Holzmann TS 250, sie ist da :D

Khartak

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Ich möchte nur mal kurz ankündigen, dass ich endlich meine Holzmann TS 250 (400V) habe, sie zwar noch nicht zusammengebaut ist, bis jetzt aber von dem Material, der Haptik und der Verarbeitung sehr überzeugt bin. Gemessen an dem Preis von 800 EUR ist es echt aus der Kategorie "Bestes P/L Verhältnis". Trapezgewinde für die Neigungseinstellung, verschweißte 3mm Stahlkonstruktion, Riemenantrieb, super leise, Graugusstisch, Sägeblatt in der Neigung nachstellbar (vorher 90,3° jetzt 90° rechtwinklig), Seitenverkleidung komplett abnehmbar.
Ich wusste leider nicht, dass man sich den CEE Stecker dazu kaufen muss um ihn anzuschließen. Eine Frechtheit. Entweder hat der Hersteller gepatzt oder ich wusste es nicht besser. Ist meine erste 400V Maschine. Musste also gerade noch mal schnell zum Hornbach für 3,- ein CEE Stecker kaufen. Braun Schwarz Grau, in der Reihenfolge sowie Erde, sollte man wissen, weiß ich auch :emoji_grin:

Ich werde demnächst einen bebilderten Erfahrungsbericht hier abgeben. Ich denke mal, dass dieser einigen hier interessieren wird.

Leider habe ich noch keine Absauganlage, weshalb ich erst mal mittels (noch nicht gemacht) Verjüngung meinen "Shop VAC" bzw. Werkstattsauger anschließen muss.

Die Säge steht nun mitten in meinem 9qm Raum :emoji_grin:

Ach und an einige Spezialisten, erspart mir die John Ruskin "Ergüsse". Ich habe ein begrenztes Budget, sowie Frau und Kind und keine "Sponsoren". Es ist mein Hobby und ich verdiene damit kein Geld. Nicht alles unter 2000 oder mehr EUR ist Schrott.
Man möge es mir einfach gönnen :emoji_slight_smile:
 

Time_to_wonder

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Musste also gerade noch mal schnell zum Hornbach für 3,- ein CEE Stecker kaufen. Braun Schwarz Grau, in der Reihenfolge sowie Erde, sollte man wissen
Wie, die Maschine kam mit Anschlusskabel ohne Stecker? Und da ist kein Neutralleiter (blau) dabeigewesen? Waren wenigstens Aderendhülsen an den Leitern?

Tu Dir was Gutes und miss mal (quasi als Erstprüfung) mit einem Multimeter den elektrischen Widerstand vom PE-Kontakt am Stecker zu einigen Metallteilen der Maschine - selbstredend bei rausgezogenem Stecker. Der sollte nahe null Ω sein. So sieht Du, dass Du die Schutzmaßnahme korrekt umgesetzt hast.
 

Khartak

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Danke für den Tipp. Ja kam ohne Stecker. Aderendhülsen waren jedoch dran. Kein Nullleiter nur 3 Phasen und PE. Ist das schlimm? Ich werde den Händler diesbezüglich anschreiben. Die Säge läuft aber. Ich denke mal Neutral brauch der Motor für den Drehstrom garnicht oder?
 

Khartak

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Das habe ich aus einem anderen Forum gefunden. Keine Ahnung ob es stimmt. Bin kein Elektriker.

Der N ist in diesem Fall nicht notwendig da höchst wahrscheinlich eine symetrische Last anliegt. Der N wird nur benötigt wenn an den Phasen verschieden große Lasten hängen ansonsten kommt es zur Sternpunktverschiebung was heißt, dass an manchen punkten statt 230 V 400V anliegen und somit Geräte kaputt gehn. Bei Motoren gibt es meist nie einen N da die Wicklungen alle den selben Widerstand habe.
https://www.gutefrage.net/frage/4-poliges-400v-geraet-mit-l1-l2-l3-und-erdung-ohne-nullleiter-an-5-polige-cee-stecker-anschliessen

Habe bereits Hersteller und Händler angeschrieben. Ich finde es schon eine Zumutung dem Kunden quasi zu zwingen einen CEE Stecker selbst zu montieren. Gut, ich weiß durch Recherche wie L1, L2 und L3 farblich codiert sind und dass die Reihenfolge zwingend zu beachten ist. Braun Schwarz Grau.
 

