Balkonkraftwerk

stefan.

ww-eiche
Registriert
9. März 2025
Beiträge
309
Ort
Augsburg
Jetzt kann ich auch mal berichten, hab ein BKW bei meinen Eltern gebaut:
  • 4x Trina Solar 435 WP
  • 2x Growatt Noah à 2kWh
  • Growatt Neo 800W Wechselrichter
  • Shelly 3EM Pro für intelligente Einspeisung
Module sind direkt am Stahlgerüst montiert. Da das Geländer auf 7,5m Länge doch etwas gewackelt hat, habe ich noch stützen geschweißt und mit Betonanker befestigt.

Bislang läuft die Anlage ganz gut, das gefürchtete WLAN-Problem der Noahs tauchte nur einmal auf.

Jetzt fehlt nur noch ein wenig Kabelmanagement sowie das Zuschneiden und Montieren der Balkonbretter, die ich zur Montage entfernt habe.
 

Anhänge

  • IMG_20250907_082607.jpg
    IMG_20250907_082607.jpg
    124,6 KB · Aufrufe: 53
  • IMG_20250907_082920.jpg
    IMG_20250907_082920.jpg
    72,7 KB · Aufrufe: 53
  • IMG_20250907_082940.jpg
    IMG_20250907_082940.jpg
    149,9 KB · Aufrufe: 53
Zuletzt bearbeitet:

WinfriedM

ww-robinie
Registriert
25. März 2008
Beiträge
25.245
Ort
Dortmund
Laufen die Noahs bei dir fehlerfrei? Es gibt sehr viele Thread in Foren, wo eine Menge Probleme mit den Dingern diskutiert werden. Mich interessiert, ob es auch Anwender gibt, wo alles damit reibungslos läuft. Weil günstig sind die Dinger ja. Und falls sie fehlerfrei laufen, wie lange schon?
 

stefan.

ww-eiche
Registriert
9. März 2025
Beiträge
309
Ort
Augsburg
Also die Anlage ist seit 2 Monaten aufgebaut, die Paneele hängen aber erst seit 2 Wochen am Balkon (vorher standen sie hinter dem Geländer).
Wie gesagt, am Anfang hatte ich 1 oder 2 Mal das WLAN Problem, war nach einem Neustart der Noahs aber wieder weg. Insofern läuft die Anlage bislang ganz gut.
 

Micha83

ww-robinie
Registriert
29. Januar 2014
Beiträge
1.970
Ort
01561
Moin, hier ist ja ne menge Fachkompetenz versammelt.
Ich suche einen stinknormalen 3phasigen Wechselrichter (hybrid nicht nötig) in der 4-5kwp Klasse.
Der ohne Freischalten durch den Administrator, Wlan und Netzwerk läuft.
So wie früher zwei Strings, Netz da, Sonne da, Anlage läuft.
Ich plane gerade eine 3. Anlage, die an einer Südfassade hängt, dort gibt es aber weit und breit kein Internet, brauche ich auch nicht.
Sicherungskasten mit Zwischenzähler reicht mir.
Angeboten wurde eine Sungrow Sg5.0RT, wir haben schon so einen, in 8kw und Hybrid, wo der Speicher dran hängt.
Den musste der Eli anmelden, freischalten und Updates drauf spielen, das ist mir alles zu aufregend.
Könnt ihr da Empfehlungen aussprechen?
Grüße Micha
 

IngoS

ww-robinie
Registriert
5. Februar 2017
Beiträge
11.035
Ort
Ebstorf
Hallo,

Mitte letzten Jahres ist ja noch ein kleines Elektroauto bei uns eingezogen. Über die Walbox wurden 1170kWh ins Auto geladen. Nur rund 100kWh wurden außerhalb geladen.
Vor der PV Anlage hatten wir einen Bezug von ca. 3400kWh.
Ohne Auto aber mit der kleinen PV hatten wir im vorletzten Jahr einen Bezug von nur rund 750kWh.
Im letzten Jahr kam ein Bezug von 1435kWh zusammen. Mit dem Auto sind wir etwa 10.000km gefahren.
Wir sind mit der Anlage und mit dem Auto sehr zufrieden. Gegenüber unseres sparsamen Daihatsu haben wir rund 750,-€ Benzinkosten gespart.
Demgegenüber stehen für das ganze Jahr für Haus und Auto rund 550,-€ Stromkosten einschließlich Grundgebühr.

