Bessey Schraubzwinge läst sich nicht mehr öffnen

DeltaLima

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Hallo zusammen,

ich habe eine Bessey Schraubzwinge in der obersten Position und become diese nicht mehr auf. Sie ist in der obersten Position geklemmt.

Alle Versuche mit z.B. Hammer und Co waren erfolglos.

Habt Ihr einen Tip?

Gruß
 

hobbybohrer

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Hallo,
mit dem Hammer auf das Ende der Schiene schlagen.
und für die Zukunft merken: Die Schraubgriff nie in die ganz untere Position drehen.
Grüße, Richard
 

DeltaLima

ww-birke
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Saubl... Situation, vor allem da ich Sie dringend gebraucht hätte.

Mit dem Hammer hab ich Sie schon gut bearbeitet, hat leider nichts geholfen.
War schon kurz davor Sie ins Feuer zu halten um die Plastikschutzkappen wegzubrennen.

Wenigsten hab ich draußen gelernt...


Vielleicht gibts ja noch einen Trick vor der Feuerbestattung
 

IngoS

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Hallo

Ist das eine Zwinge mit eingedrehter Madenschraube als Rutschsicherung? Dann solltest du versuchen, die Madenschraube etwas raus zu drehen. Dazu vom Inbusschlüssel den kurzen Winkel stark einkürzen.

Gruß Ingo
 

PurplePony

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Man schlägt nicht auf, sondern unter den Arm, und zwar an der Schienenseite. Dann geht jede Zwinge auf. Wer nicht zielsicher ist, legt einen zweiten Hammer dazwischen und schlägt auf diesen.
Hammer auf Hammer macht man lieber nicht.
Das sind beides gehärtete Stähle.
Mein Kollege hat in der Ausbildung zum Zimmermann die Spitze eines Hammers als Meißel angesetzt und mit einem anderen Hammer auf dessen Bahn geschlaggen.
Einen Metalsplitter hat er immernoch in der Hand. Lieber eine Zulage aus Holz verwenden.
 

PurplePony

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Guuden,

die Narbe von einem scharfkantigen Splitter
von einem der zwei aufeinander geschlagenen Hämmer
habe ich auch noch am linken Arm.
Danke für das zweite Beispiel aus der Praxis.
In Deutschland nach DIN 1193 hergestellte Hämmer müssen auf Pinne und Bahn eine härter zwischen HRC 52 und HRC 58 aufweisen. In der Augenzone
darf die Härte höchstens HRC 30 betra-
gen.
Schlagwerkzeuge wie Meißel nach DIN7244 haben ein völlig anderes Gefüge als ein Gehärtete Hammerkopf.
Deshalb Pilzt der Meißel mit der Zeit aus, der Hammer zersplittert.
Vorsicht.
 

PurplePony

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Was für ein Glück, dass ich das bisher nicht wusste. Hab ich also schon mein (Handwerker)Leben lang falsch gemacht, und noch nie einen Hammer oder dessen Finne zersplittert.
Siehe Magmogs Beitrag und mein Fallbeispiel aus der Praxis.

Es ist nicht schlimm acht zu geben und Anfängern Vorsicht mit auf den Weg zu geben.
Schlimm ist, wenn vermeindlich Erfahrene kommunizieren, dass da schon nix passiert.

Ich flexe auch ab und an ohne Schutzbrille.
Dumm ist es jedes mal.
 

Mathis

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Mag auch daran liegen, dass ich den zweiten immer quer lege. Da ist er nicht so hart.
Sicher ist das auch der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.
Theorie ist, wenn alle Schlauen meinen, das geht gar nicht, und Praxis ist, wenn dann ein Dummer ohne theoretisches Wissen kommt, es einfach macht und es dann doch geht.
 

benben

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Also mein Lehrmeister, der auch schon fast in Rente ist, hat mich da recht früh darauf hingewiesen nicht mit den Hämmern aufeinander zu schlagen. Brav wie ich bin habe ich das auch nicht mehr getan. Alternativen finden sich immer.

Edit: Wir stemmen ja viel im Altholz, da ist auch die Meißelpflege ein großes Thema. Die Wulst gehört regelmäßig entfernt. Am besten bevor sie anfängt zu reissen. Diese einfachen Meißel haben wir überall, sowas nehme ich dann doch sehr oft und schlage da beherzt drauf. Da passiert dann ganz sicher nichts.

Gruss
Ben
 
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