Gipsdecke mit Holzunterkonstruktion

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Moin Leute,
Ich habe hier ja schon öfter mal ein paar Sachen über den Umbau meines Hauses nachgefragt. Jetzt ist es so das die letzte Decke (Kellerdecke) ansteht Aus kostengründen möchte ich die in dem Fall selber machen. Alle anderen Decken im Haus sind Spanndecken. Gips ist für mich was Neues. Ich will mit dem Hintern Raum anfangen. Da ist die Deckengröße in etwa 4m Länge und 1,8 m Breite. Habe jetzt 40mm x 60mm KVH Latten (als UK) und 1,25m x 2,0m Rigipsplatten. Wie lege ich die Lattung (soll mit Konterlattung erfolgen, da der Keller sehr hoch ist) am Sinnvollsten fest? Mit welchem Weg liegt die Gipsplatte auf der Lattung auf? Danke im Vorraus :emoji_slight_smile:
 

Heener

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Schau mal bei Rigips oder Knauf auf der Webseite, da gibt es Trockenbaurichtlinien, da muss keiner hier Romane schreiben....
Zunächst:
- Brandschutz?
- Schallschutz?
- Einbauleuchten?
- Traversen für Unterbauten?
usw
 

uli2003

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Konterlattung quer, alle 80cm, dann längs die UK 4 Stck. auf 125cm.

Ich denke auch, dass Stahlprofile mit Schnellabhängern günstiger sind und es schneller geht.
 

Heener

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Die dicken Dinger?
Na ja, dann machst Du damit die Grundlattung und darunter die Traglattung, da reicht aber 30/50. Man sollte halt genau arbeiten.
Oder alles mit CD-Profilen, den Kostenunterschied zwischen Holz- und Metallunterkonstruktion kenne ich aktuell nicht. Das Zubehör für die Metallprofile kommt ja auch noch
 

Heener

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Konterlattung quer, alle 80cm, dann längs die UK 4 Stck. auf 125cm.

Ich denke auch, dass Stahlprofile mit Schnellabhängern günstiger sind und es schneller geht.
Haben wir nie so gebaut, die Traglattung mit Achsabstand 40cm gehört quer zur Längsachse der Platte angebracht. Die Grundlattung kann bis 120cm Abstand haben, kommt auf die Platten und Dämmung an
Oder ich habe es falsch verstanden....
 

Heener

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Beides möglich. Ich beplanke immer längs, dann hab ich mehr verschraubte Fugen und somit weniger die reißen können.
Das ist ein Irrglaube, weil Du damit eine durchgehende Fuge auf einer Holzlatte hast, was gerade so die Risswahrscheinlichkeit erhöht. Anders wechselt die Fuge von Latte zu Latte. Die unterschiedliche Plattensteifigkeit in den 2 Richtungen spielt ebenso eine Rolle wie die Einsparung von Latten.
Aber ja, die Decke mit Deiner Konstruktion fällt vermutlich auch nicht herunter....
:emoji_wink:
 

uli2003

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Laut Herstellerrichtlinie ist beides erlaubt. Aber vielleicht irrt er sich ja.
 

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uli2003

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weil Du damit eine durchgehende Fuge auf einer Holzlatte hast, was gerade so die Risswahrscheinlichkeit erhöht.
Weil? Davon abgesehen verwende ich nur Metall.

Bei Wänden hast du viel höhere Schub- und Drucklasten, einen größeren Ständerwerkabstand und der Hersteller druckt netterweise die Positionen sogar längs drauf.
 

uli2003

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Nein, das hat auch niemand behauptet.
Aber ja, die Decke mit Deiner Konstruktion fällt vermutlich auch nicht herunter....
Dann hab ich mich wohl verlesen. Du sparst auch keine Latten ein, egal ob quer oder längs gelattet.
Es ging nicht um Wände.
Nein. Du hast die Statik meiner Konstruktion angezweifelt. Als Vergleich habe ich die Wände gebracht, wo die Kraftverhältnisse extremer sind und das Längsbeplanken absolut usus ist. Da geht's und bei der Decke soll ich Bedenken haben?
 

kberg10

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Wir haben das unlängst bei uns in der Küche (20 m²) veranstaltet mit Holzlatten ca 10x2,5 cm. So breit deshalb um an den Stößen schrauben zu können, ohne das der Rigips am Rand bricht. Die Rissgefahr sehe ich nicht, aber man sollte schon bei der Holzauswahl achten dass es nicht zu astig ist, sonst kann es Buckel geben. Wenn dann beim Spachtel die Glasfaserstreifen eingelegt werden, gibt es keine Risse.
 

Dominik Liesenf

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Team längst beplanken!
Erfahrungen:
U.a. 46m2 Decke im Wohnzimmer, 30 cm abgehangen mit Noniushängern an einer Holzbalkendecke.

Grund-Traglattungsgerüst aus Kvh 40x60 (bitte wirklich nur maßgehobeltes Zeug aus einer Charge...sonst bekommst n Rappel, wenn eine latte 37 und eine 40 dick ist..).

Grundlatte etwa alle 60..70 cm.

Traglatten: 4 Latten auf 125 cm.

Seit über 10 Jahren rissfrei (q3 und gestrichen), HRAK nur mit uniflott, Stoßfuge mit Glasfaserstreifen.
An der Wand bitte einrechnen die erste HRAK Längskante abzuschneiden (10cm), zu hobeln und möglichst Spaltfrei mit Trennfix an die Wände anzupassen.

Vg Dominik
 
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