Handhobel Kaufberatung / Erfahrungen

Keeganhh

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Moin lieber Woodworker!
Ich habe das Hobeln per Hand für mich entdeckt und möchte mir gerne bei eBay den einen oder anderen Hobel zulegen, diesen aufarbeiten und dann… hobeln
Nun zu meinen Fragen:

- welche Hobel benötigt man idealerweise für den Einstieg?
- würdet ihr generell nach Metall oder Holzhobeln Ausschau halten?
- konkret: wenn es um eine Raubank geht, Holz oder Metall?
- worauf muss man beim Kauf gebrauchter Hobel achten? Vielleicht kann der eine oder andere dies mit Fotos illustrieren?
- welches Preislimit habt ihr euch für eure Anfänge gesetzt?
- könnt ihr bestimmte Marken empfehlen?

Vielen Dank für eure Rückmeldungen

Lg aus Hamburg
 

Markus627

ww-ulme
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Ich habe mir bspw. einen gebrauchten Record no5 geholt. Ich ziehe Metall vor, aber das ist Geschmackssache.
Als Obergrenze hatte ich mir 50-60€ gesetzt. Wichtig war mir, dass er nicht zu verrostet oder verkratzt war (tiefe riefen bspw.)
Messer und Spanbrecher waren mir nicht so wichtig, da man sich diese gut nachkaufen kann. Muss man aber einkalkulieren.
Das Herrichten hat mir Spaß gemacht, daher wollte ich mir so einen holen.
Gebraucht ist ansonsten Stanley nen Klassiker.
Grundsätzlich denke ich muss man aber ein paar Wochen warten und schauen, da manche in der Portalen aus meiner Sicht sehr runtergerockt aussehen und trotzdem nicht wirklich günstig sind.
 

Astlochfräser

ww-esche
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Ich würde mir erstmal einen günstigen Hobel bestellen und mich dann mit dem Thema Schleifen befassen: Geeignete Ausrüstung und sich die Technik und das Wissen aneignen.
 

Keeganhh

ww-birnbaum
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Ich würde mir erstmal einen günstigen Hobel bestellen und mich dann mit dem Thema Schleifen befassen: Geeignete Ausrüstung und sich die Technik und das Wissen aneignen.
Schleifen hatte ich mir Ende letzten Jahres auf die Agenda gelegt und an meinen Stechbeiteln geübt. Da denke ich komme ich gut klar.
 

MJCV

ww-ahorn
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Es kommt halt ein wenig darauf an, was genau du machen möchtest. Wenn du mal hier und da ein wenig nach putzen oder ne Fase anbringen willst mit dem Hobel, ergeben sich andere Ansprüche als wenn du wirklich ein Brett mit der Hand abrichten willst. Für ersteres reicht eigentlich ein kleiner Einhandhobel. Bei zweiterem brauchst du theoretisch einen Schrupphobel, einen Schlichthobel, eine Rauhbank und schließlich einen Doppelhobel und wenn du ohne Schleifen auskommen möchtest noch einen Putzhobel. Das sind die beiden Extreme und irgendwo dazwischen wirst du dich wahrscheinlich wiederfinden, aber darüber solltest du dir erst klar werden, bevor du anfängst nach Hobeln zu suchen.

Ebenso würde ich mir über die Einspannmöglichkeit Gedanken machen. Das hatte ich am Anfang leider etwas übersehen, aber im Endeffekt wird man ohne Hobelbank nicht glücklich. Das kann durchaus eine Aufsatzhobelbank sein, aber wenn man immer rumwursteln muss bis das Holzstück fixiert ist, bekommt man einfach keine ordentlichen Ergebnisse.

Ob Holz, Metall, etwas in der Mitte (ECE Primus, Transitonalplanes) oder gar "Plastik" (Rali) ist eigentlich Geschmackssache. Man muss sich auch noch nicht mal wirklich festlegen. Ich hab sowohl Holz- als auch Metallhobel. In der Regel ist es aber so, dass Metallhobel zu Beginn etwas einfacher zu verwenden sind, wegen ihres Einstellmechanismus, dafür sind Holzhobel wesentlich leichter und gleiten besser übers Holz. Aber auch das Einstellen von Holzhobel mittels Hammer ist keine schwarze Kunst und hat nach dem dritten, vierten Mal drauf, genauso wie Metallhobel auch nicht am Holz kleben. Das Beste wäre eigentlich du würdest das Testen, bevor du dir selbst einen Hobel kaufst, vielleicht findet sich ja jemand in Hamburg, der dir seine Werkstatt öffnet.

