Gestell für organisch geformten Couchtisch mit Ablage

Zappodrom

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Moin!

Meine Frau hat den Wunsch nach einem neuen Couchtisch in organischer Form geäußert. Dieser soll neben gerade geführten Tischbeinen auch eine Zwischenablage erhalten und natürlich aus Massivholz hergestellt werden.

Ich dachte mir, bevor ich einfach darauf los lege, frage ich ersteinmal ob mein geplantes Vorgehen vernünftig ist. Denn durch die Kombination organische Form und Zwischenablage tue ich mich ein wenig schwer damit eine entsprechende Unterkonstruktion zu finden, die einerseits dem arbeiten des Holzes Rechnung trägt und gleichzeitig den Zwischenboden trägt.

Hier mal ein Foto der Form, die gewünscht wird.

1000000572.jpg

Bis jetzt habe ich nur vorhandenes Holz grob zugeschnitten und noch nicht gefügt. Die max. Maße wären ca. 90 x 50 cm d: ca. 35 mm

Ich würde jetzt eine Schablone aus 9 mm Sperrholz herstellen um zuerst die Form der Tischplatte mit der Oberfräse herzustellen. Diese dann passend zum Untergestell für den Zwischenboden verkleinern.

Meine bisherige Überlegung: Füsse an Gratleisten montieren und daran mit ca. 25 cm Abstand zur Tischplatte dann den Zwischenboden einarbeiten.

Die Füße sollten optisch nicht zuuuu wuchtig sein. Ich dachte an ca. 50 mm. Evtl noch auf den innen liegenden Seiten nach unten hin verjüngen damit das ganze nicht so massiv wirkt?
Der Zwischenboden wird eine Stärke von 20-25 mm haben. Je nachdem wie es mit dem vorhandenen Material auskommt.

Passt das so oder habe ich da einen Denkfehler? Oder hat vielleicht jemand eine bessere Idee / Vorschlag?

Vielen Dank für eure Meinung und einen guten Start ins neue Jahr!
 

Manohara

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den Zwischenboden einarbeiten.
das ist eine Stelle, wo ich nicht erkennen kann, wie Du Dir das vorstellst.

Woran ich erinnern möchte: Das Profil der Tischkante ist - wie ich es erlebe - ein sehr wichtiges Gestaltungsdetail.
Und wie ich Dich verstehe, werden die Beine senkrecht stehen?
Bei den mir bekannten Nierentischen stehen die Füße meist schräg (Beispiel:emoji_slight_smile:
https://porta.de/p/couchtisch-122-x...&utm_content=4612369.00&ad_id=={{product_id}}
Ich wüsste nicht zu sagen, was mir bessr gefällt.
 

magmog

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...... schräg gestellte Beine wackeln wenig. 4 Stück, mit Ausklinkungen in denen die Unterplatte steckt.
Beine etwas einrücken so dass zwischen den Beinen ca. 350 mm bleiben. Da braucht es keine Zarge oder Gratleiste,
so das Holz passend trocken ist.
Beine in Platte dübeln oder mit Montageklotz anschrauben.
Natürlich sind der Verkomplizierung keine Grenzen gesetzt, ganz nach Belieben!
 

ChrisOL

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Wenn du es nicht so wuchtig willst wären mir persönlich die Dimensionen zu groß.

Platte 35 -> 20mm
Zwischen Platte ca 15mm
Füße 50mm -> rechteckig 20mmx35mm und dann gut verrunden oder schräg stellen.

Wenn du die Beine schräg stellst, ca 5-10 Grad, kannst du die oben weiter unter die Platte rücken. Dann verbindest du die Beine und Platte mit einem kleine Zargengestell und Nutklötzen. Gratleisten finde ich nicht notwendig.

Klar wird das kein Tisch auf dem man stehen kann, aber probiere es mal aus. Lege dir mal ein paar Stücke Holz mit 35mm und 20mm hin der optische Unterschied ist riesig.
 

