Exzenterschleifer! Aber welcher?

klali

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Es kommt drauf an, was du schleifen willst
Gerade das glaube ich eher nicht. In den seltensten Fällen kauft man sich doch so ein Gerät nicht für ausschließlich eine Schleifaufgabe. Gerade die Hobby-Werkler - so wie auch ich - legen sich ein Gerät in der Regel an, um damit lange Zeit zu arbeiten, da fallen die unterschiedlichsten Anforderungen an. Ich selbst benutze z. Zt. den Mirca, nach dem ich mit diversen Bosch-Geräten nicht so glücklich war. Vor allem die Absaugung ist bei dem Mirca wirklich klasse.
 

Mr.Ditschy

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Guter Abtrag und geringste Vibrationen wären schön.
Vielleicht ist die Rotex etwas, die hatten wir zumindest früher schon und kannst nach Bedarf umschalten von Zwangsrotation (großer Abtrag/Grobschliff) zum Exzenter (weniger Abtrag/Feinschliff) und hat m.W. auch gute Vibrationswerte, zumindest bei Exzenter und bei Zwangsrotation führst die nur mit beiden Händen und lässt die Maschine arbeiten.
 
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Für die genannten Aufgaben (Massivholz, größere Flächen) würde ich zunächst, vor der Anschaffung eines anderen Exzenterschleifers, einen Bandschleifer als Ergänzung zum vorhandenen Exzenterschleifer in Erwägung ziehen.
Jedenfalls ist das meine bevorzugte Kombination, konkret Makita 9404 und Festool E(T)S 150/3. Den Bandschleifer finde ich angenehmer zu führen als einen Exzenterschleifer mit Zwangsmitnahme im Grobschliffmodus. Für den Feinschliff ziehe ich einen Exzenterschleifer wie den Festool ETS 150 dem oben verlinkten Mafell UVA 115 E im Allgemeinen eindeutig vor. Zu Abranet gebe ich noch zu bedenken, dass in der Regel die Verwendung einer Schutzauflage empfohlen wird. Daraus resultiert faktisch ein relativ weicher Schleifteller. Das ist (bei mir) oft unerwünscht. Aus gutem Grund verwende ich auf dem Exzenterschleifer häufig einen harten Schleifteller.
 

DaMoasta

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Danke euch schonmal.
Bandschleifer bin ich nicht so ein Fan von, ist sehr schwierig, damit gleichmäßigen Abtrag hinzubekommen.
Schwingschleifer fällt wegen den Kringeln raus, die der macht, außerdem hatte ich davon noch keinen in der Hand, der nicht ordentlich vibriert hat
Rotex ist eine Überlegung.
Eigentlich war ich mit dem Bosch auch sehr zufrieden. Glaube der hat 4mm Hub. Abtrag ganz ordentlich und bei Bedarf auch ein schönes Finish.
Die Vibrationen sind eigentlich auch nicht so wild, hab früher lange damit schleifen können. Aber im Moment reichen 20 Minuten schleifen und meine Hand kribbelt ein paar Stunden, das ist irgendwie unangenehm.
Vielleicht ist der Festo da besser, mit 5mm Hub wäre auch noch mehr Abtrag drin. Aber der ist schon ganz schön teuer, nur für den Versuch, ob es damit besser geht.
Hatte schon mal einen 125er Festool, der war super handlich und praktisch, ich habe ihn aber tatsächlich vor ca. 10 Jahren wegen nerviger Vibrationen verkauft und mir dann den Bosch geholt, weil der die niedrigsten Vibrationswerte hatte.
Anscheinend bin ich da sehr empfindlich.

Und ja, er soll natürlich vielseitig einsetzbar sein, aber Schwerpunkt ist Massivholz und da schon eher Flächen als Kleinkram.

P.S. Ich schleife meist mit hartem Teller. Mach oft was mit Ästen drin und das wird sonst Berg un Tal und nicht eben.
 
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Holzbienerich

ww-kastanie
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Rotex ist eine Überlegung.

Aber im Moment reichen 20 Minuten schleifen und meine Hand kribbelt ein paar Stunden, das ist irgendwie unangenehm.
Hab selbst diverse Schleifer im Einsatz, darunter einen aktuellen 150er Rotex, einen 150er Mirka Deros II, einen Mirka Deos Delta II, einen kleinen Makita Akkuexzenter und noch 'nen uralten Bosch grün mit 125er Excenter. Ach, und einen Planex, den ich erfolgreich für den Parkettfeinschliff zweckentfremden konnte.

Und wenn eine Maschine vibriert, dann ist es der Rotex im Getriebemodus. Das Teil ist laut, schwer, vibriert (im Vergleich zum Deros) wie ein Baustellenrüttler, wird sehr heiss und ist nur mit zwei Händen zu bändigen. Ich sage mal, so ist das eben bei Getriebeschleifern. Der Rotex schleift aggresiv und dafür liebe ich ihn. Absaugung sehr gut.

Ganz anders der Deros II. Leicht und leise bei ebenfalls sehr guter Absaugung. Damit kann man auch mal ohne Gehörschutz und einhändig ne Oberfläche schleifen.

