Hochbeet aus Lärchenholz

meise21

ww-pappel
Mitglied seit
15 Februar 2012
Beiträge
9
Hallo,
ich würde gerne ein Hochbeet aus Lärchenholz bauen. Abmessung ca. 3 m lang, 1 m breit und ca. 70 cm hoch.

Mein ursprünglicher Plan war dazu Lärchenholz-Staffeln (9x9cm) auf einander zu legen und die Verbindungen waagrecht bzw. senkrecht mit starken Holzschraben zu verschrauben (jeweils an jeder Ecke 1 Schraube wagrecht, und für die senkrechte Verbindung 1 auf der kurzen bzw. 3 Schrauben auf der langen Seite). Als Schrauben wollte ich SPAX HiFroce Rostfrei verwenden. Als zusätzliche Verstärkung wollte ich auf den langen Seiten noch jeweils zwei Staffeln als senkrechte Verstärkung aufschrauben und innen mit Draht verspannen.

Glaubt ihr dass diese Konstruktion dem Gewicht der Erde standhält oder sollte ich noch zusätzlich an den Ecken Holzverbinder verwenden?

Ich habe ich bei meiner Internet-Recherche unter:
http://www.losmuchachos.at/wp-content/uploads/2011/08/hochbeet_modern.jpg

ein Foto von einem Hochbeet gefunden das uns optisch sehr zusagen würde. Bei dem Hochbeet sind aber von aussen keine Schrauben zu sehen.
Wisst ihr kann man die Schrauben auch in die umgekehrte Richtung verwenden. Sprich anstatt die Staffeln direkt miteinander zu verschrauben an den Ecken jeweils eine senkrechte Staffel vorsehen und von innen durch die senkrechte Staffel in die ausliegende Staffel schrauben? (Ich hoffe ich konnte es halbwegs verständlich beschreiben, sonst mache ich noch eine kleine Skizze).
Halten die Schrauben dann mehr oder weniger aus oder ist das egal?


Eine Frage zum Vorbohren:
Auf der Spax-Webseite steht etwas verklausuliert geschrieben dass bei HiForce Schrauben das Vorbohren abhängig von der Holzsorte erforderlich sein kann. Muss ich dass bei den Lärchenholzstaffeln machen oder geht das auch ohne vorbohren?

Noch eine Frage zur Holzart. Ich plane das Hochbeet auf eine ca. 5cm dicke Schotterschicht als Drainage zu stellen und innen mit Noppenfolie auszukleiden. Das Holz sollte also nicht mit der Erde in Kontakt kommen. Kann man dann das Lärchenholz ohne Imprägnierung "natur" verwenden oder leidet darunter die Langlebeigkeit des Holzes zu sehr? Wie lange kann man ungefähr rechnen bis das Holz erneuert werden muss?

Danke & im Voraus für Eure Antworten,
Markus
 

WinfriedM

ww-robinie
Mitglied seit
25 März 2008
Beiträge
21.025
Ort
Dortmund
Imprägnieren brauchst du nicht, konstruktiver Holzschutz ist viel wichtiger. Also so konstruieren und gestalten, dass Dauerfeuchtigkeit überall vermieden wird. Dann kann sowas auch 20 Jahre und länger halten.
 

Naturöler

ww-robinie
Mitglied seit
27 März 2010
Beiträge
656
Ort
Süddeutschland
Hi markus,

auch wenn es aufwendiger und unbequemer ist: ich würde grundsätzlich vorbohren.
Du nimmst damit den Spreizdruck der schraube aus dem Holz der u.U. zum reissen deiner kanthölzer führt.

Schotter kannst du als unterbau nehmen, ist aber meine ich nicht ganz so toll weil es nicht gegen aufsteigende feuchte hilft.
Bei meinen beiden Gartenhäuschen habe ich die kanthölzer gegen den untergrund mit bitumenbahnen abgesperrt, so kann von unten her nix hochziehen.

Auf jeden fall würde ich die Hölzer allseitig ordentlich mit purem Leinöl einlassen, das sollte den zahn der zeit bremsen und ist unbedenklich.
Du kannst es auch roh lassen, sieht aber wenn es erstmal schwarz und grau wird nicht mehr so dolle aus.
 

