flo20xe
ww-robinie
Servus Kollegen,
ich muss für eine Kundschaft von mir einen Gartentisch bauen. Der Tisch soll aus Teak werden und hat eine Plattengröße von 2400x1000mm, Stärke 45mm.
Problem: Der Tisch soll mehr oder weniger freitragend sein, demzufolge darf in der Mitte nur ein kleines Tischgestell sein. Alle vorgeschlagenen anderen Varianten konnten meinen Kunden nicht überzeugen.
Das imho größte Problem ist aber die Platte selbst. Diese soll verleimt sein und er wollte die Platte ursprünglich sogar nur in einem Stück. Ist aber im Außenbereich mit Bewitterung alles andere als sinnvoll, da wird die Platte auf alle Fälle reißen.
Ich würde die Platte jetzt folgendermaßen ausführen:
Eigentliche Platte aus zwei verleimten Teilen, je ca. 500mm breit, in der Mitte durch Nut-Feder Verbindung mit sichtbarer ca. 15mm breiten Fuge verbunden. Diese Fuge soll einen Teil des Quellen/Schwindens aufnehmen.
An den Hirnseiten je eine 120mm breite Hirnleiste, ebenfalls mit Nut-Feder mit der eigentlichen Platte verbunden. Als Fixierung jeweils in der Mitte der beiden 500mm breiten Platten in der Nut der Hirnleiste zusätzlich noch mit Dübeln (mit X in der Zeichnung gekennzeichnet)
Zur Verdeutlichung habe ich unten eine Zeichnung angefügt.
Da ich vorher noch nie Teak verarbeitet habe, verfüge ich leider auch über keine Erfahrungen mit dem Leimen. PU-Leim in D4 Qualität ist eh klar, mein Holzhändler meinte außerdem die Leimfugen vorher mit Verdünnung abwaschen wegen dem Öl im Holz. Außerdem riet der Händler mir, die Bohlen gar nicht aufzutrennen, da die Leimfuge dann der Schwachpunkt ist und eher die Fuge reißen wird als das Holz an sich. Das kann ich mir bei den moderen Leimen allerdings nicht vorstellen.
Ich würde die zwei Plattenhälften sonst nämlich aus je 2 Teilen verleimen, also eine Fuge pro Plattenhälfte. Oder wird 250mm Breite pro Riegel zu kritisch? Aus dem rohen Holz würde die Breite locker rausgehen.
Damit die Platte nicht irgendwann durchhängt wollte ich auf der Unterseite der Platte in Längsrichtung auf Höhe der Querstreben des Tischgestells je ein Edelstahlvierkantrohr im Querschnitt 20x20mm einfräsen und mit der Platte verschrauben.
Wo ich mir noch nicht ganz schlüssig bin, ist die Verbindung von Platte und Gestell.
Evtl. mit Langlöchern durch die Querstreben des Gestells verschrauben.
Was haltet ihr von der Konstruktion, bzw. was gibt es für Einwände?
Gruß,
Flo
ich muss für eine Kundschaft von mir einen Gartentisch bauen. Der Tisch soll aus Teak werden und hat eine Plattengröße von 2400x1000mm, Stärke 45mm.
Problem: Der Tisch soll mehr oder weniger freitragend sein, demzufolge darf in der Mitte nur ein kleines Tischgestell sein. Alle vorgeschlagenen anderen Varianten konnten meinen Kunden nicht überzeugen.
Das imho größte Problem ist aber die Platte selbst. Diese soll verleimt sein und er wollte die Platte ursprünglich sogar nur in einem Stück. Ist aber im Außenbereich mit Bewitterung alles andere als sinnvoll, da wird die Platte auf alle Fälle reißen.
Ich würde die Platte jetzt folgendermaßen ausführen:
Eigentliche Platte aus zwei verleimten Teilen, je ca. 500mm breit, in der Mitte durch Nut-Feder Verbindung mit sichtbarer ca. 15mm breiten Fuge verbunden. Diese Fuge soll einen Teil des Quellen/Schwindens aufnehmen.
An den Hirnseiten je eine 120mm breite Hirnleiste, ebenfalls mit Nut-Feder mit der eigentlichen Platte verbunden. Als Fixierung jeweils in der Mitte der beiden 500mm breiten Platten in der Nut der Hirnleiste zusätzlich noch mit Dübeln (mit X in der Zeichnung gekennzeichnet)
Zur Verdeutlichung habe ich unten eine Zeichnung angefügt.
Da ich vorher noch nie Teak verarbeitet habe, verfüge ich leider auch über keine Erfahrungen mit dem Leimen. PU-Leim in D4 Qualität ist eh klar, mein Holzhändler meinte außerdem die Leimfugen vorher mit Verdünnung abwaschen wegen dem Öl im Holz. Außerdem riet der Händler mir, die Bohlen gar nicht aufzutrennen, da die Leimfuge dann der Schwachpunkt ist und eher die Fuge reißen wird als das Holz an sich. Das kann ich mir bei den moderen Leimen allerdings nicht vorstellen.
Ich würde die zwei Plattenhälften sonst nämlich aus je 2 Teilen verleimen, also eine Fuge pro Plattenhälfte. Oder wird 250mm Breite pro Riegel zu kritisch? Aus dem rohen Holz würde die Breite locker rausgehen.
Damit die Platte nicht irgendwann durchhängt wollte ich auf der Unterseite der Platte in Längsrichtung auf Höhe der Querstreben des Tischgestells je ein Edelstahlvierkantrohr im Querschnitt 20x20mm einfräsen und mit der Platte verschrauben.
Wo ich mir noch nicht ganz schlüssig bin, ist die Verbindung von Platte und Gestell.
Evtl. mit Langlöchern durch die Querstreben des Gestells verschrauben.
Was haltet ihr von der Konstruktion, bzw. was gibt es für Einwände?
Gruß,
Flo