Mit dem Deos Delta II dagegen habe ich die Falze und Innenecken Fensterrahmen wieder hübsch bekommen. Bisschen overkill für einen Hobbyisten und wohl hauptsächlich im Regal, weil auch gutes Werkzeug glücklich mich macht :emoji_grin:
 
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Jungemehnar

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Wäre eine kleine Langband oder so ein Trommelschleifer eine Überlegung wert? À la Holzkraft KSO 1505 oder Jet JWDS 1632? Leider wesentlich teurer und weniger flexibel...
Dazu die Abläufe ggfs. anpassen und vor dem Zusammenbau schleifen.
Handgeführte Schleifer werden immer wesentlich mehr "Radau" machen, insbesondere wenn eine oszillierende Bewegung gemacht wird.

Mit Kribbeln in den Fingern und als Spätfolge "Weißfingerkrankheit" (https://de.wikipedia.org/wiki/Vibrationsbedingtes_vasospastisches_Syndrom) ist nicht zu spaßen...

Ich habe den Bosch Getriebeschleifer GET 75-150, der vibriert auch kräftig- vor allem im "Turbo"- Modus.
 

Mr.Ditschy

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Ganz anders der Deros II. Leicht und leise bei ebenfalls sehr guter Absaugung. Damit kann man auch mal ohne Gehörschutz und einhändig ne Oberfläche schleifen.
Genau das müsste bei der Rotex wenn umgeschaltet ähnlich vibrationsarm sein … somit hätte er zumindest zwei Geräte in einem und ist gerade für Flächen ideal.

Aber der ist schon ganz schön teuer, nur für den Versuch, ob es damit besser geht.
Ähnliche Maschinen gibts m.W. von Makita oder Bosch, evtl. sind die dann preisgünstiger.
 
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joh.t.

ww-robinie
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Wäre eine kleine Langband oder so ein Trommelschleifer eine Überlegung wert? À la Holzkraft KSO 1505 oder Jet JWDS 1632? Leider wesentlich teurer und weniger flexibel...
Dazu die Abläufe ggfs. anpassen und vor dem Zusammenbau schleifen.
Handgeführte Schleifer werden immer wesentlich mehr "Radau" machen, insbesondere wenn eine oszillierende Bewegung gemacht wird.

Mit Kribbeln in den Fingern und als Spätfolge "Weißfingerkrankheit" (https://de.wikipedia.org/wiki/Vibrationsbedingtes_vasospastisches_Syndrom) ist nicht zu spaßen...

Ich habe den Bosch Getriebeschleifer GET 75-150, der vibriert auch kräftig- vor allem im "Turbo"- Modus.
Für längeres Schleifen nutze ich Fahrradhandschuhe
 

DaMoasta

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Wäre eine kleine Langband oder so ein Trommelschleifer eine Überlegung wert?
Im Moment No-Go wegen Platzmangel.
Aber wenn die Gemeinde endlich mal den Bebauungsplan ändert, so dass ich meine Doppelgarage abreißen und neu bauen darf, dann kommt da ein Keller drunter, und dann ist endlich Platz für sowas.
Langband, Kantenschleif und Bandsäge fehlen mir noch für meine Werkstatt :emoji_slight_smile:
Ähnliche Maschinen gibts m.W. von Makita oder Bosch, evtl. sind die dann preisgünstiger.
Den von Bosch hab ich ja schon. Der ist auch gut und vibriert nur wenig, aber ich habe halt trotzdem Probleme damit.
 

carsten

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Hallo

neben den von Johannes schon erwähnten Handschuhen.
Mit keinen Schleifer die heute am Markt sind außer evtl billig Grabbelkiste im Baumarkt sollte das Thema Weißfingerkrankheit ein Thema sein. Außer man ist vorbelastet oder evtl besonders anfällig.
Auch Schleifen will gelernt sein.

1. Es wird nicht zusätzlich gedrückt. Maschinengewicht und die führende Hand reichen.
2. Maschine ist STÄNDIG in Bewegung. Nicht an einer Stelle rumrubbeln. Das schont auch das Schleifpapier.
3. Schleifpapier: Auch so ein Thema: schlechtes Schleifpapier oder unpassend, falsche Körnung oder abgenutzt (stumpf) Schleifpapier ist Verbrauchsmaterial
 

Holzbienerich

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Dies liegt am Schleifmittel. während das Cubitron und das Galaxy mit Keramik schleifen, setzt z.B. das Abranet auf Aluminiumoxid.

Das Abranet bekommst Du in zwei Varianten. Nach Bedarf wählst Du Schleifmittel aus Aluminiumoxid ("Standard" Abranet Schleifgitter) oder Keramik. Das mit keramischen Schleifpartikeln nennt sich "Abranet HD".

Habe beide Varianten in div Körnungen im Einsatz, bei keinem konnte ich ein Problem mit sich ablösenden Schleifpartikeln feststellen. Absaugung bei den Schleifgittern natürlich top (Deros II an Festool CTM 36 AC).

BTW: Für den eher selten benutzten Deos Delta lässt sich mit der Blechschere (!) in Sekunden aus dem 150er Gitter ein passendes Dreieck rausschneiden. Somit gibts auch für den Delta alle Körnungen und Varianten im Beifang.
 
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