Ideen für Fußboden gesucht

Templar

ww-ahorn
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Hallo zusammen,
in meiner alten Mühle würde ich gerne in meinem zukünftigen Wohnzimmer einen Holzdielenboden verlegen.
Bisher ist der Raum teilweise mit alten Dielen und teilweise mit Estrich ausgestattet.
Die alten Dielen müssen ersetzt werden. Ich hätte gerne einen durchgehend ebenen Boden.
Das Bild zeigt den Übergang zwischen den beiden Bereichen (da war ganz früher mal eine Wand)

26-05-28 19-11-56 2917.jpg

Ich möchte ungern einfach oben drauf was verlegen, da die Türen eh schon recht niedrig sind und wenn ich dann noch ein paar Zentimeter drauf packe, haue ich mir immer das Hirn an.
Das einzige, was mir im Moment einfällt ist, den Estrich rauszukompressorn und eine dünne "Balkenlage" drunter zu legen.
Unter dem Estrich scheint eine feste Beton-Ebene zu liegen.
Hier habe ich mal ein Loch aufgemacht, um zu checken, was darunter liegt:
26-05-28 19-11-44 2916.jpg
Das Haus ist nicht unterkellert, aber auf den einen Seite fließt der Bach unten durch (Gewölbe).

Hat jemand eine Idee, wie ich es vermeiden könnte, den Estrich rauszureißen?

Viele Grüße
Martin
 

joh.t.

ww-robinie
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OT Kopf anhauen macht man höchstens 1-2 x.
Danach verbeugt man sich.
Habe mehrere Türen mit 1740 Höhe und bin selber 1830...

Wie ist denn die Deckenhöhe?
 

Templar

ww-ahorn
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Deckenhöhe ist gut 2,80m - das sollte kein limitierender Faktor sein.
Aber Boden erhöhen würde ich auch deshalb ungerne weil ich dann Höhenunterschiede zu den benachbarten Räumen bekomme.
Ich möchte auf jeden Fall den schönen alten Boden im Treppenhaus erhalten
26-05-28 20-30-28 2922.jpg

In der Küche ist unter den aktuellen Fliesen auch noch dieser Fliesenbelag den ich wenn möglich wieder herstellen will:
26-05-28 20-29-59 2921.jpg
 

Templar

ww-ahorn
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... und eine Stelle muss auf jeden Fall ausgebessert werden. Da waren die Dielen schon etwas angerottet.

26-05-28 19-11-31 2915.jpg
 

lesepirat

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Kein Thema. Kannst auswechseln. Estrich? Schleifen, Streichen. Sieht schick aus
 

carsten

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Hallo

ich finde eine Schwelle im Altbau jetzt nicht wirklich störend. Mit etwas Geschick kann man die auch als Schräge ausbilden
Oder neue Türen und den Sturz höher setzen. Bei 2,800 mm Raum Höhe ist da ja Platz genug.
 

Templar

ww-ahorn
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Ja, das ist auch eine Option. Bedeutet aber 2 Türen auszubauen, Stürze höher setzen und wieder einbauen.
Ich bin mir gerade nicht sicher, ob das nicht ähnlich viel Aufwand ist, wie den Estrich rauszuschmeißen.
Die Höhe von Oberkante Estrich zu Betonfläche darunter ist 70mm. Das sollte für einen Aufbau mit Lagerhölzern gerade so ausreichen um wieder auf der gleichen Höhe rauszukommen.
Sorry, wenn ich gerade etwas hin und hergerissen bin.
 

haass

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schau mal in meinen Beitrag Parkett aus Rauspund,
vielleicht interessant für dich.
viel erfolg wünsche ich.
 

happyc

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hab ich das richtig verstanden: auf der einen Seite ein alter Diielenboden, auf Lagerhölzern, und darunter unbekannt? Auf der anderen Seite ein Estrich, darunter Beton, und irgendwo darunter ein Gewölbe, welches von einem Bach durchflossen ist?
ich würde zuerst einen fundierten Überblick über die Situation verschaffen: primärer Aspekt wäre aufsteigende Feuchtigkeit - in welchem Zustand sind die Lagerhölzer unter dem Dielenboden? Sind die gegen aufsteigende Feuchtigkeit geschützt? Wie feucht ist das Füllmaterial zwischen den Balken? Wie feucht ist der Betonboden? Wie feucht ist der Estrich (fachlich korrekte Messung, nicht mit nem Baumarkt-Teil).
Thema Wohnkomfort: so wie es jetzt ist, gibt es keinerlei Dämmung zwischen Erdreich und Fußboden. Das wird unnerum eher kühl.. ist das so akzeptabel?

nimm mal nen abrasives Werkzeug und schau dir die alten Dielen genauer an. Oft haben alte Böden, denen man die Spuren der Zeit ansieht einen ganz eigenen Charme…
 

