Buche auftrennen und Fügen....Leimholzherstellen

brubu

ww-robinie
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Ja das kann man so sehen, komplett 90 Grad macht sich beim fräsen in die Schmalfläche ja auch nicht so gut, besonders wenn es noch die rechte Seite ( Kernseite ) ist. Da können sich ganze Faserbahnen ablösen / absplittern.
Hier steht auch noch einiges dazu. https://www.holzwerken.net/artikel/archiv/stehend-oder-liegend
LG
Hallo
Wie welche Holzseite zu bearbeiten ist wissen heute leider viele Fachleute nicht mehr. Da habe ich schon bei Türrohlingherstellern reklamiert weil sie
nicht wissen welche Seite der Umleimer an die Platte gehört. Wer selber an der Maschine Falze fräst weiss es, immer die Kernseite anleimen da die
schlechter zu fräsen ist.
Gruss brubu
 

Mitglied 59145

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Jedenfalls ist dieses auftrennen mit der Kreissäge die reinste Materialschlacht.
Das wird alles passend mit der BBS vorm trocknen eingeschnitten. Weniger Energie beim trocknen und weniger zerspantes Material.
Man sollte dann aber schon einige cbm lagernd haben, sonst ist die Fertigungszeit wahrscheinlich ziemlich lang.
Man kann auch getrocknete Bohlen hochkant an der BBS auftrennen. einfach als Block einspannen. Das geht dann wirklich Ratzfatz und spart ggü der Kreissäge schon ordentlich Späne und Zeit.

Das ist aber alles nicht entscheidend, entscheidend ist, dass es in dem Betrieb funktioniert.

Rahmenhölzer aus nicht stehendem Material geht meistens gut, ich schätze jedes 5. mal nicht. Das Risiko ist mir zu hoch.......

Gruss
Ben
 

brubu

ww-robinie
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Das wird alles passend mit der BBS vorm trocknen eingeschnitten. Weniger Energie beim trocknen und weniger zerspantes Material.
Daran glaubte ich auch bis zum ersten Versuch. Da muss in der Dicke sehr viel zugegeben werden und beim Trocknen gut beschwert oder gebunden
sonst gibt es auch Bananen. Ja nach Holzart und Qualität ist es ganz unterschiedlich. Da ist es interessant mit dem Säger zu sprechen der vom nassen
Schnittholz bis zu trockenen Dielen Nut/Kamm alles selber macht.
Gruss brubu
 

Mitglied 59145

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Es ist halt so, dass dünnes Material beim Einschnitt immer anfällt. Das muss halt auch weg, jedenfalls bei uns und unserem Prozess. Daher nehmen wir lieber dünnes für dünnes als dickes für dünnes.

Oh man, das klingt wieder...... Aber ich glaube ihr versteht was ich meine.

Gruss
Ben
 

brubu

ww-robinie
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Der Unterschied ist wohl der, dass du kein frisches Holz einschneidest. Das reagiert ganz anders als Altholz das nur nachgetrocknet werden muss.
Mit rustikalem frischem Holz ist der Effekt am besten sichtbar. Da gibt es bei jedem Ast nach dem Trocknen einen Knick. Dann braucht es auch für
dünnes zuerst dickeres..... hoffentlich klingt es so richtig.
Gruss brubu
 

Mitglied 59145

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Naja, Altholz ca. 20-25%. Wenn man dann noch guckt, dass der Fasersättigungspunkt bei ca. 32% liegt, dann macht es wenig bis keinen Unterschied was du reinpackst.

Es ist einfach so, dass durch die geringeren Querschnitte des Rohmaterials automatisch mehr dünnes Material anfällt. Wenn wir das nicht nutzen würden, Würde das Zeug ja noch teurer werden :emoji_wink:.

Wir haben Rohmaterial zu Fertigmaterial plus 1cm. Wenn du jetzt eine Bohle mit der Kreissäge auftrennst hat ja jeder Schnitt auch nochmal 3-4mm, etwas hobeln musst du auch, also kein wirklich eklatanter Vorteil in der Ausbeute.

Da sind aber die Grundlagen einfach anders, als Tischler kaufe ich auch nicht extra dünnes holz wegen ein paar Teilen. Da ist wichtig aus dem Holz möglichst viel verschiedenes machen zu können um das Lager recht klein zu halten. Ist bei uns halt anders, da ist das dünne Holz einfach ein Produkt was anfällt und dementsprechend genutzt wird.

Sorry für OT

Gruss
Ben
 

teluke

ww-robinie
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Ich schneide auch in der Mitte des Stammes dickere Bohlen (45 + 65mm) und außen dünneres meist 25mm.
Dass ich dickes Holz auftrenne um daraus dünneres Leimholz zu machen kommt selten vor.
 

Friederich

ww-robinie
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Ich mach es immer so:
- erst Winkelkante auf Abrichte herstellen-
- rundum dickenhobeln
Scheint mir inzwischen auch am besten.
Das vermeidet Additionsfehler, die immer auftreten, wenn man die zweite Fügekante, wie eigentlich üblich, durch das Auf-Breite-Sägen herstellt. Dann würde sich ja Hohl-oder Spitzfuge beim Verleimen der Platte jeweils addieren.
 

joh.t.

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Ich kaufe immer recht günstig und gucke dann, dass ich das beste draus mache.
Leimholz fräse ich mit Vielzahnverleimfräser.
 
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