Einfaches Kinderbuch-Regal ohne Flachdübel

Donut009

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Hallo zusammen,

bin hier recht neu & nun mal eine Frage:
Ich möchte für unseren kleinen ein solches Regal (link siehe unten) bauen das wir dann auf den Boden stellen können damit er seine Bücher dort holen kann.
Muss nichts tolles werden, möchte eher damit dazu lernen. Daher plane ich auch "günstige" 18 mm Fichten-Leimholzplatten zu nutzen. Als Rückwand ggf 3x Sperrholz mit 4 mm oder sowas in der Art (muss ja so stabil sein, dass Bücher daran lehnen können)

Aber nun die Eigentliche Frage: Wie mach ich einfach aber schön die drei Regalböden rein? Ein Flachdübelfräse möchte ich zwar gerne kaufen aber noch nicht jetzt...
Früher hätte ich das einfach geschraubt. Sieht natürlich nicht so schön aus. Was mir noch eingefallen wäre, wäre Nuten mit Brettstärke rein zu fräsen und die Bretter von hinten einschieben. Da die Bretter aber abgerundet werden, wird das in den Radien nicht so ganz passen.

Habt ihr einen einfachen aber "sauberen" Tipp?

ps: wenn nötig, würde ich ggf noch 2 (wenns sein muss auch 3) große Zwingen zum verleimen kaufen (800er von Ideal dann wahrscheinlich). Die Zwingen braucht man immer mal. Bei der Flachdübelfräse bin ich mir da noch nicht 100% sicher da nicht nicht ständig Möbel bauen möchte.

Beispielbild bei Amazon
 

ChrisOL

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Für gelegentliche Arbeiten sind normale Dübel eine gute Alternative.

a. Einfach stumpf von außen durchbohren, Dübel + Leim rein und fertig. Ähnlich wie Schrauben halt nur Holz.

b. Suche nach „Dübelspitzen“ damit überträgt man die Bohrung für Dübel auf das Gegenstück.

Bei den Dübelspitzen musst du sehr genau arbeiten und bohren. Das Fichtenholz ist jedoch weich genug um minimale Ungenauigkeiten zu verzeihen.

Ein paar Zwingen brauchst du aber in beiden Fällen.
 

schrauber-at-work

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Nabend,

Gibt es ne Nähmaschine im Haus?
Dann lässt es sich so viel einfacher, und m.M.n. auch praktischer gestalten.

Wird so von meiner kurzen seit >3Jahren "vergewohlwurschtelt" , funktioniert gut und flexibel , ganz ohne Dübel.



4 Bretter, 8 Spax, bissle Leim. Das war's. Holz stammt von nem Ikea Regal was ich Mal in der Studibude hatte und es nicht übers Herz gebracht habe die Keimholzbretter der Regalbretter zu entsorgen.

Kostenpunkt: 10€ für die Buchenstange aus'm Baumarkt :emoji_grin:
Gruß SAW
 

Mister G

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… Was mir noch eingefallen wäre, wäre Nuten mit Brettstärke rein zu fräsen und die Bretter von hinten einschieben. Da die Bretter aber abgerundet werden, wird das in den Radien nicht so ganz passen. Habt ihr einen einfachen aber "sauberen" Tipp?
Dann würde ich lieber eine schmalere Nut in Seite und Boden einfräsen und entweder eine Fremdfeder (dünner Sperrholzstreifen oder dünne Holzleiste) einleimen oder auch dort einfach Lamellos verwenden. An der sichtbaren Vorderkante darfst Du natürlich nicht durchfräsen, dann ist die Konstruktion hinterher verdeckt und unterscheidet sich optisch nicht von der Lamello-Bauweise.

Der Vorschlag a. von Chris ist aber die einfachste Lösung. Dübel dabei etwas überstehen lassen und mit der Japansäge (am besten eine ungeschränkte Kugihiki oder vorsichtig mit der Kataba mit aufgeklebten Kreppstreifen auf dem Sägeblatt, um die Oberfläche nicht durch die Schränkung zu verkratzen) bündig schneiden.

