RüdigerS
ww-buche
Ami-Nuss, Franken-Esche, Hessen-Buche, .. Das wird kompliziert. Und der Holzatlas braucht ein Update.
Bei fehlerhafter Trocknung sind viele Hölzer schwierig zu verarbeiten.Glaub ich euch gern, meine rein persönlichen Erfahrungen waren bisher halt anders. Wenn es sehr gut und langsam getrocknet wurde, ist’s auch deutlich „entspannter“ damit zu arbeiten.
Künstliche getrocknet?Ihr macht mir Hoffnung, mit euren Geschichten. Hab mir gerade 60er Eschebohlen (bayrisch) gekauft. Die möchte ich auftrennen um 19mm Fronten daraus zu machen. Ca. 45 cm breit sollen dann gespiegelt verleimt werden zu 80 cm Küchenfronten.
Du verwechselst da scheinbar verschiedene Techniken. Bei deiner Tür siehst es aus als ob du einfach von einen Pfosten (österr. f. Bohlen. Also dicker als 38mm) "Leisten" heruntergenschitten und liegend verwendet hast.An meiner Haustür habe ich so eine Außenverkleidung gemacht. Hat gut geklappt.
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Allerdings habe ich da auch nichts verleimt.
Aber ich meine, es kommt drauf an ...
Nein luftgetrocknet. Liegt aber seit 10 Jahren.Künstliche getrocknet?
Dickes Holz auftrennen um dünne Bretter daraus zu machen geht meist schief. Besonders wenn es Fronten werden sollen.
LG Gerhard
Dann ist kein Spannungsunterschied zwischen Außenseite und Mitte vorhanden . Meine Befürchtungen sollte es also nicht geben.Nein luftgetrocknet. Liegt aber seit 10 Jahren.
Mein Holzhändler hat mir damals als ich das erste Mal bei ihm was trocknen wollte gesagt: alles kein Problem, aber wenn du Esche hast legt er die erst in die Kammer, wenn ich es idealerweise schon mindestens mehrerer Monate besser 1 Jahr Luft getrocknet habe. Sonst ergibts meistens direkt Brennholz.Dann ist kein Spannungsunterschied zwischen Außenseite und Mitte vorhanden . Meine Befürchtungen sollte es also nicht geben.
Speziell bei kammertrockenem Holz habe ich manchmal mein blaues Wunder erlebt, wenn ich Pfosten aufgetreten habe. Bei natürlicher Trocknung hatte ich diese Probleme weniger.
LG Gerhard
Kann ich nachvollziehen. Gewerblich wird aber gern aufgetrennt und direkt in die Kammer gelegt, aber auch da wieder nur meine eigene Erfahrung, mal von der Liegezeit als rundholz nachm fällen abgesehen.Ein Jahr sollte wohl jedes Holz liegen bevor es in die Trockenkammer kommt.