau geschleppt haben und niemals ein Werkzeug oder Stück Holz in der Hand hatten.

Ganz was neues.
Wieviel OP's am offenen Herzen macht denn so n Medizinstudent? Die Woche 1-2?

Das eigentliche Lernen findet nach der Lehrzeit statt, das ist auch in anderen Berufen so.... im Tischlerbereich eher ausgeprägter, da das Feld wesentlich größer ist als in vielen anderen Sparten....
 

Curby

ww-esche
Registriert
17. Juni 2019
Beiträge
578
Ort
Bremerhaven
Das eigentliche Lernen findet nach der Lehrzeit statt, das ist auch in anderen Berufen so
Das sehe ich anders. Ist aber leider oft der Fall, weil viele Hochschulen eine wirklich schlechte Ausbildung anbieten und viele Azubis ausgenutzt werden. Wie so oft liegt es auch an der Eigeninitiative.

Wieviel OP's am offenen Herzen macht denn so n Medizinstudent? Die Woche 1-2?
Das kann ich dir nicht sagen. Aber das ist ein Vergleich der hinkt. Nach wie vielen Jahren bist du in der Regel Chirurg? 10? Und dann nur Assistenzarzt? Ist auch etwas kritischer, wenn du irgendwas baust und das wird nichts, dann fängst du halt von vorn an. Ist bei einer Herz-OP etwas schlecht.
 

brubu

ww-robinie
Registriert
5. April 2014
Beiträge
7.331
Ort
CH
Wenn nahezu jeder tun und lassen kann was er will, macht man da überhaupt noch ne Ausbildung ?
Die 3 Jahre könnte man sich ja dann auch noch sparen und gleich nach der Schule loslegen ?
Bei uns gibt es alles und das Berufsbildungssystem soll ja so gut sein, dass unsere Regierung sogar dem Donald ennet dem grossen Teich hilft es zu kopieren. Die Amis haben offenbar grosses Interesse daran und wir leisten an vielen Orten Entwicklungshilfe.
 

Kerstenk

ww-robinie
Registriert
27. Februar 2022
Beiträge
3.093
Ort
Greifenstein
Wie so oft liegt es auch an der Eigeninitiative.
Ausbildung geht nicht, schütt es über mich, sondern man muss wollen. Aber der Lehrbetrieb ist nur eine Weise wie man was erledigen kann, in anderen Betrieben wird es anders gemacht.
Ich habe schon so machen klassischen Schreiner bei mir zu Besuch gehabt, waren nicht selten erstaunt, das es auch andere Wege gibt etwas zu machen. Ich will damit nur zum Ausdruck bringen, man lernt nie aus, auch im hohen Alter nicht und man sollte sich dem nie verschließen :emoji_slight_smile:
 

Curby

ww-esche
Registriert
17. Juni 2019
Beiträge
578
Ort
Bremerhaven
Die beste Ausbildung bekommst du meiner Meinung nach hier im Umschulungszentrum und nicht im Betrieb. Ist auch logisch, da der Betrieb mit deiner günstigen Arbeitskraft Geld verdienen will und du dann wirklich erst nach der Ausbildung etwas lernst.

Leider werden dort hauptsächlich über den Bildungsträger unmotivierte und unvermittelbare Problemfälle reingesteckt. Ich kenne einen, der dort eine Ausbildung abgeschlossen hat, jetzt aber wieder arbeitslos daheim hockt. Vermutlich kein Einzelfall.
 

Holzrad09

ww-robinie
Registriert
3. Februar 2015
Beiträge
12.436
Ort
vom Lande
Die beste Ausbildung bekommst du meiner Meinung nach hier im Umschulungszentrum
Die beste Ausbildung hat nicht der, der die schönsten Zinken macht und sein Übungsstück zu Feierabend der Bandsäge zum Opfer fällt.
Die beste Ausbildung hat der, der lernt wie man Kundenwünsche fachlich korrekt und wirtschaftlich umgesetzt bekommt.
 

