Frage bzgl. Herstellung von Rhöner Schwalbenschwanz-Schindeln

brubu

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Sägen bei Buche geht gut. Gehobelt werden muss wohl nicht. Müsste gehobelt werden sieht es mit der Holzqualität anders aus.
Die kleinsten Einwüchse machen Scharten in Streifenmesser.
 

isso

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Ich habe es ja schonmal geschrieben, einfach testen mit irgendwelchem Restholz.

2-3 Std investiert und man weiß wie es geht ob man es schnell schaffen kann.

Jetzt weiter zu diskutieren ist höchstens therapeutisch. :emoji_slight_smile: :emoji_wink:
 

teluke

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Ich würde, wenn ich das schon selbst machen wollen würde, hier Robinie oder Eiche verwenden in der Hoffnung dass dann die Nahkommen noch in 150 Jahren sagen können das hat der Ur-Ur-Ur-Uropa gemacht.
Am Holz sparen ist, bei dem Gesamtaufwand, falsch.
 

magmog

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Die Schindeln am Haus waren ca. 100 Jahre verbaut.


...... und was ist nun mit den ganzen Zweifeln an traditionell verbauter Buche im Freien?
So wie mit Fichte, in km² Mengen an Feldscheunen und Gartenhütten verbaut, vor Jahrzehnten schon.

Und dass eine rauhe Oberfläche Regen besser ableitet als eine glatte hatten wir hier auch schon zig mal.
 
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Kerstenk

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Ich würde, wenn ich das schon selbst machen wollen würde, hier Robinie oder Eiche verwenden in der Hoffnung dass dann die Nahkommen noch in 150 Jahren sagen können das hat der Ur-Ur-Ur-Uropa gemacht.
Am Holz sparen ist, bei dem Gesamtaufwand, falsch.
es geht um Denkmalschutz und da wird Buche dann wohl auch vorgeschrieben sein, zumal die ja 100 Jahre hält :emoji_slight_smile:
 

teluke

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Und ob das schädlicher ist als andere Konservierungsmittel bleibt dahingestellt.
Verbrannt werden sollte da nicht mehr, das gilt aber auch für mit anderen Konservierungsmitteln behandelte Teile.
 

brubu

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Hab aktuell gehört bei uns sei früher Altöl auf Kieswege gesprüht worden um den Staub zu binden......................unglaublich.
Das ist nicht vom Hörensagen sondern von einem älteren Einwohner der das in seiner Kindheit gesehen hat.
Den Ölwechsel am Auto irgendwo machen und das Öl abzulassen gab es auch.
 

weissbuche

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Altöl und Karbolineum gemischt wurde noch bis in die 70er Jahre an Landwirtschaftsschulen offiziell als Anstrich Mittel für Holz im Außenbereich empfohlen. Als Mittel gegen Mückenpopolationen auf Güllebehältern wurde ebenfalls empfohlen einige Liter Altöl auf dem Behälter zu verteilen. Würde auch so gemacht.
 

teluke

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Ich war in den 70er Jahren mit dem Wohnmobil in Italien und musste einen Ölwechsel machen lassen.
Dazu hat der Monteur das WoMo auf einen Platz am Rande des Geländes gefahren, dort die Ablassschraube geöffnet und die Brühe laufengelassen.
War dort völlig normal.
 

civil engineer

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aber bei uns in Norddeutschland war es tatsächlich üblich, das Fachwerk mit Altöl aus dem Trecker anzupinseln.
Ich hatte einen Taxiunternehmer in der Nachbarschaft, mittlerweile verstorben, der bestimmt noch bis 2010 (danach aus Altersgründen, sicher nicht aus Umweltgründen nicht mehr) seinen Jägerzaun jährlich oder alle zwei Jahre mit dem guten Stoff aus den Mercedes Dieseln gestrichen hat.
 

WoodyAlan

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Das war nicht nur regional verbreitete Praxis. Bei uns das gleiche. Undicht kenne jägerzäune aus Fichte, die bereits ein halbes Jahrhundert in schimmernden Schwarz ihr Dasein fristen.
 

Arkhan1806

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Naja, je nach Branche ist das leider, leider immer noch so... Hab vor ein paar Jahren mal mitbekommen, wie jemand mehrere m³ Öl-Wasser-Gemisch auf nem Feld verteilt hat, die Entsorgung hätte Geld gekostet...
Dass mehrere Liter oder Öl oder Kühlwasser einfach ins Erdreich geleitet werden, habe ich dutzende Male gesehen. Ölfilter einfach 50 Meter weiter in den nächsten Knick schmeissen? Ja, klar!

Ich habe mich ausdrücklich niemals daran beteiligt und lehne das sehr ab. Ich möchte damit nur aufzeigen, dass das heutzutage durchaus immer noch extreme Umweltschweinereien gibt. Und Menschen, die einen Ölfilter lieber in die Natur schmeißen, anstatt ihn kostenlos abzugeben...
 
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