Hartwachsöl in Gläsern aufbewahren?

Moosheini

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Hallo zusammen,

da ich immer nur recht "kleine" Projekte habe bei denen ich mal 200 ml Hartwachsöl benötige, bin ich am überlegen mein Hartwachsöl in Gläsern umzufüllen (meine Freundin hat hier so schöne Gläser von Smoothies wo 500 ml rein passen würden). Grund hierfür ist, dass ich das Gefühl habe, dass nach ein paar mal öffnen die üblichen Dosen nicht mehr wirklich dicht sind und das Öl reagiert (habe bereits beobachtet, dass das Endergebnis immer dunkler wird). Durch meine Idee hätte ich die Möglichkeit mal einen 2,5 Liter Kübel zu kaufen, der wäre etwas billiger, und diesen dann auf die Gläser aufzuteilen.. Hat das evtl schonmal jemand probiert und hat Erfahrungswerte dazu ob die Idee einigermaßen klug ist?

VG Moosheini
 

Pareto

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elchimore

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Einen richtigen Farbdosenöffner verwenden, dann vermackt es den Deckel auch nicht so und immer die Dichtflächen schön sauber halten :emoji_wink: Ich verwende meine Kleine Natural Öldose seit mehreren Jahren (wird regelmäßig aus dem 2,5l Eimer nachgefüllt...) Auch wenn ich sie nicht auf dem Kopf lager, ich dreh sie nach dem Verschließen ein paar mal um, um zu sehen ob sie dicht ist und um kleine Undichtigkeiten zu verschließen......
So hatte mir das mal ein Maler gezeigt...... Von gläsern mit Schraubverschluss bin ich ver, die bekommt man nach ein paar mal benutzen nicht mehr zerstörungsfrei auf (ich zumindest nicht) Hab hier in der Form noch ein paar Gläser stehen,, die ich bei Bedarf mal aufstechen muss...... Dunkel lagern ist aber sowieso Pflicht......
Dies sind nur die Erfahrungen eines Nichtprofis aus über 30 Jahren Holzöl Verwendung
Grüssle Micha
 

fahe

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Gab es die Diskussion hier, oder war das bei Woodworking? Getränketüten aka Bag-inBox, in denen sich keine Luft befindet...

In Amiland werden die doch auch - gegen "Woodworker-Aufpreis" :emoji_wink: - explizit für Öle, Leim etc. verkauft.

Die kleinsten, die ich gefunden hatte, waren wohl 1-Liter-Bags. Man muss die aber ja nicht völlständig befüllen, sondern nur dafür sorgen, dass sich keine Luft mehr im Inneren befindet.

EDIT... Sowohl als auch. :emoji_wink:

https://www.woodworking.de/viewtopic.php?t=14887
https://www.woodworker.de/forum/threads/le-tokinois-aufbewahren.136251/

Zum woodworkergerechten Dictumpreis.
 
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fahe

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........ die Bags sollten innen metallisiert sein, also silberfarben, sonst sind sie nicht diffusionsdicht.
...und Du meinst wirklich, das würde in diesem Zusammenhang - keine Zeiträume von Dutzenden Jahren, keine Nutzung auf Weltraummissionen :emoji_wink: - eine relevante Rolle spielen?

Ähm, zur Erinnerung: Das "Vergleichsnormal" ist die handelsübliche Weißblechdose mit aufgedrücktem Deckel oder das Schraubdeckelglas.
 

joh.t.

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Einen richtigen Farbdosenöffner verwenden, dann vermackt es den Deckel auch nicht so und immer die Dichtflächen schön sauber halten :emoji_wink: Ich verwende meine Kleine Natural Öldose seit mehreren Jahren (wird regelmäßig aus dem 2,5l Eimer nachgefüllt...) Auch wenn ich sie nicht auf dem Kopf lager, ich dreh sie nach dem Verschließen ein paar mal um, um zu sehen ob sie dicht ist und um kleine Undichtigkeiten zu verschließen......
So hatte mir das mal ein Maler gezeigt...... Von gläsern mit Schraubverschluss bin ich ver, die bekommt man nach ein paar mal benutzen nicht mehr zerstörungsfrei auf (ich zumindest nicht) Hab hier in der Form noch ein paar Gläser stehen,, die ich bei Bedarf mal aufstechen muss...... Dunkel lagern ist aber sowieso Pflicht......
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Grüssle Micha
Bitte einen Link zu einem richtigen Farbdosenöffner??
 

magmog

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...und Du meinst wirklich, das würde in diesem Zusammenhang - keine Zeiträume von Dutzenden Jahren, keine Nutzung auf Weltraummissionen :emoji_wink: - eine relevante Rolle spielen?