Sme1

ww-birnbaum
Mitglied seit
30 Januar 2012
Beiträge
243
Ort
Österreich, Nähe Böheimkirchen
ich kenne einen (pferde-)stallbetreiber, der für die umzäunung der koppeln lärchenholz verwendet. nicht getrichen/imprägniert/eingelassen. es war noch die rinde drauf. die rinde ist dank der pferde ab. und die steher sollen noch einige jahre die pferde einzäunen. mit der zeit (bei wind und wetter) hat es sich leicht verfärbt. also wenn einlassen, dann würde ich es mit leinöl tun.
habe letztes jahr mit einem akkuschrauber eine 6-8 cm lange schraube versucht in so einen steher reinzuschrauben. ohne vorbohren bin ich bald an das ende der leistung des akkuschraubers gelangt (ich glaube die schrauben sind heute noch nicht plan :emoji_wink: also ich würde in dieses holz auf alle fälle vorbohren...
 

holz2006

ww-eiche
Mitglied seit
18 Dezember 2011
Beiträge
365
Alter
60
Ort
Gräfenroda
Hallo,
ich würde die Hölzer an den Ecken 4 cm tief ausklinken, in der Mitte der Ausklinkung ein 12 mm Loch bohren und an jeder Ecke einen Gewindestab einziehen. Durch die 4m Ausklinkung liegt das Jeweils darauf kommende Holz 5 mm im Abstand zum unteren. Dadurch kann das Holz an seinen Kontaktstellen besser wieder trocknen. Die Gewindestäbe haben den Vorteil das Du die nach Bedarf (Trockenschwund) nachziehen kannst, bei Spax geht das nur in der oberen Lage.
Leinöl ist o.k. oder auch Duglasienöl von Remmers ist eine gute Wahl..
Die Innenseiten würde ich vor dem befüllen mit einem schwarzen Unkrautflies verschlagen,
da rieselt Dir die Erde nicht durch und hat nicht den direkten Kontakt zum Holz.

Viel Spaß beim bauen und
bleib am Holz
Axel
 

webcam

ww-pappel
Mitglied seit
29 Dezember 2007
Beiträge
14
Hallo,
wenn das Beet im Garten stehen soll, würde ich keine Folie einlegen, wohl aber ein Drahtgitter damit kleine Nager nicht an den Wurzeln und Knollen knabbern können. Lärchenholz habe ich noch nie gestrichen oder imprägniert.

Gruß Webcam
 

meise21

ww-pappel
Mitglied seit
15 Februar 2012
Beiträge
9
Hallo,
erstmal Danke für die vielen Antworten!

Hallo,
ich würde die Hölzer an den Ecken 4 cm tief ausklinken, in der Mitte der Ausklinkung ein 12 mm Loch bohren und an jeder Ecke einen Gewindestab einziehen. Durch die 4m Ausklinkung liegt das Jeweils darauf kommende Holz 5 mm im Abstand zum unteren. Dadurch kann das Holz an seinen Kontaktstellen besser wieder trocknen. Die Gewindestäbe haben den Vorteil das Du die nach Bedarf (Trockenschwund) nachziehen kannst, bei Spax geht das nur in der oberen Lage.
Den Teil mit dem ausklinken und dem "Lüftungsschlitz" zwischen den einzelnen Staffeln verstehe ich glaube ich. Wie funktioniert das aber mit der Gewindestange genau? Erstmal damit wir vom gleichen reden, du meinst sowas oder:
Metallstore: V2A M12 Gewindestab

Wird die Stange im Holz "eingeschraubt" sprich ist das Bohrloch kleiner als der Stangendurchmesser, oder wir die Stange durch die Hölzer "gesteckt" und nur ganz unten und oben mit einer Sechskant-Mutter verschraubt?
Falls letztere Variante gemeint ist, bohre ich dann auf der Unterseite der untersten Staffel ein grösseres Loch um die Mutter zu versenken und stecke dann die folgenden Staffeln jeweils auf die bereits vorhandene Stange drauf?

auch wenn es aufwendiger und unbequemer ist: ich würde grundsätzlich vorbohren.
Du nimmst damit den Spreizdruck der schraube aus dem Holz der u.U. zum reissen deiner kanthölzer führt.
Na dann werde ich wohl oder übel bohren müssen. Vorbohren sollte ich vermutlich die ganze Tiefe der Schraube oder? Gibt es für so lange Schrauben spezielle lange Bohrer?


