tschawo22
ww-kastanie
Hallo zusammen,
ich plane für mein Homestudio einen großen Akustikabsorber an der Rückwand über einer Couch und möchte mir handwerklich Rat holen, wie ich das möglichst stabil, rechtwinklig und maßgenau baue, ohne innen unnötig Bautiefe zu verlieren!!!
Der Absorber soll über der Couch sitzen:
Breite: ca. 260 cm
Tiefe: 50 cm
Höhe: ca. 120 cm bis zur Decke
Material Korpus: Dekorspanplatte 16 mm
Die Seitenwände links/rechts sollen vom Boden bis fast zur Decke gehen, ca.:
Höhe Seitenwände: ca. 247,5 cm
Tiefe: 50 cm
Dicke: 16 mm
Oben soll keine eigene Deckelplatte eingebaut werden. Die Raumdecke bildet den oberen Abschluss. Der Spalt oben soll mit Kompriband / Dichtband sauber abgedichtet werden.
Der Kasten soll innen möglichst mit 500 mm Glaswolle gefüllt werden und muss möglichst luftdicht sein. Vorne kommt später schwarzer Stoff und davor vertikale Holz-Latten im Abstand von 20mm.
Wichtig: Die akustische Simulation zeigt, dass sich die Wirkung im Tiefbass stark verschlechtert, wenn die Fülltiefe von 500 mm auf 450 mm reduziert wird. Deshalb möchte ich innen möglichst keine durchgehenden Dachlatten oder Kanthölzer hinten verbauen, die mir 4–5 cm Tiefe klauen.
Die Front-Slats sollen vertikal laufen. Das Slat-Raster muss sauber fluchten, daher muss der Korpus möglichst gerade und rechtwinklig werden.
Der ganze Kasten kann sehr schwer werden! Ich schätze so um die 100Kg.
Die Bodenplatte über der Couch soll an der Wand befestigt werden, entweder mit innenliegenden Schwerlastkonsolen oder stabilen Stahlwinkeln. Die Konsolen sollen innen/oben auf der Bodenplatte sitzen, nicht darunter, damit unter der Platte nichts sichtbar ist und niemand mit dem Kopf dagegen kommt.
Bodenplatte:
ca. 260 × 50 cm
16 mm Dekorspan
Geplant wäre:
1. Bodenplatte zuerst exakt waagerecht an der Wand montieren
2. mit Kreuzlinienlaser ausrichten
3. Seitenwände danach links/rechts an die Bodenplatte schrauben
4. Seitenwände zusätzlich innen mit Winkeln an die Wand dübeln
5. Front später mit vertikalen Slats verkleiden
Die Konsolen oder Winkel würde ich möglichst durch die Bodenplatte verschrauben, also mit Maschinenschrauben, Unterlegscheiben und Muttern kontern, statt nur Holzschrauben in 16-mm-Spanplatte zu setzen.
Ziel ist es den Kasten möglichst stabil ohne durchbiegen an die Wand und mit den Seitenwänden zu befestigen ohne, dass ich innen viel Tiefe verliere. Also ein stabiler, sauber ausgerichteter Korpus, damit später die vertikalen Slats optisch exakt fluchten und die akustische Tiefe möglichst vollständig erhalten bleibt.
Hier mal ein paar Bilder zur Veranschaulichung. Da sind auch Bilder dabei mit horizontalen Latten - da hab ich mich kürzlich aber umentschieden diese lieber vertikal zu machen..
ich plane für mein Homestudio einen großen Akustikabsorber an der Rückwand über einer Couch und möchte mir handwerklich Rat holen, wie ich das möglichst stabil, rechtwinklig und maßgenau baue, ohne innen unnötig Bautiefe zu verlieren!!!
