Mangoholz

Dieses Thema im Forum "Neuling fragt Profi" wurde erstellt von Unregistriert, 30. Mai 2006.

  1. Unregistriert

    Unregistriert Gäste

    Hallo!

    Ist Mangoholz ein Weich-oder Hartholz?
    Wie sieht es aus mit der Stoßfestigkeit?

    Grüße,
    Emily
     
  2. carsten

    carsten Moderator Mitarbeiter

    Beiträge:
    9.337
    Hallo

    meine Fachliteratur schweigt sich über diese Holz aus. Also habe ich goggle gefragt: Mangoholz Härte liefert eine sehr überschaubare Trefferliste. Bei einer ist jedoch zu lesen das Mango in der Härte mit Teakholz zu vergleichen wäre.
    Teak wird mit einer Härte nach Brinell mit 63-71 N/mm² angegeben. In dem Bereich liegt auch z.B. Eiche und Buche.
     
  3. Unregistriert

    Unregistriert Gäste

    Hallo Carsten!

    Vielen Dank für Deine Antwort.
    Bei mir spuckte google so genaue Angaben nicht aus *g*
    Warscheinlich hatte ich das falsche eingegeben, oder etwas überlesen.

    Viele Grüße,
    Emily
     
  4. Unregistriert

    Unregistriert Gäste

    Hallo, Mangoholz ist leicht wie Balserholz und ziemlich hell, aber hart wie Eiche.

    MfG Franz Albert Sieber

    Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.
     
  5. derdad

    derdad Moderator

    Beiträge:
    3.529
    Da passt aber irgend etwas nicht zusammen. :confused:

    gerhard
     
  6. Unregistriert

    Unregistriert Gäste


    ja, das holz ist hart.. und die einzig logische folge ist, und da ist auch mangoholz keine wundersame ausnahme, dass es auch sehr schwer ist!!

    erst denken, dann schreiben...

    lg
     
  7. Georg L.

    Georg L. ww-robinie

    Beiträge:
    3.162
    Meines Wissens unterscheidet man zwischen Laub = Hartholz und Nadel = Weichholz. Da mir nicht bekannt ist , daß Mangos auf Nadelbäumen wachsen, handelt es sich bei Mangoholz also um ein Hartholz.
    PS. Auch Balsa ist botanisch gesehen ein Hartholz.
     
  8. Unregistriert

    Unregistriert Gäste

    Hallo Georg,

    es ging aber nicht um die botanische Qualifizierung, sondern die Aussage:

    Leicht wie Balsa - hart wie Eiche.

    Die erscheint mir auch nicht galubwürdig.

    Liebe Grüße
    Pedder
     
  9. derdad

    derdad Moderator

    Beiträge:
    3.529
    Müsste heissen: ........, dass Mangos auf Laubbäumen wachsen........
    gerhard
     
  10. Rühl

    Rühl ww-robinie

    Beiträge:
    2.153



    Tulipwood ist für seine Härte auch erstaunlich leicht.

    Deshalb wird es auch für Fahrgestelle bei KfZ verwendet.




    Gruß
     
  11. HeikoB

    HeikoB ww-robinie

    Beiträge:
    1.578
    Moin,

    Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.

    sieht so aus :emoji_grin:

    Gruß Heiko
     
  12. Unregistriert

    Unregistriert Gäste

    Das habe ich früher auch mal so gerlernt, ist aber inzwischen (verständlicherweise) nicht mehr üblich.
    Die Hölzer werden nach Gewicht eingeteilt: leichte, mittelschwer, schwer, sehr schwer.Oder so.
    Soll mal ein Azubi zum aktuellen Stand schreiben.
    anobium 60
     
  13. Mathis

    Mathis ww-robinie

    Beiträge:
    1.560
    Das ist doch völliger Schwachsinn und laienhaftes Halbwissen:

    Demnach müsste Eibe ein Weichholz sein und Linde ein Hartholz....genau das Gegenteil ist der Fall.
    Balsaholz ist ein weiches Holz, die Klassifizierung in Hart-und Weichholz versagt hier völlig.

    Solche Allgemeinplätze sind absolut untauglich zur Einordnung, schon die Begriffe Weichholz / Hartholz sind unsinnig, besser wärte hier von Nadel- und Laubholz zu reden, alles andere ist falsch.

    Mangoholz ist relativ leicht (0,5-0,65 to/m3) und unscheinbar braun, nicht weich, nicht hart, ähnlich wie Hevea (Gummibaum) und realitv minderwertiges Holz, das eigentlcih nur gute Holzkohle abgibt und seit einiger Zeit mit deckend lackierten Oberflächen in Form von Dekovasen und Schalen vermarktet wird, da es billig ist und schnell wächst.
     