Templar

ww-ahorn
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Die älteste Erwähnung des Gebäudes ist von 1586. Die Grundmauern sind also mindestens so alt.
vor ca. 100 Jahren ist ein Teil des Gebäudes abgebrannt und wurde neu aufgebaut.
Das Zimmer ist in dem Bereich wo vermutlich noch die alten Bruchsteinmauern sind.
Nach dem Brand wurde das EG um etwa einen Meter erhöht. Vermutlich liegt Bauschutt da drin, so weit wollte ich aber nicht runter graben um das sicher zu wissen.
Der Bach geht unter dem Teil durch wo die Dielenbretter liegen - wahrscheinlich sogar etwas weiter daneben.
Aber die Feuchtigkeit gehört bei dem Bau einfach dazu. Die bekomme ich nicht weg, die muss ich akzeptieren.
Deshalb will ich auch so wenig wie möglich in die Bauphysik eingreifen.
Wenn das jetzt um die 500 Jahre gehalten hat, wird mich das auch noch überleben.
An Dämmung ist derzeit nur eine dünne Styropor-Schicht unter dem Estrich. Deshalb hätte ich ja gerne einen Holzboden, damit es sich zumindest nicht gar so kalt anfühlt.
Mir ist klar, dass da kein Energiesparhaus draus wird, aber ich muss halt mal mit den Gegebenheiten leben.

Das Wohnzimmer ist im EG auf dem Bild von vorne zu sehen.
 
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Horz!

ww-pappel
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Du möchtest:
- einen schönen (durchgehenden Dielenbelag) im Wohnzimmer
- die Fliesen in der Küche belassen
- keinen Höhenunterschied zu den angrenzenden Räumen
- den Estrich nicht ausbauen

Ich sehe keine Möglichkeit sämtliche Anforderungen zu erfüllen. Mit Dielen und Estrich abschleifen bist du nah dran. Nur den homogenen Dielenbelag hast du nicht.
Ich finde, du solltest priorisieren was dir am wichtigsten ist und dabei das Thema Feuchtigkeit und Fußkälte nochmal kritisch hinterfragen.

Meine Prioliste wäre:
1. Aufsteigende Feuchtigkeit prüfen, ggf. minimieren oder besser verhindern. Wenn es irgendwo unter den (ungedämmten) Dielen schimmelt, geht es auch um die Gesundheit
2. Kälte von unten minimieren. Ein schön anzusehender Boden, der aber unangenehm zum darauf wohnen ist, hat seinen Zweck für mich nicht erfüllt
3. Optik und Höhenversatz
 

Templar

ww-ahorn
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Danke schon mal für die Anregungen.
Irgendeinen Tod muss ich sterben, das ist klar.
Aber zumindest habe ich jetzt schon mal ein paar mehr mögliche Lösungsansätze zum Abwägen.
Ich denke noch mal in Ruhe über alles nach.
Hat eh noch etwas Zeit. Zuerst muss ich erst noch ein anderes Projekt zuende bringen und mich dann erst mal um die Wände kümmern.
Heizung muss auch erst noch neu verlegt werden.
Viele Grüße
Martin
 

andama

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Wenn du noch mehr vorhast außer dem Fußboden, macht eine Gesamtbetrachtung der auszuführenden Arbeiten Sinn.
Du solltest dir im Klaren sein, wenn du den Fußboden öffnest, dass du dir dabei eine richtig große Baustelle aufmachen kannst.
Hast du den Denkmalschutz auf dem Haus?
Jedoch bevor du mit der Heizung anfängst, sollte die Fussbodenfrage geklärt sein, mit dem Fußboden die Türenproblematik, heißt es hängt alles irgendwie zusammen, wenn du nichts doppelt machen willst.
 

Templar

ww-ahorn
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Denkmalschutz ist zum Glück nicht drauf.
Aber eine größere Baustelle wird es eh.
Der Heizungsbauer z.B. hat eine Fußboden und Wandheizung empfohlen, da müsste der Boden auch raus. Passt aber nicht so ganz zu Dielenboden.
Ich werd mir da auch noch einen Architekten kommen lassen, der sich mit Altbauten auskennt und tatsächlich mal messen lassen, wo evtl. Feuchtigkeit aufsteigen könnte.
Das wird kein Schnellschuss werden können und das ist auch gut so :emoji_wink:
 

happyc

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Einen a.d. Waffel
Zuerst „um die Wände kümmern“ und danach eine Rohbaustelle Fußboden anfangen ist vielleicht nicht die richtige Reihenfolge..
ohne die Situation vor Ort zu kennen, finde ich die Ausgangslage, nen Meter aufgeschütteter Krempel unter dem Fußboden doch gar nicht sooo schlecht: rausnehmen soweit wie nötig, über Injektionen eine horizontale Sperre in die Wände gegen aufsteigende Feuchtigkeit, Maßnahmen gegen aufsteigende Feuchtigkeit für den Boden (Schaumglas, Folie o.ä., je nach Situation), Betondecke, Trennlage(n) & Dämmung, Heizestrich, darauf den Fußboden. Das funktioniert auch bei Dielen, haben wir so in unserem Altbau realisiert. Und das funktioniert auch bei alten, wiederverwendeten Dielen, sofern du den Charakter des alten Holzes bewahren möchtest. Nur sollten dazu die Dielen wirklich trocken sein, sonst sieht‘s nach dem ersten Winter so aus wie bei uns :emoji_wink:
 
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