Wenn Du Dir die Anschaffung der langen Zwingen sparen willst, hätte ich noch einen Tipp: Beim Verleimen einfach durch die Seite in die Böden durchschrauben, dazu die Bohrlöcher aber sehr exakt anreißen. Wenn der Leim gut abgebunden hat, Schraube für Schraube einzeln wieder herausdrehen, die Löcher sauber auf 8 mm aufbohren und erst dann die Holzdübel einleimen. Zum Schluss wie beschrieben bündig schneiden und Du hast sehr easy ein sauber verleimtes und sichtbar gedübeltes Regal.
 

IngoS

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Hallo,

die runden Stangen sollten durch Bohrungen in den Seiten gesteckt und verleimt werden. An die Regalbretter arbeitest du Fingerzapfen an, die dann in entsprechende Zapfenlöcher der Seitenteile gesteckt und verleimt werden. Bohrungen und Zapfenlöcher durchgehen lassen.

Gruß

Ingo
 

Mater1984

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Was hast du denn an Werkzeug?
Mit der normalen OF kann man auch Lamellos setzen. Ist zwar ein bisschen umständlicher weil mal 2 Fräser braucht aber geht.
Sonst Nut Fräsen und die Rundung von Hand ausarbeiten oder eine Schablone erstellen und mit dem Bündigfräser deine Bretter genau auf Rundung Fräsen.
Oder du lässt die Rundung weg in der Nut sprich die Nut 10 mm kürzer und setzt das Brett ab.
 

benben

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Also wenn man was lernen will, dann die seiten nuten und an die Böden abgesetzte Zapfen. Das wäre dann maximaler Maschineneinsatz. Für Handarbeit wäre dann durchgestemmt und gekeilt eine schöne Variante.

Am praktikabelsten dürfte schrauben oder dübeln mit Spitze sein.

Gruss
Ben
 

Donut009

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Wow.. Erstmal vielen Dank für die tollen Ideen. Ich hätte ja nicht erwartet dass es doch so viele Möglichkeiten gibt. Bin eben nur am Handy versuche aber mal das wichtigste zusammen zu fassen:

Nähen /mit Stoff: wäre möglich aber ich möchte ja bewusst was einfaches aus Holz bauen um etwas zu lernen.

Dübeln: so Spitzen habe ich sogar. Durchdüblen finde ich aber auch interessant, auch optisch. Kann man da n anderes Holz nehmen damit sich die Dübel bewusst absetzen? Nimmt man dafür dann normales Rundholz oder gibt's da spezielle Dübel? Die müssen ja länger sein. Nachteil hier für mich: ich müsste ne Japansäge kaufen.
Ps: auch die Idee erst Schrauben dann Leimen finde ich interessant. Würde wohl 100 € für die zwingen sparen


Nut und abgesetztes Brett: verstehe ich das richtig? Wenn ich zb ein 120 mm tiefes Brett habe Fräse ich in die Seite ein zb 100 mm lange Nut zb 10 mm tief. Je nach Fräserradius setze ich das Brett dann vorne für ca 25-30mm Tiefe um 10 mm ab. Damit ist das Brett in der Nut geführt aber quasi unsichtbar.

Fingerzinken: das wäre interessant aber ich verstehe davon nichts. Denke dafür müsste ich die Stirnseite von Brett so bearbeiten dass nur 2-3 Finger übrig bleibe. Im Seitenteil diese dann ausstemmen? Stell ich mir nicht ganz einfach vor. Fräst man da dann mit Vorrichtung stirnseitig oder von der flachen Seite und stemmt danach die Radien raus? Im Seitenteil, bohrt man da vor und stemmt erst dann?

Lamellos mit der OF: würde ich ungern machen da ich zwei Fräser kaufen müsste, ggf langfristig eh die Flachdübelfräse kauf.

Zwingen würde ich wenn nötig 1000er kaufen in schwerer Ausführung (die mit 11x30 Schaft oder was das ist) . Dann hat man länger was von. Braucht man da je Boden eine also insgesamt drei oder reichen auch zwei?