Khartak

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Naja, hier bei Wikipedia sieht man es auch:
https://de.wikipedia.org/wiki/IEC_60309#3L.2BPE.2C_6h

Zitat:
Kabel mit fünfpoligen Steckverbindern ohne mitgeführten Neutralleiter sind nicht zulässig. Für diesen Zweck stehen vierpolige Steckverbinder zur Verfügung. Der Schutzleiter muss selbstverständlich auch in diesem Fall vorhanden sein, ebenso eine korrekte Schutzleiterverbindung an der speisenden Steckdose. Da beides nicht für die Funktion erforderlich ist, empfiehlt sich auch hier eine Schutzleiterprüfung.
Deswegen war wohl auch kein Stecker dran.
 

teluke

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Woher soll der Hersteller wissen was Du für eine Steckdose hast?
Drehstromgeräte werden wohl seltenst mit Stecker geliefert.
Ein Nullleiter ist hier überflüssig.
 

aguja500

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Man kann eine Maschine ja auch ohne Stecker/Kupplung anschließen. Bei fest aufgestellten Maschinen keine seltenheit.
 

Holzrad09

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Woher soll der Hersteller wissen was Du für eine Steckdose hast?
Komisch, der Hersteller meiner Kaffeemaschine, meines Handys und sogar meines Bohrhammers hat es auf wundersame Weise herausgefunden. :emoji_grin:

Drehstromgeräte werden wohl seltenst mit Stecker geliefert.
Ah. Also muss der Kunde dann, wenn alles VDE-gerecht ablaufen soll, erstmal den Elektriker engagieren, der im Stecker oder Maschine anschließt und danach vor allem eine Erstprüfung durchführt. Ist das wirklich so?
 

Holzrad09

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Bei meiner Bernardo KSM war es so, habe sie beim Händler im riesigen Karton abgeholt und daheim zusammengebaut, Stecker war ebenfalls nicht vorhanden, die Leitung 4 aderig . Eine Fahrt zum Elektriker und den Stecker geholt, er meinte " die Null gibt es nicht, 3 Phasen und den grün - gelben Schutzleiter anschließen, wenn es falsch herum läuft die Phasen tauschen.
Ansonsten muß man den Elektriker holen.
LG
 

Obatzter

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Hallo,
ich erspar mir zwar die" John Ruskin Ergüsse" aber für das Geld hättest du dir besser eine 25 Jahre alte Metabo TK 1988D gekauft. Da wär bestimmt ein Stecker drann gewesen.
Ich hab mir auch so China-Bröll gekauft , steht jetzt alles im Schuppen aufgestapelt, da nicht brauchbar.

trotzdem viel Spass beim Erfahrung sammeln
 

Time_to_wonder

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Naja, das Anschließen ist nicht das Problem, das kann man sich ja heutzutage ergooglen. Mir geht es wie gesagt um die Erstprüfung (VDE 0701-0702) und die Haftungsfrage im Falle von Personen- oder Sachschäden. Im Prinzip ist es dem Endanwender als elektrotechnischem Laien garnicht möglich, die Maschine normengerecht in Betrieb zu nehmen, da er nicht über die Messmittel verfügt.

Was sagt denn die BDA dazu?
 

Khartak

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Ich habe es gestern noch mit dem Multimeter durchgetestet. An den verschiedenen leitenden Bauteilen habe ich einen geringen Widerstand nahe Null gemessen. Ich denke also, ich habe den PE richtig angeschlossen. Ich mein, wenn der Hersteller im Innenleben alles richtig gemacht hat, bleibt mir ja nur noch das Anschließen der Litzen im CEE 16A 6h Stecker. Wo soll man da noch was verkehrt machen. Ich bin auch nicht ganz unversiert. Bei mir hört die Kompetenz erst ab dem Schaltkasten (Hauptverteiler) auf. Aus mehreren Gründen versteht sich :emoji_wink:
 

Holzrad09

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Ich mein, wenn der Hersteller im Innenleben alles richtig gemacht hat, bleibt mir ja nur noch das Anschließen der Litzen im CEE 16A 6h Stecker. Wo soll man da noch was verkehrt machen.
Eben und das wird wohl fast überall so sein, 3 Phasen und den Schutzleiter, nur die Steckerform ist überall unterschiedlich.
@ Obatzter, wieviele Kartons dieser Sägen hast Du mittlerweise im Schuppen aufgestapelt :confused::emoji_grin:
 

Khartak

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Hallo,
ich erspar mir zwar die" John Ruskin Ergüsse" aber für das Geld hättest du dir besser eine 25 Jahre alte Metabo TK 1988D gekauft. Da wär bestimmt ein Stecker drann gewesen.
Ich hab mir auch so China-Bröll gekauft , steht jetzt alles im Schuppen aufgestapelt, da nicht brauchbar.