Auf jeden fall würde ich die Hölzer allseitig ordentlich mit purem Leinöl einlassen, das sollte den zahn der zeit bremsen und ist unbedenklich.
Du kannst es auch roh lassen, sieht aber wenn es erstmal schwarz und grau wird nicht mehr so dolle aus.
Mir gefällt optisch die Patinierung von Lärchenholz eingentlich ganz gut. Bei uns in Ösiland gibts jede Menge angegraute Fassaden aus unbehandeltem Lärchenholz. Ich finde das schaut nicht schlecht aus. Ist das Leinöl ein optische Geschichte oder "hält" die ganze Konstruktion dann länger?

Danke im voraus,
Markus
 

holz2006

ww-eiche
Mitglied seit
18 Dezember 2011
Beiträge
365
Alter
60
Ort
Gräfenroda
Hallo,
genau die Gewindestangen sind gemeint.
12 mm durchbohren, 10 mm Gewindestab durchstecken und mit Muttern zusammenziehen.
kannst oben und Unten mit dem Forsterbohrer 35 mm ein Sackloch bohren (vor der 12 mm Bohrung) darin verschwindet dann die Holzbauscheibe und Mutter. nur oben würde ich das Loch abdecken (secheckiges Brett) sonst steht das Wasser drin.
Mit der Patina geb ich Dir recht, aber dem einen gefällts dem anderen nicht.

Gruß, Axel
 

meise21

ww-pappel
Mitglied seit
15 Februar 2012
Beiträge
9
kannst oben und Unten mit dem Forsterbohrer 35 mm ein Sackloch bohren (vor der 12 mm Bohrung) darin verschwindet dann die Holzbauscheibe und Mutter. nur oben würde ich das Loch abdecken (secheckiges Brett) sonst steht das Wasser drin.
Muss ich die Gewindestangen auf der unteren Staffel irgendwie fixieren? Ich habe irgendwie Angst dass das ganze Ding sich einfach zu drehen beginnt wenn ich oben die Mutter festziehe?

Noch eine Frage: Spricht was dagegen anstatt dem ausklinken der Kanthölzer einfach Holzbauscheiben zwischen die Kanthözer zu legen? Dann ist eingentlich auch für Luftzirkulation gesorgt oder? Die Stabilität kommt ja eigentlich aus der Gewindestange und da könnte ich ja auch stärkere Stangen nehmen damits sicher hält. Ich bin nämlich werkzeugmässig ziemlich schlecht ausgestattet und meine Ausklinkungen wären vermutlich ziemlich ungenau und unschön.

lg,
Markus
 

Naturöler

ww-robinie
Mitglied seit
27 März 2010
Beiträge
656
Ort
Süddeutschland
Hallo Markus,

ich würde auch Edelstahlscheiben nehmen, das mit dem ausklinken ist doch recht anspruchsvoll für Normalo-heimwerker, wenn es auch professioneller aussieht.
Das Löcherbohren für die gewindestangen setzt aber sorgfalt und präzision voraus, sonst wird das ganze gestell windschief und verdreht.
Man könnte auch noch ein paar Winkel in die Innenecken schrauben um das ganze zu fixieren bzw. am verdrehen zu hindern, nicht daß es nachher ausschaut wie eine schneckenwelle.
Längere Bohrer gibt es bestimmt, nur nicht gerade im baumarkt. Welche Länge und Durchmesser hast du denn im Sinn?
Nimm auf jeden fall edelstahl, das galvanisch (gelb verzinkte) zeug rostet recht zügig im aussenbereich, das ergibt dann hässliche Rosttrieler auf dem schönen Holz, auch wenn es teurer ist.

Das Leinöl dient primär der konservierung des holzes welches ja in unmittelbarer Erdnähe mit erdkontakt eingesetzt wird. Inwieweit man damit die Patinabildung bremsen kann kann dir bestimmt Winfried M. besser sagen, ich öle hauptsächlich im innenbereich :emoji_slight_smile:
Um das ganze in Punkto konstruktiver Holzschutz noch zu toppen würde ich einen Kiesstreifen (ca. 50cm breit) rings um dein Holzgestell anlegen wegen Spritzwasser bei regen wie es auch um Häuser gemacht wird.

Ölen ist auf alle Fälle besser als gar nicht ölen im Aussenbereich.
Ich persönlich steh' nicht so auf den schwarz-grauen patina-Look, schaut so altbacken und ungepflegt aus finde ich. Kommt aber auch sehr auf das Umfeld (Art und Stil des hauses usw.) an ob es dazupasst oder nicht.