Beim Kauf von Hobel würde ich besonders darauf achten, dass die Hobelsole halbwegs plan ist, das Hobelmaul sollte nicht zu groß und ohne Ausrisse sein, das Eisen sollte nicht komplett schartig und der Spanbrecher möglichst bündig am Hobeleisen aufliegen.

Preislimit würde ich stark davon abhängig machen, was genau du im Endeffekt kaufen möchtest. Aber ordentliche Holzhobel bekommst du €20-30, wenn du gleich mit Clifton, Veritas, etc. einsteigen willst rechne €300 pro Hobel.

Aus dem Kopf ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
Neu:
- Clifton
- Veritas
- Lie Nielsen
- Luban Qiangsheng (das sind die Hausmarken von Dictum, Feine Werkzeuge, etc.)
- Ulmia
- ECE
- Pinie
- Wahrscheinlich die Japanhobel von Dictum und Feine Werkzeuge aber mit denen hab ich keine Erfahrung

Gebraucht (hier gibt es tlw. große Unterschiede nach Alter):
- Stanley
- Record
- Millers Fall
- Stewart Spiers
- Fritsche
- Wertheim
- Weiss & Söhne
- Steiner & Söhne
- Goldenberg
- Peugeot
 

agnoeo

ww-robinie
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Einsatzzweck wurde schon erwähnt. Wenn du Maschinen nutzt, reicht dir vielleicht ein No 4 oder Putzhobel. Zum Aushobel von Schnittholz ist ein Schrupphobel und Doppelhobel im Grunde erst mal ausreichend, Schlichthobel ist nützlich und bei größeren Dimensionen eine Raubank, halte ich aber nicht für unabdingbar (habe damit aber auch etwas weniger Erfahrung).

Bei Holzhobeln schaue ich, dass das Widerlager nicht ausgelutscht ist, bei denen die von aussen sichtbar sind ist das an einer Lücke oder einem Riss erkennbar. Holzwürmer sind auch ein Ausschlusskriterium, es sei denn es ist ein spezieller Hobel und es sind nur ein paar. Sohle sollte nicht allzu stark/oft abgerichtet geworden sein.

Eisen sollte nicht zu sehr verrostet sein, speziell die Spiegelseite; wenn da Rostlöcher drin sind, hol dir besser ein neues Eisen; Hock ist empfehlenswert (die werden übrigens gerade von Lee Valley/Veritas übernommen). Ist generell ein gutes Upgrade, wenn du dir nicht sicher bist ob das Eisen was taugt.

Die Amis sagen immer Stanley/Record gebraucht am besten Vorkriegsmodelle, aber auch die bis Mitte 19. Jhdt. sind ordentlich; bei gebraucht besteht immer ein Risiko, dass du einige Stunden reinstecken musst die herzurichten und wenn du keine Erfahrung hast, kann es schwer sein einzuschätzen, woran es liegt. Willst du dir das sparen hol dir einen Lie Nielsen, aber die sind bei 350€ und derzeit quasi nicht zu bekommen. Seit Brexit ist die Verfügbarkeit aber wesentlich magerer oder es wird teurer.
Die modernen Stanleys können auch funktionieren, sind aber nicht vergleichbar mit älteren Modellen. Bei den ganz günstigen Drittmarken ist das noch wesentlich problematischer und Frust vorprogrammiert. Es _kann_ sein, dass du was Funktionsfähiges bekommst/draus machen kannst, aber wenn es dir möglich ist, hast du mit hochwertigeren Produkten mehr Freude. Es sind schließlich Werkzeuge fürs Leben und die Hochwertigen haben auch einen geringen Wertverlust; einen Lie Nielsen bekommst du wahrscheinlich mit einem Wertverlust verkauft, den ein Billighobel kostet, wenn überhaupt.

Schärfausstattung ist auch wesentlich, wenn du das Eisen nicht scharf bekommst bringt der beste Hobel nichts.

Gruß, David
 

Ankece

ww-esche
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Wie meine "Vorschreiber" schon erwähnten, ist es wichtig zu wissen, was du machen möchtest.
Das meiste hat @MJCV schon sehr gut beschrieben, auch der Aspekt mit der Hobelbank ist wichtig.

