Guten Abend,
so, auch hier geht es langsam weiter. Ich habe heute zwei Robinie-Pfosten ins Erdreich gebracht. Die beiden Pfosten sind ca. 110cm tief eingegraben. Bei einem Pfosten musste ich das Loch manuell mit dem Spaten machen: Ziemlich ätzend, wenn man am Ende auf dem Bauch liegt und mit einem Eimerchen aus dem Sandkasten der Söhne den Kram da raus holt. Beim zweiten Pfosten war es viel einfacher, da der Boden dort sehr fest war und ich mit dem Erdbohrer bohren konnte. Drei Bohrungen als Dreieck, dann die Zwischenräume eingebrochen, dann wieder gebohrt, fertig. Hat keine 45 Minuten gedauert.
Auf Beton habe ich ganz bewusst verzichtet.
Die Pfosten werde ich noch auf der "Verlängerung" der Zugrichtung mit zwei Maxerio Schraubfundamenten abspannen, sodass sich das Biegemoment deutlich reduzieren wird. Ich habe dazu gerade mal eine Anfrage an Maxerio geschickt. Was meint ihr hinsichtlich der Einbaulage für die Schraubfundamente?
Schraubfundament so wie eingezeichent senkrecht oder gelb entgegen der Zugrichtung oder in grün, sodass das "Gewinde" der Schraubfundamante auf Zug belastet wird?
Beim Zeichnen (eigentlich ist es ja eher gemalt) kam mir die Idee, ob ich die gesamte Abspannung des Sonnensegels nicht direkt auf das Schraubfundament führe.
Bisher habe ich es so geplant, dass ich z.B. mit einer M12 Gewindestange durch den Pfosten gehe und dann beidseitig Ringösen montiere. Vorderseite das Sonnensegel, Rückseite die Abspannung ins Erdreich.
Mir kam nun die Idee, ob es sinnvoll sein könnte das ganze mit einer Umlenkrolle zu machen, bringt aber auch keinen echten Vorteil, oder? Eher nur Nachteile.
Danke und Gruß,
Moritz
Achja: Kederleiste ist auch schon bestellt. Ich arbeite bei dem Projekt mit einem Unternehmen um die Ecke zusammen, ganz lokal.