Moin allerseits,
Die Projektleitung meinte, es sei Zeit für einen Spielturm. Ich bin dann über den von @KalterBach gestolpert.
https://www.woodworker.de/forum/threads/wie-ein-spielhaus-entsteht.116630/
Im Thread oben habe ich noch einige Fragen gestellt und basierend auf den Bildern und der Punktewolke den Spielturm in Solidworks nachmodelliert (STEP als zip im Anhang eines späteren Beitrages). Mit Hilfe des Models habe ich mir eine Liste der groben Zuschnitte erstellt.
Das dann (wegen Verfügbarkeit und Preis) bei zwei Sägewerken in der Nähe bestellt, über ein März-Wochenende den Transit aus der Firma ausgeliehen und das Material geholt.
Plus 22 StückSchalungsbretter 100x25x4000
Laut Gesetz (in Polen) hatte ich noch ein paar Zentimeter Reserve.
Voll motiviert am selben Abend noch die Pfostenanker mit Ø16 vorgebohrt und eingeschraubt.
Mit dem Rest des Holzes wurde es in der Garage (keine weiteren Bilder) etwas eng.
Auch die Schrauben waren schon da, denn der Plan war, die Woche vor Ostern freizunehmen und Grundgerüst, Bodendielen, eine Wand und das Gestell für die Schaukel aufzustellen. Aber nichts ist so beständig wie die Planänderung. Dazu später etwas mehr.
Wegen Frau, Kind und Hund blieb mir die nächsten Tage eigentlich nur die (Hand-)Arbeit nachts, also täglich ab circa 22 Uhr für ein bis drei Stunden.
Angefangen habe ich mit den Stehern;
erst die oberen Schrägen grob vorgesägt
dann gehobelt
und die Winkel geprüft.
Dafür habe ich zwei Abende gebraucht. Dann ging es weiter mit Schlitzen für die abgesetzten Zapfen der Querbalken.
Anzeichnen, vorbohren, ausstemmen:
An einem Abend vier Stück gemacht, am nächsten die nächsten vier.
In seiner Version hat sich @KalterBach für das Fräsen der Schwalbenschwänze der oberen schrägen Querbalken entschieden. Da ich in kurzer Zeit viel Geld ausgegeben habe und eben vieles nachts in der Garage im Haus machen musste, dachte ich anfangs daran, die oberen Querbalken nur mit Winkeln und Schrauben zu befestigen, habe mich aber dann doch umentschieden und sich verjüngende Schwalbenschwänze gemacht.
Und wieder, vorsägen, ausstemmen und zum Schluß noch die Kanten anfasen.
Endlich war es das Wochenende vor dem Osterwochenende, aber wegen zweier Begebenheiten im engeren Familien- und Freundeskreis, fiel die Entscheidung, zu Verreisen. Dadurch wurden meine Zeit für das Projekt von acht Tagen auf ca. zwölf Stunden zusammengestaucht. C'est la vie. Vor der Abreise habe ich es noch geschafft;
die restlichen Nuten für die Schwalbenschwänze
und für den Balkon auszustemmen, ...

Die Projektleitung meinte, es sei Zeit für einen Spielturm. Ich bin dann über den von @KalterBach gestolpert.
https://www.woodworker.de/forum/threads/wie-ein-spielhaus-entsteht.116630/
Im Thread oben habe ich noch einige Fragen gestellt und basierend auf den Bildern und der Punktewolke den Spielturm in Solidworks nachmodelliert (STEP als zip im Anhang eines späteren Beitrages). Mit Hilfe des Models habe ich mir eine Liste der groben Zuschnitte erstellt.
Das dann (wegen Verfügbarkeit und Preis) bei zwei Sägewerken in der Nähe bestellt, über ein März-Wochenende den Transit aus der Firma ausgeliehen und das Material geholt.
| 100x100 | 100x100 | 60x120 | 80x80 | ||||||||||
3472 | 2 | 6944 | 5,3x2 | 5,3 | 5,3 | 4,5 | 3,3 | 2,6 | 5 | ||||
1580 | 2 | 3160 | 5,3 | 4,5 | 4,5 | 3,3 | 2,6 | 5 | |||||
2721 | 2 | 5442 | 4,5x2 | 2,4 | 3,2 | 4 | 4,1 | 2,6 | 3 | ||||
1580 | 2 | 3160 | 2,3 | 2,6 | |||||||||
731 | 4 | 2924 | 5,3 | 2,6 | |||||||||
2122 | 1 | 2122 | |||||||||||
1850 | 4 | 7400 | 4x2 |
Laut Gesetz (in Polen) hatte ich noch ein paar Zentimeter Reserve.
Voll motiviert am selben Abend noch die Pfostenanker mit Ø16 vorgebohrt und eingeschraubt.
| KVH 60x60 | 5m | 2 |
| KVH 40x60 | 5,1m | 2 |
| KVH 40x60 | 3,3m | 1 |
| Raspont 120x23 | 13,5m² |
Auch die Schrauben waren schon da, denn der Plan war, die Woche vor Ostern freizunehmen und Grundgerüst, Bodendielen, eine Wand und das Gestell für die Schaukel aufzustellen. Aber nichts ist so beständig wie die Planänderung. Dazu später etwas mehr.
Wegen Frau, Kind und Hund blieb mir die nächsten Tage eigentlich nur die (Hand-)Arbeit nachts, also täglich ab circa 22 Uhr für ein bis drei Stunden.
Angefangen habe ich mit den Stehern;
erst die oberen Schrägen grob vorgesägt
dann gehobelt
und die Winkel geprüft.
Dafür habe ich zwei Abende gebraucht. Dann ging es weiter mit Schlitzen für die abgesetzten Zapfen der Querbalken.
Anzeichnen, vorbohren, ausstemmen:
An einem Abend vier Stück gemacht, am nächsten die nächsten vier.
In seiner Version hat sich @KalterBach für das Fräsen der Schwalbenschwänze der oberen schrägen Querbalken entschieden. Da ich in kurzer Zeit viel Geld ausgegeben habe und eben vieles nachts in der Garage im Haus machen musste, dachte ich anfangs daran, die oberen Querbalken nur mit Winkeln und Schrauben zu befestigen, habe mich aber dann doch umentschieden und sich verjüngende Schwalbenschwänze gemacht.
Und wieder, vorsägen, ausstemmen und zum Schluß noch die Kanten anfasen.
Endlich war es das Wochenende vor dem Osterwochenende, aber wegen zweier Begebenheiten im engeren Familien- und Freundeskreis, fiel die Entscheidung, zu Verreisen. Dadurch wurden meine Zeit für das Projekt von acht Tagen auf ca. zwölf Stunden zusammengestaucht. C'est la vie. Vor der Abreise habe ich es noch geschafft;
die restlichen Nuten für die Schwalbenschwänze
und für den Balkon auszustemmen, ...

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