Kleine Fragen, schnelle Antworten

Johannes

ww-robinie
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Hallo,
ich kann da nicht aus Erfahrung sprechen. Ich habe für meine Bandsäge keinen Parallelanschlag und auch noch nie vermisst. Aber ich bin auch der Meinung, dass eine Bandsäge so eingestellt werden sollte, dass der Schnitt geradeaus läuft, und nicht der Parallelanschlag.

Es grüßt Johannes
 

Testlabor

ww-nussbaum
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@Dietrich
Also irgendwie verstehe ich deine Argumentation nicht. Du sagst selbst, dass du schon einen verdrehten Tisch hattest. Warum du dann nicht empfiehlst den Tisch zu justieren verstehe ich nicht. Du sagst ja zusätzlich auch selbst, dass du keinen Hersteller kennst der einen außermittigen Bandlauf empfiehlt. :emoji_thinking:
Meine Erfahrung ist, dass bei einem Großteil der Neumaschinen der Tisch ab Werk lose mitgeliefert wird weil er sonst die Verpackung / Transport deutlich erschweren würde. Wenn der Tisch dann von Händler / Nutzer bei der Montage dann nicht korrekt zum Sägeband ausgerichtet wird hat man dauernd das Problem das man nachjustieren muss. Also lieber einmal richtig machen und dann Ruhe haben.

Der mittige Lauf des Bandsäge-Stammblatts (der Querschnitt ohne Zähne) ist die einzig reproduzierbare Position auf balligen Rädern, bei der auch Sägebänder unterschiedlichster Breite immer eine gleichmäßige Spannungsverteilung über ihren Querschnitt haben und somit beim Schnitt die identische (gerade) Schnittrichtung aufweisen. Deshalb empfehlen die Hersteller auch diese Bandposition als die einzig richtige.

Ich habe privat eine Bandsäge mittlerer Qualität mit 400mm Rädern. Auf dieser verwende ich vom 25mm Hartmetall-bestückten Blatt bis zu einem 8mm Blatt alle möglichen Breiten und Zahnungen für Holz, Alu und Kunststoffe.
Alle Blätter werden beim Wechsel korrekt gespannt, mit der Neigungsverstellung des oberen Rades mittig positioniert und sägen dann ohne weitere Justagen sauber am Anschlag entlang.
 

Johannes

ww-robinie
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Hallo Tester,
ich glaube du und Dietrich seit garnicht soweit auseinander. Es ist halt so, dass es im Internet immer wieder Leute gibt, die das Sägeblatt spannen und dann den Anschlag an das Band anpassen und das vor jeder Benutzung.

Es grüßt Johannes
 

Testlabor

ww-nussbaum
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Hallo Tester,
ich glaube du und Dietrich seit garnicht soweit auseinander. Es ist halt so, dass es im Internet immer wieder Leute gibt, die das Sägeblatt spannen und dann den Anschlag an das Band anpassen und das vor jeder Benutzung.

Es grüßt Johannes
Ja - im Internet findet man viele krude Verfahren. Da gebe ich dir absolut Recht - was da so alles propagiert wird ist schon grenzwertig. Und Laien glauben es manchmal und dann wird ein Selbstläufer daraus und die Bandsäge als hoch komplizierte Maschine, die schwer einzustellen ist, angesehen.

Dabei ist es bei einer Bandsäge ja wirklich einfach:
den Vorgaben der Hersteller folgen: vernünftiges Blatt korrekt vorspannen, mittig auf dem Rad positionieren (bei laufender Maschine), Tisch einmalig sauber nach dem Sägeband ausrichten und los geht es ohne Verlauf des Sägeschnitts.
Wenn der Sägeschnitt trotzdem verläuft ist die Schränkung des Sägebandes deformiert oder Vorschub für die Schärfe, oder den Zahnabstand des Sägebandes zu schnell.

Wie heißt es so schön: "komisch - sobald man es richtig macht funktioniert es" :emoji_slight_smile:

Obwohl - eine kleine Korrektur: bei neuen Maschinen kann (nicht muss) es sein, dass man nach einigen Betriebsstunden den Tisch noch ein zweites Mal nachjustieren muss - aber dann ist es endgültig gut.