Wenn du mit der sägerauen Bohle anfangen möchtest, brauchst du eine andere Hobelauswahl, als wenn du mit Maschinen vorarbeiten kannst.
Einem Anfänger würde ich immer die Hobel der bekannten "Zwei" (Dictum, Feine Werkzeuge) empfehlen. Die haben ein gutes Preis/Leistungs Verhältnis und du bekommst funktionierendes Material.
Sicher ist so ein Veritas schon ein sehr gut verarbeiteter und haptisch ansprechender Hobel. Für den Preis eines Veritas oder sogar Lie Nielsen bekommst du aber zwei bis drei andere. Allerdings sind diese "Nobelhobel" derzeit so gut wie nicht zu bekommen.

Bist du dann erst einmal richtig in der Materie drin, gibt es sowieso kein zurück mehr und du kannst die die Hobel nach deinen Vorlieben kaufen.
 

pedder

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Kauf Dir das beste Werkzeug, das Du gerade brauchst und Dir leisten kannst.
Meine Lieblingsholzhobel sind die mit Pockholzsohle. Das flutscht.

Meine lieblingsidee bei Hobeln, wie bei anderen handwerkezteuge ist grob mittel fein. Hobeln, Raspeln schleifpaier, man arbeitet sich durch verschiedene Stadien durch. Bei Hobeln ist daher nur beim Putzhobel und bei der Rauhbank (zum Fügen) erforderlich, dass sie perfekt sind. Für Schrupphobel und die Zwischenhobel (In Holz Schlicht- und Doppelhobel, in Metall #5) reicht auch was imperfektes. Rasend scharf müssen alle sein, sonst macht es keine Spaß. Deshalb Doppel- oder Schlichthobel in Holz kaufen und anfangen. Vor allem Schärfen lernen, das ist die Grundfertigkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ankece

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Ich habe mal zwei Bilder meiner Raubank mit Pockholzsohle angehängt.
 

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Johannes

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HaRlillo,
wenn du anfängst zu hobeln, würde ich dir einen Rali220 empfehlen ( keinen Monobloc). Das ist ein Hobel mit Wechselklingen, mit dem du hobeln kannst ohne erst schärfen können mußt. Dann würde ich zusätzlich den einen oder anderen Holzhobel kaufen (möglichst neuwertig für kleines Geld) und mit dem das Schärfen üben, bis dein selbstgeschärftes Eisen, schärfer ist als eine frischgeschärfte Wechselklinge des Rali.
Zu diesem Zeitpunkt hast du dann genug Erfahrung um zu entscheiden, welche Hobel du zukünftig nutzen willst.
 

MTrp

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Ich bin auch noch recht neu in der Welt der Hobel. Ich habe mich nach einigen Recherchen für Hobel aus Metall entschieden und mir einen Flachwinkel-Schlichthobel No. 62 von Veritas und einen Einhand-Simshobel von Juuma zugelegt. Bis dato haben sich diese Kaufentscheidungen für mich absolut bewährt - ich bin damit recht universell aufgestellt und kann damit vieles abdecken.
 

Keeganhh

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Zu meinem Einsatzbereich: ich möchte in erster Linie Sägekanten fügen und Bohlen so abrichten dass ich sie durch meinen DH schieben kann.
Euch ein schönes Wochenende!!!
Lg aus Hamburg
 

elchimore

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Euch ein schönes Wochenende!!!
Lg aus Hamburg
dafür verwende ich meinen Nr6 oder Nr7 (oder die Oberfräse).....
Grüssle Micha
 

MJCV

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Zu meinem Einsatzbereich: ich möchte in erster Linie Sägekanten fügen und Bohlen so abrichten dass ich sie durch meinen DH schieben kann.
Euch ein schönes Wochenende!!!
Lg aus Hamburg
Da würde ich mir an deiner Stelle erstmal eine Holzrauhbank holen. Die gibt es gebraucht für einen schmalen Taler. Solltest du feststellen, dass diese dir nicht schwer genug ist, kannst du immer noch auf eine auf Metall umsteigen. Ein weiter Vorteil ist, dass du relativ einfach einen Fügeanschlag anbauen kannst, was das Abrichten der Kanten erleichtert.
Zur Inspiration:
https://youtu.be/oQKUP3N4hVE?t=337
https://www.youtube.com/watch?v=VXehgFjg7y8
 