Holzrad09

ww-robinie
Registriert
3. Februar 2015
Beiträge
12.436
Ort
vom Lande
Das spielt aber beim TE alles keine Rolle, niemand wird Ihm wegen ein paar Schneidbrettchen ne Ausbildung abverlangen.
Das eigentliche Problem ist doch, das viele nach ein paar gelungenen Brettchen glauben gleich ein Gewerbe anmelden zu müssen und im vollkommen übersättigten Onlinemarkt mitmischen zu müssen.
 

Tokoloshe

ww-robinie
Registriert
31. Dezember 2023
Beiträge
1.236
Ort
Niedersachsen
Das eigentliche Problem ist doch, das viele nach ein paar gelungenen Brettchen glauben gleich ein Gewerbe anmelden zu müssen und im vollkommen übersättigten Onlinemarkt mitmischen zu müssen.
Naja, sobald man ein paar mehr verkauft, sieht Papa Staat das schon als Gewerbe an. Man ist da also in einer Zwickmühle zwischen privat und gewerblich mit Gewinnabsicht. Wenn ich es nur meinen Freunden verkaufe passt das wohl, aber wenn ich Spaß am Bretter machen habe... So viele Freunde hat man ja nicht. :emoji_grin:
Ich verkaufe jetzt hauptsächlich Skateboardhalter auf Etsy, das könnte ich auch nicht einfach so machen. Kommt aber auch immer darauf an, wie viel Risiko man in Kauf nehmen möchte und ob einem die Regeln egal sind. So bin ich persönlich halt nicht. Selbst den Handel habe ich nachher noch hinzugefügt über eine GeWa2, weil ich nicht wollte, dass die da irgendwann rumstressen.
 

uli2003

ww-robinie
Registriert
21. September 2009
Beiträge
14.606
Alter
59
Ort
Wadersloh
Ich denke ihr habt den TE falsch verstanden.
Der Begriff ‚Ausbildung‘ ist hier sehr dehnbar. Ich würde jetzt mal den TSM-Schein als notwendige Ausbildung betrachten, um nicht später evtl. rechtliche und versicherungstechnische Probleme zu bekommen, wenn der Finger plötzlich ab ist.
Arbeitsschutz und Arbeitssicherheitsgesetze sind allgemein und nicht auf die BG beschränkt.
Einen Meistertitel nach Anlage A HwO braucht der TE für sein Vorhaben eher nicht.
 

Roterbischof

ww-robinie
Registriert
5. November 2019
Beiträge
1.002
Ort
Ludwigshafen
Hallo , wie hier einige schon geschrieben haben, gibt es hier in diesem Land genügend Möglichkeiten, mit zum Beispiel kunst/Gewerbe letzt endlich dem Meister zu entgehen. Die wirklichen Probleme, sind doch eher der Standort, Wohngebiet/Dorfgebiet usw. der liebevollen Nachbar, den einfach alles stört. Aber vorallem muss einem klar sein, das der drechsler beruf nicht fast aus gestorben ist, weil die Welt und der deutsche Staat böse ist, sondern, weil das keiner fair bezahlen will. Das selbe trifft auf schneidbretter und vieles mehr zu. Wurde ja auch schon beschrieben. Das ist definitiv Hobby Kram für den Weihnachtsmarkt. Das muss man wollen, also eine Werkstatt für 10k plus aufbauen, 10h in ein Produkt stecken und es inklusive Material für unter hundert Euro zu verkaufen. Oft habe ich das Gefühl, das bei solchen Sachen, mehr der Wunsch seinen Chef loswerden zu können die triebkraft ist als ein ordentlicher Wirtschaftsplan. Mfg
 

predatorklein

ww-robinie
Registriert
24. März 2007
Beiträge
8.457
Ort
heidelberg
Das selbe trifft auf schneidbretter und vieles mehr zu. Wurde ja auch schon beschrieben. Das ist definitiv Hobby Kram für den Weihnachtsmarkt................................