Der Grund: Geschweißte Maschinenständer (heute die Regel) und Gussteile (z.B. Tischaufnahnme) können bei Auslieferung noch Eigenspannungen durch die Fertigungsverfahren aufweisen. Auch können Schraubverbindungen Setzungserscheinungen zeigen und die Geometrie beeinflussen.
Das ist normal und nicht zu vermeiden. Dann muss der Tisch nach einiger Zeit noch einmal nachjustiert werden. Aber dann ist es - wenn die Maschine nicht umkippt oder vergewaltigt wird - final gut.
 

husky 928

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den Vorgaben der Hersteller folgen: vernünftiges Blatt korrekt vorspannen, mittig auf dem Rad positionieren (bei laufender Maschine)

Was ist denn das für ein Hersteller, der sowas vorgibt? Und wie oft kann man(n) das machen, bis alle Finger weg sind?
Oder bist du nur mit deiner Interpunktion durcheinander gekommen?
 

Testlabor

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Maschine laufen lassen und dann das Band mittels der Neigungsverstellung des oberen Rades mittig positionieren - oder besser justieren. Es reicht erfahrungsgemäß nicht, wenn man dazu nur das obere Rad langsam mit der Hand dreht. Grund ist, dass die vertikale Belastung des oberen Rades bei Handbetrieb und Nenndrehzahl unterschiedlich ist. Einfach mal ausprobieren.
Einige Maschinen haben ein Sichtfenster durch das man die Bandposition bei laufender Maschine kontrollieren und einstellen kann. Wenn das nicht vorhanden ist, dann muss man nach einem Probelauf und natürlich wieder stehender Maschine die Abdeckung öffnen und die Position kontrollieren - und ggf. nachjustieren.

Für die Finger besteht da keine Gefahr...
 

Dietrich

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Hallo Peter,

ich hatte erläutert das die Maschine kompl. zerlegt war, nicht nur der Tisch war demontiert sondern auch die gußeiserne Halbmondaufnahme und genau das Teil war sehr genau eingestellt, denn vorher sägte die Maschine am Anschlag, nach Montage eben nicht mehr, deshalb empehle ich Finger weg von der Tischverstellung, bzw. Demontage dieser.
Wenn eine rund 45 Jahre alte Bandsäge einen 2mm außermittigen Bandlauf erfordert um perfekt am Anschlag zu sägen, dann stelle ich das so ein und lasse ansonsten wie es ist.
Zudem habe ich einigen Anspruch an die Bandsäge bez. geraden Schnitten, Stichwort Zapfen schneiden mit positionierbarem Anschlag.

Gruß Dietrich
 

Urbexopa

ww-esche
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Kaufempfehlung für Abrundfräser mit 6mm Schaft.
Ich habe es endlich geschaft mir eine kleine blaue Bosch Einhandfräse zu zulegegen, die aber nur ein 6mm Futter hat. Das Futter kann man nicht tauschen gegen ein 8mm weil die Aufnahme (Bohrung in der Welle) nur 6mm ist. 8mm Fräser hätte ich genug.
Jetzt suche ich passende Abrundfräser dafür die für meine Zwecke passen.
Gelegentlicher Gebrauch, meist Hartholz mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Jemand nen Tip für mich?
 

bast_ig

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Hi,
danke für die Infos zur Hema. Ich werde mir die morgen mal ansehen.

@Johannes, neben dem üblichen Themen, gibt es was, was man besonders anschauen sollte? Sind die Bandagen original ballig oder flach?

Thema einstellen: ich betreibe meine an der Steifigkeitsgrenze, deshalb läuft das Band ziemlich weit vorne, weil es den Rahmen verzieht. Daher muss ich dann schon einen Verlauf ausgleichen.

Danke Euch und Grüße
 

Testlabor

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Zudem habe ich einigen Anspruch an die Bandsäge bez. geraden Schnitten, Stichwort Zapfen schneiden mit positionierbarem Anschlag.
Einverstanden - das ist ja schließlich eine Standardaufgabe für eine Bandsäge und das muss auch jede vernünftig eingestellte Bandsäge problemlos können.
 

Testlabor

ww-nussbaum
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ich hatte erläutert das die Maschine kompl. zerlegt war, nicht nur der Tisch war demontiert sondern auch die gußeiserne Halbmondaufnahme und genau das Teil war sehr genau eingestellt, denn vorher sägte die Maschine am Anschlag, nach Montage eben nicht mehr, deshalb empehle ich Finger weg von der Tischverstellung, bzw. Demontage dieser.
Also einen Tisch einzustellen ist jetzt aber nicht gerade eine Raketenwissenschaft. Das muss ja jeder machen der eine neue / teilzerlegte Bandsäge kauft. Falls Bedarf besteht kann ich das gerne auch noch erklären wie man das macht.
 
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