Gruß Ingo
 
Zuletzt bearbeitet:

stefan.

ww-eiche
Registriert
9. März 2025
Beiträge
309
Ort
Augsburg
Ja, das liegt natürlich auch am Speicher, der ganz gut zwischenpuffert und dem Shelly mit dem man quasi eine Nulleinspeisung hat. Das System speist nur ins öffentliche Netz ein, wenn der Speicher voll ist und noch Leistung von den Modulen kommt.
Mein Vater hat im Abverkauf nochmals 2 kWh gekauft (insgesamt jetzt 6 kWh), d.h. es dürfte nochmals weniger eingespeist werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

stefan.

ww-eiche
Registriert
9. März 2025
Beiträge
309
Ort
Augsburg
Ah sorry, das war missverständlich ausgedrückt.

Das System speist immer bedarfsgerecht ein. Wenn mehr PV-Leistung verfügbar ist, als benötigt, wird der Speicher geladen. Wenn weniger PV-Leistung als benötigt verfügbar ist, wird der Rest (wenn möglich) aus dem Speicher gezogen.

Wenn der Speicher jetzt aber voll ist und weiterhin PV-Leistung verfügbar ist (an einem sehr sonnigen Tag), dann wird diese Leistung einfach komplett eingespeist, unabhängig vom tatsächlichen Verbrauch. Und das bedeutet natürlich, dass ggf. mehr eingespeist wird, als verbraucht wird.
 

IngoS

ww-robinie
Registriert
5. Februar 2017
Beiträge
11.035
Ort
Ebstorf
Ah sorry, das war missverständlich ausgedrückt.

Das System speist immer bedarfsgerecht ein. Wenn mehr PV-Leistung verfügbar ist, als benötigt, wird der Speicher geladen. Wenn weniger PV-Leistung als benötigt verfügbar ist, wird der Rest (wenn möglich) aus dem Speicher gezogen.

Wenn der Speicher jetzt aber voll ist und weiterhin PV-Leistung verfügbar ist (an einem sehr sonnigen Tag), dann wird diese Leistung einfach komplett eingespeist, unabhängig vom tatsächlichen Verbrauch. Und das bedeutet natürlich, dass ggf. mehr eingespeist wird, als verbraucht wird.

Hallo,

Unsere Verschaltung ist etwas anders. Zwischen Modulen und Akku hängen Laderegler, die den Gleichstrom aus den Modulen in Gleichstrom mit der richtigen Spannung zum Laden der Akkus umwandeln und diese laden.
Zwischen Akkus und Hausnetz hängen Sinuswechselrichter, die den Gleichstrom aus den Akkus oder direkt aus den Ladereglern in Wechselstrom umwandeln und bedarfsgerecht ins Hausnetz einspeisen. Sind die Akkus voll und der Strom aus den Modulen kann nicht vollständig abgenommen werden, schalten die Laderegler ab.
So haben wir praktisch Nulleinspeisung.

Gruß Ingo
 

stefan.

ww-eiche
Registriert
9. März 2025
Beiträge
309
Ort
Augsburg
Zwischen Modulen und Akku hängen Laderegler, die den Gleichstrom aus den Modulen in Gleichstrom mit der richtigen Spannung zum Laden der Akkus umwandeln und diese laden.
Zwischen Akkus und Hausnetz hängen Sinuswechselrichter, die den Gleichstrom aus den Akkus oder direkt aus den Ladereglern in Wechselstrom umwandeln und bedarfsgerecht ins Hausnetz einspeisen.
So ist das bei den Growatt Speichern intern vermutlich auch.
Die PV Module sind direkt an den Speicher angeschlossen, ich vermute da sind auch einfach DC-DC Wandler verbaut. Und der Wechselrichter ist dann auch einfach mit den "üblichen" PV Kabeln am Speicher angeschlossen.
Allerdings hat man bei dem Growatt-System keinen Einfluss auf die Einspeisung.

Aber letztendlich ist es ja egal, ob da jetzt noch ein paar kWh ins Netz eingespeist werden oder nicht. Und jede kWh aus PV ist eine kWh weniger durch fossile Energie.
 