trotzdem viel Spass beim Erfahrung sammeln
Hehe Danke. Jeder Mensch ist individuell und hat entsprechend andere Bedürfnisse :emoji_slight_smile:
Ich habe mich dazu entschieden. Ich habe mich im Vorfeld gut informiert. Ich wollte auch unbedingt eine Maschine mit Riemenantrieb und Gusstisch (ok Flugrost nervt, habe ich aber wohl mit Silbergleit im Griff).
Wie gesagt werde ich dann auch noch einen Erfahrungsbericht hier schreiben. Und was soll eine TKS können? Gerade und Wiederholgenaue Schnitte. Mehr nicht. Alles andere sind Features. Ein kleiner Schiebeschlitten war mir auch wichtig.
 

xeenon

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Wenn meine PTS10 die Grätsche macht kommt mir auch ne Holzmann 250 ins Haus. Ich bin auf deine Erfahrungen gespannt. Ich hoffe mit vielen Bildern
 

fahe

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Gut, ich weiß durch Recherche wie L1, L2 und L3 farblich codiert sind und dass die Reihenfolge zwingend zu beachten ist. Braun Schwarz Grau.
Es existiert imho für Deutschland keine verbindliche Festlegung der Farben für die Außenleiter. Das Drehfeld ist vom Errichter zu prüfen. Das bit in dem Falle Du...:emoji_wink:
 

Time_to_wonder

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Na dann hatte ich wohl Glück oder? Sie dreht zumindest in die richtige Richtung. Wie würde man denn das Drehfeld am Motor testen? An der Dose selber geht das ja mit so Geräten dafür. Aber an einem stromlosen Motor?
Damit? https://www.amazon.de/Testboy-TV-410N-Drehfeldtester/dp/B00202Z4P2/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1499151056&sr=8-1&keywords=drehfeldmessger%C3%A4t
Man sieht im Motor-Klemmkasten nach, wie es angeschlossen ist und schließt den Stecker/Anschlusskasten entsprechend an. Und dann prüft man bei der Erstprüfung, ob es stimmt.
 

Khartak

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Alles klar. Wird wohl jetzt nicht mehr nötig sein, ich werde es aber dennoch mal machen um Erfahrung zu sammeln. Bin nicht der Typ der dann einfach drüber hinwegsieht. Ich lerne ja gerne dazu.
 

bello

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Hehe Danke. Jeder Mensch ist individuell und hat entsprechend andere Bedürfnisse :emoji_slight_smile:
Ich habe mich dazu entschieden. Ich habe mich im Vorfeld gut informiert. Ich wollte auch unbedingt eine Maschine mit Riemenantrieb und Gusstisch (ok Flugrost nervt, habe ich aber wohl mit Silbergleit im Griff).
Wie gesagt werde ich dann auch noch einen Erfahrungsbericht hier schreiben. Und was soll eine TKS können? Gerade und Wiederholgenaue Schnitte. Mehr nicht. Alles andere sind Features. Ein kleiner Schiebeschlitten war mir auch wichtig.
Ich denke schon, dass es eine gute Entscheidung war. Man muss die Maschine einmal im Verhältnis zu preislich ähnlichen Geräten sehen, wie Bosch oder Makita. Bei Bosch blau wird wahrscheinlich kein einziges Gerät in D produziert, zumindest meine Boschgeräte wurden überall auf der Welt zusammen geschraubt.

Und für dieses Preisverhältnis erhälst Du immerhin einen vernünftigen Schiebetisch und somit eine mit einer Erika oder CS 70 vergleichbare Säge.
 

Khartak

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Doch, die Bosch Tauchsäge GKT 55 GCE (sehr geile Säge) ist Made in Germany :emoji_slight_smile:

Ganz genau. Der Schiebetisch auch aus Grauguss und plangefräst. Top Qualität!

Zumal die Bosch GTS 10 XC ist mir für den Preis zu viel Alu und Kunststoff. Während die Holzmann einen echt super verschweißten Käfig aus 3mm Stahl (lackiert) hat.
 

Harrer

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Servus,
lass dir den Spass nicht verderben. Man kauft sie sich und hat Freude dran. Wenn die Projekte dann immer größer und größer werden, die Maschine aber nicht---steigt man eben dann in die nächste Liga auf wenns nötig ist. Am wichtigsten ist eh der Bediener.

Gruass Dammal
 
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