Weil die Frage kam: zur Verfügung steht eine OF eine Tauchkreissäge, Schienen, kleine Zwingen, Stecheisen, Stichsäge und übliches sonstiges Werkzeug (nichts speziell für Holz). Ah Schleifer, zb auch noch hier aber nicht so wichtig denk ich


Was mir allgemein noch etwas Sorge macht: egal welche Lösung, wie bekomme ich das alles am geschicktesten gefügt damit es am Ende auch gerade wird. Einfach alles abzeichnen und dann fertigen? Hier stell ich mir das Durchdüblen gut vor. Man zwingt alles so zusammen dass es perfekt passt, setzt die Dübel Bohrungen und baut es dann wieder auseinander um den Leim aufzubringen.

Grüße Marco
 

Mater1984

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Dübeln: so Spitzen habe ich sogar. Durchdüblen finde ich aber auch interessant, auch optisch. Kann man da n anderes Holz nehmen damit sich die Dübel bewusst absetzen? Nimmt man dafür dann normales Rundholz oder gibt's da spezielle Dübel? Die müssen ja länger sein. Nachteil hier für mich: ich müsste ne Japansäge kaufen.
Ps: auch die Idee erst Schrauben dann Leimen finde ich interessant. Würde wohl 100 € für die zwingen sparen


Nut und abgesetztes Brett: verstehe ich das richtig? Wenn ich zb ein 120 mm tiefes Brett habe Fräse ich in die Seite ein zb 100 mm lange Nut zb 10 mm tief. Je nach Fräserradius setze ich das Brett dann vorne für ca 25-30mm Tiefe um 10 mm ab. Damit ist das Brett in der Nut geführt aber quasi unsichtbar
Die Zwingen wirst du wohl über kurz oder lang so oder so brauchen. Ich weiß gar nicht wieviele sich bei mir angesammelt haben.

Genau. Nuten bis 10 oder 20 mm vors Ende der Seite und den „Boden“ ausklinken.
Im perfekten Fall wird die Nut vorne etwas schmaler das du deinen Boden einhämmern musst. Dann hält das auch ohne Leim Bombe.
 

Mister G

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Kann man da n anderes Holz nehmen damit sich die Dübel bewusst absetzen? Nimmt man dafür dann normales Rundholz oder gibt's da spezielle Dübel? Die müssen ja länger sein. Nachteil hier für mich: ich müsste ne Japansäge kaufen.
Holzdübel sind üblicherweise Riffeldübel, so dass sich der Leim beim einschlagen in den Riffeln hochdrücken kann. Das ergibt eine gleichmäßigere Leimverteilung und einen besseren Halt. Glatte Dübel würden auch funktionieren, dann besteht aber die Gefahr, dass der Dübel den Leim einfach nach unten ins Bohrloch drückt und die Bohrlochwandung kaum Leim abbekommt.

Im Baumarkt findet man meist nur Buchen- oder Kiefern-Rundstäbe. Ich würde Hartholz verwenden, Nadelholz ist zu weich dafür.

Was mir allgemein noch etwas Sorge macht: egal welche Lösung, wie bekomme ich das alles am geschicktesten gefügt damit es am Ende auch gerade wird. Einfach alles abzeichnen und dann fertigen? Hier stell ich mir das Durchdüblen gut vor. Man zwingt alles so zusammen dass es perfekt passt, setzt die Dübel Bohrungen und baut es dann wieder auseinander um den Leim aufzubringen.
Am einfachsten schneidest Du Dir je zwei Distanzbrettchen zu, auf die Du die Böden auflegen kannst. So bekommst Du recht einfach eine exakte Ausrichtung der Böden hin.