  14. anobium60

    anobium60 ww-esche

    Beiträge:
    423
    @ Mathis
    Du gehörst wohl der jüngeren Generation an.
    Zu meiner Lehrzeit lernte man Nadelhölzer sind Weichholz-außer der Eibe. Diese gehört mit den Laubhölzern zu den Harthölzern.
    Ansonsten siehe mein Beitrag #12
     
  15. Mathis

    Mathis ww-robinie

    Beiträge:
    1.560
    Hallo Anobium,

    ich möchte nicht überheblich klingen: ich bin keineswegs jung, habe mir aber angewöhnt Ausbildungsinhalte als Unsinn abzutun, wenn diese überprüfbar falsch sind- genau diese Unterscheidung in Nadel-Weichholz und Laub-Hartholz habe ich immer schon völlig unsinnig gefunden und mich mit einem Ausbilder genüsslich darüber gestritten, es gibt -zig sehr weiche Laubbaumhölzer und etliche sehr harte Nadelhölzer. Also ab in die Tonne mit diesem falschen Lehrsatz. Dieser war schon vor 50 Jahren falsch und naiv dahergesagt.

    Diese Einstufung ist derartig blöde wie: alle Norddeutschen sprechen Platt und alle Bayern reden bayrisch.

    Solche Vereinfachungen sind einfach nur dämlich und genau so dumm ist der, der diese verblödenden Lehrsätze unreflektiert als Wahrheit annimmt und als "Wissen" weiterverbreitet.
    Nur wenn man Inhalte hinterfragt und mit Wissen und Erfahrung kombiniert, kann man etwas lernen-sonst bleibt man ein Auswendiglerner und Aufsager!
     
  16. Túrin

    Túrin ww-robinie

    Beiträge:
    2.539
    Soooo und dann bringt der Förster noch Weide und Pappel in die Diskussion und dann könnt Ihr die Bindung Nadelholz-Weichholz (ausser Eibe) und Laubholz-Hartholz (ausser Linde, Weide, Pappel) sowieso vergessen. Diese beiden Kategorien haben nicht ganz viel miteinander gemein und sollten deshalb auch streng getrennt werden. Davon abgesehen gibt es bspw. bei Fichte sowohl hartes Holz, als auch weiches Holz. Hängt vom Frühholzanteil ab. Beim Laubholz anders herum. Und ein Fichtenast ist wesentlich härter als der Baum, aus dem er wächst. Das seht Ihr an den Messern Eurer Hobelmaschine. Der Vergleich von Hölzern der gemäßigten Breiten (Jahrringe) mit denen der Tropen (Wuchszonen) ist ein weiteres Problem in Eurer Betrachtung.
    Ich denke, die Beschreibung von Mathis trifft es am besten, da man gut mit anderen Hölzern vergleichen kann.
    Viele Grüße
    Stefan
     
  17. anobium60

    anobium60 ww-esche

    Beiträge:
    423
    Ich habe nie behaubtet, dass ich die Unterscheidung Nadel-/Weich- und Laub-/Hartholz sinnvoll fand...

    nur damit ich nicht dumm sterbe- was sind denn die "etliche" sehr harte Nadelhölzer?

    und ich hatte auch schon Kieferholz in der Hand, dass durch unnormal hohen Harzgehalt schwerer als Eiche war...
     
  18. flu1710

    flu1710 ww-fichte

    Beiträge:
    15
    Nachdem der Threat etwas aus den Fugen geraten ist, möchte ich diesen dennoch einmal aufleben lassen.
    Mango ist also ein Hartholz, soweit besteht wohl Einigkeit.
    Hat jemand Erfahrung, wie man Mangoholz am Besten behandelt?
    Ist Mangoholz ebenso zu verarbeiten wie Teakholz?

    Ist denn das Mangoholz wirklich so minderwertig, nur weil es leicht ist?
    Leicht und stabil sind doch extrem gute Voraussetzungen, oder?
     
  19. dascello

    dascello ww-robinie

    Beiträge:
    2.619
    ***klugscheiß an*****

    "bayerisch"

    ***klugscheiß aus***
     
  20. flu1710

    flu1710 ww-fichte

    Beiträge:
    15
    Ich verstehe den obigen Beitrag nicht.
    Der Hintergrund ist, dass wir eine Lieferung von Bettgestellen für Wasserbetten bekommen.
    Das Mangoholz ist lediglich geschliffen und soll von uns weiterbehandelt werden.
    Mögliche Varianten:
    1. Beizen und ölen
    2. Nur Ölen
    3. ???
    Hat jemand schon einmal Mangoholz behandelt und kann mir Tipps geben?
    Bin hier leider Laie.
     
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