Geplanter Aufbau
Der Absorber soll über der Couch sitzen:
Breite: ca. 260 cm
Tiefe: 50 cm
Höhe: ca. 120 cm bis zur Decke
Material Korpus: Dekorspanplatte 16 mm
Die Seitenwände links/rechts sollen vom Boden bis fast zur Decke gehen, ca.:
Höhe Seitenwände: ca. 247,5 cm
Tiefe: 50 cm
Dicke: 16 mm
Oben soll keine eigene Deckelplatte eingebaut werden. Die Raumdecke bildet den oberen Abschluss. Der Spalt oben soll mit Kompriband / Dichtband sauber abgedichtet werden.
Akustischer Grund
Der Kasten soll innen möglichst mit 500 mm Glaswolle gefüllt werden und muss möglichst luftdicht sein. Vorne kommt später schwarzer Stoff und davor vertikale Holz-Latten im Abstand von 20mm.
Wichtig: Die akustische Simulation zeigt, dass sich die Wirkung im Tiefbass stark verschlechtert, wenn die Fülltiefe von 500 mm auf 450 mm reduziert wird. Deshalb möchte ich innen möglichst keine durchgehenden Dachlatten oder Kanthölzer hinten verbauen, die mir 4–5 cm Tiefe klauen.
Die Front-Slats sollen vertikal laufen. Das Slat-Raster muss sauber fluchten, daher muss der Korpus möglichst gerade und rechtwinklig werden.
Trag- und Bauidee
Der ganze Kasten kann sehr schwer werden! Ich schätze so um die 100Kg.
Die Bodenplatte über der Couch soll an der Wand befestigt werden, entweder mit innenliegenden Schwerlastkonsolen oder stabilen Stahlwinkeln. Die Konsolen sollen innen/oben auf der Bodenplatte sitzen, nicht darunter, damit unter der Platte nichts sichtbar ist und niemand mit dem Kopf dagegen kommt.
Bodenplatte:
ca. 260 × 50 cm
16 mm Dekorspan
Geplant wäre:
1. Bodenplatte zuerst exakt waagerecht an der Wand montieren
2. mit Kreuzlinienlaser ausrichten
3. Seitenwände danach links/rechts an die Bodenplatte schrauben
4. Seitenwände zusätzlich innen mit Winkeln an die Wand dübeln
5. Front später mit vertikalen Slats verkleiden
Die Konsolen oder Winkel würde ich möglichst durch die Bodenplatte verschrauben, also mit Maschinenschrauben, Unterlegscheiben und Muttern kontern, statt nur Holzschrauben in 16-mm-Spanplatte zu setzen.
Meine Fragen
- Ist es sinnvoll, zuerst die Bodenplatte exakt waagerecht an die Wand zu setzen und danach die Seitenwände daran auszurichten?
- Welche Befestigung würdet ihr für eine 260 × 50 cm Bodenplatte empfehlen, wenn darunter nichts sichtbar sein soll?
- Sind innenliegende Schwerlastkonsolen / Stahlwinkel besser als eine durchgehende Dachlatte hinten, wenn ich möglichst keine 5 cm Innenraumtiefe verlieren will?
- Wie stelle ich am besten sicher, dass die Seitenwände wirklich lotrecht und im rechten Winkel zur Wand stehen?
- Würdet ihr bei 16-mm-Dekorspan die Verbindungen zusätzlich mit Leisten verstärken, oder reicht Verschrauben + Wandwinkel?
- Gibt es eine gute Lösung, um oben zur Decke dicht abzuschließen, ohne dass Kompriband sichtbar herausquillt?
Ziel ist es den Kasten möglichst stabil ohne durchbiegen an die Wand und mit den Seitenwänden zu befestigen ohne, dass ich innen viel Tiefe verliere. Also ein stabiler, sauber ausgerichteter Korpus, damit später die vertikalen Slats optisch exakt fluchten und die akustische Tiefe möglichst vollständig erhalten bleibt.
Hier mal ein paar Bilder zur Veranschaulichung. Da sind auch Bilder dabei mit horizontalen Latten - da hab ich mich kürzlich aber umentschieden diese lieber vertikal zu machen..