Ähm, zur Erinnerung: Das "Vergleichsnormal" ist die handelsübliche Weißblechdose mit aufgedrücktem Deckel oder das Schraubdeckelglas.


.....ein halbes Jahr ist schnell rum, und dabei noch Sommerhitze- ganz schnell ist oxidierendes Material Pudding!
Dann ist es metallisiert besser als Dose oder Glas, man kann vor dem Verschließen weitestgehend die Luft rausdrücken.
 

fahe

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...also, ich hatte Öl und auch Leim schon in den Getränke-Bags. Die mangelnde Diffusionsdichtigkeit von Polyethylen war auch bei einer Handvoll von Jahren kein Problem. :emoji_wink: Nix Polymerisation. Nado. niente.

Nervend fand ich nur meine Panscherei beim Einfüllen. Diese lustige Diskussion hier hat mich aber bestärkt, wieder einmal ein paar Tütchenen anzuschaffen.
 

Franz-Josef_B.

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Bei Lackdosenintoleranz empfehle ich regelmäßigen Verzehr von Bockwurst oder Wienern in Schraubgläsern... Eine günstige Größenauswahl kommt dem Umfüllen entgegen; in zwei kleine Böklunder-Gläser passt z.B. der Inhalt einer angebrochenen 750-ml-Lackdose.
 

Schreinersein

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Was bei Recht flüssigem Remmers HWS (5l Gebinde mit diesen Schnapp Blechdeckelverschlüssen) bei mir gut funktioniert, ist Stretchfolien auf die Oberfläche legen, ruhig so daß die oben zum Deckel raus schaut. Wenn es dann länger stand, gibt es trotzdem schon mal verdicktes Material obenauf, das hat dann aber den Charme, daß ich das mit/an der Folie entnehmen kann
 

Alceste

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Die kontakfläche beim Dosenöffner ist breiter als die meines größten Schraubenziehers, somit bekomme ich die Dosen immer 100% verwindungsfrei auf. Das gleingt mir mit dem Schraubenzieher nicht.
 

fahe

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...ich hatte ja den Link zu woodworking ergänzt, dort findest Du, was Pedder meinen dürfte.
 

Küstenharry

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Ich fülle zum Arbeiten auch immer aus dem grossen Kanister in ein Glas mit Deckel um.
Nur irgendwann verklebt auch dieser und kommt in die Tonne.
 

x-sch

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Mir sind 2 Liter Complex Hartwachsöl im 5Liter Eimer ziemlich eingedickt.
Laut Hersteller liegt das an der Luftfeuchtigkeit.

Empfehlung war, wenn man es nicht direkt in der Menge verbraucht in kleinere Behältnisse umfüllen.
Wie oben beschrieben lege ich seither einen Müllsack oben auf die Oberfläche, so dass kein Luftkontakt zum Öl stattfinden kann.
(Tüte schaut oben zum Deckel raus)
 

ClintNorthwood

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Mir sind 2 Liter Complex Hartwachsöl im 5Liter Eimer ziemlich eingedickt.
Laut Hersteller liegt das an der Luftfeuchtigkeit.

Empfehlung war, wenn man es nicht direkt in der Menge verbraucht in kleinere Behältnisse umfüllen.
Wie oben beschrieben lege ich seither einen Müllsack oben auf die Oberfläche, so dass kein Luftkontakt zum Öl stattfinden kann.
(Tüte schaut oben zum Deckel raus
Wer genau nach der Methode beispielsweise die Farbe bei halbvollen Malereimern zusätzlich mit Küchenfolie bedeckt, kann nach 10 Jahren weiter mit der Farbe arbeiten. Nur sollte man in den neuen Eimer nichts zurückkippen wegen Schimmelgefahr.
 
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