Eschenbohle mit Riss weiterverabeiten zu einem kleinen Tisch?

derdad

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Ihr macht mir Hoffnung, mit euren Geschichten. Hab mir gerade 60er Eschebohlen (bayrisch) gekauft. Die möchte ich auftrennen um 19mm Fronten daraus zu machen. Ca. 45 cm breit sollen dann gespiegelt verleimt werden zu 80 cm Küchenfronten.
Künstliche getrocknet?
Dickes Holz auftrennen um dünne Bretter daraus zu machen geht meist schief. Besonders wenn es Fronten werden sollen.
LG Gerhard
 
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Macht doch dem Fragesteller nicht so eine Angst. Ich habe bisher in drei Projekten Esche verwendet und das Holz war total unauffällig. Bis jetzt hat sich auch nichts verzogen. Z.B. ein Schreibtisch https://www.woodworker.de/forum/threads/kleiner-schreibtisch-aus-esche.137830/ Und ich habe auch Möbelfronten 2m hoch und 60cm breit daraus gefertigt. Hat sich keinen Millimeter verzogen. Da ist bestimmt auch viel Zufall dabei was man so für Holz zu kaufen bekommt. Und ob bei der Trocknung was schiefgegangen ist sieht man ja auch nicht von außen. Mal hat man Glück...
 

HeinrichO

ww-pappel
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Ich würde den Tisch jetzt einfach fertigbauen und beobachten. Wenn die Bohle trocken ist und die kritischen Stellen entfernt wurden, hat man am Ende vielleicht ein Möbelstück mit deutlich mehr Charakter als aus einer perfekten Platte. Manchmal entstehen die schönsten Projekte aus genau solchen Reststücken.
 

derdad

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An meiner Haustür habe ich so eine Außenverkleidung gemacht. Hat gut geklappt.


Anhang anzeigen 217394

Allerdings habe ich da auch nichts verleimt.
Aber ich meine, es kommt drauf an ...
Du verwechselst da scheinbar verschiedene Techniken. Bei deiner Tür siehst es aus als ob du einfach von einen Pfosten (österr. f. Bohlen. Also dicker als 38mm) "Leisten" heruntergenschitten und liegend verwendet hast.
Soweit ich Cartmans richtig verstanden habe, möchte er den 60er Pfosten mittig auftrennen und daraus 450mm breite Bretter zu erzeugen. Die werden dann wiederum in der ganzen Breite zu 800mm breiten Fronten verbunden.
Also 2 verschiedene Paar Schuhe.
LG Gerhard
 

weissbuche

ww-robinie
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Ich zitiere mal den Wagenführ: An steinigen Hängen gewachsene Eschen Holz ist kurzfaserig und spröde, auf feuchten Böden gewachsene Eschen Holz ist langfaserig und äußerst elestisch. Braunkerniges Eschen Holz hat gleich Festigkeitseigenschaften wie kernfreies Material. Das ist wohl die Überlegung in die richtige Richtung, nicht die Herkunft übt einen Einfluß auf die Eigenschaften aus, sondern der Standort. Die Bayern sind also erstmal rehabilitiert. Bei uns wachsen die Eschen meist auf einigermaßen guten Böden die ausreichend Feuchtigkeit haben, daß mag bei WoodyAlan anders sein, darum die Unterschiede.
 

derdad

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Nein luftgetrocknet. Liegt aber seit 10 Jahren.
Dann ist kein Spannungsunterschied zwischen Außenseite und Mitte vorhanden . Meine Befürchtungen sollte es also nicht geben.
Speziell bei kammertrockenem Holz habe ich manchmal mein blaues Wunder erlebt, wenn ich Pfosten aufgetreten habe. Bei natürlicher Trocknung hatte ich diese Probleme weniger.
LG Gerhard
 

WoodyAlan

ww-robinie
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Dann ist kein Spannungsunterschied zwischen Außenseite und Mitte vorhanden . Meine Befürchtungen sollte es also nicht geben.
Speziell bei kammertrockenem Holz habe ich manchmal mein blaues Wunder erlebt, wenn ich Pfosten aufgetreten habe. Bei natürlicher Trocknung hatte ich diese Probleme weniger.
LG Gerhard
Mein Holzhändler hat mir damals als ich das erste Mal bei ihm was trocknen wollte gesagt: alles kein Problem, aber wenn du Esche hast legt er die erst in die Kammer, wenn ich es idealerweise schon mindestens mehrerer Monate besser 1 Jahr Luft getrocknet habe. Sonst ergibts meistens direkt Brennholz.
 

WoodyAlan

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Ein Jahr sollte wohl jedes Holz liegen bevor es in die Trockenkammer kommt.
Kann ich nachvollziehen. Gewerblich wird aber gern aufgetrennt und direkt in die Kammer gelegt, aber auch da wieder nur meine eigene Erfahrung, mal von der Liegezeit als rundholz nachm fällen abgesehen.
 
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