Nachteil hier für mich: ich müsste ne Japansäge kaufen.
Das ist kein wirklicher Nachteil – selbst für kleines Geld bekommst Du schon Sägen, mit denen sich prima arbeiten lässt. Eine meiner Lieblingssägen (Kataba) kostet keine 13,00 €. Seit ich die habe, rostet meine alte europäische Feinsäge in der Schublade vor sich hin:
https://www.dictum.com/de/japansaeg...MImf_tpYTn7AIVyIbVCh2S_ws8EAQYAyABEgLakfD_BwE
Für Deinen Zweck wäre eine ebenfalls recht preiswerte Kugihiki besser geeignet, ist aber nicht so universell einsetzbar, weil sie nicht geschränkt ist:
https://www.dictum.com/de/duebelsaegen-baae/z-saw-mini-kugihiki-712321
 

Donut009

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Denke ich mach eine Mischung: Ich setze das mit den Nuten um, sowohl für die Böden, wie auch für die Rückwände (6 mm Pappel Sperrholz). Dann kann ich ordentlich was fräsen.
Die Stangen hingegen steck ich erst am Ende rein und säg sie dann wie Dübel mit der kleinen Japansäge ab... Das Geld kann man schon mal investieren.

Dazu kauf ich 3x 1000er Ideal Zwingen. Sind zwar knapp 100 € dafür habe ich was brauchbares.

Noch eine Frage: Ölen am Schluss oder? Wenn ich die Einzelteile öle ist das mit m Leim sicher nichts mehr.. Ich hab hier noch Clou Arbeitsplattenöl. Das würde ich nehmen.
 

Mister G

ww-robinie
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Noch eine Frage: Ölen am Schluss oder? Wenn ich die Einzelteile öle ist das mit m Leim sicher nichts mehr.. Ich hab hier noch Clou Arbeitsplattenöl. Das würde ich nehmen.
Ja, pass aber auf, dass Du beim verleimen Leimspuren auf der Oberfläche vermeidest. Diese Stellen nehmen dann kein Öl mehr an.
 

Mater1984

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Dazu kauf ich 3x 1000er Ideal Zwingen. Sind zwar knapp 100 € dafür habe ich was brauchbares.
Kennst du die Zwingen schon? Ich hab sehr schlechte Erfahrungen mit Zwingen gemacht die keine Madenschraube zum Nachstellen haben. Musste diese nach 3 Monaten wieder zum Händler bringen.
Ich finde, auch wenn die sehr kostspielig sind, die Bessey Revo KRE(V) genial. Aber da bist halt nicht mit 100 € für 3 Stück dabei.
 

woodtr1

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Du kannst dir auch die Kreg Jigs anschauen. Damit werden Taschenlöcher in Bretter (Regalböden) gebohrt.
Für deine Anwendung sollte es das Kreg Jig Mini (Für 18/19 mm ausgelegt) oder Kreg Jig Jr. (variabler) tun. Oder Nachfolgemodell.

Würde die Anschaffung von Schraubzwingen ersparen.
Die Bohrlöcher sind dann durch die Rückwände verdeckt. Oder es gibt Holzstüpsel zum einleimen.

Die Rückwände kannst du an Leisten, die auf Boden und Seitenteile angebracht werden, aufleimen. Würde die Nuten sparen.
Ggf. mit Pin-Nägeln (ohne Kopf) sichern.
 

Donut009

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Kennst du die Zwingen schon? Ich hab sehr schlechte Erfahrungen mit Zwingen gemacht die keine Madenschraube zum Nachstellen haben. Musste diese nach 3 Monaten wieder zum Händler bringen.
Ich finde, auch wenn die sehr kostspielig sind, die Bessey Revo KRE(V) genial. Aber da bist halt nicht mit 100 € für 3 Stück dabei.
Nein kenne ich nicht. Aber sowohl die wie auch die vergleichbaren von Bessey werden überall empfohlen. Die von dir genannte ist ja was komplett anderes. Sicher gut aber ich hätte als Basis lieber erstmal normale Zwingen gekauft. Und wenn die oder entsprechende Bessey nichts sind was dann?
 