Moin

Stimmt so nicht :emoji_grin:

Es gibt günstige Schneidbretter , die würd ich mal bei unter 50 € einordnen .
Wobei viele Leute nicht mal 50 € für ein Schneidbrett ausgeben .

Dann gibt es Bretter zwischen 50 und 200 € .
Und dann gibt es Schneidbretter , die liegen noch weit drüber , da kann man auch mal 500 € oder mehr ausgeben .

Ist ähnlich wie bei manchen Küchenmessern .
Oder manchem Füller oder Kugelschreiber .
Oder wie bei manchen Jagdmessern .
Oder wie bei manchen Gewehrschäften .

Soll ja auch Hobel und Semmeisen geben , für die man einen Kredit braucht :

https://www.regals.de/set-tradition...OYlm-GFMlJ81nm_3U6czRAEbq2zIygOFiFJvO3TGZDQ3A

Klar , keine Produkte für Jedermann , aber es gibt dafür Kundschaft .

Wer wirklich drüber nachdenkt , günstige Schneidbretter aus Holz in der Preisklasse bis 100 € selbst herzustellen , sollte sein Geschäftskonzept überdenken .
Da gibt es mehr Konkurrenz als Sand in der Wüste .

Da macht man als " Dogwalker " oft mehr Kohle :emoji_wink:

Gruß
 

wasmachen

ww-robinie
Registriert
6. Januar 2013
Beiträge
5.889
Ort
HinternDiwan
....vll auch mal drüber nachdenken, wo es Massenweise Kundschaft für 4 stellige Schneidbretter gibt.
Und dann mir sagen :emoji_wink:
Vermutlich dürfte in dem Kundensegment auch n bissl mehr Invest nötig sein... so, wie den 'Beschwerungsgnubbel' für den Plattenspieler
 

hainwerker

ww-birnbaum
Registriert
5. März 2021
Beiträge
222
Ort
Wolfenbüttel
Ich finde die Diskussion gerade spannend, wenn man keinen von allen Seiten durchdachten Geschäftsplan hat. Irgendwann habe ich alle Möbel in unserer kleinen Wohnung selbst gebaut. Dann kann ich noch ein bisschen was für Freunde machen und dann? Ich denke das geht vielen, die hier nach solchen rechtlichen Einschätzungen fragen so. Die wenigsten werden ihren Job kündigen und sich ab sofort Tischler nennen wollen.

Wäre doch aber toll wenn man in der freien Zeit ab und an etwas baut, was man auch verkaufen kann. Das muss nicht wirtschaftlich sein und mich nicht ernähren können, aber ein neues Werkzeug vom mit dem Handwerk verdienten Geld zu kaufen ist ein viel schöneres Gefühl, als das Geld vom Sparbuch zu nehmen.

Und meine Sorge (und die des TE wohl auch) ist, dass ich dafür auf die Finger bekomme. Eine Website ist ja schnell erstellt und die Sorge, dass man rechtlich dann ein Gewerbe hat und das dann in unserem Fall ohne Ausbildung eigentlich nicht ausüben darf ist schon da. Gerade wenn mal was passiert in der Werkstatt.
Und da hilft es wohl nicht der Krankenkasse zu sagen, dass das doch alles gar nicht wirtschaftlich und eigentlich nur Hobby ist, wenn man online ein Produkt/ eine Dienstleistung zum Verkauf anbietet.
 