Nesta

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Steh irgendwie am Schlauch, wenn ich eine Bohle abrichte damit ich sie dann durch den Dicke Hobel schieben kann würde ich doch einen Schrupphobel nehmen und die Bohle bearbeiten bis sie es nicht mehr wackelt. Den Rest macht der DH.
Mit der Rauhbank oder einem No 6/7 stell ich mir das Recht mühsam vor.
 

elchimore

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Steh irgendwie am Schlauch, wenn ich eine Bohle abrichte damit ich sie dann durch den Dicke Hobel schieben kann würde ich doch einen Schrupphobel nehmen und die Bohle bearbeiten bis sie es nicht mehr wackelt. Den Rest macht der DH.
Mit der Rauhbank oder einem No 6/7 stell ich mir das Recht mühsam vor.
ich mach das nur grob, damit die Bohle nicht mehr kippelt.... Das geht in der Regel auch mit dem Nr6 recht flott (mein Lieblingshobel) Mein hölzerner Schrupphobel ist nicht so meins. Viel zu leicht :emoji_wink: Aber so hat da jeder seine Preferenzen. Hätt ich ne Abrichte im ständigen Zugriff, käme ich auch nicht auf die Idee das so zu lösen.....
Mühsam ist hobeln von Hand meiner Meinung nach immer.
Grüssle Micha
 

AhornBay

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Schönen guten Abend,
hm, bei den Thema habe ich so meinen Weg hinter mir (... und zwischenzeitlich ziemlich viele von den Dingern in der Werkstatt).

Da hängt viel dran. Ein sehr entscheidender Punkt ist das Schärfen. Bei den Gebrauchten hast Du als jemand der noch nicht weiß, was "richtig" ist, das Problem, noch kein Gefühl dafür zu haben, wo Du hin mußt. Bei den Gebrauchten stimmt meist "irgend etwas" nicht. Wenn Du dann aber nicht weißt, was und vor allem, dass es falsch ist und wie man es beheben kann, kommt schnell Frust auf.

Daher: kauf Dir einen neuen - günstigen - Hobel, mit dem Du vieles machen kannst (z. B. Nr. 62 von Juuma oder Dictum) und eine Grundausstattung zum Schärfen (Kombistein + Schleifhilfe).

Hobel sind Spezialisten; d.h. ein Hobel kann eines richtig, vieles andere aber nicht.

Probier's mal aus - aber bitte länger als 1 Woche. Dann frag. Wie schärfen, wie hobeln. Dann entscheide.

Gutes Gelingen :emoji_slight_smile:

Herzliche Grüße

Tom
 

Roterbischof

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Hallo,
für den Anfang würde ich nach gebrauchten Ulmia hobeln schauen (davon gibt es am meisten) es gibt auch genügend Videos zum Thema herrichten. Dann heißt es üben, dafür muss man schon ein paar Tage investierten. (Nicht wie die meisten erst Holzhobel kaufen 3 Stunden üben aufgeben, dann billige Metalhobel, 3 Stunden üben aufgeben und dann welch ein Wunder mit den teuren Metalhobeln klappt es nach weiteren 3 Stunden. 10 Stunden üben mit den Holzhobeln hätte dann auch zum Erfolg geführt). Die Holzhobel sind viel leichter und somit zum kompletten bearbeiten geeignet. Die Metalhobeln waren nur als Ergänzung zu den ersten Maschinenhobel gedacht. Wenn Metalhobel gewünscht sind würde ich kunz plus Modelle nehmen, klar lee Nielsen sehen schicker aus , aber ob man das braucht? Mfg und viel Spaß
 

agnoeo

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Hobel sind Spezialisten; d.h. ein Hobel kann eines richtig, vieles andere aber nicht.
Bankhobel kann man schon sehr vielseitig einsetzen finde ich; Spezialisierungen sind oft Optimierungen. Ich kann mit einem Putzhobel eine Fläche komplett abrichten, aber schneller geht es wenn ich erst Schrupp und Schlichthobel verwende.

Die Metalhobeln waren nur als Ergänzung zu den ersten Maschinenhobel gedacht.
Mich würde ernsthaft interessieren wo du das hernimmst. Nach meinem Verständnis sind Metallhobel und Hobelmaschinen in etwa zur gleichen Zeit aufgekommen, die Metallhobel wohl etwas früher.

Gruß, David
 
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