Inspirationen für 4m x 6m Sonnenschutz gesucht (Pergola)?

NOFX

ww-robinie
Registriert
22. Mai 2020
Beiträge
1.114
Ort
Brühl
Schon seltsam, sonst liest man überall die Winkelhalbierenden, Maanta zeigt ja nur Bilder.
 

uwi

ww-kastanie
Registriert
23. April 2021
Beiträge
33
Ort
Otterbach
Ist es nicht so, dass die Winkelhalbierende nur in einem Quadrat gleichen Zug bewirkt, hier im Rechteck aber die Diagonale gemäß Kräfteparallelogramm die richtgen Zugkräfte auf kurze und lange Seite ergibt?
 

Djslimer

ww-esche
Registriert
14. April 2025
Beiträge
448
Ort
Kitzingen
Welcher Winkel würde denn halbiert werden? Der Winkel zwischen Hauswand und gegenüberliegendem Pfosten?
Ist jetzt mal eine ernsthafte Verständnisfrage.
Von der Intuition her würde ich die beiden Eckpunkte der Plane zur Kraftübertragung hernehmen.
Aber ich habe letztens bei Längsverbindungen bei Holzkonstruktion gelernt, dass meine Intuition nicht immer richtig ist :emoji_wink:
 

raziausdud

ww-robinie
Registriert
22. Juni 2004
Beiträge
5.007
Ort
Südniedersachsen
Welcher Winkel würde denn halbiert werden?
Es geht um den Winkel, mit dem die freistehenden Ecken abgespannt werden.

Ich bin da auch bei Verlängerung der Diagonalen als Optimum. denke aber dass es bei ZWEI Abspannungen mE nicht auf 5 Grad ankommt. Es muss halt jeweils eine Zugkomponente vom Haus weg sein, die andere spannt das Segel in Richtung parallel zum Haus. Bei nicht optimaler Richtung wäre die eine halt etwas stärker als die andere. Und dabei wiederum fällt mir gerade ein, dass die längere Seite mehr Zug benötigt. Aber gerade das erledigt ja die Diagonale perfekt.

Grüße. Rainer
 

IngoS

ww-robinie
Registriert
5. Februar 2017
Beiträge
11.670
Ort
Ebstorf
Hallo,

hier noch ein Bild des Sonnensegels an meinem ehemaligen Haus.
Prasseln der Regen, Hagel, Sturm konnte dem Teil nichts anhaben. Wird nur im Winter abgenommen. Am Haus mit Schlaufen, so alle 60cm in Haken eingehängt. Ist inzwischen ca. 15 Jahre alt. Größe ca 4 x 6m. Der Pfosten steht nur lose auf dem Boden.

IMG_20260808_185816.jpg


Gruß Ingo
 

DasMoritz

ww-robinie
Registriert
1. Juli 2012
Beiträge
1.255
Guten Abend,

so, auch hier geht es langsam weiter. Ich habe heute zwei Robinie-Pfosten ins Erdreich gebracht. Die beiden Pfosten sind ca. 110cm tief eingegraben. Bei einem Pfosten musste ich das Loch manuell mit dem Spaten machen: Ziemlich ätzend, wenn man am Ende auf dem Bauch liegt und mit einem Eimerchen aus dem Sandkasten der Söhne den Kram da raus holt. Beim zweiten Pfosten war es viel einfacher, da der Boden dort sehr fest war und ich mit dem Erdbohrer bohren konnte. Drei Bohrungen als Dreieck, dann die Zwischenräume eingebrochen, dann wieder gebohrt, fertig. Hat keine 45 Minuten gedauert.

Auf Beton habe ich ganz bewusst verzichtet.
1787604512032.png

1787604526889.png

Die Pfosten werde ich noch auf der "Verlängerung" der Zugrichtung mit zwei Maxerio Schraubfundamenten abspannen, sodass sich das Biegemoment deutlich reduzieren wird. Ich habe dazu gerade mal eine Anfrage an Maxerio geschickt. Was meint ihr hinsichtlich der Einbaulage für die Schraubfundamente?

1787604609769.png

Schraubfundament so wie eingezeichent senkrecht oder gelb entgegen der Zugrichtung oder in grün, sodass das "Gewinde" der Schraubfundamante auf Zug belastet wird?

Beim Zeichnen (eigentlich ist es ja eher gemalt) kam mir die Idee, ob ich die gesamte Abspannung des Sonnensegels nicht direkt auf das Schraubfundament führe.

Bisher habe ich es so geplant, dass ich z.B. mit einer M12 Gewindestange durch den Pfosten gehe und dann beidseitig Ringösen montiere. Vorderseite das Sonnensegel, Rückseite die Abspannung ins Erdreich.

Mir kam nun die Idee, ob es sinnvoll sein könnte das ganze mit einer Umlenkrolle zu machen, bringt aber auch keinen echten Vorteil, oder? Eher nur Nachteile.

Danke und Gruß,
Moritz

Achja: Kederleiste ist auch schon bestellt. Ich arbeite bei dem Projekt mit einem Unternehmen um die Ecke zusammen, ganz lokal.
 

Retep82

ww-kastanie
Registriert
19. Februar 2019
Beiträge
28
Ort
Neustadt Weinstraße
Hallo Moritz,

ich komme aus dem Weinbau. Da werden die Zeilenenden abgespannt um die Zugkräfte in den Boden zu leiten.
Das gezeigteSchraubfundament ist ja eigentlich dafür da Drückkräfte in den Boden zu übertragen. Außerdem auch ziemlich teuer.

