Gründerzeit-Stühle aus Eiche: Wie kleine Fehlstellen retuschieren?

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ww-birke
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Hallo,

Ich bräuchte 'mal den Rat der Spezialisten: Ich habe hier ein paar Eichenstühle, die vermutlich von meinen Großeltern um 1890 bis 1900 gekauft wurden und jetzt - nachdem sie über 100 Jahre regelmäßig benutzt wurden - an einigen Stellen aus dem Leim gegangen sind.

Das Zerlegen war kein Problem, die Knochenleim-Fugen gingen nach Erwärmen problemlos auf. Allerdings gibt es durch die lange Benutzung einige Fehlstellen, die ich bei dieser Gelegenheit gerne wieder in Ordnung bringen würde.

Die Stühle haben keine Schellack-Politur (im Sinne von "Poren gefüllt und völlig glatt") sondern eine relativ dünne Beschichtung, sodaß die Maserung noch deutlich zu fühlen ist. Sie wurden - zumindest die letzten rund 60 Jahre - regelmäßig mit Furnio von Clou gepflegt. Der Farbton ist zwischen Nr. 193 und Nr. 231 der Clou-Rustikal-Beizen.

Jetzt meine Frage: Was für eine Beschichtung könnte das sein und was trage ich am besten auf das rohe Holz auf, um einerseits die Fehlstellen so weit wie möglich verschwinden zu lassen, andererseits aber nicht zukünftige "Restaurierungen" unmöglich zu machen.

Für Euren Rat bedanke ich mich schon mal im Voraus!

Schönen Abend noch!

poly
 

marcus_n

ww-robinie
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Bitte Fotos und Detailaufnahmen einstellen. Ohne ist keine vernünftige Beurteilung möglich.
Gruß
 

poly.de

ww-birke
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Hallo Marcus und welaloba,

vielen Dank für Euer Interesse. Heute komme ich nicht mehr dazu, aber morgen werde ich ein paar Bilder nachliefern.

Schönen Abend noch!

poly
 
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