Holzhobel unterschiedlich breite Doppelhobel

agnoeo

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Die fünf Doppelhobel oben sind 65mm breit, die drei rechts unten 61mm breit.
Ulmia Katalog sagt 64mm (doppel und putzhobel). Im ECE Katalog gibt es unterschiedliche Doppelhobel, 45/48mm Eisenbreite, möglicherweise erklärt es das schon. Hat da jemand zusätzliche Informationen zu?

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Gruß, David
 

flüsterholz

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Hallo David
Hölzerne Schlichthobel verwende ich so gut wie gar nicht, aber ich denke es ist ähnlich wie den Metallhobeln, obwohl da die Breitenunterschiede größer sind. Normalerweise verwende ich den Nr 62 1/2 von Veritas zum Schlichten, der in der Breite dem Nr. 5 1/2 entspricht. Bei härteren Hölzern greifen ich dann lieber auf den Nr 5 zurück. Das breite Eisen des 62 1/2 wird mir dann auf Dauer doch zu anstrengend. Ähnlich ist es beim Schrupphobel, den ich auch in zwei Breiten nutze.
Gruß Michael
 

Da bin ich

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Gedanken dazu hab ich mir noch nie gemacht, weil meine Lieblinge sind eigentlich nur Hobel mit besonderen konstruktiven Merkmalen oder auch besondere ProfilHobel. Und auch Nuthobel, weil die aus so vielen Teilen bestehen die man putzen darf :emoji_wink: was ich überhaupt nicht mag und auch nicht sammle sind handgefertigte Hobel aus der vor industriellen Zeit. Denke hier muss man aber anfangen und schauen was Schreiner und Schmied jeder für sich so ihr eigen Ding gemacht hatten . Was steht den dazu im Greber? Vieles wurde danach durch die Industrie übernommen und nach und nach standardisiert, sprich es blieben nur noch die gängigsten Größen übrig.
Foto ist aus einem Katalog von Goldenberg / Zornhoff von 1930 .
War eigentlich Enttäuscht von dem Katalog, nur acht Seiten mit Hobel,,aber achzehn mit Kaffeemühlen. Schaut man das Bild genauer , so sieht man aber sehr viele unterschiedliche Breiten von Messern , sowohl Putz, schrupp, schlicht und auch raubankhobel. Also ein Hersteller mit einem riesigen Angebot, aber nur acht Seiten.Es muss also mal eine große Bandbreite an unterschiedlichen Breiten gegeben haben. 45 und 48 mm sind für mich nur der Rest einer mal existierenden Vielfalt . Aber alles nur meine Meinung. Ich mag Nuthobel und die haben noch immer unterschiedliche Breiten , hoffe das bleibt auch so :emoji_wink:
 

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pedder

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und das ist ja in etwa der Unterschied zwischen einem Stanley #3 und einem Stanley #4 in der Eisenbreite. keiner wird bestreiten, dass ich das unterschiedlich hobelt.
 

justplanesteve

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Die Variante mit der kurzen Schraube ist die gängige Ausführung, die man bei modernen Hobeln meist vorfindet. Sie sitzt senkrecht, ist in die Spanbrecherplatte eingeschraubt und klemmt das Hobeleisen daran fest. Der Handwerker justiert den Abstand der Schneiden zueinander nach Gefühl – oder vielleicht durch leichtes Klopfen –, bevor er die Schraube festzieht.

Die lange Schraube verläuft parallel zur Längsachse der Eisen und ermöglicht es, den Abstand der Schneiden durch Drehen der Schraube zu verstellen. Dies ist sogar möglich, wenn das Eisen bereits montiert und im Hobelkörper aus Holz verkeilt ist.

Wie dem auch sei: Ich hätte gerne so ein Modell, habe es aber bisher nur auf Bildern in alten französischen Katalogen gesehen.
Ich habe nicht einmal eine genaue Vorstellung davon, wie der Mechanismus unter dem Schlüsselloch aussieht.

smt
 
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flüsterholz

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Wie dem auch sei: Ich hätte gerne so ein Modell, habe es aber bisher nur auf Bildern in alten französischen Katalogen gesehen.
Ich habe nicht einmal eine genaue Vorstellung davon, wie der Mechanismus unter dem Schlüsselloch aussieht.
Die kann man heute noch bei ECE oder Ulmia kaufen. Auch mit zusätzlicher Lateralverstellung. Wobei man darauf, meiner Meinung nach, verzichten kann. Zusätzlich haben die noch ein verstellbares Hobelmaul. Mit dem Schneidwinkel von 50°, die besten Putzhobel, die ich bisher in der Hand hatte. Mit den üblichen Nachteilen von Holzhobeln. (die japanischen Putzhobel kenne ich jedoch nicht) Den Ulmia finde ich noch eine Idee besser, wobei ich nicht begründen könnte, warum.

