Mein erster selbstgebauter Tisch

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von Chorax, 3. Dezember 2019.

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Es gibt....

Diese Umfrage wurde geschlossen: 4. Dezember 2019
  1. Eine elegantere Lösung

    50,0%
  2. ....nur noch den Weg der Zerstörung!

    50,0%
  1. Chorax

    Chorax ww-pappel

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    Servus zusammen,
    Ich bin der neue hier im Forum.:emoji_slight_smile:

    Meine Erfahrungen mit Holzarbeiten habe ich in der Vergangenheit gemacht...allerdings eher im künstlerischen Bereich.

    Jetzt hab ich mich zum Bau eines kleinen Esstisches entschieden.
    Bis jetzt lief alles Klasse, aber beim zusammenfügen der beiden Eichenbretter für die Tischplatte (mittels 10mm Holzdübel) muss sich einer der sechs Dübel verkantet haben (eine bessere Erklärung gibts für mich zumindest zurzeit nicht.
    Egal wie ich es versuche, die Bretter kommen nicht zusammen...oder auseinander...
    Kann mir jemand einen Tipp geben?
    Meine einzige Idee zurzeit ist das Sägen und Entfernen der Dübel um eine neue Chance zu kriegen ...


    Vielen Dank im Vorraus und schönen Abend allen
     

    Anhänge:

  2. ministry

    ministry ww-robinie

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    Hallo, ist denn schon verleimt?
     
  3. Chorax

    Chorax ww-pappel

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    Leider ja, ich war leichtsinnig und habe die erste Passprobe nur mit 2 der 6 Dübel gemacht und mich drauf verlassen dass die anderen dank Zentrierspitzen problemlos passen.
    (Da liegt wohl mein größter Fehler...schon fürs nächste mal gemerkt)
    Der Leim zwischen den Platten greift natürlich nicht, aber an beiden Enden der Dübel dürfte er trocken sein.
    Ponal-Express-Holzleim
     
  4. Friederich

    Friederich ww-robinie

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    4.979
    Dübel bündig abschneiden und neu bohren. Die verhunzten Dbellöcher ebenso neu bohren, nach Einleimen eines Dübels.
    Diesmal aber präziser.
    Oder Dübel ganz weglassen. Sind sowieso nicht üblich.
     
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  5. Gonzaga

    Gonzaga ww-eiche

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    Und verwende besser einen "normalen" Holzleim. Keinen Express!

    Dann hast du mehr Zeit die Bretter auszurichten und gegebenenfalls zu korrigieren.
     
  6. q016397

    q016397 ww-pappel

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    Den Leim an den Kanten musst Du auch vollständig entfernen, bevor Du neu verleimst.
     
  7. Chorax

    Chorax ww-pappel

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    Danke für die ganzen Antworten, jetzt ist mir klar was heute zu tun ist

    Was kann ich anstelle von dübeln verwenden?
     
  8. Gonzaga

    Gonzaga ww-eiche

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    Belgien
    Gar nichts. Wenn die Brettkanten sauber gefügt sind, brauchst du keine weitere Verbindung. Eine Stumpfe Verleimung ist vollkommen ausreichend!

    Runddübel, Flachdübel, Dominos etc. werden eigentlich nur verwendet um das verleimen zu vereinfachen. Sind aber prinzipiell nicht notwendig.
     
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  9. VolkerDK

    VolkerDK ww-esche

    Beiträge:
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    Beim zusammenzwingen von Brettern mit Baumkante würde ich schon ein paar Flachdübel oder so nehmen.
    Und dann irgendwas von oben und unten klemmen (aluprofil oder so) um die Platte gerade zu halten.
    Die zwingen liegen ja nicht schön an, und greifen eventuell nicht mittig bei der Baumkante.
     
  10. Túrin

    Túrin ww-robinie

    Beiträge:
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    zu hause
    Richtig. Eine einfache Möglichkeit, das gegenseitige Verrutschen der Teile beim Verleimen zu vermeiden. Das geht auch mit Runddübeln. Hat aber mit der Stabilität der Verbindung nichts zu tun.
     
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  11. Chorax

    Chorax ww-pappel

    Beiträge:
    11
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    Aachen
    Das waren viele Anregungen. Da werde ich heute Nachmittag die Verbindung nochmal neu machen.
    Ich bedanke mich für die ganzen Tipps. Ihr habt mir sehr geholfen :emoji_slight_smile:
     
  12. conny_g

    conny_g ww-esche

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    407
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    Waren die Löcher für die Runddübel tief genug?
    Das ist mir schon ein paar Mal passiert, dass der Runddübel um 1-2mm zuweit herausragte, weil ich zu knapp gebohrt hatte.
    Nehme jetzt immer 1-2mm mehr.
    Messe am besten beim Dryfit alle Dübel nach dem Einschlagen durch, ob sie weit genug drin sind.

    Oder staute sich der Leim drunter?
    Am besten nicht Leim ins Loch und dann Dübel drauf, sondern Leim mit dem Finger um den Dübel verteilen und dann einstecken, sodass nur eine dünne, aber gleichmäßige Schicht Leim auf dem Dübel ist.
     
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  13. IngoS

    IngoS ww-robinie

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    Ebstorf
    Hallo,

    wie schon gesagt wurde, ohne Dübel verleimen.
    Am wichtigsten scheint mir, dass du die Leimflächen noch mal überhobelst, sonst bekommst du die Fuge nicht gut dicht.