PS: hier hat mal ein Ex-Zivi berichtet daß er an einem Kinderheim die klappläden mit leinöl behandelt hat, scheint recht gut funktioniert zu haben was wirkung und haltbarkeit angeht. In schweden machen sie es ja auch so. :emoji_grin:
 

holz2006

ww-eiche
Mitglied seit
18 Dezember 2011
Beiträge
365
Alter
60
Ort
Gräfenroda
hallo,
die Löcher mit einem normalen 12er Bohrer in die Mitte der Ausplattung zu bohren sollte auf einer normalen Bohrmaschine mit Ständer kein Problem darstellen. Mit etwas Sorgfalt geht das auch frei Hand. Alle Balken mit einmal bohren geht eh nicht gut.
Durch das einzelne Bohren hat er ja nur noch 5 cm Holz zu bewältigen und die Löcher sollten schon 2 mm größer sein wie der Gewindestab.
Bei den Ausplattungen empfielt sich eine Kappsäge mit Zugfunktion, Blatt auf Tiefe einstellen,
bei 9 cm beginnen und einen Kamm rausschneiden. Stehen gebliebenes Holz mit einem Stechbeitel entfernen, fertig.

Gruß, Axel
 

Naturöler

ww-robinie
Mitglied seit
27 März 2010
Beiträge
656
Ort
Süddeutschland
ähem, wir reden hier von 70cm bauhöhe geteilt durch 9cm Hölzer=gut 8 Lagen x 4 Hölzer je Lage, macht summa summarum bei mind. 32 Hölzern Kämme sägen und stechbeiteln + planschleifen; wenn nicht mehr...
Etwas ambitioniert für Otto Normalo, ein Profi lacht da natürlich drüber....
 

holz2006

ww-eiche
Mitglied seit
18 Dezember 2011
Beiträge
365
Alter
60
Ort
Gräfenroda
wer das eine will, muß das andere mögen. Entweder seelenlose Industrieprodukte, oder mit Stolz behaupten etwas schönes selbst zustande gebracht zu haben.
Das sind hier die Mottos.
Das das nicht in einer Stunde gebaut ist, ist wohl auch einem Profi klar.

Axel
 

raziausdud

ww-robinie
Mitglied seit
22 Juni 2004
Beiträge
2.755
Ort
Südniedersachsen
Hallo zusammen,

mit Lärchenholz habe ich im Außenbereich keine eigenen Erfahrung, wohl aber mit diversen Kaninchen-Häusern und Frei-Gehegen aus Fichtenholz.

Schwachstellen waren immer die Bohrungen, dort sind die Teile i.d.R. zuerst vergammelt. Klar, meine ich, da dringt Wasser leicht ein, kommt aber schwer wieder raus. Heute mache ich solche Dinge - wenn sie nicht unbedingt zerlegbar sein müssen - immer in Verleim-Technik, Leim dafür ist PU-Leim, der durch sein Aufschäumen auch noch kleine Lücken/Spalten füllt.

Konstruktiver Holzschutz ist immer wichtig. Die ganze Konstruktion möglichst vom Boden trennen, durch Querhölzer, Steine etc.

Herzliche Grüße
Rainer
 

Sme1

ww-birnbaum
Mitglied seit
30 Januar 2012
Beiträge
243
Ort
Österreich, Nähe Böheimkirchen
also ich bin mir nicht ganz sicher ob hier ein zerlegbares teil (das ja doch der witerung ausgesetzt ist) gebaut werden soll.
in meinem vorigen post habe ich von einem stallbetreiber geschrieben. ebendieser hat auch eine heuraufe aus solchem unbehandeltem holz gebaut. die einzelnen hölzer hat er an den ecken ausgezinkt (musste nicht schön sein) und brutal stück für stück an den ecken zusammengeschraubt. die pferde steigen auch drüber und sind nicht zimperlich mit dem ding, aber halten tut es.

@meise: wo aus dem ösi-land?
 

meise21

ww-pappel
Mitglied seit
15 Februar 2012
Beiträge
9
wer das eine will, muß das andere mögen. Entweder seelenlose Industrieprodukte, oder mit Stolz behaupten etwas schönes selbst zustande gebracht zu haben.
Das sind hier die Mottos.
Das das nicht in einer Stunde gebaut ist, ist wohl auch einem Profi klar.

Axel
:emoji_slight_smile:) you can't eat the cookie and still have it. Da muss ich wohl durch irgendwie. Kann man das ausklinken eigentlich mit einer Stichsäge machen oder ist das hoffnungslos. Gibts irgendwelche anderen werkzeugunterstützen Varianten - du merkst ich versuche mich verzweifelt ums Stemmeisen herumzudrücken...

ich habe gerade im inet foglendes gefunden:
wolfcraft - Produkte: Auflagepads (6987000)

Hat jemand Erfahrung damit. Das könnte ich eigentlich auch als Abstandhalter für die unterste Lage gebrauchen oder spricht da was dagegen?