Gruß Michael

https://www.profishop.de/pg/490750/... Ihrem Warenkorb hinzugefügt.#msgtype=success
 

Da bin ich

ww-robinie
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Schöner goldi mit 44 mm Eisen mit zwei Augen, langer Schraube, wangenkeil und cormiersohle
glaube mit mit langer Schraube ist sowas gemeint
 

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Da bin ich

ww-robinie
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Das weiß ich eigentlich nicht
die ,,Spindel,, dient nur dazu den spanbrecher an das durch schleifen kürzer werdende Eisen anzupassen
hier bei der Variante kann man die rändelmutter lösen und dann mit Nagel oder Dorn den abstand einstellen
ob man das bei eingebautem Messer macht glaube ich eher nicht
zum nachschleifen kann der spanbrecher ,,ausgeklappt,, werden , oben ist am Messer eine kleine Nase als Widerlager für die Spindel
 

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chrilu

ww-kastanie
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Ich denke die Unterschiede sind einfach dadurch entstanden dass, Tischler nach anderen Varianten gefragt haben.
Anfang der 70 er Jahre hatte in der Tischlerei meines Großvaters jeder Geselle seinen eigenen Werkzeugschrank.
Jeder hatte seine eigenen Sägen Stemmeisen und besonders Hobel, die waren auf den jeweiligen Arbeiter optimiert.
Und sie waren auch alle Farblich gekennzeichnet, wie auf deinem Bild auch zu sehen ist.
Und wehe ein Werkzeug lag auf einer anderen Hobelbank oder fehlte im Schrank, dann gabs richtig Zoff.

Mein Cousing und ich waren in der Jugend Abends und am Wochenende oft in der Tischlerei und bastelten so manches.
Am Montag gabs dann Ärger, denn die Werkzeuge waren, wenn wir in die Werkstatt gingen scharf, danach oft nicht mehr und auch nicht immer dort wo sie hingehörten.
Das führte dann dazu dass wir einen eigenen Werkzeugschrank bekamen, mit der strickten Auflage die anderen Werkzeuge nicht mehr zu benutzen. So jetzt mußten wir Werkzeug schärfen lernen.
 

justplanesteve

ww-kirsche
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Schöner goldi mit 44 mm Eisen mit zwei Augen, langer Schraube, wangenkeil und cormiersohle
glaube mit mit langer Schraube ist sowas gemeint

Genau!
Das ist die Ausführung, die ich auf alten Katalogbildern gesehen habe.
Deine Fotos helfen mir, den Mechanismus besser zu verstehen.

Ich werde es dieses Jahr wahrscheinlich nicht mehr schaffen, aber ich möchte versuchen, es bei einigen der Eisen, die ich herstelle, einzubauen. Einfach nur „weil“! :emoji_slight_smile:

smt
 

justplanesteve

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Die Einführung der Doppeleisen (mit Spanbrecher) war ein Meilenstein bei der Kontrolle des Spanbruchs und der Oberflächengüte bei „schwierigen“ Holzarten.

Es gab jedoch keine feste Verbindung zwischen den beiden Eisen. Die Teile mussten sorgfältig im Hobelkörper zusammengefügt und der Keil eingesetzt werden, während man alles in der genau richtigen Position hielt. Dann hieß es hoffen, dass die relative Lage von Spanbrecher und Hobeleisen beim Festkeilen sowie beim Einstellen der Schnitttiefe und der seitlichen Ausrichtung erhalten blieb!

Ich weiß nicht genau, ob die lange Schraube vor der kurzen Schraube aufkam oder umgekehrt. Sie ermöglicht es jedoch, die beiden Eisen eng aufeinander einzustellen und – selbst nachdem sie im Hobel sitzen – noch nachzujustieren (indem man die Spitze eines Nagels in eines der Löcher im Kopf der langen Schraube ansetzt).

Klemmt dieser Mechanismus die beiden Teile auch fest, oder hängt das allein vom Keil ab?

Ich vermute, dass sich die kurze Schraube deshalb als Standard durchgesetzt hat, weil sie die Teile fest miteinander verbindet; man kann sie also einstellen und fixieren, bevor man sie in den Hobel einsetzt. Außerdem ist sie billiger und einfacher herzustellen.

Ich habe aber nichts gegen eine gewisse Komplexität bei manchen Hobeln, solange sie gut funktionieren. :emoji_slight_smile:
 

Helferlein

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Ah, danke @Da bin ich .
Ich hatte die Aussparungen in den Eisen auf der Katalogseite nicht gesehen.
Auch wenn ich gestehen muss, dass mir nur die Reformhobel mit Rändel wie aus dem Link bekannt waren.
 
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