    Gruß

    Ingo
     
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  14. Chorax

    Chorax ww-pappel

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    Ort:
    Aachen
    Die Dübel waren 40mm lang, dementsprechend hab ich, wie du empfiehlt, am Bohrer 21 mm je Seite eingestellt um derartiges zu vermeiden.
    Auf dem Bild zu erkennen stehen die Dübel so weit frei dass ich ein Problem mit der Lochtiefe ausschließen würde.
    Meine Befürchtung ist eher dass ein Loch zu krumm geraten ist. Benutzt habe ich ein Meisterdüblerwerkzeug von Wolfcraft.

    Der Leim wurd auf die Dübel aufgetragen und dann in das erste ( auf dem Bild rechte) Brett getrieben. Da sind sie auch passgenau tief genug in die Löcher geglitten (Untern Zuhilfenahme eines Hammers)
    Probleme gabs dann beim zweiten (linken)brett.
     
  15. Chorax

    Chorax ww-pappel

    Beiträge:
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    Aachen
    Würde statt überhobeln auch ein Abschleifen genügen?
     
  16. IngoS

    IngoS ww-robinie

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    3.485
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    Ebstorf

    Hallo,

    nein, damit bekommst du in die Leimfuge Wellen und Rundungen in die zu verleimenden Flächen und die Leimfuge wird sich nicht sauber schließen.

    Gruß

    Ingo
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Dezember 2019
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  17. Nordheide

    Nordheide ww-ahorn

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    Niedersachsen
    Moin,

    ich bin zwar nicht Ingo.Antworte aber trotzdem.
    Du brauchst für eine geschlossene Leimfuge 2 gerade gefügte Leimkanten.
    Ob du den anhaftenden Leim abgeschliffen bekommst...bezweifele ich.
    Möglich wäre es den Leim mit einer Ziehklinge zu entfernen.Hobeln müsstest du mMn trotzdem.

    Gutes Gelingen.

    Sorry.Ingo war schneller.
     
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  18. conny_g

    conny_g ww-esche

    Beiträge:
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    Regensburg
    Oder anders gesagt: Du bist hier zurück beim Fügen vor dem Verleimen. Und Schleifen ist kein Fügen.
    Falls Du das Fügen vorher mit Schleifen gemacht hast, dann lese lieber nochmal gründlich nach, wie Fügen richtig geht. Das ist absolut entscheidend für die Qualität der Platte.
    Bin zwar kein Experte darin, aber das hab ich soweit verstanden :emoji_grin:
     
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  19. Chorax

    Chorax ww-pappel

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    Aachen
    Also unbedingt hobeln, so sei es. :emoji_thumbsup:
     
  20. blueball

    blueball ww-robinie

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    man kann auch beide Platten zusammen legen und mit der HKS oder der Tauchsäge genau auf der alten Schnittkante drüber sägen. Von jedem Brett sinngemäß halbe Sägeblattstärke weggenommen
     
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  21. Dietrich

    Dietrich ww-robinie

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    Taunus
    Hallo,

    Splintholz muß doch sowieso noch weg, 3.Brett besorgen, alles auftrennen und hobeln und fachgerecht zusammen leimen.
    Wäre halt eine richtige Tischplatte die 2 Leben lang hält.
    Der Unterschied von diesen Bohlentischen zu einer richtigen Tischplatte gleicher Größe sind im Hobbybetrieb rund 20 Std Arbeitszeit, das ist es was der moderne Selbermacher nicht mag, deshalb wenig Respekt für diese Art Schnellschußmöbel.
    Für mich eine Entwertung wertvoller Rohstoffe, weil kurzlebig.

    Gruß Dietrich
     
    dascello, Lemms und blueball gefällt das.
  22. ChristophW

    ChristophW ww-robinie

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    Du kannst den Spalt auch mit Epoxy füllen ist doch momentan auch total angesagt :emoji_ghost:
     
  23. ChrisOL

    ChrisOL ww-robinie

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    Oldenburg
    Nein mache das nicht. Epoxy leidet und UV Licht. Der schöne Schein ist schnell dahin.

    @Dietrich
    Die beiden Eichenbohlen oben finde ich wirklich gut, weil die schön gespiegelt sind. Gerade deswegen würde ich den Splint in der Mitte dran lassen.
    Sonst bin ich bei dir, Waldkante und Splint muss nicht sein.
     
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  24. Chorax

    Chorax ww-pappel

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    Unter keinen Umständen Epoxy :emoji_wink:
     
  25. Chorax

    Chorax ww-pappel

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    Ort:
    Aachen
    [/QUOTE]

    Splintholz muß doch sowieso noch weg, 3.Brett besorgen, alles auftrennen und hobeln und fachgerecht zusammen leimen.
    Wäre halt eine richtige Tischplatte die 2 Leben lang hält.
    Der Unterschied von diesen Bohlentischen zu einer richtigen Tischplatte gleicher Größe sind im Hobbybetrieb rund 20 Std Arbeitszeit, das ist es was der moderne Selbermacher nicht mag, [/QUOTE]

    Der Tisch ist nur für den Innenbereich. Ist das entfernen des Splintholzes an der Stelle trotzdem unerlässlich?
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Dezember 2019 um 01:41 Uhr
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