Dale_B_Cooper

ww-robinie
Registriert
17. November 2020
Beiträge
1.603
Ort
HH
Zwischen Modulen und Akku hängen Laderegler, die den Gleichstrom aus den Modulen in Gleichstrom mit der richtigen Spannung zum Laden der Akkus umwandeln und diese laden.
Zwischen Akkus und Hausnetz hängen Sinuswechselrichter, die den Gleichstrom aus den Akkus oder direkt aus den Ladereglern in Wechselstrom umwandeln und bedarfsgerecht ins Hausnetz einspeisen.
Bestenfalls geht's dann Modul -> Laderegler -> Wechselrichter - das klingt ungewöhnlich..

Sind Laderegler nicht v.a. Stromquellen? Naja, wenn das passt, ist das vermutlich mit Absicht so gebaut. Der Wirkungsgrad der meisten Bauteile ist ja oftmals sehr gut. :emoji_slight_smile: Das ist dann bei Dir auch ein Balkonkraftwerk, nehme ich an?
 

IngoS

ww-robinie
Registriert
5. Februar 2017
Beiträge
11.035
Ort
Ebstorf
Bestenfalls geht's dann Modul -> Laderegler -> Wechselrichter - das klingt ungewöhnlich..

Sind Laderegler nicht v.a. Stromquellen? Naja, wenn das passt, ist das vermutlich mit Absicht so gebaut. Der Wirkungsgrad der meisten Bauteile ist ja oftmals sehr gut. :emoji_slight_smile: Das ist dann bei Dir auch ein Balkonkraftwerk, nehme ich an?
Hallo,

Ein Laderegler ist keine Stromquelle. Er wandelt die Gleichspannung vom Modul in die zum Laden des Akkus erforderliche Gleichspannung um.
So ein Teil sitzt auch in einer Powerstation, an die Module direkt angeschlossen werden können.
Der Sinuswechselrichter wandelt dann Gleichspannung aus dem Akku, oder vom Laderegler in die übliche Wechselspannung um und bringt sie ins Hausnetz. Und dieser Wechselrichter kann so gesteuert werden, dass bedarfsgerecht eingespeist wird.
Beim üblichen Balkonkraftwerk hängt der Sinuswechselrichter zwischen Modul und Hausnetz. Da fällt zwar der Laderegler weg, dafür kann der erzeugte Strom aber nur ungeregelt nicht bedarfsgerecht ins Hausnetz fließen. Will man so eine Anlage um einen Speicher erweitern, muss der Wechselstrom erst wieder in Gleichstrom umgewandelt werden. Aus dem Speicher heraus muss dann natürlich wieder ein Wechselrichter die Wechselspannung erzeugen. Dieser Weg ist mit deutlich höheren Verlusten behaftet, als der oben aufgezeigte Weg.
Eine Solaranlage mit Speicher ist kein Balkonkraftwerk.

Gruß Ingo
 

Dale_B_Cooper

ww-robinie
Registriert
17. November 2020
Beiträge
1.603
Ort
HH
Ein Laderegler ist keine Stromquelle. Er wandelt die Gleichspannung vom Modul in die zum Laden des Akkus erforderliche Gleichspannung um.
ich dachte immer, Akkus werden am liebsten mit konstantem Strom geladen. Wären also vergleichbar mit Stromquellen. Also hoher Innenwiderstand... aber ok. Keine Ahnung, wie das bei so modernen Systemen funktionier und ob da das Bild Spannungs- vs Stromquelle richtig ist.
Eine Solaranlage mit Speicher ist kein Balkonkraftwerk.
Ah ok.
Dann ist der Aufbau einfach nur anders als bei mir. Hier ginge das alles über einen Wechselrichter. Wo der eine MPP zum Einspeisen in einen Akku missbraucht werden kann...
 

WinfriedM

ww-robinie
Registriert
25. März 2008
Beiträge
25.245
Ort
Dortmund
ich dachte immer, Akkus werden am liebsten mit konstantem Strom geladen. Wären also vergleichbar mit Stromquellen. Also hoher Innenwiderstand...
Lithium-Akkus kannst du in einem ganz weiten Bereich laden, von geringen bis sehr hohen Strömen. Bei Blei-Akkus, die recht weit geladen sind, muss von den Strom soweit runter fahren, dass man eine Maximalspannung nicht überschreitet. Das gilt auch ganz am Ende bei Lithium-Akkus, da sind die dann aber schon nahezu voll.
 
Oben Unten