lack schwabbeln, auspolieren

Dieses Thema im Forum "Profi fragt Profi" wurde erstellt von chr.harten, 6. November 2008.

  1. chr.harten

    chr.harten ww-pappel

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    Ahrensburg
    Guten Tag zusammen,

    Wer von Euch hat schon mal mit Schwabbellack oder einem ähnlichen Material gearbeitet ? Also mich interessiert grundsätzlich, welchen Lack man in mehreren Arbeitsgängen so dick auftragen kann, dass man ihn später vernünftig schleifen kann, ohne dass er nachsackt. Anschliessend möchte ich die Oberfläche durch maschinelles auspolieren auf Hochglanz bringen. Man braucht ja wohl irgendeine Art von Polierwachs dafür, aber für mich hört sich das komisch an, habe ich da eine Art Schmierschicht auf meinem Lack oder wie ist das ?

    Also - ich bin dankbar für Informationen aller Art, sowohl was das Polieren oder die möglichen Lackarten angeht als auch für Tips über die verschiedenen erforderlichen Arbeitsschritte, Trockenzeiten etc.
    Das ganze Thema ist für mich völliges Neuland, also ganz herzlichen Dank für Euer gesammeltes Wissen, was jetzt hoffentlich auf mich niederpladdert.

    Grüsse aus Hamburg, Christian
     
  2. Georg L.

    Georg L. ww-robinie

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    Da findest du sicher einiges an Informationen: Dieser Link ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar.
     
  3. arielhs

    arielhs ww-pappel

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    brugg
    Hallo Christian
    Ich fertige gerade hochwertige Schatullen zur Präsentation und Aufbewahrung von Jagtwaffen aus Nusswurzel und Rüsterwurzel. Lackiert wird das ganze mit Clou DD28.
    1 Schritt: Grundieren, Zwischenschliff mit 400
    2 Lackieren 2-3 Schichten, Zwischenschliff mit 800
    3 Lackieren 2-3 schichten
    4 schleifen 1500, 2000,4000
    5 polieren mit Poliermaschine
    zum Polieren hab ich Polierpaste von Festo und Mirka, geht beides.
    Durch die vielen Schichten muss man sich gut Zeit lassen bis zu jeweiligen Schleifen und Polieren.

    Gruß Heino
     
  4. Dingsda42

    Dingsda42 ww-robinie

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    1.815
    Damals, in der Lehre, im Oberflächenkurs, haben wir dafür Polyesterlack genommen und den dann mit ganz normalen Poliermaschinen, wie man sie auch für die Autoaufbereitung kennt, poliert. Wie der genaue Ablauf war, kann ich allerdings nicht mehr sagen, dafür ist das schon zu lange her und ich habs seit dem nie wieder gemacht.
     
  5. Rühl

    Rühl ww-robinie

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    Geht es um Farb- oder Klarlack?

    Bei Klarlack ist der Aufwand höher, je nach Holzart.




    Gruß Ulf
     
  6. chr.harten

    chr.harten ww-pappel

    Beiträge:
    13
    Ort:
    Ahrensburg
    Guten Morgen,

    Für die bisherigen Antworten schönen Dank, bei den " Lautsprechergehäusen " habe ich tatsächlich einiges gefunden, was mir weiter hilft. Bei meiner Frage ging es um die Verarbeitung von Klarlack, Ulf.

    Wieviel Trockenzeit muss ich zwischen den Aufträgen einplanen, Heino ? Du schreibst, man müsse sich gut Zeit lassen... Etwas konkreter wäre gut.

    Tschüss aus HH --- Christian
     
  7. Rühl

    Rühl ww-robinie

    Beiträge:
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    Ort:
    Hildesheim- Bockenem
    Wenn du ein sehr grobporiges Holz lackierst solltest du zwischen den einzelnen Gängen einige Tage vergehen lassen. (PUR-Lack)
    Sonst passiert es das nach 14 Tagen die Poren langsam wieder sichtbar werden.
    Schleifen-polieren ist bei PUR kein Problem.

    Ich selbst prüfe gerade ob der UV-härtende Lack nicht die bessere Alternative ist.
    Damit kannst du die komplette Hochglanzlackierung an einem Tag erzeugen. (High-Solid von Zweihorn) Das wäre dann ein 3-Komponentenlack den man mit einer UV-Lampe härtet.



    Gruß Ulf
     
  8. Th_Mende

    Th_Mende ww-birke

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    bei Dresden
    @Rühl,

    ich habe auch mit dem System geliebäugelt, bin mir aber bez. des technischen Aufwandes noch nicht ganz sicher. Wie "gut" muss denn Deiner Meinung nach eine Fläche im vollbepacktem Trockenwagen "ausgeleuchtet" werden um sicher auszuhärten? Die "Gehörnten" haben da diese große "Neonleuchte" mit fünf sechs Röhren neben dem Wagen stehen und gut isses?!! da bin ich skeptisch.
    Kenne UV bisher nur vom Glaskleber - und da schwöre ich drauf (mein Glaser findet, ich wäre verrückt - denn ich klebe sogar Spiegel damit an Beschläge- oder umgekehrt :emoji_wink:) und von Industrielackanlagen (Bürkle oder Rotec) im Durchlauf. Für´s Handwerk hieß es bisher immer: "problematisch in der Anwendung".

    Ich würde mich freuen, wenn Du uns auf dem Laufenden halten könntest!

    Grüße, Thomas
     
  9. Rühl

    Rühl ww-robinie

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    Hildesheim- Bockenem
    Dafür bekommt man mittlerweile eine Handlampe.

    Soll in der gleichen Geschwindigkeit wie der Lackauftrag funktionieren.

    Beim Trockenwagen kann man sich wohl gut mit Spiegeln helfen die das Licht in den Wagen werfen.

    Interessant ist vor allem der hohe Festkörpergehalt des Lackes.

    Ich werde mir demnächst mal eine Vorführung geben lassen und mich dann endgültig entscheiden.



    Gruß Ulf
     
  10. Th_Mende

    Th_Mende ww-birke

    Beiträge:
    70
    Ort:
    bei Dresden
    @Rühl
    Ach Du meinst: "Pistole weglegen, Handlampe greifen, und bahnenweise "guggen ob das lackieren gut gelungen ist..." :emoji_wink: ?
     
  11. Unregistriert

    Unregistriert Gäste

    Tobi

    Hallo

    Habe mal den ARTI Techniker zum 3-Komponenten lack befragt.Er sagt:in Lackieranlagen(gießen)
    kein Problem aber zum lackieren mit Spritzpistole würde er nur ungern/nicht machen.
    Grund :das System enthält ,zur schnellen Aushärtung,freie Radikale,die dann in der Raumluft umher schwirren und sie mit allem möglichen verbinden wollen z.B. Haut ,Augen ,Lunge wird auch in der Leber aufgenommen.....Also wenn dann nur mit "Vollschutz".... Lackierhelm....
    Handschuhe...
    Hatte ihn extra wegen dem neuen System von Zwei...rn gefragt.Er sagt ARTI hätte so etwas
    wohl auch hält es aber wie gesagt nicht für unbedenklich(gesundheitlich gesehen)bei der verarb.
    mit der Spritzp.
    Funktionieren tut es wohl,aus unserer Firma war mal einer zu einer Vorführung.Komischerweise
    wurde da der gesundheitliche Aspekt nicht erwähnt.

    TOBI
     
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