Im Weinbau werden dafür hauptsächlich je nach Bodenbeschaffenheit Schraubanker (Bodenanker verzinkt googeln), diese am besten in Zugrichtung (grün) einschrauben, oder Endeisen verwendet (quasi stabile L-Winkelprofile ca. 1m lang), diese am besten gegen die Zugrichtung (gelb) einschlagen.
Beides deutlich günstiger.
 

IngoS

ww-robinie
Registriert
5. Februar 2017
Beiträge
11.670
Ort
Ebstorf
Hallo,

Schraubankern senkrecht, oder leicht schräg eindrehen (blau oder gelb). Ist kräftemäßig besser, als grün.

Gruß Ingo
 

DasMoritz

ww-robinie
Registriert
1. Juli 2012
Beiträge
1.255
Hallo @IngoS

das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Das Biegemoment / Last wirkt dann ja über den 12mm Rundstahl auf das "Gewinde". Ich kann mir nicht vorstellen, dass das richtig ist. In den Darstellungen vom Meyer Shop (und anderen) wird der Anker immer in direkter Verlängerung der Zugrichtung eingeschraubt.
 

Mr.Ditschy

ww-robinie
Registriert
17. Mai 2017
Beiträge
2.647
Ort
BW
Die Pfosten werde ich noch auf der "Verlängerung" der Zugrichtung mit zwei Maxerio Schraubfundamenten abspannen, sodass sich das Biegemoment deutlich reduzieren wird. Ich habe dazu gerade mal eine Anfrage an Maxerio geschickt. Was meint ihr hinsichtlich der Einbaulage für die Schraubfundamente?

Anhang anzeigen 220478
Wenn du so viel Platz zum Abspannen hast, perfekt. Bei mir war jedoch ein Weg recht nach und hab das dann nur ca. der roten Line abgespannt und hielt auch dem ganzen Stand (ein alter Einschraubständer einer Wäschespinne hat dazu sogar genügt).
1787647120937.png
 

fahe

ww-robinie
Registriert
15. Juni 2011
Beiträge
9.135
Ort
Coswig
Ich finde Abspannungen ja maximal unschön - und wenn der Platz nicht super üppig ist, meist auch noch gefährlich.

Ich hab' das für eine der Stützen, die mitten im Rasen platziert werden musste, seinerzeit so gelöst, dass ich drei dünnere Robinienstämmchen im Dreieck aufstellte, die oben mit ein bisschen Edelstahl-"Hardware" verschraubt waren. Das sieht mehr als 15 Jahre später immer noch gut aus, wie ich unlängst beim Vorbeifahren wieder einmal festgestellt habe, und hat die in meinem Fall nicht zu unterschätzenden Kräfte problemlos bewältigt. Das selbstgenähte schwere Segel war ziemlich groß, dreieckig, hatte im umlaufenden Saum ein freilaufendes 4-mm-Edelstahlseil und war nur mit einer Seilwinde spannbar. Das hat - zuweilen vergessen - auch den einen oder anderen Sturm klaglos überstanden. :emoji_wink:

Ich hätte die Stämme auf jeden Fall auf eine Splitschicht gestellt und auch in Split gebettet. Das ist ja imho das A und O, dass die wirklich die Zeit überdauern. So direkt in die Erde gesetzt, bist Du allein von der Konsistenz des bei Dir vorherrschenden Bodens abhängig, wie oft die dauerhaft im Wasser stehen.

Last but not least: Den Stämmen hätte ein schräger Schnitt am oberen Ende gut getan. :emoji_wink:
 

DasMoritz

ww-robinie
Registriert
1. Juli 2012
Beiträge
1.255
Moin,

die Pfosten stehen unten auf Kies auf, sorry das hatte ich nicht erwähnt.

Die Anspannung erfolgt in beiden fällen in in Beet, da dürfte es wenig Kollisionsgefahr geben.

Absägen haben wir uns vorerst gegen entschieden. Oben sollen noch zwei Vögelhäuser oder so drauf.
 

DasMoritz

ww-robinie
Registriert
1. Juli 2012
Beiträge
1.255
Moin,

so, hier geht es nun mal weiter.
Ich beschäftige mich gerade mit den Beschlägen zum Spannen des Sonnensegels. Der Sonnensegelhändler hat mir eine klassische Spanngurt-Ratsche vorgeschlagen. Ähm nein, dass kommt nicht in Frage.

Ich möchte eigentlich mit einem Flaschenzug arbeiten und idealerweise etwas aus dem maritimen Bereich nutzen.

Montage an den Robinienpfosten:
  • Ich würde an den Robinienpfosten je Pfosten drei Augösen anbringen, sodass das Segel in drei unterschiedlichen Höhen angeschlagen werden kann. Die Augösen würde ich mit einer durchgesteckten Gewindestange montieren, auf der Rückseite eine große Scheibe und Hutmuttern.
  • Die rückseitige Abspannung würde genau an einer dieser drei durchgesteckten Gewindestangen erfolgen, sodass die Pfosten abgespannt sind.
Spannvorrichtung (vom Segel zum Pfosten)
  • Hier würde ich mit einem Flaschenzug-System arbeiten, der Hersteller hat ca. 150kg als "Spannkraft" vorgegeben, also wäre ein Flaschenzug 3:1 sinnvoll. Idee: Produkte von Ronstan.
  • Mit ChatGPT und PowerPoint habe ich mal folgendes gebaut:
1788555671617.png

Und nein: Das soll keine Werbung für Ronstan sein. Die sind mir als erstes ins Auge gesprungen mit einer vernünftigen Beschreibung, guter Verfügbarkeit und Co.

Meinungen?
 

NOFX

ww-robinie
Registriert
22. Mai 2020
Beiträge
1.114
Ort
Brühl
Gibt's schon was Neues von dem Segel? Ich muss mich nämlich noch endgültig entscheiden wegen Form und Größe... :emoji_wink:
 
Oben Unten