IngoS

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Und wenn die oder entsprechende Bessey nichts sind was dann?
Hallo,

natürlich funktionieren "normale" Bessey Zwingen und zwar ausgesprochen zuverlässig und lange. Meine älteste Bessey Zwinge habe und benutze ich seit über 55 Jahren und sie funktioniert immer noch einwandfrei.

Gruß

Ingo
 

raziausdud

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Wenn Du die Dübel bewusst hervorheben willst, ginge neben anderer Holzwahl aber auch Beizen. Nur muss man die Dübel vor dem Eintreiben dann bereits passend abgelängt und eventuell geschliffen haben. Am besten die Dübel ohne Leim einsetzen, absägen und bündig schleifen, dann wieder herausnehmen und beizen, dann mit wenig Leim einsetzen.

Glatte Rundstangen kann man mit 1-2 Zügen mit sehr grobem Schleifpapier pseudo-riffeln. Diese Mikroriffelung erscheint mir für die am Ende bewusst sichtbare Stelle sogar vorteilhafter. Das Fein-Riffeln ist meines Erachten aber nicht unbedingt nötig. Wichtig erscheint mir, den Leim in die Bohrung und nicht auf den Dübel zu geben, so kommt der schon mal überall in der Bohrung hin. Der Dübel schiebt dann bei Eintreiben eine kleine Wulst an Leim vor sich her, lässt aber einen kleinen aber ausreichenden Leim-Film zwischen Dübel und Bohrung. Wer will kann die Rundung des Dübel auch an 1-2 Stellen minimal abflachen.

Rainer
 

JannikOS

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Wenn es erstmal ums probieren geht, würde ich mir einen 18 mm nutfräser nehmen und bis kurz vor Ende fräsen und die Böden dann auch entsprechend zurück stehen lassen.
Ggf musst du dann die kannten des einschubs verrunden aber die Wahrscheinlichkeit, dass das optisch ansprechend aussieht ist höher, das nicht jede Ungenauigkeit auffällt. Den Dübel absägen kannst du auch mit zig anderen Sachen, da brauchst es nicht zwingend eine japansäge, auch wenn die nett sind.
Spannen fürs verleimen dann mit Spanngurten.

Alles etwas behelfsmäßig aber du wolltest ja auch nur üben
 

Donut009

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Wenn Du die Dübel bewusst hervorheben willst, ginge neben anderer Holzwahl aber auch Beizen. Nur muss man die Dübel vor dem Eintreiben dann bereits passend abgelängt und eventuell geschliffen haben. Am besten die Dübel ohne Leim einsetzen, absägen und bündig schleifen, dann wieder herausnehmen und beizen, dann mit wenig Leim einsetzen.

Glatte Rundstangen kann man mit 1-2 Zügen mit sehr grobem Schleifpapier pseudo-riffeln. Diese Mikroriffelung erscheint mir für die am Ende bewusst sichtbare Stelle sogar vorteilhafter. Das Fein-Riffeln ist meines Erachten aber nicht unbedingt nötig. Wichtig erscheint mir, den Leim in die Bohrung und nicht auf den Dübel zu geben, so kommt der schon mal überall in der Bohrung hin. Der Dübel schiebt dann bei Eintreiben eine kleine Wulst an Leim vor sich her, lässt aber einen kleinen aber ausreichenden Leim-Film zwischen Dübel und Bohrung. Wer will kann die Rundung des Dübel auch an 1-2 Stellen minimal abflachen.

Rainer
Ich habe die geriffelten Dübelstangen nun doch auch im Baumarkt gefunden. Kannte ich einfach nicht, da ich bisher immer die abgelängten gekauft habe. Das sichtbare dübeln merke ich mir fürs nächste Projekt. Aber im Prinzip werde ich mit den 6 Querstangen vorne ja nichts anderes machen. Die Löcher Bohr ich durch und schieb sie später ein. Denke das wird auch optisch noch einen kleinen Reiz bringen.