flüsterholz

ww-robinie
Registriert
18. Juli 2022
Beiträge
3.985
Ort
südlicher Odenwald
Sehe ich genauso. Mir war es in erster Linie immer wichtig, dass meine Hobbys nicht die Haushaltskasse belasten. Eine reine Selbständigkeit stand da nie an erster Stelle. Hätte ich nicht ausgeschlossen, aber da hätte dann wirklich alles passen müssen. Wenn ich bei meinen drei Söhnen sehe, die alle selbständig sind, wieviel Zeit noch neben der eigentlichen Tätigkeit für das drumherum draufgeht, das muss man wirklich wollen und auch etwas Herzblut mitbringen.
Aber nebenbei fand ich das immer sehr angenehm. Etwas dazuverdienen, das auch mal in die Urlaubskasse fließen konnte, viele interessante Menschen kennengelernt und ein bißchen was von der Welt gesehen. War eine spannende und abwechslungsreiche Zeit.
 

wasmachen

ww-robinie
Registriert
6. Januar 2013
Beiträge
5.889
Ort
HinternDiwan
Meinste das?:

Das gewählte Klingenprofil reduziert die Kontaktfläche des Beitels mit dem zu bearbeitenden Holz und verringert die Reibung. Gleichzeitig lässt sich das Stemmeisen dadurch leichter schärfen und die Klinge behält nach dem Nachschärfen ihre gerade Form.
 

hainwerker

ww-birnbaum
Registriert
5. März 2021
Beiträge
222
Ort
Wolfenbüttel
Sind das jetzt Empfehlungen bzw Outings für Schwarzarbeit?
Was ist das für ein unnötiger Kommentar. Ich schrieb ja, dass es toll wäre eine legale Möglichkeit zu haben.
Ich mache in kleinem Umfang nebenberuflich Fotos. Da war das kein Problem - als Gewerbe anmelden, meinen Arbeitgeber fragen und fertig. So sollte das meiner Meinung nach auch gehen, wenn ich gerne ein paar gedrechselte Kerzenleuchter verkaufen will.
 

predatorklein

ww-robinie
Registriert
24. März 2007
Beiträge
8.457
Ort
heidelberg
....vll auch mal drüber nachdenken, wo es Massenweise Kundschaft für 4 stellige Schneidbretter gibt.
Hallo

Glaubst du , dass diejenigen , die solche Luxusartikel herstellen , alle kleinen Plan haben ?
Wohl kaum :emoji_wink:

Da werden Dinge hergestellt für Leute , die so viel Kohle haben , dass sie teilweise wirklich nicht wissen , wie sie es ausgeben sollen ?

.. so, wie den 'Beschwerungsgnubbel' für den Plattenspieler

Was soll denn ein " Beschwerungsnubbel " für Plattenspieler sein ?

Ein Beschwerungsgewicht vielleicht ?
So wie das hier :

https://www.amazon.de/Tertullus-Sch...hl-Stabilizer-Poliert-380g/dp/B0B42878GP?th=1

Ist mit 30 € das Modell für Arme .

Hier mal ein Modell für Leute mit Geld , schon im Hifi Studio gesehen , kostet zwischen 500 und 1000 € :

https://www.lite-magazin.de/2021/05...ttengewichte-und-klemmen-fuer-besseren-sound/

Und im Hifi Bereich gibt es noch ganz andere Sachen , wer mal auf der " High End " war , den erstaunt so schnell nichts mehr .

Cinchkabel für Tausende € .
Geheime Tinkturen , mit denen man Cinchkabel bestreicht , die dann im Backofen eingebrannt werden , 0,1 Liter für 250 € .
Entkoppler für Lautsprecherkabel zum Stückpreis von 100 € .

Und solche Beispiele findet man überall .

Zum Beispiel bei der 0,5 Liter Wasserflasche , die 100 € kostet ( geht auch deutlich teurer ) .
Oder dem Vodka , der 5000 € kostet .
Oder Rum , bei dem die Flasche 10.000 € kostet .

Alles zu haben für Unsummen an Geld :emoji_stuck_out_tongue_winking_eye:

Und dafür gibt es auch Kundschaft , bloß kennen wir da halt keinen .

Gruß
 
Oben Unten