Danke & lG,
Markus
 

Naturöler

ww-robinie
Mitglied seit
27 März 2010
Beiträge
656
Ort
Süddeutschland
Mit der Stichsäge wird das nix, du plagst dich und nachher schauts aus wie gewollt und nicht gekonnt. Die Stichsäge ist für solche Aktionen absolut das falsche Werkzeug weil technisch ungeeignet.
Das beste Werkzeug dafür ist eine Bandsäge die du aber wohl kaum im Keller haben wirst, also: forget it.
Warum machst du es nicht einfach mit den Edelstahlscheiben zwischen den einzelnen Lagen? Falls du hier noch Geld sparen willst könntest du statt der Scheiben auch breitere Fliesenkreuze aus Plastik nehmen, die bekommst du schon für ein besseres Trinkgeld.

Die Wolfcraftdinger sind primär als Klapperschutz weil aus Gummi. Für deine Zwecke eher nix weil sie platt am Kantholz anliegen und die Feuchte zwischen Holz und Gummi erstmal festhalten = Gammelgefahr.
In deiner Heimat hat man doch früher schon die Holzhäuser auf Steine gesetzt um aufsteigende Feuchte zu verhindern. Da könntest du doch Waschbetonplattenstreifen (die mit dem Kies obendrauf) ringsum drunterlegen, hätte den selben Effekt und wäre praktisch unsichtbar.
 

Naturöler

ww-robinie
Mitglied seit
27 März 2010
Beiträge
656
Ort
Süddeutschland
Handkreissäge ist IMHO nicht wirklich ok dafür, vom Handling her nicht ungefährlich, ungenaue Resultate, und man produziert ungewollt durch das runde Sägeblatt feine Rillen in denen das Wasser sich halten kann. Einfacher und besser ist es deshalb was zwischen die Kanthölzer zu legen.
 

meise21

ww-pappel
Mitglied seit
15 Februar 2012
Beiträge
9
Das beste Werkzeug dafür ist eine Bandsäge die du aber wohl kaum im Keller haben wirst, also: forget it.
Warum machst du es nicht einfach mit den Edelstahlscheiben zwischen den einzelnen Lagen? Falls du hier noch Geld sparen willst könntest du statt der Scheiben auch breitere Fliesenkreuze aus Plastik nehmen, die bekommst du schon für ein besseres Trinkgeld.
Eine Bandsäge steht bei meinen Eltern in der Garage ist aber 700 km weit weg:emoji_frowning2:(

Mit den Edelstahlscheiben wäre dass dann aber wieder so eine Konstruktion wie ich sie am Anfang beschrieben hatte. Sprich das Beet besteht aus mehreren übereinander gestapelten "Kantholz-Rahmen" mit Beilagscheiben als Abstandshalter. Die Hölzer eines Rahmens werden miteinander verschraubt die Rahmen untereinander mit den Gewindestangen (anstelle der vertikalen Schrauben) fixiert. Das heisst die Hölzer sind bündig in einer Ebene und nicht gegeneinander versetzt oder habe ich das falsch verstanden?

lg,
Markus
 

Naturöler

ww-robinie
Mitglied seit
27 März 2010
Beiträge
656
Ort
Süddeutschland
Das heisst die Hölzer sind bündig in einer Ebene und nicht gegeneinander versetzt oder habe ich das falsch verstanden?
------------------------
richtig, du stößt wie beim Bilderrahmen die Hölzer direkt auf einer Ebene aneinander.
Wenn du die Hölzer immer abwechselnd 2 längs/2 quer machen würdest wäre ja immer an 2 Seiten je Lage ein Spalt in Höhe deiner Kanthölzer.
Wenn du deine Noppenbahn dann innen reinstellst sieht man diese natürlich durch diese Spalte von aussen durchblitzen.
Wenn ich dich richtig verstanden habe wolltest du ja ursprünglich "Rahmen" bauen welche durch die Spax zusammengehalten werden. Bei dieser Machart müsstest du die Spax jeweils ziemlich nach "aussen" rücken damit du, falls gewünscht, nicht mit der mittigen vertikalen Gewindestange kollidierst.
 
Oben Unten