Wenn es erstmal ums probieren geht, würde ich mir einen 18 mm nutfräser nehmen und bis kurz vor Ende fräsen und die Böden dann auch entsprechend zurück stehen lassen.
Ggf musst du dann die kannten des einschubs verrunden aber die Wahrscheinlichkeit, dass das optisch ansprechend aussieht ist höher, das nicht jede Ungenauigkeit auffällt. Den Dübel absägen kannst du auch mit zig anderen Sachen, da brauchst es nicht zwingend eine japansäge, auch wenn die nett sind.
Spannen fürs verleimen dann mit Spanngurten.

Alles etwas behelfsmäßig aber du wolltest ja auch nur üben
Meinst echt, dass das mit Gurten geht? ich hatte da sorgen auch wegen der Schrägen. Wenn dann mit zusätzlichen Brettern / Balken auf den Seitenteilen oder? Spanngurte habe ich genug und auch starke / breite. Daran würde es nicht scheitern.

ps: so wird das ganze ja dann hoffentlich mal aussehen. Habe vorhin alles gesägt und angezeichnet (bis auf die Rückwände). Morgen muss ich mal ein paar Probefräsungen machen (wenns die Zeit zulässt) um zu sehen ob ich die Nuten (18 für die Bretter und 6er für die Rückwände) sauber hin bekomme. Einen 18er Fräser kauf ich dafür aber nicht. Ich nehme meine nächst kleineres (16) und verfahre dann. Dürfte auch sinnvoller sein, weil die Bretter nach erstem Nachmessen etwas dicker als 18 mm sind.

Unbenannt.JPG
 

JannikOS

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Ich habe die geriffelten Dübelstangen nun doch auch im Baumarkt gefunden. Kannte ich einfach nicht, da ich bisher immer die abgelängten gekauft habe. Das sichtbare dübeln merke ich mir fürs nächste Projekt. Aber im Prinzip werde ich mit den 6 Querstangen vorne ja nichts anderes machen. Die Löcher Bohr ich durch und schieb sie später ein. Denke das wird auch optisch noch einen kleinen Reiz bringen.



Meinst echt, dass das mit Gurten geht? ich hatte da sorgen auch wegen der Schrägen. Wenn dann mit zusätzlichen Brettern / Balken auf den Seitenteilen oder? Spanngurte habe ich genug und auch starke / breite. Daran würde es nicht scheitern.

ps: so wird das ganze ja dann hoffentlich mal aussehen. Habe vorhin alles gesägt und angezeichnet (bis auf die Rückwände). Morgen muss ich mal ein paar Probefräsungen machen (wenns die Zeit zulässt) um zu sehen ob ich die Nuten (18 für die Bretter und 6er für die Rückwände) sauber hin bekomme. Einen 18er Fräser kauf ich dafür aber nicht. Ich nehme meine nächst kleineres (16) und verfahre dann. Dürfte auch sinnvoller sein, weil die Bretter nach erstem Nachmessen etwas dicker als 18 mm sind.

Anhang anzeigen 84774
Ja, basteln muss man da etwas
 

schrauber-at-work

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Nabend,

Leider steht das Design dem Nutzen und dem Stauraum im Weg.
Mit Stofftaschen ist da definitiv mehr "Flexibilität".

Mit 10-12 Büchern ist das Teil voll. Damit würde meine Tochter (Grad 6 geworden) nicht klar kommen ( 25-30 stecken da eher drin, zwischendurch auch Mal das Tablet).

Gleiches hab ich für meine große Schwester für Ihre Kindertagesstätte gebaut, seit > 4 Jahren im Einsatz, ist immernoch völlig begeistert (von Ihr habe ich das Konzept mit den Taschen, daher für meine Kurze das gleiche 1:1 [bis auf den Stoff] gebaut).

Form follows function, in diesem Fall definitiv, auch wesentlich schonender für die Bücher.

Gruß SAW
 

raziausdud

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Stoff oder Holz macht meines Erachtens kein Unterschied in der Kapazität bei sonst gleichen Abmessungen, irgendwann ist beides voll. Es ist banal, das Fassungsvermögen kann man nur über die Maße Breite, Höhe und Tiefe bestimmen, ich würde letzteres eventuell größer machen.

Rainer
 
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