Manohara

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TischplattenProfil.jpg

mein spontaner Vorschlag für das Profil der Tischplatte. (Querschnitt)
Das verbindet "stabil" mit "leicht".
Da das Matrerial bereits vorhanden ist, wäre es schade, es nicht zu nutzen, aber "plump" soll es ja auch nicht sein.
Was mir oft auffällt ist, dass nicht sichtbare Teile eines Designs trotzdem oft ihre Auswirkungen haben.
Wenn man ein Glas abstellt, merkt man, dass da viel Holz "druntersteckt". Und eine dicke Platte hält besser als eine dünne (besonders, wenn keine Gratleiste verbaut wird, was ich aus Bequemlichkeit möglicherweise in diesem Fall auch machen würde).
Das Schöne ist ja: es hat Alles seine Vor- und Nach-Teile (egal wie man's macht).
 
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Zappodrom

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...... schräg gestellte Beine wackeln wenig. 4 Stück, mit Ausklinkungen in denen die Unterplatte steckt.
Beine etwas einrücken so dass zwischen den Beinen ca. 350 mm bleiben. Da braucht es keine Zarge oder Gratleiste,
so das Holz passend trocken ist.
Beine in Platte dübeln oder mit Montageklotz anschrauben.
Natürlich sind der Verkomplizierung keine Grenzen gesetzt, ganz nach Belieben!
Danke dir Justus, für das "erden"- manchmal denkt man einfach zu kompliziert - erst Recht wenn Mann dann noch von allen Seiten mit irgendwelchen Designvorschlägen aus den sozialen Medien von Frau und Tochter zugeworfen wird.

Aber ein gewisses Maß an "Verkomplizierung" wird wohl dennoch gewünscht... :emoji_wink:
 

Zappodrom

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Wenn du die Beine schräg stellst, ca 5-10 Grad, kannst du die oben weiter unter die Platte rücken. Dann verbindest du die Beine und Platte mit einem kleine Zargengestell und Nutklötzen. Gratleisten finde ich nicht notwendig.

Klar wird das kein Tisch auf dem man stehen kann, aber probiere es mal aus. Lege dir mal ein paar Stücke Holz mit 35mm und 20mm hin der optische Unterschied ist riesig.
Da hast du vielleicht gar nicht so unrecht, Christoph. Ich denke das ich einfach aus ein paar Splintholz-Resten 2-3 Musterfüsse mache und dann um "Regierungsentscheidung" bitte. Eine Schrägstellung um wenige Grad würde ich ja gut finden. Da muss ich wohl mehr Überzeugungsarbeit leisten.
 

Holzsinn

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Wie wäre denn die Idee, die Zwischenablage in der selben Form, nur etwas kleiner und zierlicher zu arbeiten und die schräg gestellten Beine durch diese Ablage zu bohren. Die würde dann wahrscheinlich schon durch die Schrägstellung der Beine getragen werden, könnte aber zusätzlich noch auf Fachträgern oder Dübeln liegen, die innen in die Beine gebohrt werden.
Melanie
NEU:www.holz-sinn.de
 

Zappodrom

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Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen und Vorschläge!
Das hat mir sehr geholfen aus den eigenen Gedankenkreisen auszusteigen - als Hobbit steckt man da mMn schneller fest, als die routinierten Profis.

Bevor es nun aktiv weitergeht, gilt es ersteinmal die bessere Hälfte von dem ein oder anderen Vorschlag zu überzeugen (ich glaube das wird der schwierigste Teil :emoji_joy: )
 

Dutrag

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Wie Holzsinn schon erwähnte, könntest du die Zwischenablage als kleinere Kopie der Tischplatte verwenden. Selber würde ich dann eine Schablone machen, diese mit einem kleinen Kopierring und großem Fräser für die Zwischenablage und großem Kopierring und kleinem Fräser für die Tischplatte verwenden. Evtl. die Zwischenablage als Schablone für die Platte verwenden, da sie (insofern du mit Kopierring arbeitest) ja größer als die Schablone sein wird.
 
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